Bitburger-Pokal

Bitburger-Pokalfinale 2022

Im Finale des Bitburger-Pokals des Fußball-Verbandes Mittelrhein treffen am Samstag, 21. Mai 2022 der S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln aufeinander. Anpfiff ist um 16.15 Uhr im Sportpark Höhenberg in Köln.

 


Was Sie zum Bitburger-Pokalfinale wissen müssen

  • Facebook-Bildergalerie: Bitburger-Pokalfinale 2022

    Facebook-Bildergalerie: Bitburger-Pokalfinale 2022

    Am Samstag war das Bitburger-Pokalfinale 2022, das Viktoria Köln im Stadtduell gegen S.C. Fortuna Köln für sich entschied.

    Wir haben einige Impressionen des Tages in unserer Facebook-Galerie zusammengetragen, die Sie hier eingesehen können.

  • Viktoria Köln gewinnt Bitburger-Pokal 2022

    Viktoria Köln gewinnt Bitburger-Pokal 2022

    Drittligist Viktoria Köln bezwingt im Finale des Bitburger-Pokals den Regionalligisten S.C. Fortuna Köln mit 2:0.

    Um 18.05 Uhr war es vollbracht: Drittligist Viktoria Köln hatte den Regionalligisten S.C. Fortuna Köln mit 2:0 (1:0) bezwungen und damit den Traum von Spielern, Verantwortlichen und Fans vom Titelgewinn im Bitburger-Pokal im Sportpark Höhenberg unter Dach und Fach gebracht. Für Viktoria-Coach Olaf Janßen wurde der Abpfiff zum Anpfiff. Er sprintete auf den Platz, um schließlich auf den Armen seines Torhüters Moritz Nicolas zu landen. Es war der Auftakt der Feierlichkeiten der Viktoria. Als FVM-Pokalspielleiter Markus Müller den Pokal wenige Minuten später überreichte, brandete nicht zum letzten Mal an diesem Abend Jubel auf.

    „Ich bin mega stolz auf das Team“, sagte Janßen. Angesichts vieler Ausfälle habe es nur eine Chance gegeben: „Jeder im Team musste es unbedingt wollen.“ Und genau das habe seine Elf gezeigt. Dieses Spiel sei das Sahnehäubchen auf einem guten Saisonabschluss. „Und es war Werbung für den Fußball in dieser Stadt“, fand der 55-Jährige.

    Kein Titel zum Abschied

    Fortuna-Coach Alexander Ende musste indes seinen Traum vom Titelgewinn zum Abschied aus der Kölner Südstadt begraben. „Ich hätte es dem Verein, den Fans, Spielern und mir von Herzen gewünscht., weil dieses Team so eine tolle Gemeinschaft ist“, erklärte der 42-Jährige, der den Klub mit Abschluss der Saison verlässt. Aber es habe leider den einen Moment, das Tor, das alles in Bewegung setzt, nicht gegeben.

    Tatsächlich zeigte die Fortuna gute Ansätze und hatte anfangs mehr vom Spiel. Die erste Chance hatte jedoch die Viktoria, als Jamil Siebert nach drei Minuten den Fortuna-Keeper André Weis zu einer Parade zwang. Kurz darauf versuchte es auf der anderen Seite Suheyel Najar aus spitzem Winkel. Najar, einer der besten Vorbereiter der Regionalliga West, musste dann jedoch bereits nach 20 Minuten verletzt vom Platz. Dem Offensivspiel der Fortuna war damit ein Aktivposten genommen. „Uns fehlte damit die Beschleunigung“, fand Ende.

    Youngster Jashari trifft

    Das Spiel wogte nun hin und her, ohne große Torchancen, dafür mit vielen Zweikämpfen und vollem Einsatz. Die nächste große Chance hatte die Viktoria: Youngster Elvin Jashari kam an der Strafraumgrenze an den Ball, drehte sich einmal um die eigene Achse und schoss präzise ins rechte Eck (28.). Viktoria führte mit 1:0 und die Spieler des Klubs aus der Kölner Südstadt mussten sich kräftig schütteln. Ihr Rhythmus war weg und der Drittligist obenauf. Beinahe hätte Daniel Buballa auch noch das 2:0 erzielt. Sein Kopfball nach 35 Minuten landete aber am Pfosten. Kurz darauf verhinderte Fortuna-Torhüter Weis einen Treffer, als er den abgefälschten Schuss von Simon Handle stark über die Latte lenkte. Sekunden vor Ende der ersten Hälfte ging der Abschluss des eingewechselten Mike Owusus deutlich drüber und damit ging es mit einem 0:1-Rückstand der Fortuna in die Kabine.

    Amyn erhöht auf 2:0

    Viktoria stand anschließend tief und überließ der Fortuna die Kontrolle. Leon Demaj verpasste den Ausgleich nur knapp, aber insgesamt fehlten den couragierten Regionalligisten trotz Dominanz die großen Chancen. Bei einem der seltenen Vorstöße der Viktoria wurde es dann auf einmal richtig gefährlich: Florian Heister fand mit seiner scharfen Hereingabe den eingewechselten Youssef Amyn, der mit einem platzierten Kopfball zum 2:0 traf (58.).

    Comeback-Qualitäten gefragt

    Von Endes Elf waren nun Comeback-Qualitäten gefragt. Der Trainer reagierte, brachte mit dem 2,01 Meter großen Jannik Löhden einen etatmäßigen Innenverteidiger als Zielspieler für lange Bälle in die Spitze. Was jedoch fehlte waren präzise Flanken. Die Hintermannschaft der Höhenberger agierte allerdings auch äußerst konzentriert und leitete zumindest gelegentlich auch Gegenstöße ein. Am Ende eines dieser Konter hatte Federico Palacios Pech, als sein Schuss am Pfosten landete.

    Müller lobt friedliche Stimmung

    Allmählich lief der Fortuna die Zeit davon. Kurz vor Schluss gab es dann nochmals zwei gute Chancen auf das 1:2: erst schoss Leon Deamj knapp vorbei, dann traf Sascha Marquet nach Kopfballablage von Löhden nur den Pfosten. Wenige Minuten danach war es vorbei. Und der Traum der Viktoria vom Titelgewinn im eigenen Stadion Wirklichkeit geworden.

    Zufrieden war derweil FVM-Pokalspielleiter Müller. Er lobte die ausgelassene, friedliche Stimmung im Stadion. „Es war der perfekte Rahmen und letztlich das erhoffte Fußballfest.“

    S.C. Fortuna Köln: Weis - Dieckmann, Lanius, Rumpf (59. Hölscher), Marquet, Batarilo, Demaj, Kegel (59. Poggenberg), Försterling (74. Dej), Najar (20. Owusu, 67. Löhden), Fünger.

    Viktoria Köln: Nicolas, Lorch, Buballa, Sontheimer (59. Hemcke), Handle (46. Amyn, 71. de Meester), Palacios, Greger, Heister (59. May), Siebert, Fritz, Jashari (74. Rossmann).

    Tore: 0:1 Jashari (28.), 0:2 Amyn (58.).

    Zuschauer: 5.767.

  • Finaltag der Amateure sagt „Danke ans Ehrenamt“

    Finaltag der Amateure sagt „Danke ans Ehrenamt“

    An jedem Wochenende finden in Deutschland 80.000 organisierte Fußballspiele statt. Mädchen und Jungs, Frauen und Männer. Von der Kreisliga bis zu den höchsten Landesverbands-Spielklassen. Alle verbindet die Leidenschaft für unseren Sport. Doch zu selten fragt man sich, wie dies Woche für Woche funktioniert? Dahinter steckt eine unglaubliche Anzahl an freiwillig und ehrenamtlich engagierten Menschen, deren Einsatz für unseren Fußball ganz einfach Herzenssache ist.

    Denn: Wer kümmert sich um die Organisation der Spieltage? Wer bereitet die Sportanlage vor? Wer sorgt dafür, dass stets ein Schiedsrichter auf dem Platz steht? Und bei jeder Jugendmannschaft ein Trainer an der Seitenlinie? Wer steht am Grill und wer stellt das Endergebnis online? Es funktioniert alles wie selbstverständlich könnte man meinen - aber mitnichten! In den knapp 25.000 Fußballvereinen bekleiden etwa 400.000 Menschen eine ehrenamtliche Position, weitere 1,3 Millionen freiwillig engagierte Helfer kommen dazu. Ohne sie fände kein Spiel statt, kein Verein würde auch nur eine Saison überstehen.

    Der Amateurfußball bildet das Fundament des Spitzenfußballs. Jeder Weltmeister von 2014 hat bei einem kleinen Verein angefangen. Und so ist es überall. Denn alle Spielerinnen und Spieler haben einmal klein angefangen. Auf Ihrem Heimatsportplatz das Kicken gelernt und die Liebe zum runden Leder entdeckt. Ehrenamtliche Trainer haben sie auf ihren ersten Schritten begleitet, ihr Talent gefördert und den Weg geebnet. Warum? Weil der Fußball für sie ganz einfach Herzenssache ist.

    In diesem Jahr feiert die „Aktion Ehrenamt“ des Deutschen Fußball-Bundes ihr 25-jähriges Jubiläum. Somit ist sie eine der ältesten durchgehend bestehenden Aktionen des Verbandes. Die Bedeutung der Ehrenamtsförderung ist längst erkannt. Nun gilt es auch in Zukunft, die passenden Maßnahmen zur Unterstützung der Bedürfnisse der Vereinsmitarbeiterinnen und Vereinsmitarbeiter zu finden. Vor allem junge engagierte Menschen gilt es zu fördern. Denn sie sind die Zukunft unserer Fußballvereine. Der DFB und seine Landesverbände haben zahlreiche Angebote, Maßnahmen, praktische Alltagshilfen und Möglichkeiten zur Anerkennung geschaffen. Informationen hierzu finden Sie unter www.dfb.de/dankeansehrenamt.

    Demografische und gesellschaftliche Veränderungen stellen auch den Fußball vor neue Aufgaben. Wo sich früher Ehrenamtliche dauerhaft an einen Verein gebunden fühlten, ist die Tätigkeit heute in der Regel zeitlich befristet. Regionale Bindungen spielen eine kleinere Rolle, die eigene Lebenssituation eine immer größere. Zudem beeinflussen nicht zuletzt auch politische Entwicklungen die Fußballvereine und somit deren Ehrenamtliche – die Integration von Flüchtlingen steht dabei nur als ein aktuelles Beispiel für die vielfältigen Herausforderungen und Chancen im Vereinsalltag eines Amateurvereins. Gerade die Schlüsselpositionen in den Vereinen - Vorsitzende, Abteilungsleiter, Schatzmeister, Jugendleiter - verlangen zeitgemäße und hohe Kompetenzen und Qualifikationen. Die wiederum gewinnbringend ins Berufsleben eingebracht werden können. Immer wieder neue Ehrenamtliche zu gewinnen, den Aufgaben entsprechend zu qualifizieren und anschließend langfristig an den Verein zu binden - darin besteht für Sportvereine zumeist eine (überlebens-) wichtige Herausforderung. Ebenso muss die respektvolle Verabschiedung im Anschluss an eine ehrenamtliche Tätigkeit, ganz gleich welcher Dauer und Intensität, stets beachtet werden. Der DFB hat für den beschrieben Zyklus eine Philosophie und wirksame Instrumente entwickelt, die unter dem Dach der „Mitarbeiterentwicklung im Fußballverein“ zusammengefasst sind.

    Der Fußball-Verband Mittelrhein und der Deutsche Fußball-Bund möchten zusammen mit den anderen Landesverbänden den „Finaltag der Amateure“ nutzen, um gemeinsam ehrenamtliches Engagement zu würdigen und herzlich „DANKE“ zu sagen! Danke an die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich und freiwillig in den Amateur-Fußballvereinen engagieren. Die für ihren Verein rackern, schuften und sich aus Liebe zum Fußball aus vollem Herzen einsetzen. Ohne sie blieben der Platz ungekreidet und die Trikots ungewaschen.

    Euer Einsatz ist „Herzenssache“! Unser „Dankesagen“ auch.

    Danke ans Ehrenamt!

     

    Mehr zum Thema:

    Das Interview mit Hans-Christian Olpen zum Thema "Danke ans Ehrenamt" finden Sie hier.

     

  • Der letzte Schritt zum großen Ziel

    Der letzte Schritt zum großen Ziel

    Am Samstag, 16.15 Uhr, bestreiten Drittligist FC Viktoria Köln und Regionalligist Fortuna Köln im Sportpark Höhenberg das Endspiel im Bitburger Pokal. Spieler und Verantwortliche beider Vereine träumen vom Titelgewinn.

    Das Finale im Bitburger-Pokal ist nun zum Greifen nah. Am Samstag, 16.15 Uhr, spielen der Drittligist Viktoria Köln und der Regionalligist S.C. Fortuna Köln im Sportpark Höhenberg um den Titel am Mittelrhein und den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. „Die Jungs freuen sich extrem auf dieses Match“, erklärt Fortuna-Trainer Alexander Ende. „Alles andere“, schiebt der Coach des Südstadtklubs hinterher, „wäre in dieser Situation aber auch unnormal.“ Am Freitag bat Ende seine Mannschaft bereits um 12 Uhr zum Abschlusstraining. „Wir wollten unser Programm absolvieren und angesichts der Gewitterwarnung kein Risiko eingehen“, erklärt er.
    Viktoria mit Vorfreude

    „Das Ziel ist einfach zu verlockend“, gibt Janßen vor. Der Verein aus dem Rechtrheinischen könnte zum achten Mal den Cup auf Mittelrheinebene gewinnen, vor Alemannia Aachen zum alleinigen Rekordchampion werden und wieder auf einen attraktiven Gegner im DFB-Pokal hoffen. Und weil der Fußball-Verband Mittelrhein sich für die kommenden fünf Jahre auf die Endspielstätte Sportpark Höhenberg festgelegt hat, spielt Viktoria im heimischen Stadion. „Die Atmosphäre wird mit Sicherheit etwas ganz Besonderes. Es ist ein reines Fußballstadion und es steht ein Derby an. Das wird für die Spieler und die Fans ein Fest“, glaubt Janßen.

    Eine echte Arena für das Finale

    Das Derby des Drittligisten FC Viktoria gegen den Regionalligisten Fortuna Köln elektrisiert ohnehin nicht zum ersten Mal die Kölner Fußballwelt. Damit dürfte es zum Türöffner für die folgenden Endspiele an gleicher Stätte werden. FVM-Pokalspielleiter Markus Müller ist jedenfalls überzeugt davon, dass die fesselnde Atmosphäre dieser Arena, die Nähe von Fans und sportlichem Geschehen für bleibende Eindrücke sorgen werden und künftig „nicht nur die Fans der beteiligten Teams, sondern alle Fußballbegeisterten anziehen werden“.

    Eingebunden ist das Endspiel des Bitburger-Pokalfinals erneut in den bundesweit ausgetragenen Finaltag der Amateure, der mit mehrstündiger Live-Übertragung in der ARD und Onlinestream via sportschau.de verbunden ist. „Wir attraktiv diese vom Mittelrhein ausgehende Idee geworden ist, belegt die Tatsache, dass in diesem Jahr erstmals alle 21 Landesverbände mit ihren Pokalfinals beim Finaltag der Amateure dabei sind“, machte Müller klar.

    Den perfekten Abschluss vor Augen

    Für Fortuna-Coach Ende bietet dieser Tag vor allem die Chance, sich einen großen Traum zu erfüllen: Er will auf jener Anlage, auf der einst seine Spielerkarriere im Seniorenbereich des FC Viktoria begann, seinen ersten Titelgewinn als Seniorencoach feiern und damit den perfekten Abschluss seiner Zeit auf der Fortuna-Bank erleben. Denn sein Abschied ist seit einigen Wochen beschlossene Sache. Der 42-Jährige erwartet ein emotionales Derby zweier Mannschaften, die beide attraktiven Fußball spielen können.

    Davon ist auch Janßen überzeugt. Die Fortuna, sagt er, sei eine extrem spannende Mannschaft. Taktisch und spielerisch zu großen Taten in der Lage. Dennoch glaubt er an sein Team, das den Wettbewerb in den vergangenen zehn Jahren so sehr prägte wie keine andere. Fünfmal erreichte die Viktoria in diesem Zeitraum das Endspiel und verließ das Stadion stets als Gewinner. 2018 und 2021 führte Janßen den Klub zum Titel. Er weiß also wie es geht.

  • Geballte Vorfreude auf ein Fußballfest

    Geballte Vorfreude auf ein Fußballfest

    Olaf Janßen, Coach des Drittligisten Viktoria Köln, und sein Trainerkollege Alexander Ende vom Regionalligisten S.C. Fortuna Köln versprühen bei der Pressekonferenz zum Finale im Bitburger-Pokal 2022 Begeisterung und Zuversicht.

    Für einige Sekunden konnten Olaf Janßen und Alexander Ende beim obligatorischen Fotoshooting vor der Pressekonferenz zum Finale im Bitburger-Pokal den Henkel der Trophäe schon einmal anfassen. „Den halte ich fest“, spaßte Fortuna-Coach Ende, was sein Trainerkollege von Viktoria Köln mit einem festen Griff und breitem Lachen konterte: „Aber ich ziehe fester daran.“ Die Laune, das wurde deutlich, ist prächtig, die Vorfreude gewaltig. Das gilt nicht nur für die beiden Coaches, sondern auch für die Anhänger*innen der Finalisten, die sich am Samstag, 16.15 Uhr, im Sportpark Höhenberg (Günter-Kuxdorf-Weg 1) gegenüberstehen werden. „Rund 4.200 Tickets sind bereits verkauft“, erklärte FVM-Pokalspielleiter Markus Müller kurz darauf den Medienvertreter*innen.

    Informationen zum Ticketvorverkauf

    Der Online-Vorverkauf für Sitzplatzkarten ist beendet. Bis zum Spieltag können Stehplatztickets online als Print@Home-Ticket unter tickets.fvm.de erworben werden. Hardtickets können bei den Vereinen bis heute, den 18. Mai 2022, um 17.00 Uhr, im Fortuna-Fanshop und VIK-Geschäftsstelle erworben werden. Die Tageskasse hat am Spieltag ab 14.15 Uhr geöffnet. Um eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird gebeten. Das Ticket gilt als Fahrausweis (2. Klasse) im VRS-Netz. Alle Infos zum Ticketvorverkauf finden Sie hier.

    Erstes Finale im Sportpark Höhenberg

    Das erste Endspiel an neuer Austragungsstätte, dem Sportpark Höhenberg, hat ganz offensichtlich die perfekte Paarung gefunden. Das Stadtduell des Drittligisten Viktoria im gewohnten Heimstadion gegen den Regionalligisten Fortuna Köln elektrisiert nicht zum ersten Mal die Kölner Fußballwelt. Damit dürfte es zum Türöffner für die folgenden Endspiele werden. Der Fußball-Verband Mittelrhein hat das Finale schließlich für die kommenden fünf Jahren in diese Arena vergeben. Und Müller ist überzeugt davon, dass die fesselnde Atmosphäre dieses reinen Fußballstadions, die Nähe von Fans und sportlichem Geschehen für bleibende Eindrücke sorgen werden und künftig „nicht nur die Fans der beteiligten Teams, sondern alle Fußballbegeisterten anziehen werden“. Diese Einschätzung teilt er mit Gregor Timmer, dem Leiter des Sportamts der Stadt Köln. „Das Finale im Bitburger-Pokal ist ein regionales Top-Event“, sagte er. Man freue sich riesig, das Köln den Zuschlag bekommen habe. „Wir sehen in dieser Veranstaltung ein perfektes Bindeglied zwischen Amateur- und Profisport“, so Timmer, der die jahrelange Zusammenarbeit mit dem FVM bei der Ausrichtung des DFB-Pokal-Finals der Frauen als bewährtes und gelebtes Modell bezeichnete.

    Ebenfalls bestens bewährt hat sich die Einbindung des Bitburger-Pokalfinals in den bundesweit ausgetragenen Finaltag der Amateure, der mit mehrstündiger Live-Übertragung in der ARD und Onlinestream via sportschau.de verbunden ist. „Wie attraktiv diese vom Mittelrhein ausgehende Idee geworden ist, belegt die Tatsache, dass in diesem Jahr erstmals alle 21 Landesverbände mit ihren Pokalfinals beim Finaltag der Amateure dabei sind“, machte Müller klar. Neu ist derweil der Ball, mit dem das Finale bestritten wird. Um dem Gedanken der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, entwickelte Derbystar eigens ein aus Recyclingmaterial produziertes Spielgerät. „Darin verbergen sich elf PET-Flaschen“, so Müller.

    Fortuna-Coach will sich Traum erfüllen

    Für Fortuna-Coach Ende steht der Ball vor allem für den Weg, sich einen großen Traum zu erfüllen: Er will auf jener Anlage, auf der einst seine Spielerkarriere im Seniorenbereich der Viktoria begann, seinen ersten Titelgewinn als Seniorencoach feiern. „Für mich ist es ein besonderer Ort“, erklärte er. Den Gedanken an dieses Highlight habe er schon länger im Kopf. „Außerdem ist es mein Abschied von der Fortuna“, so der 42-Jährige, dessen Fortgang seit einigen Wochen feststeht. Es werde ein emotionales Derby zweier Mannschaften, die beiden attraktiven Fußball spielen können, glaubt Ende, der davon überzeugt ist, dass seine Elf nach dem vorzeitigen Abschied aus dem Titelrennen nun wieder die nötige Spannung aufgebaut hat. „Wir haben unseren Rhythmus wiedergefunden und zuletzt gute Resultate erzielt“, sagt er.

  • Der Weg ins Finale

    Der Weg ins Finale

    S.C. Fortuna Köln

    Der Einstieg in den Bitburger-Pokal-Wettbewerb hatte für den Regionalligisten Fortuna Köln nichts von einem lockeren Aufgalopp. Es ging zum ambitionierten Mittelrheinligisten FC Hennef. Doch die Mannschaft um Fortuna-Trainer Alexander Ende zeigte sich von Beginn an hellwach und sorgte dank der Treffer von Leon Demaj (2), Stipe Batarilo und Mike Owusu schon vor dem Wechsel für klare Verhältnisse. Hennef glückte nur noch der Ehrentreffer zum 1:4.

    In der zweiten Runde löste die Fortuna die Pflichtaufgabe beim Kölner B-Ligisten SC Weiler-Volkhoven vor 800 Zuschauer*innen standesgemäß mit 4:0. Und auch Landesligist Germania Teveren konnte den Siegeszug der Kölner nicht stoppen.

    Mit dem 5:0 stieß der Klub aus der Südstadt die Tür zum Viertelfinale auf, wo mit dem Mittelrheinliga-Spitzenklub 1. FC Düren ein anderes Kaliber wartete. Mehr als 1.000 Zuschauer*innen sahen eine enge Partie, die Batarilo mit dem einzigen Tor des Abends entschied. „Es war das erwartet schwere Spiel, wobei unsere Leistung auch eher durchwachsen war“, fand Trainer Ende, dessen Team dafür im Halbfinale eine Galavorstellung ablieferte.
    Unter wolkenlosem Frühlingshimmel feierte die Fortuna vor 3.512 Zuschauer*innen im heimischen Südstadion einen 4:0-Sieg gegen den Regionalligarivalen Alemannia Aachen. Nach Toren von Seymour Fünger, Sascha Marquet (2) und Demaj lobte Ende den unbedingten Willen seiner Spieler, diesen letzten Schritt zum Finale zu machen.

    Viktoria Köln

    Die letzte Hürde auf dem Weg ins Finale nahm Viktoria Köln mit Bravour. Der Drittligist feierte einen souveränen 8:0-Halbfinalsieg beim Landesligisten 1. FC Spich und machte damit die Teilnahme am erstmals im Sportpark Höhenberg ausgetragenen Endspiel im Bitburger-Pokal perfekt. „Das Finale in unserem Stadion wird etwas ganz Besonderes“, sagte Viktoria-Coach Olaf Janßen nach dem Erfolg. Er sei beeindruckt, wie seine Spieler die Aufgabe gegen einen hochmotivierten Underdog gelöst hätten. Mindestens ebenso beeindruckt hatten ihn aber auch die stimmungsvolle Kulisse und der faire Empfang im Spicher Waldstadion. „Genau für solche Tage ist dieser Wettbewerb gemacht worden. Diese Atmosphäre macht den Reiz aus“, so Janßen. 1.500 Anhänger*innen, einige mit Trommeln und Trompeten, hatten für Gänsehaut-Momente bei den Beteiligten gesorgt.

    In den beiden Runden zuvor hatte sich die Viktoria schwerer getan. Im Viertelfinale setzte sich der siebenmalige Champion nur dank eines Last-Minute-Tores von David Philipp mit 1:0 beim Mittelrheinligisten FC Hürth durch und auch das Achtelfinale war angesichts eines 1:0 beim A-Ligisten SV Weiden eher Pflicht als Kür.
    Begonnen hatte der Weg ins Finale mit einem deutlichen 7:1 vor 1.000 Zuschauer*innen beim A-Ligisten TuS Untereschbach. Der einstige schweizerische Nationalspieler Albert Bunjaku schnürte dabei einen Doppelpack. In der Runde darauf, beim 5:1 beim Bezirksligisten SSV Bornheim, traf Bunjaku, der inzwischen beim Bonner SC spielt, sogar dreifach.

  • Teamcheck

    Teamcheck

    Nach dem Endspiel 2016 stehen sich S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln nun erneut im Endspiel des Bitburger-Pokals gegenüber. Damals setzte sich die Viktoria mit 6:5 im Elfmeterschießen durch. Doch wer ist diesmal der Favorit?

    S.C. Fortuna Köln

    Der Klub

    Fortuna Köln war lange Zeit fester Bestandteil des deutschen Profifußballs. Zwar spielte der Südstadt-Klub nur in der Saison 1973/74 in der Ersten Liga, doch 26 Jahre lang war die Fortuna Zweitligist. Diese Ära endete mit dem Abstieg im Jahr 2000. Es folgten schwierige Zeiten – sportlich und finanziell. Inzwischen gilt die Fortuna als solide geführter, familiärer Klub mit großer Nachwuchsabteilung. Mit dem Drittliga-Aufstieg 2014 kehrten die Kölner zwischenzeitlich in den Profifußball zurück, ehe 2019 der Abstieg in die Regionalliga folgte. Zuletzt durften die Fans lange Zeit vom erneuten Aufstieg träumen, ehe ihr Klub den Anschluss an die Spitze verlor. Den Bitburger-Pokal gewann der Verein 2013 und lieferte anschließend im DFB-Pokal dem FSV Mainz 05 beim 1:2 einen großen Fight. Es folgten weitere Finalteilnahmen 2016, 2017, 2019, jedoch kein weiterer Titelgewinn.

    Die Stärken

    Im Verlauf des Bitburger-Pokals löste die Fortuna ihren Aufgaben äußerst souverän. Von mangelnder Ernsthaftigkeit war auch gegen klassentiefere Gegner nichts zu sehen. „Das lässt durchaus Rückschlüsse auf den Charakter dieser Mannschaft zu“, sagt Coach Alexander Ende. Der überragende Zusammenhalt sei in den vergangenen Monaten zu einem Erfolgsfaktor geworden. „Unsere Stärke besteht im Mut, mit dem wir agieren, in unserem extremen Drang zum Pressing. Wir wollen den Ball haben, aber nicht als Selbstzweck, sondern um gefährliche Situationen zu kreieren“, macht Ende deutlich. Zu den Taktgebern im Mittelfeld zählen die routinierten André Dej und Maik Kegel. Stipe Batarilo und Timo Hölscher glänzen durch Laufstärke und Cleverness und der in dieser Saison überragende Suheyel Najar versteht es immer wieder, die Torjäger um Sascha Marquet und Leon Demay perfekt in Szene zu setzen. Das eigentliche Prunkstück der Fortuna ist jedoch die Abwehr mit dem erfahrenen Torhüter André Weis (32), Youngster Seymour Fünger (19) sowie den beiden Innenverteidigern Jannik Löhden und Dominik Lanius. „An den beiden muss man erstmal vorbeikommen“, lobt auch Viktoria-Trainer Olaf Janßen den 2,01 Meter großen Löhden und seinen nur sechs Zentimeter kleineren Nebenmann. Das Duo strahlt Ruhe aus, ist mit hohen Bällen kaum zu bezwingen und eine Waffe bei eigenen Standards. „Und langsam sind sie die beiden ganz sicher auch nicht“, so Ende.

    Die Schwächen

    Im Verlauf der Regionalliga-Saison und auch im Pokal ging die Fortuna zumeist als Favorit in die Spiele. Die Rolle des klassentieferen Underdogs ist also weniger vertraut. Zudem musste die Mannschaft nach einer enttäuschenden Phase im März und April die Topteams in der Liga ziehen lassen und den Traum vom Aufstieg begraben. Die Zielgerade der Meisterschaft bot dann keine besondere Spannung mehr. Jetzt muss der Schalter aber wieder umgelegt werden. Coach Ende glaubt, dass dies gelingt. „Beim 4:0 im Halbfinale gegen Aachen und beim 4:0 am vorletzten Spieltag bei der U23 von Borussia Mönchengladbach haben wir wieder richtig gut gespielt“, sagt der 42-jährige Uefa-Pro-Lizenz-Inhaber, der im Vergleich mit dem 55-jährigen Janßen auf der Viktoria-Bank der weniger erfahrene Coach ist. Der Gewinn des Bitburger-Pokals wäre sein erster großer Erfolg als Cheftrainer.

    Der Gegner

    Ende bescheinigt der Viktoria besondere Qualitäten. „Sie spielen mit den besten Ballbesitzfußball in der Dritten Liga“, sagt er. Der Kader sei ein guter Mix aus jungen und alten Spielern und stehe damit gleichermaßen für Erfahrung und Unbekümmertheit. „Die Viktoria hat oft gut gespielt, was vielleicht fehlte, war die nötige Effektivität, sonst wären sie nicht in Abstiegsgefahr geraten“, glaubt der Trainer. Klar sei, dass seine Elf ihr allerhöchstes Niveau erreichen und mutig agieren müsse, ohne sich naiv zu präsentieren. Dann könne das Finale zu einem packenden Derby zweier offensivstarker Mannschaft werden.

     

    Viktoria Köln

    Der Klub

    Die Wurzeln von Viktoria Köln reichen bis ins Jahr 1904 zurück. Zu den erfolgreichsten Zeiten gehörten die Jahre 1978 bis 1981, als das Team unter dem Namen SC Viktoria in der 2. Bundesliga auflief. Spätestens seit dem Drittliga-Aufstieg 2019 knüpft man in Höhenberg wieder an die Zeiten mit bundesweiter Beachtung an. Den Bitburger-Pokal hat kein anderer Klub zuletzt so sehr geprägt wie die Viktoria. 2014, 2015 und 2016 glückte der Titelhattrick, 2018 mit dem 2:0 n.V. gegen Alemannia Aachen Triumph Nummer sechs. Im vergangenen Jahr siegten die Kölner erneut gegen Aachen (2:0). Immer wieder sorgte man auch im DFB-Pokal für Aufsehen. 2015 warf die Viktoria den damaligen Zweitligisten Union Berlin aus dem Wettbewerb. Im August vergangenen Jahres musste man sich dem Erstligisten TSG Hoffenheim erst nach der Verlängerung geschlagen geben (2:3).

    Die Stärken

    Viktoria Köln ist als Drittligist der klassenhöchste Verein im Bitburger-Pokal und avancierte in den zurückliegenden zehn Jahren zum Nonplusultra in diesem Wettbewerb. Fünfmal erreichte der Klub in diesem Zeitraum das Finale und setzte sich jedes Mal durch. Auch der heutige Coach Olaf Janßen weiß, wie man eine Mannschaft zum Cup-Erfolg führt. Seine erste Amtszeit im rechtsrheinischen Köln endete 2018 mit dem Titelgewinn im Bitburger-Pokal und nach seiner Rückkehr im Februar 2021 folgte Titel Nummer zwei. Der 55-Jährige kann auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen. Für die nötige Routine sorgen Mittelfeldakteur Simon Handle (29), Rechtsverteidiger Patrick Koronkievicz (31) und sein Pendant auf der linken Seite Daniel Buballa (32) sowie Marcel Risse (32). Teamkapitän Risse hat im Verlauf seiner Karriere 176 Erstligaspiele für den 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen, Mainz 05 und den 1. FC Köln absolviert. Am Anfang einer verheißungsvollen Karriere stehen Youssef Amyn und Benjamin Hemcke, die zum Kreis der deutschen U-19-Auswahl gehören. Auch dem 19-jährigen Koreaner Seok-ju Hong bescheinigt Viktoria-Vize-Präsident Franz Wunderlich eine tolle Entwicklung. „Insgesamt passt die Mischung aus Jung und Alt“, meint Wunderlich. Zu den Stärken des Teams zählen der guten Ballbesitzfußball und das versierte Positionsspiel. „Außerdem haben wir mit einer hervorragenden Mentalität einige Nackenschläge weggesteckt“, sagt Coach Janßen mit Blick auf die vielen verletzungsbedingten Ausfälle im Saisonverlauf.

    Die Schwächen

    Der größere Erfolgsdruck lastet auf der Viktoria. Als Drittligist, Titelverteidiger und Gastgeber ist das Team der Favorit und wohl auch in der Pflicht, das Spiel zu machen. Im bisherigen Wettbewerb tat sich die Viktoria zweimal schwer gegen Underdogs: beim 1:0 im Viertelfinale beim Mittelrheinligisten FC Hürth und beim 1:0 im Achtelfinale beim A-Ligisten SV Weiden. Ein gewisser Druck sei sicherlich da, aber seine Mannschaft habe auch andere Stresssituationen gemeistert, findet Janßen und verweist auf das 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern am vorletzten Spieltag: „Wenn schon, dann hätte die Mannschaft in dieser Partie wackeln müssen, hat sie aber nicht.“ Vor einer überragenden Kulisse, im eigenen Wohnzimmer zu spielen, sollte also erneut vor allem Spaß machen, betont er. Ein Manko der Viktoria ist die mäßige Torausbeute. Das hat personelle Gründe. Mike Wunderlich und Lucas Cueto verließen den Klub im Sommer, Albert Bunjaku im Winter. Timmy Thiele fehlte die meiste Zeit verletzt. Die erfolgreichsten Torschützen sind mit Handle (6 Saisontore) und David Philipp (7) zwei Spieler, die sich eher auf der Außenbahn als im Sturmzentrum wohlfühlen. „Wir haben zeitweise gewissermaßen ohne Sturm gespielt“, sagt Janßen. Das habe man gemeinsam kompensieren müssen. „Hinter uns liegt aufgrund der vielen Ausfälle die bislang anstrengendste Drittliga-Saison“, erklärt Franz Wunderlich.

    Der Gegner

    Im Finale des Bitburger-Pokals treffen laut Janßen die beiden derzeit besten Teams vom Mittelrhein aufeinander. „Die Fortuna hat eine herausragende Saison gespielt, ehe leider auf der Zielgeraden der Sprit ausgegangen ist“, sagt er. Der Rivale verfüge über eine „sehr spannende Mannschaft mit einer guten Spielanlage“. Janßen sagt: „Das ist kein Elf, die auf lange Bälle und Konter setzt. Die Fortuna ist spielerisch extrem stark, hat eine gute Raumaufteilung und kann hohes Tempo anschlagen.“ Er erwartet ein enges Match in einem stimmungsvollen Stadion.

  • Fakten zum Finale

    Fakten zum Finale

    • Das Teilnehmerfeld im Bitburger-Pokal 2021/22 der Herren umfasste 64 Vereine und war damit so groß wie noch nie. Und auch die Auslosung der ersten Runde stellte die umfangreichste Auslosung in der Verbandsgeschichte dar. Aufgrund der Corona-Pandemie bzw. der daraus resultierenden behördlichen Vorgaben konnten der Wettbewerb in der vergangenen Spielzeit nicht wie geplant ausgespielt werden. Bei den Herren ermittelten in der letzten Saison ausschließlich die Dritt- und Regionalligisten den Pokalsieger, alle qualifizierten Teams unterhalb der Regionalliga erhielten eine Wildcard für diese Spielzeit. Neben den per Wildcard qualifizierten Vereinen waren Drittligist Viktoria Köln sowie die Regionalligisten SC Fortuna Köln, Bonner SC, Alemannia Aachen und FC Wegberg-Beeck automatisch im Lostopf. Die besten drei bzw. vier Mannschaften aus den aktuellen Pokalwettbewerben der Fußballkreise ergänzten das Teilnehmerfeld.
    • In den kommenden fünf Jahren findet das Finale im Bitburger-Pokal im Kölner Sportpark Höhenberg statt. Die Festlegung eines neuen Endspielstadions erfolgte, weil der Bonner Sportpark Nord als bisherige Austragungsstätte aufgrund umfangreicher Renovierungsmaßnahmen in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht. Aus organisatorischen Gründen und um in den nächsten Jahren Planungssicherheit zu gewährleisten, hat sich der FVM für eine Vergabe des Endspiels über einen Zeitraum von fünf Jahren entschieden. Alle Hintergründe und Stimmen zu dieser Entscheidung können Sie hier nachlesen.
    • Die Festlegung auf einen dauerhaften Endspielort vor zehn Jahren wirkte sich enorm positiv auf die Zuschauerzahlen aus. In Bonn, wo die Finals im Bitburger-Pokal seitdem stattfanden, sorgten volle Tribünen stets für tolle Atmosphäre. Die dortigen acht Finals vor Beginn der Pandemie verfolgten im Schnitt mehr als 4.700 Menschen. Als der Bonner SC, der auch seine Ligaspiele im Sportpark Nord austrägt, 2017 Fortuna Köln mit 1:0 bezwang, sahen 6.643 Fans zu. 6.645 waren es 2019 beim 3:1 von Alemannia Aachen gegen Fortuna Köln. Dies war bislang der Bestwert.
    • Der beste Torschütze von Viktoria Köln im laufenden Pokal-Wettbewerb ist Albert Bunjaku. Er erzielte fünf Tore. Ein weiterer Treffer wird aber nicht hinzukommen. Denn der einstige schweizerische Nationalspieler wechselte im Winter zum Regionalligisten Bonner SC.
    • Fortuna-Kapitän Jannik Löhden wird im Endspiel mit seinen 2,01 Metern der größte Akteur auf dem Platz sein. Für den Innenverteidiger ist das Finale ein besonderes Spiel. Er wechselt zur neuen Saison zum VfB Lübeck.
    • Auf eine besonders beeindruckende Profi-Laufbahn kann Viktoria-Kapitän Marcel Risse zurückblicken. Der 32-jährige Mittelfeldspieler hat im Verlauf seiner Karriere 176 Erstligaspiele für den 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen, Mainz 05 und den 1. FC Köln absolviert.
    • Zuletzt standen sich Fortuna und Viktoria Köln 2016 im Endspiel des Bitburger-Pokals gegenüber. Damals setzte sich Viktoria mit 6:5 im Elfmeterschießen durch.
    • Beide Finalisten mussten auf ihrem Weg ins Endspiel nicht einmal in die Verlängerung oder gar ins Elfmeterschießen.
    • Viktoria-Trainer Olaf Janßen hat als Spieler mit dem 1. FC Köln im Uefa-Cup-Finale und 1991 im DFB-Pokal-Endspiel gestanden, zweimal wurde der Mittelfeldstratege mit dem FC Vizemeister (1989, 1990) und er holte 1988 mit Deutschland Olympia-Bronze. Einen großen Titel gewann er jedoch nie. Als Trainer hat er Viktoria Köln inzwischen zu zwei Erfolgen im Bitburger-Pokal geführt: 2018 und 2021.
    • Für Fortuna-Trainer Alexander Ende ist das Pokal-Endspiel die letzte Partie mit seinem jetzigen Team. Seit einigen Wochen ist sein Abschied zum Saisonende ausgemachte Sache.
    • Fortuna Köln hat 2016, 2017, 2019 das Endspiel im Bitburger-Pokal erreicht, jedoch keinen weiteren Titelgewinn nach 2013 verbuchen können.
    • Das 8:0 von Viktoria Köln im Halbfinale beim Landesligisten 1. FC Spich war der höchste Sieg im laufenden Wettbewerb.

Ticketing

Hier finden Sie alle Informationen zu Tickets, Vorverkaufsstellen etc. rund um das Bitburger-Pokalfinale 2022. Spielbeginn ist um 16.15 Uhr.

  • Preise

    Preise

    Platz

    Vorverkauf

    Tageskasse

    Sitzplatz27 Euro30 Euro
    Sitzplatz ermäßigt18 Euro20 Euro
    Stehplatz13 Euro15 Euro
    Stehplatz ermäßigt8 Euro10 Euro
    Rollstuhlfahrer*innen (inkl. einer Begleitperson)10 Euro10 Euro
    VIP129 Euro129 Euro
    Loge159 Euro159 Euro

     

  • Vorverkauf / Tageskasse

    Vorverkauf / Tageskasse

    -    VVK Sitzplatz ist beendet
    -    Online-VVK Stehplatz bis zum Spieltag möglich unter tickets.fvm.de.
    -    Tageskasse, Samstag ab 14.15 Uhr (Tageskassen werden mit Restkontingenten bestückt​)

     

  • Hinweis zu Ermäßigungen / freiem Eintritt

    Hinweis zu Ermäßigungen / freiem Eintritt

    Ermäßigung gilt für:​

    • Rentner*innen, Schwerbehinderte bzw. -beschädigte, Studierende, Schüler*innen, Arbeitslose und Wehr- und Zivildienstleistende. Ausweise müssen beim Einlass vorgelegt werden! ​

    • Personen mit Schwerbehindertenausweis B: Sowohl die Person mit dem Ausweis als auch die Begleitung erhalten ermäßigte Karten, Zugang zum Stadion nur gemeinsam​

    • Rollstuhlfahrer*innen: inklusive Begleitperson​

    • Keine Sonderermäßigung für Vereinsmitglieder​

    • Kinder bis einschließlich 6 Jahren haben freien Eintritt (Schoßkarte im Sitzplatzbereich, Stangenkarte im Stehplatzbereich), pro Erwachsenem ein Kind​

    • Kinderkarten (Schoßkarten/Stangenkarten) werden durch Ordnungsdienst Luchs am jeweiligen Eingang ausgegeben​

    • Block 7 wird grundsätzlich ermäßigt verkauft

     

    Freier Eintritt gegen Vorlage des Ausweises für Inhaber*innen von:​

    • DFB-Trainer*innen-Lizenzen (ab A-Lizenz)​​

    • Schiedsrichter*innen-Ausweisen ​

    • FVM-Mitarbeiter*innenausweisen​

  • Kombiticket

    Kombiticket

    • Tickets gelten als Kombiticket im VRS​

    • Gilt als Fahrausweis (2. Klasse) im VRS-Netz ab vier Stunden vor Spielbeginn bis zum Folgetag 3:00 Uhr. Die Eintrittskarte ist nach Veranstaltungsbesuch nicht auf andere Personen übertragbar.

    • Print@Home-Ticket: Personalisiert mit Name und Geburtsdatum des/der Inhaber*in

    • Hardticket: Gilt ohne Name als Fahrausweis 


Gut zu wissen

  • Liveübertragung im WDR und auf sportschau.de

    Liveübertragung im WDR und auf sportschau.de

    Wer das Bitburger-Pokalfinale zwischen S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln nicht live im Stadion sehen kann, hat dennoch die Möglichkeit, das Spiel sowohl in der Konferenz im TV als auch über den Sportschau-Livestream als Einzelspiel oder im Liveticker zu verfolgen. Die ARD überträgt alle 21 Landespokalfinals im Rahmen des Finaltags der Amateure den ganzen Tag über live im Fernsehen. Zusammen mit den Endspielen im Niederrhein, in Sachsen und in Württemberg wird die Partie zwischen S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln heute ab 16.15 Uhr im WDR übertragen.

     

    Hier sind die Links:

    Hier geht es zum Liveticker. (Weiterleitung auf fussball.de)

    Hier geht es zum TV-Livestream der Konferenzspiele. (Weiterleitung auf sporrtschau.de)

    Hier geht es zum Einzelspiel im Livestream. (Weiterleitung auf sporrtschau.de)

  • Kader

    Kader

    S.C. Fortuna Köln

    Tor: André Weis, Felix Buer, Hannes Kramp
    Abwehr: Sören Dieckmann, Dominik Lanius, Jan Luca Rumpf, Dan-Patrick Poggenberg, Pascal Itter, Seymour Fünger, Jean-Marie Nadjombe, Jannik Löhden, Albin Thaqi
    Mittelfeld: Stipe Batarilo, Maik Kegel, Francis Ubabuike, André Dej, Mike Owusu, Kai Försterling, Batuhan Özden, Suheyel Najar, Timo Hölscher, Nico Brandenburger
    Angriff: Sascha Marquet, Leon Demaj, Ismail Harnafi

    Trainer: Alexander Ende

     

    Viktoria Köln

    Tor: Moritz Nicolas, Kevin Rauhut, Elias Bördner
    Abwehr: Alexander Höck, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Jamil Siebert, Dario de Vita, Patrick Koronkiewicz, Niklas May, Ilhan Altuntas
    Mittelfeld: Jeremias Lorch, Daniel Buballa, Patrick Sontheimer, Simon Handle, Federico Palacios, Florian Heister, Kai Klefisch, Moritz Fritz, Youssef Amyn, Luca Marseiler, Marcel Risse, Benjamin Hemcke
    Angriff: Timmy Thiele, David Philipp, Lenn Jastremski, Seokju Hong

    Trainer: Olaf Janßen

  • Schiedsrichter

    Schiedsrichter

    Beim Bitburger-Pokalfinale am 21. Mai 2022 werden der Schiedsrichter Marc Jäger (Sportgemeinschaft Hellenthal 92)​ und seine beiden Schiedsrichter-Assistenten Andreas Steffens (SV Concordia Weyer)​ und Marvin Koll (BSV Gey) ​von drei besonderen Einlaufkindern begleitet. Die E-Jugendliche kommen vom 1. FC Niederkassel, dem Heimatverein von FIFA-Referee Sascha Stegemann, der am gleichen Tag das DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg leiten wird. Der gebürtige Niederkasseler wurde aufgrund seiner starken nationalen und internationalen Leistung für diese besondere Spielleitung ausgewählt. Sascha Stegemann ist der höchst pfeifende Schiedsrichter im Verbandsgebiet und pfeift auf nationaler wie internationale Ebene. Beim DFB-Pokalfinale wird der 37 Jahre alte Stegemann von seinen Assistenten Frederick Assmuth vom SV Refrath (Kreis Berg) und Mike Pickel aus Mendig unterstützt.

    „Die ganze Fußballfamilie am Mittelrhein und natürlich allen voran alle Schiedsrichter*innen sind stolz darauf, dass Sascha Stegemann aus dem Kreis Sieg und Frederick Assmuth aus dem Kreis Berg das DFB-Pokalfinale 2022 in Berlin leiten werden: Dies ist eine tolle Belohnung für die beiden Unparteiischen, die durch konstant sehr gute Leistungen seit Jahren auf sich aufmerksam gemacht haben“, erklärt Peter Oprei, der Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschusses. „Sie sind gleichzeitig ein großartiges Vorbild für die Schiedsrichter*innen in unserem Verbandsgebiet und ein Beweis dafür, dass unser Ausbildungssystem Früchte trägt – auch wenn der Einfluss aus dem Landesverband auf die geförderten Schiedsrichter mit Erreichen der DFB-Klassen naturgemäß stärker auf die überregionalen Verbände übergeht. Im Namen des Verbandsschiedsrichterausschusses und aller Schiedsrichter*innen aus unserem Verbandsgebiet wünschen wir dem gesamten Schiedsrichterteam viel Erfolg bei der Leitung des DFB-Pokalfinals!“

  • Trikotfarben

    Trikotfarben

    S.C. Fortuna Köln 
    Trikotweiß-rot
    Hoserot
    Stutzenrot
    Torwartneongelb
    Viktoria Köln 
    Trikotschwarz
    Hoseschwarz
    Stutzenschwarz
    Torwarthellblau
  • Spielball

    Spielball

    Gespielt wird beim diesjährigen Bitburger-Pokalfinale mit einem nachhaltigen Spielball, dem DERBYSTAR PLANET APS.

    Der Ball besteht zum Großteil aus Recyclingmaterial. Insgesamt werden elf recycelte PET-Flaschen bei der Produktion eines Balles verarbeitet und finden so auf dem Fußballplatz eine wiederverwendbare Nutzung.

    Das Obermaterial des handgenähten Wettspiel- & Trainingsballes besteht aus japanischem Polyurethan (PU), 45 % davon stammen aus recycelten PET-Flaschen. Die dreischichtige Unterklebung besteht sogar aus Polyester mit 80 % recycelten PET-Flaschen. Darüber hinaus werden die Bälle in Papier anstatt in Plastik verpackt, um auch beim Versand den Einsatz von Kunststoff zu reduzieren.

  • Statistik

    Statistik

    Die FVM-/Bitburger-Pokalfinals der vergangenen Jahre

     

    2022Viktoria KölnS.C. Fortuna Köln2:0
    2021Viktoria KölnAlemannia Aachen2:0
    20201. FC DürenAlemannia Aachen1:0
    2019Alemannia AachenSC Fortuna Köln3:1
    2018Alemannia AachenFC Viktoria Köln0:2 n.V.
    2017Fortuna KölnBonner SC0:1
    2016Fortuna KölnViktoria Köln

    6:7 n.E.

    2015Viktoria KölnBonner SC4:1
    2014Viktoria KölnFC Wegberg-Beeck2:1
    2013Alemannia AachenFortuna Köln1:2
    2012FC ErftstadtFC Hennef 050:3
    2011TuS Germania WindeckFC Wegberg-Beeck3:1
    2010VfL AlfterTuS Germania Windeck0:2
    2009Germania DattenfeldBonner SC5:3
    2008FC Wegberg-BeeckBorussia Freialdenhoven3:2

     

     

    Die Ergebnisse der FVM-/Bitburger-Pokalsieger im DFB-Pokal

     

    SaisonFVM-TeilnehmerRundeGegnerErgebnis
    2021/22Viktoria Köln1. RundeTSG Hoffenheim2:3 n.V.
    2020/211. FC Düren1. RundeFC Bayern München0:3
    2019/20Alemannia Aachen1. RundeBayer 04 Leverkusen1:4
    2018/19FC Viktoria Köln1. RundeRB Leipzig1:3 n.V.
    2017/18Bonner SC1. RundeHannover 962:6
    2016/17FC Viktoria Köln1. Runde1.FC Nürnberg6:7 n.E.
    2015/16FC Viktoria Köln

    1. Runde

    2. Runde

    1. FC Union Berlin

    Bayer 04 Leverkusen

    2:1

    0:6

    2014/15FC Viktoria Köln1. RundeHertha BSC2:4
    2013/14Fortuna Köln1. Runde1. FSV Mainz 051:2
    2012/13FC Hennef 051. Runde1860 München0:6
    2011/12TSV Germania Windeck1. Runde1899 Hoffenheim1:3 n.V. (1:1)
    2010/11TSV Germania Windeck1. RundeBayern München0:4
    2009/10TSV Germania Windeck1. RundeSchalke 040:4
    2008/09FC Wegberg-Beeck1. RundeAlemannia Aachen1:4
    2007/08Bayer 04 Leverkusen II1. RundeSC Paderborn0:1

     

  • Finaltag der Amateure: Alle Anstoßzeiten im Überblick

    Finaltag der Amateure: Alle Anstoßzeiten im Überblick

    12.15 Uhr:

    • Berliner Fußball-Verband: VSG Altglienicke (Regionalliga Nordost) – FC Viktoria 1889 Berlin (3. Liga)
    • Hamburger Fußball-Verband: Altona 93 (Regionalliga Nord) - FC Eintracht Norderstedt / FC Teutonia 05 (Spieltermin: 12. Mai)
    • Hessischer Fußball-Verband: TSV Steinbach Haiger (Regionalliga Südwest) – Kickers Offenbach (Regionalliga Südwest)
    • Fußballverband Rheinland: FV Engers 07 (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – FC Blau-Weiß Karbach (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar)
    • Fußballverband Sachsen-Anhalt: FC Einheit Wernigerode (NOFV-Oberliga Süd) - 1. FC Magdeburg (3. Liga)
    • Südbadischer Fußballverband: DJK Donaueschingen (Verbandsliga Südbaden) – SV Oberachern (Oberliga Baden-Württemberg)
       

    14.15 Uhr:

    • Badischer Fußballverband: SV Waldhof Mannheim (3. Liga) – FC Türkspor Mannheim (Landesliga Rhein-Neckar)
    • Fußball-Landesverband Brandenburg: VfB 1921 Krieschow (NOFV-Oberliga Süd) - FC Energie Cottbus (Regionalliga Nordost)
    • Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern: TSG Neustrelitz (NOFV-Oberliga Nord) - Greifswalder FC (NOFV-Oberliga Nord)
    • Saarländischer Fußballverband: FC 08 Homburg (Regionalliga Südwest) - SV 07 Elversberg (Regionalliga Südwest)
    • Schleswig-Holsteinischer Fußballverband: TSB Flensburg (Flens-Oberliga) – VfB Lübeck (Regionalliga Nord)
    • Südwestdeutscher Fußballverband: TSV Schott Mainz (Regionalliga Südwest) - FK 03 Pirmasens (Regionalliga Südwest)
    • Thüringer Fußball-Verband: FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost) – ZFC Meuselwitz (Regionalliga Nordost)
       

    16.15 Uhr:

    • Fußball-Verband Mittelrhein: S.C. Fortuna Köln (Regionalliga West) - Viktoria Köln (3. Liga)
    • Fußballverband Niederrhein: SV Straelen (Regionalliga West) - Wuppertaler SV (Regionalliga West)
    • Sächsischer Fußball-Verband: Chemnitzer FC (Regionalliga Nordost) – BSG Chemie Leipzig (Regionalliga Nordost)
    • Württembergischer Fußballverband: SV Stuttgarter Kickers (Oberliga Baden-Württemberg) – SSV Ulm 1846 Fußball (Regionalliga Südwest)
       

    16.40 Uhr:

    • Bayerischer Fußball-Verband: FV Illertissen (Regionalliga Bayern) - TSV Aubstadt (Regionalliga Bayern)
    • Bremer Fußball-Verband: Bremer SV (Bremen-Liga) – Leher TS (Bremen-Liga)
    • Niedersächsischer Fußballverband: Heeslinger SC (Oberliga Niedersachsen) – TuS Blau-Weiß Lohne (Oberliga Niedersachsen)
    • Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen: SC Preußen Münster (Regionalliga West) - SV Rödinghausen (Regionalliga West)

     

    Ergänzende Informationen zum Finaltag der Amateure 2022 finden Sie hier.

  • Pressemappe

Finaltag der Amateure

Alles rund um den Finaltag der Amateure finden Sie auch auf FUSSBALL.DE.

  • Werbemöglichkeiten beim Finaltag der Amateure

    Werbemöglichkeiten beim Finaltag der Amateure

    Sie haben Interesse an einem unserer Pokalpakete oder einzelnen Werbeleistungen? Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot! Als Ansprechpartner steht Ihnen Timo Ezilius (timo.ezilius(at)fvm.de, 02242/9 18 75-26) gerne zur Verfügung. 

  • Rückblick 2021

    Rückblick 2021

    Viktoria holt sich den Cup

    Im Finale des Bitburger-Pokals setzt sich Drittligist Viktoria Köln im Bonner Sportpark Nord mit 2:0 (2:0) gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen durch.

    Es war 15.15 Uhr, als Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich den silbernen Pokal unter dem Jubel seiner Mitspieler in den blauen Himmel über dem Bonner Sportpark Nord streckte. Sein Team, Drittligist Viktoria Köln, hatte im Finale des Bitburger-Pokals den Regionalligisten Alemannia Aachen mit 2:0 (2:0) bezwungen und damit den siebten Sieg im Wettbewerb auf Mittelrheinebene und den Einzug in den DFB-Pokal perfekt gemacht. „Es war ein rundum verdienter Sieg“, fand der Kölner Coach Olaf Janßen. Und auch sein Pendant auf der Aachener Bank, Dietmar Bozek, wollte dieser Einschätzung nicht widersprechen. „Das Ergebnis geht letztlich in Ordnung“, so Bozek, der die Alemannia noch bis Saisonende zusammen mit Kristoffer Andersen trainiert.

    Nervöser Beginn

    Der Beginn der Partie war von Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Vieles blieb Stückwerk, die meisten Ideen versandten in Fehlpässen und Ungenauigkeiten. Da machte selbst der technisch versierte Viktoria-Spielmacher Wunderlich keine Ausnahme. Sein Freistoß ging nach neun Minuten aus aussichtsreicher Position weit über das Aachener Tor.

    Die Neuauflage des Finals von 2018 - damals hatte sich die Viktoria nach Verlängerung mit 2:0 durchgesetzt - blieb dennoch nicht lange torlos. Nach 14 Minuten griffen die Rädchen in der Viktoria-Offensive nämlich perfekt ineinander. Wunderlich fand mit seinem Anspiel den im Strafraum wartenden Albert Bunjaku, der den Ball zurück auf den herangeeilten Jeremias Lorch legte. Letzterer sorgte mit einem strammen Schuss für die Kölner Führung.

    Aachen ringt um Antwort

    Aachen rang nun um eine Antwort. Zwingend wurden diese Bemühungen aber nicht. Hamdi Dahmanis Schuss, der geblockt wurde, blieb ein arg überschaubares Resultat (18.). Die Kölner agierten hingegen nun sicherer und selbstbewusster. Es gelang ihnen, über längere Strecken den Ball in den eigenen Reihen zu halten. So kam das 2:0 nicht ganz überraschend. Dieses Mal setzte Kevin Holzweiler seinen Mitspieler Wunderlich in Szene. Der Viktoria-Kapitän zog in den Sechzehner, schlug zwei Haken und vollendete die Aktion mit einem trockenen Schuss ins Eck (36.). Weil Simon Handles verunglückte Hereingabe auf der Latte des Alemannia-Tores landete und auf der anderen Seite Mergim Fejzullahu seinen Freistoß knapp neben das Tor setzte, ging es mit dem 2:0 in die Halbzeit.

    Aachen unter Zugzwang

    „In der ersten Halbzeit war es einfach zu wenig von uns“, fand der Aachener Kapitän Alexander Heinze. Seine Elf war nun gefordert. Und immerhin Willen und Einsatz waren in der Folge vorhanden. Stipe Batarilo-Cerdic hätte nach 51 Minuten beinahe verkürzt, doch sein Schuss ging über das Kölner Tor. Zwar versuchte Aachen es nun mit mehr Tempo, doch ins Schwimmen geriet die konzentriert agierende Viktoria-Defensive selten.

    Wallenborn verschießt Elfmeter

    Batarilo-Cerdic versuchte es noch einmal aus der Distanz. Mehr als ein Raunen auf der Tribüne brachte sein Schuss, der knapp über das Kölner Tor ging, aber auch nicht ein (74.).

    Einen Moment der Hoffnung gab es aber noch für die Aachener: Nach 86 Minuten holte der eingewechselte Luca Stellwagen den ebenfalls frisch in die Partie gekommenen Florian Rüter von den Beinen. Es gab Elfmeter für die Alemannia. Doch Andre Wallenborns Strafstoß war leichte Beute für Viktoria-Torhüter Sebastian Mielitz. „Schade, dass der Ball nicht drin war. Die Partie hätte sonst nochmal kippen können“, so der Aachener Akteur Matti Cebulla. So ging schließlich Köln als Sieger vom Platz.

    FVM-Präsident Bernd Neuendorf war nach dem Abpfiff sichtlich stolz auf die vielen Helfer in den Reihen des FVM, die den reibungslosen Ablauf ermöglicht hatten. „Der organisatorische Rahmen hat gestimmt und ich bin froh, dass wir trotz der Pandemie auf sportlichem Wege einen Sieger ermitteln konnten“, sagte Neuendorf.

    Langer Abend für die Viktoria

    Derweil kündigte Viktoria-Trainer Janßen einen langen Abend an:
    „Wir werden jetzt ins Teamhotel zurückfahren und feiern.“ Dass er sein nach dem Abpfiff übergestreiftes „Pokalsieger-T-Shirt“ trocken durch den Abend bringen würde, bezweifelte er. „Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn ich noch geduscht werde.“

     

    Die Statistik:

    Viktoria Köln: Mielitz, Lorch, Handle, Wunderlich, Klefisch, Holzweiler (58. Cueto), Fritz, Schultz, Risse, May (83. Stellwagen), Bunjaku (89. Kyere).
    Trainer: Olaf Janßen.

    Alemannia Aachen: Mroß, Wallenborn, Heinze, Baum, Batarilo-Cerdic (84. Rüter), Fejzullahu, Müller (80. Groothusen), Zahnen (68. Cebulla), Aydogan (46. Falaye), Uchino, Dahmani.
    Trainer: Dietmar Bozek, Kristoffer Andersen.

    Tore: 1:0 Lorch (14.), 2:0 Wunderlich (36.).

    Bes. Vorkommnisse: Mielitz (Viktoria) hält Strafstoß von Wallenborn (88.).

  • Rückblick 2020

    Rückblick 2020

    1. FC Düren siegt im Bitburger-Pokalfinale

    Als der Schlusspfiff ertönte, setzte Giuseppe Brunetto zu einem beeindruckenden Sprint an. Der Coach des Mittelrheinligisten 1. FC Düren stürmte auf das Feld, um seinen Spielern in die Arme zu fallen. Sie hatten es geschafft, sie hatten den Regionalligisten Alemannia Aachen im Endspiel des Bitburger-Pokals mit 1:0 (1:0) bezwungen. „Das ist eine Riesensache. Und der Erfolg war unter dem Strich verdient“, sagte Brunetto.

    Die Siegerliste des Wettbewerbs ziert damit ein neuer Name: 1. FC Düren. Ein Verein, in dem 2018 die Fußballabteilungen des FC Düren-Niederau und der SG GFC Düren 99 zusammenfanden, um ihre Kräfte zu bündeln. Im Vorjahr scheiterte der Klub noch im Halbfinale. 0:2 hieß es damals ausgerechnet gegen Alemannia Aachen. Nun aber war Düren der Gewinner. Und die Gewissheit, dass es in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals im September gegen den Double-Gewinner FC Bayern München geht, macht diesen Gewinn zum Hauptgewinn.

    Darauf hatte auch Aachen gehofft. Für die Alemannia sollte der achte Cuperfolg auf Mittelrheinebene ebenfalls die Tür zum großen Match aufstoßen. Doch dafür reichte die Leistung nicht. „Es war am Ende zu wenig, um ein Finale zu gewinnen“, fand Aachens Coach Stefan Vollmerhausen.

    In seinem zweiten Pflichtspiel veränderte der Nachfolger von Fuat Kilic seine Elf im Vergleich zum 2:1-Halbfinalerfolg sechs Tage zuvor beim Mittelrheinligisten FC Pesch lediglich auf einer Position. Robin Garnier ersetzte Oluwabori Falaye. Sein Pendant auf Dürener Seite setzte in der Startelf auf mehrere regionalligaerfahrene Zugänge, darunter auch Last-Minute-Verpflichtung Adis Omerbasic (Bonner SC).
    Etwas zielstrebiger begannen die Aachener. Kai Bösing, Doppeltorschütze in Pesch, gab in der siebten Minute einen ersten Warnschuss ab, den der vom Chemnitzer FC gekommene Joshua Mroß im Dürener Tor jedoch parierte. Nach 19 Minuten wurde es dann aber auf der anderen Seite gefährlich. Gjorgji Antoski setzte Wipperfürth mit einem schönen Zuspiel auf der linken Seite in Szene. Letzterer passte flach vor das Aachener Tor und fand in Omerbasic einen dankbaren Abnehmer, der zum 1:0 vollendete. Die Aachener Elf geriet nun ein wenig ins Wanken. Ein Distanzschuss von Garnier, der sein Ziel deutlich verfehlte, blieb zunächst die einzige Antwort. Kurz darauf bekam sein Mitspieler Kai Bösing keinen Druck in seinen Kopfball aus elf Metern Tordistanz.

    Vollmerhausen reagierte, brachte den offensiveren Falaye für Steven Rakk. Garnier rückte zudem in die Abwehr und kümmerte sich fortan um den agilen Wipperfürth. Die Dürener Vorstöße wurden aber ohnehin seltener. Der 1. FC konzentrierte sich nun verstärkt auf die Defensivarbeit. Einzig Omerbasic versuchte es noch einmal aus der Distanz, verzog aber knapp (39.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.
    Nach dem Wiederanpfiff boten die Teams ein zerfahrenes Duell. Der Aachener Florian Rüter behauptete nach 53 Minuten im Strafraum den Ball, um dann doch zu verziehen und auch die Dürener Angriffsbemühungen blieben ohne durchschlagenden Erfolg. Nach 64 Minuten gab es dann noch einmal eine schöne Einzelaktion eines Aacheners: Kai Bösing fasste sich ein Herz, schoss aber aus 18 Metern Distanz knapp vorbei. Noch knapper wurde es fünf Minuten später: Dieses Mal flankte Falaye auf den eingewechselten Nils Blumberg, doch Kevin Jackmuth im Dürener Tor reagierte glänzend.

    Damit war die stärkste Phase der Alemannia schon wieder Geschichte. Selbst in den Schlussminuten blieb ein wirkliches Aufbäumen aus. Daniel Bleja hätte sogar das 2:0 machen können. Sein Abschluss aus kurzer Entfernung war jedoch zu harmlos (90.). Vier Minuten später konnte ihm das egal sein. Denn mit dem Abpfiff stand seine Elf als Bitburger-Pokal-Sieger fest.

    FVM-Präsident Bernd Neuendorf gratulierte Düren zu einem seines Erachtens letztlich verdienten Erfolg. Er dankte aber auch all jenen, die trotz des herausfordernden Umgangs mit der Corona-Pandemie erneut die Bühne für ein großes Spiel bereitet hatten. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FVM und der Stadt Bonn sowie die beteiligten Vereine haben das klasse gemacht“, erklärte Neuendorf.

     

    Die Statistik:

    1. FC Düren – Alemannia Aachen 1:0 (1:0).

    1. FC Düren: Jackmuth, Steiger, Weber, Wipperfürth (60. Mabanza), Becker, Pütz, Brasnic (70. Taher), Lo Iacono (70. Bleja), Omerbasic, Antoski (90. Bors), Störmann. Trainer: Giuseppe Brunetto.

    Alemannia Aachen: Mroß, Rakk (33. Falaye), Hackenberg, Heinze, Uchino, Müller, Bösing (64. Blumberg), Garnier (82. Fiedler), Batarilo, Rüter, Boesen. Trainer: Stefan Vollmerhausen.

    Tor: 1:0 Omerbasic (19.). Zuschauer: 300.

     

  • Rückblick 2019

    Rückblick 2019

    Der Finaltag der Amateure und das Endspiel in Bonn im Fazit

    Elfeinhalb Stunden Fußball, die größte Fußball-Livekonferenz des Jahres, 19 Spiele, 62 Tore: Packende Spiele, strahlende Sieger: Der 4. Finaltag der Amateure bot allerfeinsten Pokalfußball vor einem Millionenpublikum – und mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin den gewünschten Brückenschlag zwischen den Pokalwettbewerben in den Landesverbänden und dem DFB-Pokal.

    Die Bilanz zum Endspiel in Bonn

    Mittendrin an diesem Fußballtag: das Bitburger-Pokalfinale in Bonn. Angepfiffen um 16.15 Uhr, lieferten Alemannia Aachen und Fortuna Köln beim 3:1-Sieg der Alemannia den Fans einen packenden Pokalfight – der am TV in der Live-Konferenz der ARD über 1,5 Millionen Menschen in seinen Bann zog. Vor Ort sorgten, angelockt vom perfekten Fußballwetter und der attraktiven Finalpaarung der beiden Traditionsklubs, 6645 Zuschauer für eine stimmungsvolle Kulisse und eine neue Höchstmarke beim Endspiel im Sportpark Nord – eine tolle Bilanz! Deutlich getrübt wird diese Bilanz allerdings durch einige Personen aus dem Aachener Block vor allem nach Spielabpfiff. „Einzelne Personen haben gewaltsam das Eindringen in den Innenraum erzwungen und anschließend die Situation genutzt, um bewusst andere Menschen zu verletzen“, erklärt FVM-Präsident Alfred Vianden. „Das ist ein Verhalten, das wir auf das Allerschärfste verurteilen und dem wir mit aller Härte und Konsequenz nachgehen werden“, so der Präsident. „Menschen, die das tun, sind keine Fans, sondern nutzen den Fußball nur als Bühne für ihre Gewalt. Den Verletzten wünschen wir schnelle und vollständige Genesung.“ Dem FVM ist bewusst, dass ein Großteil der Fans von Alemannia Aachen das Spiel in friedlicher Absicht besucht und anschließend ebenso friedlich den Sieg gefeiert hat. „Eine Differenzierung ist uns an dieser Stelle daher ebenfalls wichtig, weil wir keinesfalls einen Generalverdacht gegenüber der Aachener Fanszene erheben“, betont Vianden. Der FVM unterstützt Polizei und Staatsanwaltschaft bei den laufenden Ermittlungen zu den gewaltsamen Vorkommnissen, zudem sind die Vorkommnisse rund um das Spiel abgegeben an das Verbandssportgericht des FVM.

    Die Finaltagsbilanz aller Landespokalendspiele

    Die dritte Livekonferenz des Tages beim Finaltag vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin lockte durchschnittlich 1,64 Millionen vor die Fernsehschirme – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (damals 1,40 Millionen im Schnitt). Der Markanteil erhöhte sich von 8,9 auf starke 13,7 Prozent. Nicht zuletzt in der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen fand der Finaltag in der dritten Anstoßzeit ab 16.15 Uhr positiven Anklang (13,4 Prozent Marktanteil). Losgelegt hatten die ersten vier Landespokalendspiele am Vormittag mit 510.000 TV-Zuschauern (7,7 Prozent Marktanteil). Die zweite Konferenz mit sieben Partien verbuchte eine Steigerung auf 970.000 (8,9 Prozent), ehe bei den abschließenden acht Begegnungen die Millionen-Grenze deutlich überschritten wurde.

    „Der Pokal unterstreicht die Gemeinsamkeit des Fußballs. Es ist der Wettbewerb, in dem sich alle der knapp 25.000 Vereine in Deutschland versammeln. Das macht auch den Finaltag der Amateure so besonders“, sagt Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, und betont: „Allen Landesverbänden ist ein riesiges Lob auszusprechen für die hervorragende Organisation und Durchführung.“ 19 Landespokalendspiele wurden im Rahmen der ARD-Übertragung ausgestrahlt. Nur die Finals in Baden (Karlsruher SC – Waldhof Mannheim 5:3 am Sonntag) und Hessen (SV Wehen Wiesbaden – KSV Baunatal, 25. Juni) hatten im Vorfeld auf andere Termine gelegt werden müssen.

    Mehr als 80.000 Zuschauer strömten zu den Partien am Samstag in die Stadien, im Schnitt 4.200 pro Begegnung. Die besten Besuche vermeldeten die Fußball-Landesverbände Sachsen (11.638 bei Chemnitzer FC – FSV Zwickau) und Niederrhein (9.192 bei KFC Uerdingen – Wuppertaler SV). Den Pokalsieg des 1. FC Kaiserslautern im Südwesten gegen den VfR Wormatia Worms (2:1) verfolgten 7.343 Fans vor Ort. 55 Tore bekamen die Zuschauer des Finaltags in regulärer Spielzeit und Verlängerung (Schnitt: 2,9 pro Spiel) geboten, inklusive des Elfmeterschießens beim Überraschungserfolg des Sechstligisten FSV Salmrohr gegen Oberligist TuS Koblenz (6:5, 2:2) waren es 62 Treffer.

    63 von 64 Teilnehmern am DFB-Pokal 2018/2019 stehen nun fest. Klassentiefster Verein ist Salmrohr. Mit dem KSV Baunatal, FC Oberneuland, TuS Dassendorf, SV Atlas Delmenhorst und FC 08 Villingen sind zudem fünf Klubs aus der Oberliga (5. Liga) am Start. Aus der Regionalliga sind nach aktuellem Stand elf Vereine im DFB-Pokal vertreten, die 3. Liga stellt in der kommenden Saison zehn Teilnehmer. Der letzte DFB-Pokal-Startplatz wird am Donnerstag (15 Uhr) in Westfalen per Entscheidungsspiel zwischen dem Oberliga-Meister TuS Haltern und dem Regionalligisten SC Verl vergeben. Auf welches Profiteam sich Alemannia Aachen als Bitburger-Pokalsieger am Wochenende des 9.-12. August in der ersten Runde freuen darf, klärt sich am 15. Juni. Dann ist die Auslosung aller Partien im Deutschen Fußballmuseum.

  • Rückblick 2018

    Rückblick 2018

    Finaltag bleibt tolle Bühne für die Amateure

    So viel Amateurfußball live im Fernsehen gab es noch nie: 21 Spiele, 68 Tore - der 3. Finaltag der Amateure in der ARD vor wenigen Wochen hat Maßstäbe gesetzt. Erstmals waren alle Landespokalendspiele in der großen Livekonferenz im Ersten zu sehen. In der Spitze saßen bis zu 1,9 Millionen Zuschauer am Pfingstmontag vor den Bildschirmen. Der höchste Marktanteil lag bei zwölf Prozent.

    Im Vergleich zum Vorjahr, als der Finaltag am Feiertag Christi Himmelfahrt stattgefunden hatte, waren die Quoten diesmal etwas geringer. 2017 hatten in der Spitze 2,11 Millionen Zuschauer eingeschaltet, der Marktanteil hatte bei bis zu 18,1 Prozent gelegen.

    In die Stadien strömten in diesem Jahr insgesamt 93.422 Besucher zu den 21 Spielen des Finaltags, im Schnitt also 4.448 pro Partie. Die höchste Zuschauerzahl mit 13.021 Personen verzeichnete das Niederrheinpokal-Finale zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen (1:0). Dahinter folgten die Endspiele in Brandenburg (9.012 Zuschauer bei SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus), im Rheinland (7.473 bei Tus Koblenz gegen TuS RW Koblenz), im Saarland (6.623 bei SV Elversberg gegen 1. FC Saarbrücken) und in Berlin (6.428 bei BFC Dynamo gegen Berliner SC).

    „Es war ein echter Feiertag für die Amateure. Großartig, wie die ARD den Amateurfußball in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden ins Rampenlicht rückt“, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel. Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure und Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, unterstreicht: „Der bundesweite Finaltag der Amateure  bot erneut großartigen Sport und eine wunderbare Bühne für den Amateurfußball, für Spieler, Klubs, Fans und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter.“

    Attraktive Gegner im DFB-Pokal

    Die schönste Belohnung für die Sieger gibt es in der ersten Runde des DFB-Pokals, denn dort treffen alle Amateurvertreter auf Gegner aus der Bundesliga und 2. Bundesliga: Bitburger-Pokalsieger Viktoria Köln empfängt mit RB Leipzig einen starken Bundesligisten (die weiteren Spiele mit FVM-Beteiligung: Bayer 04 Leverkusen tritt beim 1. CfR Pforzheim an, für den 1. FC Köln geht's zum BFC Dynamo), der niedersächsische Regionalligist SV Drochtersen/Assel zog das Traumlos FC Bayern München.  

    Überschattet wurde der 3. Finaltag der Amateure von Ausschreitungen und Pyrotechnik an verschiedenen Standorten. Fünf Partien mussten unterbrochen werden. „Es ist völlig inakzeptabel, wenn Zuschauer durch Einsatz von Pyro oder Gewalthandlungen andere Zuschauer oder Spielbeteiligte gefährden, in einem Fall ein Kind sogar körperlich verletzen. Ebenfalls nicht hinnehmbar ist es, wenn Spiele wegen des Einsatzes von Pyro oder Gewalthandlungen unterbrochen werden müssen“, betonte Dr. Rainer Koch im Anschluss: „Einigen Besuchern ging es leider in keiner Weise um Fußball. Diese sind keine Fußballfans, wir werden uns von ihnen den Finaltag der Amateure nicht kaputtmachen lassen.“

    Statement des FVM-Präsidenten Alfred Vianden zu den Vorkommnissen beim Pokalfinale in Bonn

    Finaltag 2019 am Tag des DFB-Pokalendspiels

    Der Termin für den Finaltag 2019 steht bereits fest. Die vierte Auflage wird am Tag des DFB-Pokalfinales, dem 25. Mai 2019, ausgetragen. Darauf haben sich die Präsidenten der Regional- und Landesverbände auf ihrer Konferenz verständigt. Mehr als zehn Stunden lang wird dann in der ARD der Ball rollen. Das Erste zeigt zunächst die Endspiele aller 21 Landespokale in einer Livekonferenz, wie gewohnt auf drei verschiedene Anstoßzeitpunkte verteilt, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Olympiastadion Berlin folgt.

  • Rückblick 2017

    Rückblick 2017

    Nachdem die Premiere in 2016 bereits ein voller Erfolg war, hat auch die zweite Auflage alle Erwartungen übertroffen. Sieben Stunden lang Amateurfußball live in der ARD, 20 Spiele, 83 Tore: Der 2. Finaltag der Amateure am 25. Mai 2017 wurde zu einem großen, bundesweiten Spektakel, das für reichlich sportliche Schlagzeilen sorgte.

    In der Spitze bis zu 2,27 Millionen Menschen sahen der TV-Konferenz in der Sportschau zu, der Marktanteil lag bei bis zu 13,1 Prozent. Eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (2 Millionen, 10,2%). Und in die Stadien kamen fast 100.000 Zuschauer.

    Hier finden Sie eine komplette Übersicht der Zahlen und Fakten zum Finaltag der Amateure 2017!

    Im Fußball-Verband Mittelrhein standen sich Fortuna Köln und der Bonner SC als Finalisten gegenüber. Mit 1:0 setzte sich am Ende der Regionalligist Bonner SC gegen den Kokurrenten aus der dritten Liga durch. Alle Informationen zum diesem Spiel finden Sie hier.

  • Rückblick 2016

    Rückblick 2016

    Die Premiere vor rund fünf Monaten war ein großer Erfolg, nun wird die zweite Auflage geplant: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), seine 21 Landesverbände und die ARD haben sich auf den Termin für den Finaltag der Amateure 2017 verständigt. Gespielt wird am Donnerstag, 25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt). Zum zweiten Mal zeigt die ARD die Endspiele um die Landespokale bundesweit in einer großen Livekonferenz.

    Am ersten Finaltag der Amateure waren 17 Landespokal-Endspiele ausgetragen worden, lediglich vier Landesverbände konnten nicht dabei sein. Die rund achtstündige Livesendung, die in Hamburg startete und in Essen endete, hatte im Durchschnitt 1,37 Millionen und in der Spitze mehr als zwei Millionen Fernsehzuschauer (Marktanteil: 10,2 Prozent). 2017 werden voraussichtlich alle 21 Landesverbände beteiligt sein. Die Gewinner ziehen in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/2018 ein.

    Als aktuelles Vorbild für die Amateurklubs kann der FC-Astoria Walldorf dienen: Der Verein aus der Regionalliga Südwest erzielte das historische erste Tor am Finaltag der Amateure 2016 im Endspiel des Badischen Fußballverbandes, bezwang dort die SpVgg. Neckarelz mit 2:0 und schaffte dadurch die Qualifikation für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2016/17. Nach Erfolgen über Zweitligist VfL Bochum (4:3 nach Verlängerung) und Bundesligist SV Darmstadt 98 (1:0) steht der Viertligist aus Walldorf nun im DFB-Pokal-Achtelfinale und empfängt am 7./8. Februar 2017 den Zweitligisten Arminia Bielefeld.

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Der 25. Mai 2017 wird dank des DFB, seiner Landesverbände und der ARD der nächste große Tag für den gesamten deutschen Amateurfußball werden. Nach den tollen Erfahrungen mit dem ersten Finaltag fiebern wir alle bereits jetzt diesem Spektakel entgegen, das wieder viele Amateurfußballer und Fans in seinen Bann ziehen wird. Dass Regionalligist FC-Astoria-Walldorf derzeit im DFB-Pokal derart für Furore sorgt, ist eine wunderbare Geschichte und zeigt, was sich aus der Teilnahme am Finaltag entwickeln kann.“

    Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, erklärt: „Es freut mich sehr, dass der Finaltag der Amateure nach einem erfolgreichen Start in diesem Jahr auch 2017 seine Fortsetzung findet. Dass dabei gemeinsam mit der ARD frühzeitig eine Terminabstimmung erfolgte, zeigt das Interesse aller Beteiligten am Finaltag. Bei den Partien der 2. DFB-Pokal-Runde konnten wir kürzlich wieder erleben, wie spannend dieser Wettbewerb ist und welche Faszination er ausübt – und der Finaltag der Amateure ist für die Amateurvereine der Schritt dorthin.“

    Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein: „Der Finaltag der Amateure ist eine echte Erfolgsgeschichte. Dass diese Entwicklung, die die herausragende Bedeutung und das Interesse am Amateurfußball unterstreicht, ihren Ursprung im Fußball-Verband Mittelrhein hat, freut uns natürlich sehr, ebenso, dass wir wie im letzten Jahr auch diesmal wieder die Koordination des Großprojekts für alle Landesverbände übernehmen. Die Attraktivität unseres Bitburger-Pokalfinals hat in den letzten Jahren mit dem festen Endspielort in Bonn und der TV-Übertragung immer weiter zugenommen, inzwischen ist eine echte Marke daraus geworden. Das stärkt den Amateurfußball, und genau das ist unser Ziel und unsere Aufgabe als Landesverband.“

    WDR-Sportchef Steffen Simon sagt: „Die Premiere des Finaltags im vergangenen Mai war rundum gelungen. Mit der Erfahrung aus dieser Veranstaltung wollen wir auch 2017 ein hochklassiges Gesamtpaket schnüren. Da ist es besonders erfreulich, dass wir diesmal mit allen 21 Landespokalendspielen, also auch mit den tollen Traditionsvereinen im Osten Deutschlands, planen können. Wir freuen uns sehr auf dieses sportliche Großereignis.” Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird erneut die Übertragung der Livekonferenz in der ARD koordinieren.


Die Pokalsieger seit 1995

  • Übersicht

    Übersicht

    2020/21 FC Viktoria Köln
    2019/20 1. FC Düren
    2018/19 Alemannia Aachen
    2017/18 FC Viktoria Köln
    2016/17 Bonner SC
    2015/16 FC Viktoria Köln
    2014/15 FC Viktoria Köln
    2013/14 FC Viktoria Köln
    2012/13 SC Fortuna Köln
    2011/12 FC Hennef 05
    2010/11 TSV Germania Windeck
    2009/10 TSV Germania Windeck
    2008/09 FC Germania Dattenfeld
    2007/08 FC Wegberg-Beeck
    2006/07 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    2005/06 TSV Alemannia Aachen II
    2004/05 1. FC Köln II
    2003/04 1. FC Köln II
    2002/03 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    2001/02 TSV Alemannia Aachen II
    2000/01 FC Blau-Weiß Brühl
    1999/00 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1998/99 TSV Alemannia Aachen II
    1997/98 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1996/97 TSV Alemannia Aachen II
    1995/96 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1994/95 1. FC Köln II

Hauptsponsor Bitburger

  • Infos

    Infos

    Seit 2011 wird der FVM-Pokalwettbewerb der Herren - inklusive aller neun FVM-Kreise - als Bitburger-Pokal bzw. Bitburger-Kreispokal ausgetragen.

    „Der FVM ist ein wichtiger Kooperationspartner im für uns so wichtigen Feld des Fußball-Breitensports“, so Marco Boor, Sponsoring-Direktor von Bitburger. „Wir freuen uns sehr, auch den Amateurfußball entsprechend unterstützen und begleiten zu können. Die Region gehört seit über 100 Jahren zu unserem engsten Heimatgebiet, Bitburger hat hier viele Freunde. Die Partnerschaft mit dem FVM ist daher eine ideale Ergänzung unseres regionalen Fußball-Engagements.“
     

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