Bitburger-Pokal

Seit 2011 trägt der Fußball-Verband Mittelrhein seinen Herren-Verbandspokal als Bitburger-Pokal aus.

Spielort für das Endspiel im Bitburger-Pokal ist der Sportpark Höhenberg in Köln.

Alle Spiele und Ergebnisse des Bitburger-Pokals 2023/24 gibt es auf FUSSBALL.DE.

Fotoquelle: Alemannia Aachen/Bonner SC

Bitburger-Pokalfinale 2024

Am 25. Mai 2024 trifft der TSV Alemannia Aachen im Sportpark Höhenberg auf den Bonner SC.

Der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga West möchte dabei den ersten Pokalsieg seit 2019 und damit auch den Einzug in den DFB-Pokal perfekt machen.

Für den Bonner SC ist es sogar das erste Finale seit 2017. Damals konnten die Rheinlöwen ihren bislang einzigen Pokalsieg erringen. Im Sportpark Nord schlugen sie den Favoriten von Fortuna Köln mit 1:0.


Informationen zum Bitburger-Pokal & Finaltag der Amateure

Das Teilnehmerfeld besteht in der Regel aus 32 Mannschaften. Die neun Fußballkreise stellen je drei Vertreter aus ihrem jeweiligen Bitburger-Kreispokal, an dem die Mannschaften aus dem Kreis- und Verbandsspielbetrieb teilnehmen, die nach den Endspielen bzw. Spielen um Platz 3 auf Kreisebene spätestens am 3. Oktober feststehen. Zu diesen insgesamt 27 Mannschaften stoßen in der 1. Runde des Bitburger-Pokals die Mannschaften des FVM, die in der 3. Liga oder der Regionalliga West spielen, wobei Amateurmannschaften sowie Spielgemeinschaften nicht teilnahmeberechtigt sind. Darüber hinausgehende, freie Plätze werden an die Kreise mit den meisten am Bitburger-Kreispokal teilnehmenden Mannschaften in Relation zur Gesamtzahl aller am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften des jeweiligen Kreises vergeben.

Alle Details und offiziellen Regelungen finden Sie in den offiziellen Durchführungsbestimmungen für den Herrenspielbetrieb des FVM auf Verbandsebene im Downloadbereich (Kategorie: Spielbetrieb Herren).

Gespielt werden fünf Runden inklusive Finale, bis der neue Bitburger-Pokalsieger feststeht. Klassentiefere Teams genießen im Bitburger-Pokal bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Die Ausnahme dieser Regelung bilden in der ersten Runde die Kreispokalsieger, die in der ersten Partie auf Verbandsebene immer Heimrecht besitzen. Zudem können Vertreter desselben Kreises (hiervon ausgenommen sind die Mannschaften der 3. Liga und der Regionalliga) in der ersten Runde nicht gegeneinander gelost werden.

Das Bitburger-Pokalfinale wird zusammen mit den anderen Endspielen der Landespokalwettbewerbe bei den Männern am bundesweiten Finaltag der Amateure ausgetragen. Das Amateurfußball-Highlight findet traditionell in den Stunden vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin statt. Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Die Pokalauslosungen jeder Runde werden auf Facebook unter www.facebook.com/fvm.de live übertragen.


FVM-Pressemappe

FVM-Pressemappe zum Bitburger-Pokalfinale 2024

Gut zu wissen

  • Organisatorische Hinweise

    Organisatorische Hinweise

    Im Finale des Bitburger-Pokals treffen am Samstag, den 25. Mai der TSV Alemannia Aachen und der Bonner SC im Sportpark Höhenberg aufeinander.

    Die Begegnung wird im Rahmen des Finaltags der Amateureab 13.45 Uh in einer Live-Konferenz im WDR-Fernsehen und auf sportschau.de übertragen. Zudem fasst die ARD die Spiele der am Finaltag der Amateure beteiligten Landesverbände ab 18.00 Uhr in der Sportschau zusammen.

  • Informationen zu Tickets, Anreise und Parken

    Informationen zu Tickets, Anreise und Parken

    Im Finale des Bitburger-Pokals des Fußball-Verbandes Mittelrhein treffen am Samstag, den 25. Mai 2024, um 13.45 Uhr im Sportpark Höhenberg in Köln TSV Alemannia Aachen und der Bonner SC aufeinander. Wie reisen die Fans am besten zum Bitburger-Pokalfinale am 25. Mai an? Und was müssen alle Zuschauer*innen beachten? In dieser News gibt es alle Informationen.  

    Anreise und Parken 

    Der Besitz eines gültigen Tickets berechtigt nicht automatisch zum Parken auf den als Veranstaltungsparkplatz ausgewiesen Flächen im Umlauf des Stadions. 

    Aufgrund der geringen Parkplatzkapazitäten werden alle Zuschauer*innen gebeten, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. 

    Sollten Sie dennoch mit dem Auto oder mit einem Reisebus anreisen, so steht für Sie ab 11.00 Uhr der P21 der Koelnmesse (Zur Navigation: Messeplatz 1, 50679 Köln; oder NUNAV nutzen) gegen eine Gebühr von 6,00 € zur Verfügung. Von dort aus fahren ab 11.45 Uhr Shuttlebusse zum Sportpark Höhenberg. Über den Waldweg am Ausstieg erreichen Sie das Stadion in wenigen Gehminuten. Im Anschluss an das Spiel fahren die Shuttlebusse dann von derselben Stelle zurück zum P21 an der Koelnmesse. Die Beförderung mit dem Shuttlebus ist für Sie kostenfrei.  

    Käufer*innen eines Stadiontickets können sich eigenständig zusätzlich zum Stadionticket ein ÖPNV-Kombiticket generieren, das am Spieltag als personenbezogener Fahrausweis nur im VRS-Netz (2. Klasse) gilt. 

    Mit der Straßenbahnlinie 1 vom Bahnhof Köln Messe/Deutz in Richtung Brück/Bensberg kann man bis zur Haltestelle „Sportpark Höhenberg“ fahren. Von dort erreichen Sie das Stadion in wenigen Gehminuten.

    Einlass 

    Auf den Tickets ist vermerkt, welcher Stadion-Eingang genutzt werden muss! Ticketinhaber*innen können nur an diesem Eingang ins Stadion gelassen werden. Orientierung bieten auch auf die Beschilderungen im Umfeld des Stadions. Fans von Alemannia Aachen werden gebeten über die Straße „Merheimer Heide“ anzureisen. Fans des Bonner SC erhalten über den „Günter-Kuxdorf-Weg“ Zugang zum Stadiongelände.

    ÖPNV-Kombitickets 

    Zusätzlich zum Stadionticket können alle Käufer*innen eigenständig zusätzlich ein ÖPNV-Kombiticket generieren, das am Spieltag als personenbezogener Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse) gilt. Zur Nutzung des ÖPNV ist eine Personalisierung jedes einzelnen ÖPNV-Tickets erforderlich, eine Weitergabe des ÖPNV-Tickets an andere Personen ist nicht möglich.  

    Die zusätzlich generierten ÖPNV-Kombitickets (2. Klasse) gelten im VRS-Netz ab vier Stunden vor Spielbeginn bis zum Folgetag 3:00 Uhr. 

    Hinweis: Das ÖPNV-Ticket ist nur im VRS-Gebiet gültig und kann ab dem 13. Mai 2024 auf pokalfinale.kvb.ride-ticketing.de unter Angabe der individuellen Ticketnummer kostenlos generiert werden.

    Tageskasse 

    Vor Ort wird es keine Tageskasse geben. 

    Mitnahme von Taschen ins Stadion 

    Taschen sind nur bis maximal DIN A4-Größe für den Eintritt ins Stadion zugelassen. Es gibt keine Möglichkeit größere Taschen in Stadionnähe zu hinterlegen.

  • Schon gewusst? Wissenswerte Fakten zum Finale

    Schon gewusst? Wissenswerte Fakten zum Finale

    Den höchsten Sieg im laufenden Wettbewerb feierte Alemannia Aachen. 10:0 hieß es in der ersten Runde beim Bezirksligisten Hilal Maroc Bergheim. Der Bonner SC siegte im Achtelfinale mit 5:0 beim Landesligisten SV Eilendorf. Dies war der dritthöchste Erfolg im Bitburger Pokal 2023/24. Auf Platz zwei rangiert der Mittelrheinligist SV Eintracht Hohkeppel, dem ein 6:0 in der ersten Runde beim A-Ligisten SC Alemannia Lendersdorf gelang.

    Drei Treffer glückten den besten Torschützen im Aachener und Bonner Dress im bisherigen Wettbewerb. Vincent Schaub und Beyhan Ametov durften jeweils dreimal für die Alemannia jubeln. Beim Bonner SC gelang dieses Kunststück Leon Augusto.

    Die Schiedsrichter werden den Rasen des Sportparks Höhenberg wieder an der Seite von Einlaufkindern betreten. Die Mädchen und Jungen kommen von der DJK Viktoria Buchheim, dem Heimatverein von Final-Schiedsrichter Ivan Mirkalj.

    Der Bonner Offensivspieler Jonas Berg hat ein namhaftes fußballerisches Vorbild in der eigenen Familie. Er ist Enkelsohn von Bernd Cullmann. Der einstige Profi des 1. FC Köln wurde mit der deutschen Mannschaft 1974 Weltmeister und 1980 Europameister.

    Ein nachhaltig hergestellter Ball kommt mit dem „DERBYSTAR Planet APS“ im Endspiel zum Einsatz. Das Spielgerät wird teils aus recycelten Materialen hergestellt, konkret sind in jedem Ball elf PET-Flaschen verarbeitet. Wie auch andere Derbystar-Bälle besteht der „DERBYSTAR Planet APS“ aus 20 Sechsecken und zwölf Fünfecken. Qualitativ gibt es ebenfalls keinen Unterschied zu den übrigen DERBYSTAR-Modellen.

    Die beiden Assistenten des Finalschiedsrichters Ivan Mrkalj (DJK Viktoria Buchheim) stehen vor einem letzten großen Spiel. Sandro Prescha vom SV Westhoven-Ensen beendet seine Schiedsrichterlaufbahn, für Mario Heller (1. FC Köln) ist es der letzte Auftritt auf Verbandsebene.

    Mit der Einführung der Dritten Liga zur Saison 2008/09 wurde die Teilnahme von Zweitmannschaften von Lizenzvereinen am Pokal ausgesetzt. Seitdem darf grundsätzlich nur eine Mannschaft eines Klubs am DFB-Pokal und damit auch am Bitburger-Pokal teilnehmen. In der Geschichte des Pokal-Wettbewerbs auf Mittelrheinebene feierten die Amateurmannschaften von Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln insgesamt neun Erfolge.

    Alemannia Aachen will den Pokal zum achten Mal in die Kaiserstadt holen. Damit würde der Verein den FC Viktoria Köln abschütteln und zum alleinigen Rekordchampion im FVM-Pokal avancieren. Der letzte Sieg glückte 2019. 2020 und 2021 folgten Finalniederlagen.

    Im DFB-Pokal steckten die beiden Finalisten nach ihren jüngsten Erfolgen im Bitburger-Pokal Erstrunden-Niederlagen ein. Der Bonner SC unterlag in der Spielzeit 2017/18 mit 2:6 gegen Hannover 96. Lars Lokotsch brachte den BSC in Führung, ehe sich der damalige Erstligist unter anderem dank eines Doppelpacks des heutigen Nationalspielers Niklas Füllkrug doch noch durchsetzen konnte. Die Alemannia musste sich 2019/20 dem Erstligisten Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben. Den Treffer zum 4:1-Endstand erzielte Kai Havertz, ebenfalls ein heutiger Nationalspieler.

    Die BSC-Außenverteidiger Markus Wipperfürth und Adis Omerbasic verfügen über besondere Pokal-Erfahrung. Die beiden zählten zum Team des 1. FC Düren, das 2020 in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Rekordsieger FC Bayern München antrat. In der Allianz-Arena gab es eine 0:3-Niederlage.

    Alemannia Aachen erreichte 1953, 1965 und 2004 das Endspiel im DFB-Pokal. Auf dem Weg ins bislang letzte Finale in Berlin glückte dem damaligen Zweitligisten im Februar 2004 ein 2:1-Viertelfinalerfolg gegen den FC Bayern.

    In einem Sondertrikot werden die Aachener Spieler im Finale auflaufen. Das Jersey erinnert an Werner Fuchs. Der langjährige Alemannia-Trainer führte den Verein 1999 zum Wiederaufstieg in die Zweite Liga, konnte die Vollendung dieses Erfolges jedoch nicht mehr erleben, da er wenige Tage vor dem entscheidenden Spiel während eines Waldlaufs mit der Mannschaft einen Herzinfarkt erlitt und im Alter von nur 50 Jahren starb. 2021 wurde die Stehplatztribüne des Tivoli nach ihm benannt.

    Einen Fanschal hat der Bonner SC angesichts des Endspiels im Bitburger Pokal gegen Aachen anfertigen lassen. Die Logos und Farben beider Vereine sind auf dem Accessoire festgehalten. Der Schal wird in limitierter Auflage für 17,95 Euro angeboten.

  • Finalisten Check: TSV Alemannia Aachen

    Finalisten Check: TSV Alemannia Aachen

    Der Klub

    Eines steht schon vor dem Finale im Bitburger-Pokal fest: Fußballbegeisterung und Euphorie sind zurück in der Kaiserstadt Aachen. Dafür hat die Alemannia mit einer beeindruckenden Erfolgsserie in der Regionalliga gesorgt, die mit dem Titelgewinn und Aufstieg belohnt wurde. Ihren Anteil an diesem Triumph hat wohl auch die leidenschaftliche Anhängerschaft des Traditionsvereins aus dem Westen der Republik. „Die Fans sind nicht nur unser zwölfter Mann. Sie sind unser zwölfter, 13. und 14. Mann“, beschreibt Alemannia-Trainer Heiner Backhaus das Wechselspiel zwischen Mannschaft und Publikum. Mit dem Aufstieg knüpft der Verein an große Zeiten an. Jahrzehntelang war der Traditionsklub in den höchsten Spielklassen vertreten. In der ewigen Tabelle der Zweiten Liga wird Aachen nur von der SpVgg Greuther Fürth, dem FC St. Pauli und Hannover 96 übertroffen. Im DFB-Pokal gab es gleich mehrere Sternstunden. 1953, 1965 und 2004 erreichte Aachen sogar das Endspiel. 2005 mischte die Alemannia im Europapokal mit, ehe im Sommer 2006 nach 36 Jahren die Rückkehr in die Bundesliga glückte. Der Höhenflug hielt aber nicht an. Es folgten sportlich und finanziell schwierige Zeiten. Seit 2013 trat die Alemannia in der Regionalliga West an. Die Zukunft heißt nun wieder Dritte Liga. Und vielleicht auch DFB-Pokal. Jedenfalls dürfte das Team alles dafür tun, um den Pott zum achten Mal in die Kaiserstadt zu holen und wieder im nationalen Cup-Wettbewerb mitzumischen. Zudem könnte man dann auch den FC Viktoria Köln abschütteln und zum alleinigen Rekordchampion im FVM-Pokal avancieren. Der letzte Sieg glückte 2019. 2020 und 2021 folgten Finalniederlagen.

    Die Mannschaft

    Die Alemannia der Saison 2023/24 ist kein Team der großen Namen oder gealterten Stars. Einige Spieler kommen aus der Stadt und ihrem Umland. So etwa Keeper Marcel Johnen (21), der nach einiger Zeit in der Nachwuchsabteilung von Bayer 04 Leverkusener und beim 1. FC Saarbrücken zurück zur Alemannia fand und dort zu einer festen Größe avancierte. Auch Linksverteidiger Sasa Strujic hat schon in der Jugend in Aachen gespielt. Der 32-jährige Routinier wurde im Sommer vom TSV Steinbach Haiger in die alte Heimat zurückgeholt. Er ist außerdem einer jener regionalligaerfahrenen Akteure, mit denen es gelang, die Meistermannschaft zu formen. Ebenfalls zum Start der Spielzeit kam Defensivspieler Mika Hanraths vom 1. FC Bocholt. Trotz seiner 24 Jahre kann er auf etliche Regionalliga-Einsätze zurückblicken. Der Kapitän bildet in der Innenverteidigung ein starkes Duo mit dem vom Ligarivalen Fortuna Köln verpflichteten Jan-Luca Rumpf. Rechtsverteidiger Florian Heister ist ein Winterzugang mit reichlich Routine. Er kam vom Drittligisten Viktoria Köln und hat mit Jahn Regensburg auch schon in der Zweiten Liga gespielt. Im defensiven Mittelfeld ist Bastian Müller (kam im Sommer vom Wuppertaler SV) mit 32 Jahren eine routinierte Größe. Zu den Spielern, die die Klasse schon vor ihrem Wechsel nach Aachen kannten, gehört ebenfalls Anton Heinz. Der offensive Linksaußen stieß von Rot-Weiß Oberhausen zur Alemannia, wo er als Toptorjäger, Vorbereiter und Freistoßschütze glänzt. In der Spitze hat Trainer Heiner Backhaus mit Marc Brasnic und dem im Winter gekommenen Thilo Töpken (SV Rödinghausen) starke Alternativen. Das große Plus der Mannschaft sind Einsatzwille, Intensität und Wucht.

    Der Trainer

    Heiner Backhaus lebt jene Tugenden vor, die er von seinen Spielern einfordert und die das Team zum Meister und Finalteilnehmer im Bitburger-Pokal gemacht haben. Es sind Leidenschaft, unbedingter Siegeswille und Begeisterung. So gelang es ihm, aus einer Ansammlung gestandener Regionalligaspieler eine Einheit auf dem Platz zu formen, die vielleicht nicht immer den ganz großen spielerischen Glanz verbreitet, aber nur schwer zu schlagen ist. Seit der 42-Jährige Anfang September den Trainerjob in Aachen von Interimscoach Reiner Plaßhenrich übernahm, ließ der Klub dem enttäuschenden Saisonstart unter Helge Hohl eine beeindruckende Aufholjagd folgen. Vor allem aber führte der Backhaus-Fußball dazu, dass Euphorie und Identifikation am Tivoli eine neue Ebene erreichten. „Er passt wie der Topf auf den Deckel“, sagte Sascha Eller, Sportdirektor und Geschäftsführer der Alemannia, unlängst. „Wir spielen nicht immer den schönsten Fußball, aber wir geben alles“, bringt es Eller auf den Punkt. Kein Zweifel, Backhaus hat beim Publikum in Aachen einen Nerv getroffen und vielleicht auch den perfekten Platz für sich selbst entdeckt. Seine Laufbahn als Spieler und Coach war zuvor von Wechseln geprägt. Der gebürtige Wittener debütierte einst im Profifußball für Hannover 96. Er spielte anschließend unter anderem bei Union Berlin, Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach, aber auch auf Malta, in Hongkong und in Zypern. „Ich war nie ein Typ, der sich in die Hängematte gelegt hat. Ich hatte Bock zu gewinnen und in der Ersten Liga zu spielen. In Deutschland war das nicht möglich, andernorts aber schon“, erklärt er. Viele Länder und Kulturen kennengelernt zu haben, sei ein Gewinn gewesen. „Man wird demütig, weil man sieht, wie gut es uns in Deutschland geht. Ich vermittele den Spielern immer wieder, wie privilegiert wir sind. Auch unsere Anhängerschaft ist ein Privileg. Das wollen wir mit einer guten Leistung im Finale zurückzahlen“, so der Backhaus, dessen Trainerlaufbahn bei Inter Leipzig begann, ehe Stationen beim Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden, dem Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, dem Regionalligisten TuS Rot-Weiß Koblenz und schließlich beim BFC Dynamo folgten.

    Fotoquelle: Alemannia Aachen
  • Finalisten Check: Bonner SC

    Finalisten Check: Bonner SC

    Der Klub

    Gegründet wurde der Bonner SC im Juni 1965, doch seine Wurzeln reichen deutlich weiter zurück. Mit dem Bonner FV (1901) und TuRa Bonn (1904) bündelten schließlich zwei alteingesessene Größen der Stadt ihre Kräfte im BSC. Seither erlebten die Blau-Roten Jahrzehnte mit vielen Erfolgen, aber auch schwierigen Tagen. Zu den Glanzzeiten zählt zweifellos die Saison 1976/77, als Bonn der Zweiten Liga angehörte und gegen den FC St. Pauli, Arminia Bielefeld und Bayer 04 Leverkusen antreten durfte. Zwar erreichte man als Tabellensechszehnter den sportlichen Klassenerhalt, doch am 9. Juli 1977 führten Zahlungsschwierigkeiten zum Lizenzentzug. Es folgten Jahre fernab und an der Schwelle zum Profifußball. Nach dem Aufstieg im Sommer 2016 absolvierte der BSC fünf Spielzeiten in der Regionalliga West. In diese Zeit fällt auch der bislang einzige Erfolg im Bitburger-Pokal: 2017 bezwang der BSC den damaligen Drittligisten Fortuna Köln im heimischen Sportpark Nord mit 1:0. In der Folgesaison waren die Bonner dann erstmals nach rund vier Jahrzehnten wieder im DFB-Pokal dabei, scheiterte in der ersten Hauptrunde jedoch mit einer 2:6-Niederlage am Bundesligisten Hannover 96. Immerhin, der von Verteidiger Nico Perrey per Hacke erzielte Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 wurde zum Tor des Monats gewählt. 2022 stieg der BSC nach fünf Jahren Regionalliga-Angehörigkeit in die Mittelrheinliga ab. Seither heißt das große Ziel Wiederaufstieg: Doch weder mit dem einstigen Nationalspieler Lukas Sinkiewicz auf der Trainerbank noch mit dessen Nachfolger Giuseppe Brunetto sollte der Weg zurück in die Viertklassigkeit führen. Trotz einer beeindruckenden Bilanz unter dem im Oktober verpflichteten Coach Sascha Glatzel musste die Mannschaft Titelgewinn und Aufstieg in dieser Serie dem SV Eintracht Hohkeppel überlassen.

    Die Mannschaft

    Seit Sascha Glatzel beim Bonner SC als Coach das Sagen hat, hat das Team enorme Stabilität erlangt. 20 Meisterschaftsspiele ohne Niederlage sowie die Erfolge im Bitburger-Pokal sprechen Bände. Insbesondere die Defensive gilt als kaum zu überwinden. „Das ist nicht nur ein Verdienst der Abwehr. Auch wenn es abgedroschen klingt, die Verteidigung fängt vorne an“, sagt der BSC-Sportdirektor Daniel Zillken. Die von Glatzel geschaffene Gesamtkonstruktion stimme eben. „Wir leisten insgesamt starke Arbeit gegen den Ball. Das ist der Plan des Trainers. Wir wollen mit frühem Pressing den Gegner zu Fehlern zwingen“, erklärt Zillken. Im Tor gab es im Saisonverlauf ein Wechselspiel: Der vom FC Hennef zurückgekehrte Martin Michel – schon 2017 Keeper beim letzten Cup-Sieg des BSC – spielte im Bitburger-Pokal, Kevin Birk in der Meisterschaft. Mit Tarik Dogan, im vergangenen Jahr unter Glatzel Kapitän beim Meister FC Hennef, bildet ein routinierter Akteur ein starkes Innenverteidiger-Duo mit Massaman Keita. Die beiden Außenverteidiger Markus Wipperfürth und Adis Omerbasic kamen im Sommer zurück vom Regionalligisten 1. FC Düren. Sie verfügen über besondere Pokal-Erfahrung, zählten sie doch zu jenem Dürener Team, das 2020 im DFB-Pokal beim FC Bayern München antrat (0:3). Im Zentrum zieht Kapitän Maximilian Pommer die Strippen im Spiel des BSC. „Er ist ein Typ, der vorweggeht und den Takt vorgibt“, sagt Zillken. Als Vorbereiter und Torschütze setzt Leon Augusto immer wieder entscheidende Akzente im Spiel der Bonner. Zu den Toptorjägern gehören Michael Okoroafor und Jonas Berg. „Was uns aber wirklich stark macht, sind nicht die einzelnen Spieler, sondern der Zusammenhalt“, sagt Zillken. Und selbstverständlich hat die lange Serie ohne Niederlage das Selbstvertrauen wachsen lassen. „Entscheidend ist der Glaube an das, was wir tun“, betont Glatzel. Ohne diese Überzeugung seien die vielen Erfolge nicht möglich gewesen.

    Der Trainer

    Als Sascha Glatzel im Oktober den Trainerjob beim Bonner SC übernahm und damit die Nachfolge Giuseppe Brunettos antrat, drohte das Team als Liga-Achter die Tabellenspitze frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Sein Debüt hätte nicht besser laufen können: In der Partie gegen den Tabellenführer SpVg Frechen 20 glückte ein 4:1-Sieg, der die Weichen auf Erfolg stellen sollte. In der Meisterschaft war das BSC-Team fortan nicht zu bezwingen und im Bitburger-Pokal nahmen die Bonner ebenfalls alle Hürden. „Sascha Glatzel ist nicht nur ein herausragender Fußballkenner, sondern auch eine Persönlichkeit“, so der Bonner Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz über den 47-Jährigen, der vor seinem Engagement in der Bundesstadt sieben Jahre lang den FC Hennef 05 gecoacht und sich im Sommer mit dem Titelgewinn von dem Mittelrheinligisten aus dem Rhein-Sieg-Kreis verabschiedet hatte. Glatzel gilt als Mann, der akribisch arbeitet und die lokale Fußballszene bestens kennt. Nach Stationen als Spieler beim FV Bad Honnef, Germania Dattenfeld und FC Hennef 05 beendete er mit Anfang 30 seine aktive Laufbahn und wechselte auf die Trainerbank. Über Blau-Weiß Friesdorf, eine Co-Trainer-Station bei Viktoria Köln und den FV Bad Honnef fand er zu den 05ern, denen er lange Zeit die Treue hielt. „Sein Erfolg spricht für sich, er hat einen klaren Plan und geht seinen Weg mit aller Konsequenz“, so Sportdirektor Zillken über den 47-Jährigen. Der Trainer glaubt an eine stetige Entwicklung und harte Arbeit mit dem Team. „Vor allem müssen meine Ideen zu den Spielern passen. Nur dann erreicht man, dass alle an einem Strang ziehen und man zusammen Erfolg hat“, erklärt Glatzel.

    Fotoquelle: Bonner SC
  • Schiedsrichter

    Schiedsrichter

    Kölner Generationen-Gespann pfeift Bitburger-Pokalfinale 2024

    Ansporn, Auszeichnung und absolute Aufmerksamkeit – das sind die Komponenten, die die Gedanken des Unparteiischen-Teams mit Blick auf das Bitburger-Pokal-Finale am Samstag, 25. Mai, bestimmen. „Ich empfinde es als unfassbar große Ehre, dieses Spiel leiten zu dürfen“, spricht Ivan Mrkalj allen vieren aus dem Herzen. Keine Frage, das Aufeinandertreffen des Noch-Regionalligisten und designierten Aufsteigers Alemannia Aachen und des Mittelrheinligisten Bonner SC im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure elektrisiert nicht nur die beteiligten Teams und deren Anhänger, sondern auch die Unparteiischen. „Als Jungschiedsrichter war so eine Partie das große Ziel, das wollte ich immer schaffen. Jetzt das Vertrauen zu bekommen, ist ein großes Glück und wohl auch Verdienst guter Leistungen“, erklärt der 29-Jährige von der DJK Viktoria Buchheim.

    Unterstützt wird Spielleiter von seinen Assistenten Mario Heller (35, 1. FC Köln) und Sandro Prescha (26, SV Westhoven-Ensen). Für Mario Heller wird es der letzte Auftritt auf Verbandsebene sein. Der 42-jährige Michael Oligschläger vom GKSC Hürth wird den Posten des Vierten Offiziellen übernehmen.

    Eine Vorstellung des Schiedsrichter-Gespanns finden Sie hier.

  • Der Weg ins Finale

    Der Weg ins Finale

    Alemannia Aachen

    Auf dem Weg ins Finale verdiente sich Alemannia Aachen einen Eintrag in die Geschichtsbücher: Vor 25.500 Zuschauer*innen am heimischen Tivoli feierte der Regionalligist einen 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den Ligarivalen 1. FC Düren – nie zuvor hatte es eine derart große Kulisse bei einem Duell im Bitburger-Pokal gegeben. „Wenn man das erlebt und spürt, welche Beziehung die Stadt zu diesem Verein hat, macht es mich stolz, ein Teil davon zu sein“, sagte ein sichtlich bewegter Alemannia-Trainer Heiner Backhaus. Beide Teams boten ein packendes Spiel. Zunächst mit Vorteilen für Düren, später hatte Aachens Sasa Strujic Pech bei einem Pfostentreffer. In der Verlängerung trafen schließlich Anton Heinz zum 1:0 (91.) und Thilo Töpken (96.) zum 2:0 für die Gastgeber. Düren gab sich aber keineswegs geschlagen und kam dank des Eigentors von Mika Hanraths zum Anschlusstreffer (113.). Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr und so war der Aachener Finaleinzug perfekt.

    Begonnen hatte die Cup-Serie mit einem souveränen 10:0 beim Bezirksligisten Hila-Maroc Bergheim. Im Achtelfinale mussten die Alemannia-Spieler dann erstmals einen Ligarivalen aus dem Weg räumen: 4:0 (3:0) hieß es nach Toren von Kilian Pagliuca (6.), Julian Schwermann (30.), Dustin Wilms (40.) und Lukas Scepanik (58.) beim FC Wegberg-Beeck. Im Viertelfinale folgte die Reifeprüfung: Vor 9500 Zuschauer*innen am Tivoli traf das Team von Trainer Backhaus auf den Drittligisten FC Viktoria Köln – und feierte in dieser stimmungsvollen Begegnung unter Flutlicht einen 2:0 (1:0)-Sieg nach Treffern von Bastian Müller per Freistoß (19.) und Freddy Baum (61.). „Der unbedingte Wille war entscheidend“, analysierte Backhaus den Erfolg gegen den Titelverteidiger.

    Bonner SC

    Mit einem nervenaufreibenden Spiel startete der Mittelrheinligist Bonner SC in den Bitburger-Pokal. 6:4 hieß es Anfang November nach Elfmeterschießen beim Ligarivalen SpVg Frechen 20. „So ein Erlebnis schweißt die Mannschaft zusammen“, zeigte sich BSC-Coach Sascha Glatzel damals überzeugt. Die folgenden Siege sollten ihm Recht geben. Beim Landesligisten SV Eilendorf sicherten Ben-Nicolas Hompesch (11.), Burak Yesilay (17.), ein Eigentor (22.), Leon Augusto (48.) und Eray Isik (84.) ein 5:0 der Bonner. Im Viertelfinale wurde es wieder äußerst spannend. Gegen den Ligarivalen Eintracht Hohkeppel musste der BSC zunächst den Rückstand durch Narciso Jorge Lubaca verkraften (40.), ehe Jonas Berg nach 85 Minuten ausglich. So ging es in die Verlängerung. Dort sah erst Eintracht-Spieler Gabriel Nbongo die Gelb-Rote Karte (105.), dann erzielte der eingewechselte Nam-Ju Lee per Kopfball nach einer Ecke den Treffer zum 2:1-Sieg. BSC-Coach Sascha Glatzel sprach von einem sehr emotionalen Spiel gegen einen starken Gegner. Er lobte die mentale Stärke seiner Mannschaft, die lange zurückgelegen hatte.

    Den letzten Schritt in Richtung Finale im Kölner Sportpark Höhenberg machte das Team aus der Bundesstadt mit einem souveränen 4:0 (1:0) gegen den Ligarivalen TuS Blau-Weiß Königsdorf. Es war ein berauschender Abend für den BSC. „Der gesamte Rahmen dieses Halbfinals war einfach schön“, zeigte sich Bonns Sportdirektor Daniel Zillken beeindruckt von der Choreografie der eigenen Anhängerschaft auf den Rängen und der Stimmung, für die die 1367 Zuschauer*innen aus beiden Fanlagern im Sportpark Nord gesorgt hatten. Tarik Dogan (31.), Serhat Koruk (47.), Augusto (52.) und Creighton Spencer Braun (88.) trafen zum 4:0-Endstand. Anschließend wurde mit einer Pasta-Partie in der Kabine der Finaleinzug gefeiert.

  • Liveübertragung im WDR und auf sportschau.de

    Liveübertragung im WDR und auf sportschau.de

    Wer das Bitburger-Pokalfinale zwischen dem TSV Alemannia Aachen und dem Bonner SC nicht live im Stadion sehen kann, hat dennoch die Möglichkeit, das Spiel sowohl in der Konferenz im TV als auch über den Sportschau-Livestream als Einzelspiel oder im Liveticker zu verfolgen. Die ARD überträgt alle 21 Landespokalfinals im Rahmen des Finaltags der Amateure den ganzen Tag über live im Fernsehen.

     

    Hier sind die Links:

    Hier geht es zum Liveticker. (Weiterleitung auf fussball.de)

    Hier geht es zum TV-Livestream der Konferenzspiele. (Weiterleitung auf sportschau.de)

    Hier geht es zum Einzelspiel im Livestream. (Weiterleitung auf sportschau.de)

  • Trikotfarben

    Trikotfarben

    TSV Alemannia Aachen  
    Trikot schwarz
    Hose schwarz
    Stutzen schwarz
    Torwart gelb
    Bonner SC         
    Trikot weiß
    Hose weiß
    Stutzen weiß
    Torwart grün

     

  • Nachhaltigkeit beim Bitburger-Pokalfinale

    Nachhaltigkeit beim Bitburger-Pokalfinale

    Ein nachhaltig hergestellter Ball kommt mit dem „DERBYSTAR Planet APS“ im Endspiel zum Einsatz. Das Spielgerät wird teils aus recycelten Materialen hergestellt, konkret sind in jedem Ball elf PET-Flaschen verarbeitet. Wie auch andere Derbystar-Bälle besteht der „DERBYSTAR Planet APS“ aus 20 Sechsecken und zwölf Fünfecken. Qualitativ gibt es ebenfalls keinen Unterschied zu den übrigen DERBYSTAR-Modellen.

  • Finaltag der Amateure: Alle Anstoßzeiten im Überblick

    Finaltag der Amateure: Alle Anstoßzeiten im Überblick

    Erneut werden die Pokalendspiele der Landesverbände am selben Tag ausgetragen. Die Übertragung der ARD beginnt am Samstag, den 25. Mai 2024 um 11:30 Uhr und gliedert sich in drei Teilkonferenzen mit vier verschiedenen Anstoßzeiten. Die ersten acht Begegnungen werden um 11:45 Uhr angepfiffen. Die weiteren Anstoßzeiten sind 13.45 Uhr, 15.45 Uhr und 16.45 Uhr. Die Übertragung des Finaltags der Amateure endet nach fast sieben Stunden Livefußball gegen 19:00 Uhr.

    Die Ansetzungen des Finaltags der Amateure 2024 am 25. Mai in der Übersicht:

    11:45 Uhr:

    • Badischer Fußballverband: 1.FC Mühlhausen (Verbandsliga Baden) – SV Sandhausen (3. Liga)
    • Berliner Fußball-Verband: FC Viktoria 1889 Berlin (Regionalliga Nordost) - TuS Makkabi Berlin (NOFV-Oberliga Nord)
    • Bremer Fußball-Verband: SV Hemelingen (Bremen-Liga) - Bremer SV (Regionalliga Nord)
    • Fußballverband Sachsen-Anhalt: SSC Weißenfels (Verbandsliga Sachsen-Anhalt) / VfB Germania Halberstadt (NOFV-Oberliga Süd) – VfL Halle 96 (NOFV-Oberliga Süd) / Hallescher FC (3. Liga) | Halbfinals ausstehend
    • Hamburger Fußball-Verband: USC Paloma Hamburg (Oberliga Hamburg) - Teutonia Ottensen (Regionalliga Nord)
    • Saarländischer Fußballverband: FC 08 Homburg (Regionalliga Südwest) – 1. FC Saarbrücken (3. Liga) / FSV Jägersburg (Saarland-Liga) | Spiele ausstehend
    • Südwestdeutscher Fußballverband: TSV Schott Mainz (Regionalliga Südwest) - SV Gonsenheim (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar)
    • Thüringer Fußball-Verband: ZFC Meuselwitz (Regionalliga Nordost) – FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost)

    13:45 Uhr:

    • Fußball-Verband Mittelrhein: TSV Alemannia Aachen (Regionalliga West) - Bonner SC (Mittelrheinliga)
    • Fußballverband Rheinland: TuS Koblenz (Regionalliga Südwest) - SG Schneifel (Rheinlandliga)
    • Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern: Greifswalder FC (Regionalliga Nordost) - TSG Neustrelitz (NOFV-Oberliga Nord)
    • Niedersächsischer Fußballverband: VfV 06 Hildesheim (Oberliga Niedersachsen) - Atlas Delmenhorst (Oberliga Niedersachsen)
    • Schleswig-Holsteinischer Fußballverband: SV Todesfelde (Oberliga Schleswig-Holstein) - 1.FC Phönix Lübeck (Regionalliga Nord)
    • Südbadischer Fußballverband: FC 08 Villingen (Oberliga Baden-Württemberg) – SC Lahr (Verbandsliga Südbaden)

    15:45 Uhr:

    • Fußball-Landesverband Brandenburg: FC Energie Cottbus (Regionalliga Nordost) - SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nordost)
    • Fußballverband Niederrhein: Rot-Weiß Oberhausen (Regionalliga West) – Rot-Weiss Essen (3. Liga)*
    • Sächsischer Fußball-Verband: SG Dynamo Dresden (3. Liga) – FC Erzgebirge Aue (3. Liga)*
    • Württembergischer Fußballverband: VfR Aalen (Regionalliga Südwest) – SG Sonnenhof Großaspach (Oberliga Baden-Württemberg)

    16:45 Uhr:

    • Bayerischer Fußball-Verband: FC Würzburger Kickers (Regionalliga Bayern) - FC Ingolstadt (3. Liga)
    • Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen: DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) - SC Verl (3. Liga)
    • Hessischer Fußball-Verband: Türk Gücü Friedberg (Hessenliga) – Kickers Offenbach (Regionalliga Südwest)

     

    Mehr Informationen zum Finaltag der Amateure 2024 finden Sie hier.

  • Stadionordnung

Ticketing

Der Ticket-Vorverkauf der Vereine ist beendet. Es wird in diesem Jahr keine Tageskasse geben.

Hier geht es zu den Informationen im Ticketverkauf.

  • Kombiticket

    Kombiticket

    Zusätzlich zum Stadionticket können alle Käufer*innen eigenständig zusätzlich ein ÖPNV-Kombiticket generieren, das am Spieltag als personenbezogener Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse) gilt. Zur Nutzung des ÖPNV ist eine Personalisierung jedes einzelnen ÖPNV-Tickets erforderlich, eine Weitergabe des ÖPNV-Tickets an andere Personen ist nicht möglich. Das Veranstaltungsticket, welches den Eintritt zum Bitburger-Pokalfinale ermöglicht, hingegen ist nicht personalisiert und damit auf andere Personen übertragbar. 

    Hinweis: Das ÖPNV-Ticket ist nur im VRS-Gebiet gültig und kann ab dem 13. Mai 2024 auf https://pokalfinale.kvb.ride-ticketing.de unter Angabe der individuellen Ticketnummer kostenlos generiert werden.  

  • Hinweis zu Ermäßigungen / freiem Eintritt

    Hinweis zu Ermäßigungen / freiem Eintritt

    Ermäßigung gilt für:​

    • Rentner*innen, Schwerbehinderte bzw. -beschädigte, Studierende, Schüler*innen, Arbeitslose und Wehr- und Zivildienstleistende. Ausweise müssen beim Einlass vorgelegt werden! ​

    • Personen mit Schwerbehindertenausweis B: Sowohl die Person mit dem Ausweis als auch die Begleitung erhalten ermäßigte Karten, Zugang zum Stadion nur gemeinsam​

    • Rollstuhlfahrer*innen: inklusive Begleitperson​

    • Keine Sonderermäßigung für Vereinsmitglieder​

    • Kinder bis einschließlich 6 Jahren haben freien Eintritt (Schoßkarte im Sitzplatzbereich, Stangenkarte im Stehplatzbereich), pro Erwachsenem ein Kind​

    • Kinderkarten (Schoßkarten/Stangenkarten) werden durch Ordnungsdienst Luchs am jeweiligen Eingang ausgegeben​

    • Block 7 wird grundsätzlich ermäßigt verkauft

     

    Freier Eintritt gegen Vorlage des Ausweises für Inhaber*innen von:​

    • DFB-Trainer*innen-Lizenzen (A-Lizenz, A+-Lizenz, Pro-Lizenz)​​

    • Schiedsrichter*innen-Ausweisen ​

    • FVM-Mitarbeiter*innenausweisen​


Aufteilung des Stadions


Rückblick auf die Endspiele von 2018 bis 2023

Alles rund um den Finaltag der Amateure finden Sie auch auf FUSSBALL.DE.

  • Rückblick 2023

    Rückblick 2023

    Drittligist Viktoria Köln hat das Endspiel im Bitburger-Pokal mit 2:0 (2:0) gegen den Regionalligisten 1. FC Düren gewonnen und damit das zweite Triple der Klubgeschichte perfekt gemacht. „Der Sieg fühlt sich megageil an. Erneut den Pott geholt zu haben, ist eine tolle Sache und freut mich für die Mannschaft nach einer langen Saison“, sagte Viktoria-Trainer Olaf Janßen nach dem dritten Sieg in Serie nach 2021 und 2022. Vergleichbares war dem Verein 2014, 2015 und 2016 schon einmal gelungen. Zudem machten die Höhenberger mit dem Sieg den Einzug in den DFB-Pokal perfekt.

    Perfekter Rahmen

    Das Endspiel im Bitburger-Pokal im Kölner Sportpark-Höhenberg hatte erneut im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure stattgefunden - mit einer mehrstündigen Übertragung der ARD als Live-Konferenz. „Kompliment an den deutschen Fußball. Wer diese Idee hatte, verdient meinen Respekt. Es ist einfach eine tolle Sache für den Amateurfußball“, erklärte Janßen.
    Dem konnte sich Christos Katzidis, Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM), nur anschließen.
    „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr“, erklärte Katzidis, der nicht vergaß, den vielen an der Organisation Beteiligten für ihr Engagement zu danken.

    Der Rahmen stimmte also zweifellos. Und die Protagonisten nutzten diese Bühne für ein spannendes Spiel. Zu Beginn gab es auf beiden Seiten einige gefällige Aktionen, die ganz großen Chancen fehlten jedoch. Nach einer knappen Viertelstunde wurde dann erstmals Düren gefährlich: Innenverteidiger Mario Weber verpasste nach einem Freistoß den Ball nur um wenige Zentimeter. Besser lief es für die Viktoria: Einen Eckball verlängerte Jamil Siebert mit dem Kopf auf André Becker, der goldrichtig stand und per Fallrückzieher zum 1:0 traf (17.). Dabei hatte er ein wenig Glück, dass der Ball noch vom Dürener Adis Omerbasic abgefälscht wurde.

     

    Marseiler erhöht auf 2:0

    Als sich Düren gerade daran machte, Druck aufzubauen, um eine Antwort zu geben, schlugen die Kölner erneut zu. Nur sechs Minuten nach dem Führungstreffer legte Luca Marseiler mit einem trockenen Flachschuss das 2:0 nach. Anschließend fehlten gute Möglichkeiten zunächst. Mike Wunderlichs Schuss ging knapp über das Dürener Tor (36.). Im Gegenzug fasste sich Dennis Brock ein Herz und zog aus der Distanz ab. Der Schuss des Düreners war jedoch leichte Beute für Ben Voll im Tor der Viktoria.
    So ging es mit einem 0:2-Rückstand für Düren in die Kabinen. Heraus kamen motivierte Dürener, die nach einem schnellen Gegenzug auch die erste Chance nach dem Wiederanpfiff hatten. Kevin Goden scheiterte jedoch an Voll (50.). Und auch sein Kopfball einige Minuten später fand nicht sein Ziel. „Wenn uns der Anschlusstreffer gelingt, wird es noch spannender“, meinte der Dürener Trainer Boris Schommers. Während Janßen sagte: „Sie haben uns das Leben nicht leicht gemacht.“

    Risse und Wunderlich nehmen Abschied

    Nach 63 Minuten nahm Janßen dann einen Dreifachwechsel vor. Kapitän Marcel Risse kam auf den Platz und damit zu seinem letzten Pflichtspiel in einer langen Profikarriere. Der Mittelfeldakteur beendet seine Laufbahn, ebenso wie sein Mitspieler Mike Wunderlich, der nach 71 Minuten seinen Arbeitstag und damit seine beeindruckende Karriere unter lautem Applaus abschloss.

    Verdiente Party

    In der Schlussphase bemühten sich die Dürener noch einmal energisch um den Anschlusstreffer. Doch die Viktoria-Defensive zeigte sich sattelfest und verteidigte den Vorsprung bis zum Abpfiff.
    Schommers erwies sich als fairer Verlierer. Er lobte seine Elf für einen Auftritt „auf Augenhöhe mit dem klassenhöheren Gegner“, sprach aber auch von einem letztlich verdienten Sieg der Viktoria.
    „Ihr habt euch eine schöne Party verdient“, so Schommers. Das galt für die Viktoria und ihre Fans. Aber das galt ebenso - wenn auch deutlich leiser- für das Gespann um Schiedsrichter David Koj, der mit Übersicht und Ruhe einen guten Job gemacht hatte.

    1.FC Düren: Bade - Brasnic (68. Bakhat), Geimer (68. Wipperfürth), Goden, Winke, Omerbasic (78. Simon), Weber, Clemens, Matuschyk, Brock, Kühnel (78. Schlößer).

    Viktoria Köln: Voll - Schultz, Wunderlich (71. Sontheimer), Becker (63. Hong), Philipp (63. Meißner), Greger, Siebert, Fritz, Koronkiewicz, Marseiler (63. Risse), May. Tore: 0:1 Becker (17.), 0:2 Marseiler (23.).

    Zuschauer: 3559.

  • Rückblick 2022

    Rückblick 2022

    Viktoria Köln gewinnt Bitburger-Pokal 2022

    Drittligist Viktoria Köln bezwingt im Finale des Bitburger-Pokals den Regionalligisten S.C. Fortuna Köln mit 2:0.

    Um 18.05 Uhr war es vollbracht: Drittligist Viktoria Köln hatte den Regionalligisten S.C. Fortuna Köln mit 2:0 (1:0) bezwungen und damit den Traum von Spielern, Verantwortlichen und Fans vom Titelgewinn im Bitburger-Pokal im Sportpark Höhenberg unter Dach und Fach gebracht. Für Viktoria-Coach Olaf Janßen wurde der Abpfiff zum Anpfiff. Er sprintete auf den Platz, um schließlich auf den Armen seines Torhüters Moritz Nicolas zu landen. Es war der Auftakt der Feierlichkeiten der Viktoria. Als FVM-Pokalspielleiter Markus Müller den Pokal wenige Minuten später überreichte, brandete nicht zum letzten Mal an diesem Abend Jubel auf.

    „Ich bin mega stolz auf das Team“, sagte Janßen. Angesichts vieler Ausfälle habe es nur eine Chance gegeben: „Jeder im Team musste es unbedingt wollen.“ Und genau das habe seine Elf gezeigt. Dieses Spiel sei das Sahnehäubchen auf einem guten Saisonabschluss. „Und es war Werbung für den Fußball in dieser Stadt“, fand der 55-Jährige.

    Kein Titel zum Abschied

    Fortuna-Coach Alexander Ende musste indes seinen Traum vom Titelgewinn zum Abschied aus der Kölner Südstadt begraben. „Ich hätte es dem Verein, den Fans, Spielern und mir von Herzen gewünscht., weil dieses Team so eine tolle Gemeinschaft ist“, erklärte der 42-Jährige, der den Klub mit Abschluss der Saison verlässt. Aber es habe leider den einen Moment, das Tor, das alles in Bewegung setzt, nicht gegeben.

    Tatsächlich zeigte die Fortuna gute Ansätze und hatte anfangs mehr vom Spiel. Die erste Chance hatte jedoch die Viktoria, als Jamil Siebert nach drei Minuten den Fortuna-Keeper André Weis zu einer Parade zwang. Kurz darauf versuchte es auf der anderen Seite Suheyel Najar aus spitzem Winkel. Najar, einer der besten Vorbereiter der Regionalliga West, musste dann jedoch bereits nach 20 Minuten verletzt vom Platz. Dem Offensivspiel der Fortuna war damit ein Aktivposten genommen. „Uns fehlte damit die Beschleunigung“, fand Ende.

    Youngster Jashari trifft

    Das Spiel wogte nun hin und her, ohne große Torchancen, dafür mit vielen Zweikämpfen und vollem Einsatz. Die nächste große Chance hatte die Viktoria: Youngster Elvin Jashari kam an der Strafraumgrenze an den Ball, drehte sich einmal um die eigene Achse und schoss präzise ins rechte Eck (28.). Viktoria führte mit 1:0 und die Spieler des Klubs aus der Kölner Südstadt mussten sich kräftig schütteln. Ihr Rhythmus war weg und der Drittligist obenauf. Beinahe hätte Daniel Buballa auch noch das 2:0 erzielt. Sein Kopfball nach 35 Minuten landete aber am Pfosten. Kurz darauf verhinderte Fortuna-Torhüter Weis einen Treffer, als er den abgefälschten Schuss von Simon Handle stark über die Latte lenkte. Sekunden vor Ende der ersten Hälfte ging der Abschluss des eingewechselten Mike Owusus deutlich drüber und damit ging es mit einem 0:1-Rückstand der Fortuna in die Kabine.

    Amyn erhöht auf 2:0

    Viktoria stand anschließend tief und überließ der Fortuna die Kontrolle. Leon Demaj verpasste den Ausgleich nur knapp, aber insgesamt fehlten den couragierten Regionalligisten trotz Dominanz die großen Chancen. Bei einem der seltenen Vorstöße der Viktoria wurde es dann auf einmal richtig gefährlich: Florian Heister fand mit seiner scharfen Hereingabe den eingewechselten Youssef Amyn, der mit einem platzierten Kopfball zum 2:0 traf (58.).

    Comeback-Qualitäten gefragt

    Von Endes Elf waren nun Comeback-Qualitäten gefragt. Der Trainer reagierte, brachte mit dem 2,01 Meter großen Jannik Löhden einen etatmäßigen Innenverteidiger als Zielspieler für lange Bälle in die Spitze. Was jedoch fehlte waren präzise Flanken. Die Hintermannschaft der Höhenberger agierte allerdings auch äußerst konzentriert und leitete zumindest gelegentlich auch Gegenstöße ein. Am Ende eines dieser Konter hatte Federico Palacios Pech, als sein Schuss am Pfosten landete.

    Müller lobt friedliche Stimmung

    Allmählich lief der Fortuna die Zeit davon. Kurz vor Schluss gab es dann nochmals zwei gute Chancen auf das 1:2: erst schoss Leon Deamj knapp vorbei, dann traf Sascha Marquet nach Kopfballablage von Löhden nur den Pfosten. Wenige Minuten danach war es vorbei. Und der Traum der Viktoria vom Titelgewinn im eigenen Stadion Wirklichkeit geworden.

    Zufrieden war derweil FVM-Pokalspielleiter Müller. Er lobte die ausgelassene, friedliche Stimmung im Stadion. „Es war der perfekte Rahmen und letztlich das erhoffte Fußballfest.“

    S.C. Fortuna Köln: Weis - Dieckmann, Lanius, Rumpf (59. Hölscher), Marquet, Batarilo, Demaj, Kegel (59. Poggenberg), Försterling (74. Dej), Najar (20. Owusu, 67. Löhden), Fünger.

    Viktoria Köln: Nicolas, Lorch, Buballa, Sontheimer (59. Hemcke), Handle (46. Amyn, 71. de Meester), Palacios, Greger, Heister (59. May), Siebert, Fritz, Jashari (74. Rossmann).

    Tore: 0:1 Jashari (28.), 0:2 Amyn (58.).

    Zuschauer: 5.767.

  • Rückblick 2021

    Rückblick 2021

    Viktoria holt sich den Cup

    Im Finale des Bitburger-Pokals setzt sich Drittligist Viktoria Köln im Bonner Sportpark Nord mit 2:0 (2:0) gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen durch.

    Es war 15.15 Uhr, als Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich den silbernen Pokal unter dem Jubel seiner Mitspieler in den blauen Himmel über dem Bonner Sportpark Nord streckte. Sein Team, Drittligist Viktoria Köln, hatte im Finale des Bitburger-Pokals den Regionalligisten Alemannia Aachen mit 2:0 (2:0) bezwungen und damit den siebten Sieg im Wettbewerb auf Mittelrheinebene und den Einzug in den DFB-Pokal perfekt gemacht. „Es war ein rundum verdienter Sieg“, fand der Kölner Coach Olaf Janßen. Und auch sein Pendant auf der Aachener Bank, Dietmar Bozek, wollte dieser Einschätzung nicht widersprechen. „Das Ergebnis geht letztlich in Ordnung“, so Bozek, der die Alemannia noch bis Saisonende zusammen mit Kristoffer Andersen trainiert.

    Nervöser Beginn

    Der Beginn der Partie war von Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Vieles blieb Stückwerk, die meisten Ideen versandten in Fehlpässen und Ungenauigkeiten. Da machte selbst der technisch versierte Viktoria-Spielmacher Wunderlich keine Ausnahme. Sein Freistoß ging nach neun Minuten aus aussichtsreicher Position weit über das Aachener Tor.

    Die Neuauflage des Finals von 2018 - damals hatte sich die Viktoria nach Verlängerung mit 2:0 durchgesetzt - blieb dennoch nicht lange torlos. Nach 14 Minuten griffen die Rädchen in der Viktoria-Offensive nämlich perfekt ineinander. Wunderlich fand mit seinem Anspiel den im Strafraum wartenden Albert Bunjaku, der den Ball zurück auf den herangeeilten Jeremias Lorch legte. Letzterer sorgte mit einem strammen Schuss für die Kölner Führung.

    Aachen ringt um Antwort

    Aachen rang nun um eine Antwort. Zwingend wurden diese Bemühungen aber nicht. Hamdi Dahmanis Schuss, der geblockt wurde, blieb ein arg überschaubares Resultat (18.). Die Kölner agierten hingegen nun sicherer und selbstbewusster. Es gelang ihnen, über längere Strecken den Ball in den eigenen Reihen zu halten. So kam das 2:0 nicht ganz überraschend. Dieses Mal setzte Kevin Holzweiler seinen Mitspieler Wunderlich in Szene. Der Viktoria-Kapitän zog in den Sechzehner, schlug zwei Haken und vollendete die Aktion mit einem trockenen Schuss ins Eck (36.). Weil Simon Handles verunglückte Hereingabe auf der Latte des Alemannia-Tores landete und auf der anderen Seite Mergim Fejzullahu seinen Freistoß knapp neben das Tor setzte, ging es mit dem 2:0 in die Halbzeit.

    Aachen unter Zugzwang

    „In der ersten Halbzeit war es einfach zu wenig von uns“, fand der Aachener Kapitän Alexander Heinze. Seine Elf war nun gefordert. Und immerhin Willen und Einsatz waren in der Folge vorhanden. Stipe Batarilo-Cerdic hätte nach 51 Minuten beinahe verkürzt, doch sein Schuss ging über das Kölner Tor. Zwar versuchte Aachen es nun mit mehr Tempo, doch ins Schwimmen geriet die konzentriert agierende Viktoria-Defensive selten.

    Wallenborn verschießt Elfmeter

    Batarilo-Cerdic versuchte es noch einmal aus der Distanz. Mehr als ein Raunen auf der Tribüne brachte sein Schuss, der knapp über das Kölner Tor ging, aber auch nicht ein (74.).

    Einen Moment der Hoffnung gab es aber noch für die Aachener: Nach 86 Minuten holte der eingewechselte Luca Stellwagen den ebenfalls frisch in die Partie gekommenen Florian Rüter von den Beinen. Es gab Elfmeter für die Alemannia. Doch Andre Wallenborns Strafstoß war leichte Beute für Viktoria-Torhüter Sebastian Mielitz. „Schade, dass der Ball nicht drin war. Die Partie hätte sonst nochmal kippen können“, so der Aachener Akteur Matti Cebulla. So ging schließlich Köln als Sieger vom Platz.

    FVM-Präsident Bernd Neuendorf war nach dem Abpfiff sichtlich stolz auf die vielen Helfer in den Reihen des FVM, die den reibungslosen Ablauf ermöglicht hatten. „Der organisatorische Rahmen hat gestimmt und ich bin froh, dass wir trotz der Pandemie auf sportlichem Wege einen Sieger ermitteln konnten“, sagte Neuendorf.

    Langer Abend für die Viktoria

    Derweil kündigte Viktoria-Trainer Janßen einen langen Abend an:
    „Wir werden jetzt ins Teamhotel zurückfahren und feiern.“ Dass er sein nach dem Abpfiff übergestreiftes „Pokalsieger-T-Shirt“ trocken durch den Abend bringen würde, bezweifelte er. „Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn ich noch geduscht werde.“

     

    Die Statistik:

    Viktoria Köln: Mielitz, Lorch, Handle, Wunderlich, Klefisch, Holzweiler (58. Cueto), Fritz, Schultz, Risse, May (83. Stellwagen), Bunjaku (89. Kyere).
    Trainer: Olaf Janßen.

    Alemannia Aachen: Mroß, Wallenborn, Heinze, Baum, Batarilo-Cerdic (84. Rüter), Fejzullahu, Müller (80. Groothusen), Zahnen (68. Cebulla), Aydogan (46. Falaye), Uchino, Dahmani.
    Trainer: Dietmar Bozek, Kristoffer Andersen.

    Tore: 1:0 Lorch (14.), 2:0 Wunderlich (36.).

    Bes. Vorkommnisse: Mielitz (Viktoria) hält Strafstoß von Wallenborn (88.).

  • Rückblick 2020

    Rückblick 2020

    1. FC Düren siegt im Bitburger-Pokalfinale

    Als der Schlusspfiff ertönte, setzte Giuseppe Brunetto zu einem beeindruckenden Sprint an. Der Coach des Mittelrheinligisten 1. FC Düren stürmte auf das Feld, um seinen Spielern in die Arme zu fallen. Sie hatten es geschafft, sie hatten den Regionalligisten Alemannia Aachen im Endspiel des Bitburger-Pokals mit 1:0 (1:0) bezwungen. „Das ist eine Riesensache. Und der Erfolg war unter dem Strich verdient“, sagte Brunetto.

    Die Siegerliste des Wettbewerbs ziert damit ein neuer Name: 1. FC Düren. Ein Verein, in dem 2018 die Fußballabteilungen des FC Düren-Niederau und der SG GFC Düren 99 zusammenfanden, um ihre Kräfte zu bündeln. Im Vorjahr scheiterte der Klub noch im Halbfinale. 0:2 hieß es damals ausgerechnet gegen Alemannia Aachen. Nun aber war Düren der Gewinner. Und die Gewissheit, dass es in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals im September gegen den Double-Gewinner FC Bayern München geht, macht diesen Gewinn zum Hauptgewinn.

    Darauf hatte auch Aachen gehofft. Für die Alemannia sollte der achte Cuperfolg auf Mittelrheinebene ebenfalls die Tür zum großen Match aufstoßen. Doch dafür reichte die Leistung nicht. „Es war am Ende zu wenig, um ein Finale zu gewinnen“, fand Aachens Coach Stefan Vollmerhausen.

    In seinem zweiten Pflichtspiel veränderte der Nachfolger von Fuat Kilic seine Elf im Vergleich zum 2:1-Halbfinalerfolg sechs Tage zuvor beim Mittelrheinligisten FC Pesch lediglich auf einer Position. Robin Garnier ersetzte Oluwabori Falaye. Sein Pendant auf Dürener Seite setzte in der Startelf auf mehrere regionalligaerfahrene Zugänge, darunter auch Last-Minute-Verpflichtung Adis Omerbasic (Bonner SC).
    Etwas zielstrebiger begannen die Aachener. Kai Bösing, Doppeltorschütze in Pesch, gab in der siebten Minute einen ersten Warnschuss ab, den der vom Chemnitzer FC gekommene Joshua Mroß im Dürener Tor jedoch parierte. Nach 19 Minuten wurde es dann aber auf der anderen Seite gefährlich. Gjorgji Antoski setzte Wipperfürth mit einem schönen Zuspiel auf der linken Seite in Szene. Letzterer passte flach vor das Aachener Tor und fand in Omerbasic einen dankbaren Abnehmer, der zum 1:0 vollendete. Die Aachener Elf geriet nun ein wenig ins Wanken. Ein Distanzschuss von Garnier, der sein Ziel deutlich verfehlte, blieb zunächst die einzige Antwort. Kurz darauf bekam sein Mitspieler Kai Bösing keinen Druck in seinen Kopfball aus elf Metern Tordistanz.

    Vollmerhausen reagierte, brachte den offensiveren Falaye für Steven Rakk. Garnier rückte zudem in die Abwehr und kümmerte sich fortan um den agilen Wipperfürth. Die Dürener Vorstöße wurden aber ohnehin seltener. Der 1. FC konzentrierte sich nun verstärkt auf die Defensivarbeit. Einzig Omerbasic versuchte es noch einmal aus der Distanz, verzog aber knapp (39.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.
    Nach dem Wiederanpfiff boten die Teams ein zerfahrenes Duell. Der Aachener Florian Rüter behauptete nach 53 Minuten im Strafraum den Ball, um dann doch zu verziehen und auch die Dürener Angriffsbemühungen blieben ohne durchschlagenden Erfolg. Nach 64 Minuten gab es dann noch einmal eine schöne Einzelaktion eines Aacheners: Kai Bösing fasste sich ein Herz, schoss aber aus 18 Metern Distanz knapp vorbei. Noch knapper wurde es fünf Minuten später: Dieses Mal flankte Falaye auf den eingewechselten Nils Blumberg, doch Kevin Jackmuth im Dürener Tor reagierte glänzend.

    Damit war die stärkste Phase der Alemannia schon wieder Geschichte. Selbst in den Schlussminuten blieb ein wirkliches Aufbäumen aus. Daniel Bleja hätte sogar das 2:0 machen können. Sein Abschluss aus kurzer Entfernung war jedoch zu harmlos (90.). Vier Minuten später konnte ihm das egal sein. Denn mit dem Abpfiff stand seine Elf als Bitburger-Pokal-Sieger fest.

    FVM-Präsident Bernd Neuendorf gratulierte Düren zu einem seines Erachtens letztlich verdienten Erfolg. Er dankte aber auch all jenen, die trotz des herausfordernden Umgangs mit der Corona-Pandemie erneut die Bühne für ein großes Spiel bereitet hatten. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FVM und der Stadt Bonn sowie die beteiligten Vereine haben das klasse gemacht“, erklärte Neuendorf.

     

    Die Statistik:

    1. FC Düren – Alemannia Aachen 1:0 (1:0).

    1. FC Düren: Jackmuth, Steiger, Weber, Wipperfürth (60. Mabanza), Becker, Pütz, Brasnic (70. Taher), Lo Iacono (70. Bleja), Omerbasic, Antoski (90. Bors), Störmann. Trainer: Giuseppe Brunetto.

    Alemannia Aachen: Mroß, Rakk (33. Falaye), Hackenberg, Heinze, Uchino, Müller, Bösing (64. Blumberg), Garnier (82. Fiedler), Batarilo, Rüter, Boesen. Trainer: Stefan Vollmerhausen.

    Tor: 1:0 Omerbasic (19.). Zuschauer: 300.

     

  • Rückblick 2019

    Rückblick 2019

    Der Finaltag der Amateure und das Endspiel in Bonn im Fazit

    Elfeinhalb Stunden Fußball, die größte Fußball-Livekonferenz des Jahres, 19 Spiele, 62 Tore: Packende Spiele, strahlende Sieger: Der 4. Finaltag der Amateure bot allerfeinsten Pokalfußball vor einem Millionenpublikum – und mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin den gewünschten Brückenschlag zwischen den Pokalwettbewerben in den Landesverbänden und dem DFB-Pokal.

    Die Bilanz zum Endspiel in Bonn

    Mittendrin an diesem Fußballtag: das Bitburger-Pokalfinale in Bonn. Angepfiffen um 16.15 Uhr, lieferten Alemannia Aachen und Fortuna Köln beim 3:1-Sieg der Alemannia den Fans einen packenden Pokalfight – der am TV in der Live-Konferenz der ARD über 1,5 Millionen Menschen in seinen Bann zog. Vor Ort sorgten, angelockt vom perfekten Fußballwetter und der attraktiven Finalpaarung der beiden Traditionsklubs, 6645 Zuschauer für eine stimmungsvolle Kulisse und eine neue Höchstmarke beim Endspiel im Sportpark Nord – eine tolle Bilanz! Deutlich getrübt wird diese Bilanz allerdings durch einige Personen aus dem Aachener Block vor allem nach Spielabpfiff. „Einzelne Personen haben gewaltsam das Eindringen in den Innenraum erzwungen und anschließend die Situation genutzt, um bewusst andere Menschen zu verletzen“, erklärt FVM-Präsident Alfred Vianden. „Das ist ein Verhalten, das wir auf das Allerschärfste verurteilen und dem wir mit aller Härte und Konsequenz nachgehen werden“, so der Präsident. „Menschen, die das tun, sind keine Fans, sondern nutzen den Fußball nur als Bühne für ihre Gewalt. Den Verletzten wünschen wir schnelle und vollständige Genesung.“ Dem FVM ist bewusst, dass ein Großteil der Fans von Alemannia Aachen das Spiel in friedlicher Absicht besucht und anschließend ebenso friedlich den Sieg gefeiert hat. „Eine Differenzierung ist uns an dieser Stelle daher ebenfalls wichtig, weil wir keinesfalls einen Generalverdacht gegenüber der Aachener Fanszene erheben“, betont Vianden. Der FVM unterstützt Polizei und Staatsanwaltschaft bei den laufenden Ermittlungen zu den gewaltsamen Vorkommnissen, zudem sind die Vorkommnisse rund um das Spiel abgegeben an das Verbandssportgericht des FVM.

    Die Finaltagsbilanz aller Landespokalendspiele

    Die dritte Livekonferenz des Tages beim Finaltag vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin lockte durchschnittlich 1,64 Millionen vor die Fernsehschirme – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (damals 1,40 Millionen im Schnitt). Der Markanteil erhöhte sich von 8,9 auf starke 13,7 Prozent. Nicht zuletzt in der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen fand der Finaltag in der dritten Anstoßzeit ab 16.15 Uhr positiven Anklang (13,4 Prozent Marktanteil). Losgelegt hatten die ersten vier Landespokalendspiele am Vormittag mit 510.000 TV-Zuschauern (7,7 Prozent Marktanteil). Die zweite Konferenz mit sieben Partien verbuchte eine Steigerung auf 970.000 (8,9 Prozent), ehe bei den abschließenden acht Begegnungen die Millionen-Grenze deutlich überschritten wurde.

    „Der Pokal unterstreicht die Gemeinsamkeit des Fußballs. Es ist der Wettbewerb, in dem sich alle der knapp 25.000 Vereine in Deutschland versammeln. Das macht auch den Finaltag der Amateure so besonders“, sagt Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, und betont: „Allen Landesverbänden ist ein riesiges Lob auszusprechen für die hervorragende Organisation und Durchführung.“ 19 Landespokalendspiele wurden im Rahmen der ARD-Übertragung ausgestrahlt. Nur die Finals in Baden (Karlsruher SC – Waldhof Mannheim 5:3 am Sonntag) und Hessen (SV Wehen Wiesbaden – KSV Baunatal, 25. Juni) hatten im Vorfeld auf andere Termine gelegt werden müssen.

    Mehr als 80.000 Zuschauer strömten zu den Partien am Samstag in die Stadien, im Schnitt 4.200 pro Begegnung. Die besten Besuche vermeldeten die Fußball-Landesverbände Sachsen (11.638 bei Chemnitzer FC – FSV Zwickau) und Niederrhein (9.192 bei KFC Uerdingen – Wuppertaler SV). Den Pokalsieg des 1. FC Kaiserslautern im Südwesten gegen den VfR Wormatia Worms (2:1) verfolgten 7.343 Fans vor Ort. 55 Tore bekamen die Zuschauer des Finaltags in regulärer Spielzeit und Verlängerung (Schnitt: 2,9 pro Spiel) geboten, inklusive des Elfmeterschießens beim Überraschungserfolg des Sechstligisten FSV Salmrohr gegen Oberligist TuS Koblenz (6:5, 2:2) waren es 62 Treffer.

    63 von 64 Teilnehmern am DFB-Pokal 2018/2019 stehen nun fest. Klassentiefster Verein ist Salmrohr. Mit dem KSV Baunatal, FC Oberneuland, TuS Dassendorf, SV Atlas Delmenhorst und FC 08 Villingen sind zudem fünf Klubs aus der Oberliga (5. Liga) am Start. Aus der Regionalliga sind nach aktuellem Stand elf Vereine im DFB-Pokal vertreten, die 3. Liga stellt in der kommenden Saison zehn Teilnehmer. Der letzte DFB-Pokal-Startplatz wird am Donnerstag (15 Uhr) in Westfalen per Entscheidungsspiel zwischen dem Oberliga-Meister TuS Haltern und dem Regionalligisten SC Verl vergeben. Auf welches Profiteam sich Alemannia Aachen als Bitburger-Pokalsieger am Wochenende des 9.-12. August in der ersten Runde freuen darf, klärt sich am 15. Juni. Dann ist die Auslosung aller Partien im Deutschen Fußballmuseum.

  • Rückblick 2018

    Rückblick 2018

    Finaltag bleibt tolle Bühne für die Amateure

    So viel Amateurfußball live im Fernsehen gab es noch nie: 21 Spiele, 68 Tore - der 3. Finaltag der Amateure in der ARD vor wenigen Wochen hat Maßstäbe gesetzt. Erstmals waren alle Landespokalendspiele in der großen Livekonferenz im Ersten zu sehen. In der Spitze saßen bis zu 1,9 Millionen Zuschauer am Pfingstmontag vor den Bildschirmen. Der höchste Marktanteil lag bei zwölf Prozent.

    Im Vergleich zum Vorjahr, als der Finaltag am Feiertag Christi Himmelfahrt stattgefunden hatte, waren die Quoten diesmal etwas geringer. 2017 hatten in der Spitze 2,11 Millionen Zuschauer eingeschaltet, der Marktanteil hatte bei bis zu 18,1 Prozent gelegen.

    In die Stadien strömten in diesem Jahr insgesamt 93.422 Besucher zu den 21 Spielen des Finaltags, im Schnitt also 4.448 pro Partie. Die höchste Zuschauerzahl mit 13.021 Personen verzeichnete das Niederrheinpokal-Finale zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen (1:0). Dahinter folgten die Endspiele in Brandenburg (9.012 Zuschauer bei SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus), im Rheinland (7.473 bei Tus Koblenz gegen TuS RW Koblenz), im Saarland (6.623 bei SV Elversberg gegen 1. FC Saarbrücken) und in Berlin (6.428 bei BFC Dynamo gegen Berliner SC).

    „Es war ein echter Feiertag für die Amateure. Großartig, wie die ARD den Amateurfußball in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden ins Rampenlicht rückt“, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel. Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure und Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, unterstreicht: „Der bundesweite Finaltag der Amateure  bot erneut großartigen Sport und eine wunderbare Bühne für den Amateurfußball, für Spieler, Klubs, Fans und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter.“

    Attraktive Gegner im DFB-Pokal

    Die schönste Belohnung für die Sieger gibt es in der ersten Runde des DFB-Pokals, denn dort treffen alle Amateurvertreter auf Gegner aus der Bundesliga und 2. Bundesliga: Bitburger-Pokalsieger Viktoria Köln empfängt mit RB Leipzig einen starken Bundesligisten (die weiteren Spiele mit FVM-Beteiligung: Bayer 04 Leverkusen tritt beim 1. CfR Pforzheim an, für den 1. FC Köln geht's zum BFC Dynamo), der niedersächsische Regionalligist SV Drochtersen/Assel zog das Traumlos FC Bayern München.  

    Überschattet wurde der 3. Finaltag der Amateure von Ausschreitungen und Pyrotechnik an verschiedenen Standorten. Fünf Partien mussten unterbrochen werden. „Es ist völlig inakzeptabel, wenn Zuschauer durch Einsatz von Pyro oder Gewalthandlungen andere Zuschauer oder Spielbeteiligte gefährden, in einem Fall ein Kind sogar körperlich verletzen. Ebenfalls nicht hinnehmbar ist es, wenn Spiele wegen des Einsatzes von Pyro oder Gewalthandlungen unterbrochen werden müssen“, betonte Dr. Rainer Koch im Anschluss: „Einigen Besuchern ging es leider in keiner Weise um Fußball. Diese sind keine Fußballfans, wir werden uns von ihnen den Finaltag der Amateure nicht kaputtmachen lassen.“

    Statement des FVM-Präsidenten Alfred Vianden zu den Vorkommnissen beim Pokalfinale in Bonn

    Finaltag 2019 am Tag des DFB-Pokalendspiels

    Der Termin für den Finaltag 2019 steht bereits fest. Die vierte Auflage wird am Tag des DFB-Pokalfinales, dem 25. Mai 2019, ausgetragen. Darauf haben sich die Präsidenten der Regional- und Landesverbände auf ihrer Konferenz verständigt. Mehr als zehn Stunden lang wird dann in der ARD der Ball rollen. Das Erste zeigt zunächst die Endspiele aller 21 Landespokale in einer Livekonferenz, wie gewohnt auf drei verschiedene Anstoßzeitpunkte verteilt, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Olympiastadion Berlin folgt.


Die Pokalsieger seit 1995

  • Übersicht

    Übersicht

    2022/23 FC Viktoria Köln
    2021/22 FC Viktoria Köln
    2020/21 FC Viktoria Köln
    2019/20 1. FC Düren
    2018/19 Alemannia Aachen
    2017/18 FC Viktoria Köln
    2016/17 Bonner SC
    2015/16 FC Viktoria Köln
    2014/15 FC Viktoria Köln
    2013/14 FC Viktoria Köln
    2012/13 SC Fortuna Köln
    2011/12 FC Hennef 05
    2010/11 TSV Germania Windeck
    2009/10 TSV Germania Windeck
    2008/09 FC Germania Dattenfeld
    2007/08 FC Wegberg-Beeck
    2006/07 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    2005/06 TSV Alemannia Aachen II
    2004/05 1. FC Köln II
    2003/04 1. FC Köln II
    2002/03 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    2001/02 TSV Alemannia Aachen II
    2000/01 FC Blau-Weiß Brühl
    1999/00 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1998/99 TSV Alemannia Aachen II
    1997/98 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1996/97 TSV Alemannia Aachen II
    1995/96 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1994/95 1. FC Köln II

Haupt- und Titelsponsor Bitburger

  • Informationen

    Informationen

    Seit 2011 wird der FVM-Pokalwettbewerb der Herren - inklusive aller neun FVM-Kreise - als Bitburger-Pokal bzw. Bitburger-Kreispokal ausgetragen.

    „Der FVM ist ein wichtiger Kooperationspartner im für uns so wichtigen Feld des Fußball-Breitensports“, so Marco Boor, Sponsoring-Direktor von Bitburger. „Wir freuen uns sehr, auch den Amateurfußball entsprechend unterstützen und begleiten zu können. Die Region gehört seit über 100 Jahren zu unserem engsten Heimatgebiet, Bitburger hat hier viele Freunde. Die Partnerschaft mit dem FVM ist daher eine ideale Ergänzung unseres regionalen Fußball-Engagements.“
     

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