Olympische und Paralympische Spiele
FVM und Sportschule Hennef unterstützen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in NRW: Köln als Leading City
Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) und die Sportschule Hennef unterstützen gemeinsam und mit großer Überzeugung die Bewerbung der Region KölnRheinRuhr für Olympische und Paralympische Spiele zwischen 2036 und 2044. Die Bewerbung eröffnet eine wegweisende Chance für die Sportentwicklung im Verbandsgebiet und in der gesamten Region RheinRuhr.
Die Bewerbung bietet die Möglichkeit, die Rahmenbedingungen für Sport und Bewegung in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu verbessern. Von den erwarteten Impulsen profitieren Ehrenamt, Breitensport, Leistungssport und Gesellschaft gleichermaßen. FVM und Sportschule Hennef betrachten die Olympischen und Paralympischen Spiele als langfristigen Motor für Infrastrukturentwicklung, gesellschaftliche Teilhabe und sportliche Entwicklung.
Die wichtigsten positiven Effekte für den Breitensport im Überblick:
- Modernisierung kommunaler Sportstätten: Olympische und Paralympische Spiele erfordern moderne Sportstätten. Das ist eine Chance für die Sportlandschaft in NRW und wird Investitionen beschleunigen.
- Stärkung des Ehrenamts: Eine erhöhte Sichtbarkeit und die Möglichkeit, als Volunteer Teil eines globalen Sportereignisses zu werden, schaffen neue Motivation und Anerkennung für freiwilliges Engagement.
- Mehr Sichtbarkeit und Mitglieder für die Vereine: Die Bewerbung steigert das Interesse an Sport und Vereinsleben – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen – und kann langfristig zu mehr Mitgliedern und höherer Aktivität im Amateur- und Breitensport führen.
Christos Katzidis, Präsident des FVM: „Wir als Verband wollen als starker Partner dazu beitragen, den Sport in all seinen Facetten voranzubringen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele direkt vor unserer Haustür in KölnRheinRuhr bieten eine einmalige Gelegenheit, den Amateur- und Breitensport am Mittelrhein nachhaltig zu stärken. Deshalb unterstützen wir die Olympiabewerbung und rufen unsere Mitglieder in den aufgerufenen Kommunen auf beim Bürgerentscheid für Olympia zu stimmen.“
Dirk Brennecke, Geschäftsführer des FVM: „Eine Olympiabewerbung lebt davon, dass viele Akteure an einem Strang ziehen. Für uns im FVM ist klar: Wenn wir die Chance haben, Zukunft zu gestalten, dann nutzen wir sie. Unser olympischer Dreikampf für die Bürgerentscheide in den Städten und Kommunen lautet deshalb, Anschreiben öffnen, ja ankreuzen und abstimmen. Mit dem ‚Ja‘ zu Olympia holen wir uns die Startnummer für die deutsche Entscheidung.“
Sascha Hendrich-Bächer, Leiter der Sportschule Hennef: „Olympische und Paralympische Spiele stehen für Fairness, Vielfalt und die verbindende Kraft des Sports – Werte, die wir in der Sportschule Hennef täglich leben. Wir erleben jeden Tag, wie Sport Menschen stärkt und zusammenbringt. Spiele in Nordrhein-Westfalen können über Grenzen hinweg verbinden und einzigartige sportliche wie gesellschaftliche Begegnungen schaffen.“
Als Leading City steht Köln im Zentrum der Bewerbung. Zugleich sind mit Aachen, Leverkusen und Pulheim weitere Standorte im FVM-Gebiet als potenzielle Austragungsorte verschiedener olympischer und paralympischer Disziplinen vorgesehen – ein starkes Zeichen für die Sportvielfalt am Mittelrhein und eine sensationelle Möglichkeit sportliche Höchstleistungen in direkter Nähe zu erleben.
Der FVM, seine Fußballkreise und die Sportschule Hennef werden den weiteren Prozess der Olympiabewerbung KölnRheinRuhr konstruktiv begleiten und im Interesse des Amateurfußballs am Mittelrhein aktiv mitgestalten.
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Köln verleiht der Olympia-Bewerbung internationale Strahlkraft
Köln verleiht der Olympia-Bewerbung internationale Strahlkraft
Für Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln, steht fest: „Köln ist bereit, gemeinsam mit den 16 anderen Städten die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr zu holen. Mit Köln als Leading City bekommt die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr internationale Strahlkraft. Die Kölnerinnen und Kölner stehen dabei mit ihrer Herzlichkeit und Offenheit für den olympischen Gedanken und das Fairplay. Die Entscheidung für Köln als Leading City ist ein starkes Zeichen und ich bin mir sicher, dass Nordrhein-Westfalen so die beste Bühne für das größte Sportereignis der Welt bieten wird.“
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Athletinnen sehen Olympia an Rhein und Ruhr als Traum
Athletinnen sehen Olympia an Rhein und Ruhr als Traum
Die Olympiasiegerin und ehemalige Kunstturnerin Sarah Voss schwärmt: „Olympische Spiele sind das größte, was der internationale Sport zu bieten hat. Sie eines Tages an Rhein und Ruhr erleben zu dürfen – wenn auch in einer anderen Rolle als bei meinen vergangenen zwei Teilnahmen als Athletin – wäre ein absoluter Traum, der in Erfüllung ginge. Die Lanxess Arena bietet mit einer Kapazität von 18.500 Plätzen eine riesige Bühne für die Turnsportarten und so wie ich die Kölnerinnen und Kölner kenne, würde unser Publikum die Halle jeden Tag in eine große Party verwandeln.“
Rollstuhlbasketballerin und Teilnehmerin der Paralympischen Spiele 2020 und 2024, Lisa Bergenthal, kommentiert: „Nordrhein-Westfalen hat schon oft bewiesen, dass es Sportevents in ganz großem Stil meistern kann. Das zeigte sich zuletzt bei den FISU World University Games, dem größten Multisportevent in diesem Sommer, die sowohl atmosphärisch als auch organisatorisch herausragend waren. Meine Erinnerungen an unseren Goldmedaillengewinn in der Bochumer Jahrhunderthalle sind noch immer ganz frisch und das Event gehört zu den unvergesslichen Höhepunkten meiner bisherigen Karriere. Dieses Event hat eindrucksvoll gezeigt, wie sportbegeistert und bereit das Ruhrgebiet und die gesamte Region für mehr sind, nämlich Olympische und Paralympische Spiele.“
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Konzept: Kurze Wege, Nachhaltigkeit und Zuschauerrekorde
Konzept: Kurze Wege, Nachhaltigkeit und Zuschauerrekorde
Das Konzept der „Köln.Rhein.Ruhr“-Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, Fachleuten, Athletinnen und Athleten sowie Sportfachverbänden entstanden, die ihre Bedarfe und Hinweise eingebracht haben. Es setzt auf kurze Wege für Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer, die besten Sportstätten für jede Disziplin, auf Nachhaltigkeit und eine hohe Zuschauerbeteiligung. Zudem denkt es den Olympischen und Paralympischen Geist immer zusammen.
Nach den Plänen werden zu 100 Prozent bereits bestehende Sportstätten genutzt oder temporär ertüchtigt. Rund 95 Prozent der Athletinnen und Athleten können im olympischen und paralympischen Dorf wohnen und ihre Sportstätten in einem Radius von nicht mehr als 60 Minuten Fahrtzeit erreichen. Damit ist das Konzept kompakter als Paris 2024. Das zukunftsweisende, modulare und temporäre Leichtathletik-Stadion für 50.000 Besucherinnen und Besucher in Köln ist ausgelegt für die spätere Nachnutzung als urbanes Zentrum eines neuen Stadtteils. Gemeinsam mit dem angrenzenden olympischen und paralympischen Dorf soll es später in ein Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur weiterentwickelt werden. Um möglichst vielen sportbegeisterten Menschen Teilhabe an den Veranstaltungen zu ermöglichen, werden nach derzeitigen Planungen 14 Millionen Tickets verkauft werden können – mehr als jemals zuvor.
Allein 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer beim Schwimmen in der Gelsenkirchener Veltins-Arena, 50.000 bei den Finals im Handball, Basketball und Volleyball in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena, 70.000 im Dortmunder Signal Iduna Park beim Fußballfinale und 18.000 bei den Entscheidungen im Rollstuhlbasketball, im Wheelchair-Rugby und beim Sitzvolleyball in der Kölner LANXESS Arena. Die hohe Anzahl der Tickets ermöglicht zudem diese zu Preisen zu verkaufen, die für möglichst viele Menschen erschwinglich sind. -
Bürgerbeteiligung am 19. April 2026 und weiteres Verfahren
Bürgerbeteiligung am 19. April 2026 und weiteres Verfahren
Für die Bewerbung gibt es einen großen politisches Konsens in Nordrhein-Westfalen und eine hohe Akzeptanz in der Region. In den meisten Städten liegen bereits jetzt Ratsbeschlüsse vor, die eine Bewerbung unterstützen. Nach der erfolgreichen Bewertung der sportfachlichen Eignung des Bewerbungskonzeptes durch den DOSB im September 2025 folgt gemäß dem vom DOSB aufgesetzten Drei-Stufen-Plan die Bürgerbeteiligung in den Bewerberregionen. Als einzige Bewerberregion in Deutschland führt Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 19. April 2026, in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Das betrifft über vier Millionen Stimmberechtigte Menschen in Nordrhein-Westfalen. Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB.
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Die Austragungsorte im Verbandsgebiet
Die Austragungsorte im Verbandsgebiet
- Aachen – Fußball, Reitsport | Para Dressursport
- Köln – Leichtathletik 7er-Rugby, Bogenschießen, Fußball, Marathonschwimmen, Radsport (Bahnradrennen), Radsport (Straße), Tennis, Turnen | Para Bogenschießen Para Leichtathletik, Para Radsport (Bahn), Para Radsport (Straße), Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball
- Leverkusen – Fußball
- Pulheim – Golf
Textquelle: FVM, LSB NRW
Newsticker
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