Wir. Ihr. Zusammen. Für Frauen & Mädchen im FVM

Mit einem leidenschaftlichen Bekenntnis zum Frauen und Mädchenfußball hat der FVM im Rahmen der offiziellen FVM-Saisoneröffnung der Frauen seine neue Strategie vorgestellt. Diese Strategie ist weit mehr als ein Konzept – sie ist ein Signal mit Strahlkraft und ein gemeinsamer Fahrplan für die kommenden vier Jahre. Sie verbindet klare Ziele mit einer großen Vision: Den Frauen- und Mädchenfußball im Mittelrhein nachhaltig zu stärken, zu fördern und sichtbar zu machen. Die Ziele sind mit konkreten Maßnahmen hinterlegt, die gemeinschaftlich von den Ausschüssen und Kommissionen im FVM umgesetzt werden.


Bereiche


FVM-Strategie

Die Botschaft ist klar: Der Frauen- und Mädchenfußball im FVM ist Gemeinschaft, Leidenschaft und Zukunft. Mit der neuen Strategie schafft der Verband die Grundlage, dass Frauen und Mädchen ein noch sichtbarer, stärkerer und selbstbewussterer Teil der großen Fußballfamilie am Mittelrhein werden. Hierfür hat sich die Projektgruppe, bestehend aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Verbandes sowie einzelnen Vereinsvertreterinnen, auf die folgenden fünf Themenschwerpunkte und Ziele verständigt.

  • Mehr Spielerinnen

    Mehr Spielerinnen

    Bis 2029 soll die Zahl der aktiven Spielerinnen einen neuen FVM-Rekord erreichen und das Rekordniveau im Anschluss halten.

    Eine Steigerung der Anzahl an Spielerinnen im Frauen- und Mädchenbereich soll beispielsweise durch die Erstellung eines Online-Atlasses zur Identifikation von Vereinen mit weiblichem Spielangebot erreicht werden, sodass alle Interessierten sehr einfach einen passenden Verein in ihrer Umgebung finden.  

  • Mehr Ehrenamtlerinnen

    Mehr Ehrenamtlerinnen

    Steigerung der Anzahl weiblicher Personen in Gremien. 

    Gleichermaßen bedeutend ist ein Wachstum der Anzahl weiblicher Personen in Verbands-, Kreis- und Vereinsgremien, um eine höhere Diversität zu erreichen. Dies ermöglicht eine verbesserte Repräsentation von Frauen und Mädchen, wodurch Vorbilder entstehen, die wiederrum zu noch mehr ehrenamtlichen Engagement motivieren können. 

  • Qualifizierung

    Qualifizierung

    Erarbeitung eines zielgruppenspezifischen Angebotes für den weiblichen Bereich. Erhöhung der Anzahl der Lehrgangsteilnehmerinnen und Referentinnen. 

    Die Förderung dieser Vorbilder soll unter anderem durch die Durchführung eines Leadership-Programms für Frauen vorangetrieben werden. Das aktuelle Lehrgangsangebot wird zielgruppenspezifischer auf den weiblichen Bereich ausgerichtet und mit einer größeren Anzahl an Teilnehmerinnen und Referentinnen besetzt, um Diversität und Teilhabe zu fördern. Durch einen erhöhten Fokus auf die konkreten Bedürfnisse von Frauen und Mädchen soll eine Qualitätssteigerung bei den Trainer*innen im weiblichen Fußball erreicht werden. Hierfür ist es zielführend, zahlreiche Referentinnen für den Qualifizierungsbereich zu gewinnen, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen authentisch referieren können.

  • Spielbetrieb

    Spielbetrieb

    Steigerung der Attraktivität des Spielbetriebs durch Anpassungen der Rahmenbedingungen. 

    Um die Attraktivität des Spielbetriebs weiterhin zu gewährleisten und zeitgemäß zu organisieren, werden die Rahmenbedingungen geprüft und gegebenenfalls angepasst. Hierdurch sollen die Drop-Out-Quote von Spielerinnen und die Anzahl der Mannschaftszurückziehungen reduziert sowie die Qualität der Spielerinnen aufgrund der besseren Qualität der Wettkämpfe gesteigert werden. Dies kann beispielsweise durch die Schaffung ergänzender Angebote neben dem klassischen Meisterschaftsspielbetrieb erreicht werden. 

  • Mehr Sichtbarkeit

    Mehr Sichtbarkeit

    Steigerung der Sichtbarkeit des Frauen- und Mädchenfußballs im Verbandsgebiet. 

    Das Fundament bildet eine deutlich höhere Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen in der Verbandskommunikation – auf allen Ebenen, vom Verein bis hin zu großen Verbandsevents. Hierfür sollen beispielsweise Themenwochen/-tage einen crossmedialen Fokus auf den weiblichen Fußball legen. Zudem wurden im Rahmen der Saisoneröffnung des Frauen-Spielbetriebs bereits das Logo dieser Strategie sowie die Kampagnen-Shirts gelauncht.


#leidenschaftzählt

Mädchen & Frauen im Fußball am Mittelrhein

Anlässlich des 50. Jahrestages der Aufhebung des Frauenfußball-Verbots im DFB (Okt. 1970) hat der FVM im Jahr 2020 die Förderung des weiblichen Fußballs nochmals stärker in den Fokus gerückt.

Daher hat das FVM-Präsidium eine AG mit dem Schwerpunkt „Mädchen und Frauen im Fußball am Mittelrhein“ ins Leben gerufen. Eingebunden sind Vertreter*innen aus verschiedenen Verbandsgremien und dem Hauptamt, mit denen die Themen gremienübergreifend und ganzheitlich entwickelt werden. Darüber hinaus gibt es Expert*innengruppen zu speziellen Projekten.

Ziel ist es, die Sichtbarkeit des weiblichen Fußballs zu erhöhen und sportliche wie ehrenamtliche Aktivitäten von Mädchen und Frauen im Fußball weiter zu stärken.

„Wir wollen mehr Mädchen und Frauen auf dem Platz und mehr Vielfalt in unseren Gremien“, erklärt der frühere FVM- und heutige DFB Präsident, Bernd Neuendorf. „Die Anzahl der weiblichen Mannschaften und Spielerinnen im Amateurbereich ist in den vergangenen Jahren trotz des an vielen Orten vorhandenen großen Engagements zurückgegangen. Das hat letztlich auch Auswirkungen auf den Fußball an der Spitze. Auch, was den Anteil der Mädchen und Frauen im Ehrenamt betrifft, können wir in Vereinen und im Verband noch deutlich zulegen.”

Auf dem Weg dahin sind die UEFA-EURO 2024 in Deutschland und die gemeinsame Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes mit den Fußballverbänden in den Niederlanden und Belgien um die Ausrichtung der FIFA-Frauen-WM 2027 wichtige Meilensteine für den FVM. „Diese Ereignisse müssen wir schon im Vorfeld nutzen, um dem Mädchen- und Frauenfußball in unserer Region einen deutlichen Schub zu verleihen“, so Neuendorf.

Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe hat auf Basis einer Umfrage bei den FVM-Vereinen im letzten Jahr Maßnahmen für die nächsten Jahre entwickelt. Dazu gehören ein Mentoring-Programm für Trainer*innen von Juniorinnenmannschaften, Workshops für weibliche Führungskräfte und Netzwerktreffen mit Vereinen und Kreisverantwortlichen. Zudem liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema Kommunikation.


Kommunikationskanäle

Wöchentliche Schwerpunktthemen in den sozialen Medien sind ein Hauptelement der Kampagne, um insbesondere junge Mädchen und Frauen zu erreichen. Dabei werden vor allem auf dem Instagram-Kanal des FVM die Themen gespielt, die die Zielgruppe bewegen. Eine Sonderausgabe des Verbandsmagazins rundet die kommunikativen Maßnahmen ab.

Sonderheft zum Mädchen- und Frauenfußball im FVM

Unter anderem ist in einer Gruppe eine EINSZUEINS-Sonderausgabe entstanden, die das Thema „Mädchen und Frauen im Fußball am Mittelrhein“ in seinen vielen Facetten beleuchtet. Inhalte sind unter anderem Rückblick samt Statistik, wissenschaftliche Beiträge, Umfrageergebnisse unter FVM-Vereinen, Best Practice-Beispiele und persönliche Statements.

Hier stehen bewusst zunächst Menschen im Fokus, die eng mit dem Mädchen- und Frauenfußball am Mittelrhein verbunden sind, auch um diesen durch die verdiente Bühne für ihr Engagement zu danken. Ergänzt werden die Statements in den nächsten Monaten und Jahren immer wieder in den sozialen Medien durch Vertreter*innen z.B. des DFB/anderer Institutionen sowie politischen Vertreter*innen und Partner-Organisationen, um auch diese einzubinden und zudem Reichweiten über die FVM-Medien hinaus zu generieren.

Lesen Sie das Sonderheft zum Mädchen- & Frauenfußball im FVM hier.


#leidenschaftzählt in den sozialen Medien

Die Leidenschaft für den Fußball hat viele Gesichter und nun auch einen gemeinsamen Hashtag: #leidenschaftzählt

„Es gibt immer noch Menschen, die Fußball vor allem als Sport von und für Männer sehen“, erklärt Nellen. „Der Hashtag fasst treffend zusammen, was wirklich zählt: nicht das Geschlecht oder andere äußere Merkmale, sondern allein die Leidenschaft für den Fußball.“

„Die Spielerinnen und Vereine wünschen sich, dass der weibliche Fußball sichtbarer wird und mehr Anerkennung erfährt“, erklärt die AG-Vorsitzende Sabine Nellen. „Wir gehen als Verband gerne voran. Gleichzeitig laden wir alle Vereine, Aktiven und ehrenamtlich Engagierten sehr herzlich ein, Aktivitäten zum weiblichen Fußball zu initiieren und diese ebenfalls unter dem Hashtag #leidenschaftzählt zu teilen. So bekommen die Mädchen und Frauen die Bühne, die sie verdienen“, so Nellen.

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Dann nutzen Sie gerne die Anzeigen für Ihre Vereinsmagazine, Stadionzeitschriften, Kreistagshefte, Adressbücher oder Terminkalender.

Aktuell stehen die Formate DIN A4 und DIN A5 zur Verfügung.


News & Maßnahmen

  • Kick-Off zur neuen Strategie: FVM startet "Wir. Ihr. Zusammen"

    Kick-Off zur neuen Strategie: FVM startet "Wir. Ihr. Zusammen"

    Mit einem leidenschaftlichen Bekenntnis zum Frauen- und Mädchenfußball hat der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) am 12. September 2025 im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des Frauen-Spielbetriebs seine neue Strategie vorgestellt.

    „Wir. Ihr. Zusammen. Für Frauen und Mädchen im FVM“

    Diese Strategie ist weit mehr als ein Konzept - sie ist ein Signal mit Strahlkraft und ein gemeinsamer Fahrplan für die kommenden vier Jahre. Sie verbindet klare Ziele mit einer großen Vision: den Frauen- und Mädchenfußball im Mittelrhein nachhaltig zu stärken, zu fördern und sichtbar zu machen.

    Die zentralen Ziele sind dabei ambitioniert und kraftvoll:

    • Noch mehr Mädchen und Frauen für den Fußball gewinnen
    • Das Ehrenamt weiblich(er) machen – mehr Frauen in Führungs- und Gestaltungsrollen
    • Qualifizierung & Förderung von Frauen im Fußball gezielt ausbauen
    • Attraktivität und Strukturen des Spielbetriebs modernisieren und weiterentwickeln

    Das Fundament bildet eine deutlich höhere Sichtbarkeit von Mädchen und Frauen in der Verbandskommunikation – auf allen Ebenen, vom Verein bis hin zu großen Verbandsevents.

    Bei der Präsentation unterstrich Emilie Schmidt, Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauenfußball, die besondere Bedeutung:

    „Mit der Veröffentlichung unserer Strategie „Wir. Ihr. Zusammen. Für Frauen und Mädchen im FVM“ im Rahmen der Kampagne #LeidenschaftZählt beginnen spannende Jahre im Fußball-Verband Mittelrhein. Unter diesem Motto möchten wir ein starkes Zeichen setzen und die Bedeutung des Frauenfußballs in unserer Region stärken. Frauenfußball ist mehr als nur ein Sport - er steht für Gleichberechtigung, Teamgeist und Inspiration. Er bietet Mädchen und Frauen neben sportlichen Erfolgen die Möglichkeit, Selbstbewusstsein zu entwickeln, Freundschaften zu schließen und ihre Talente zu entfalten. Gleichzeitig trägt die Förderung von Mädchen und Frauen entscheidend zur positiven Entwicklung des gesamten Fußballs im Verband, in den Kreisen und in den Vereinen bei. Sie sorgt für eine vielfältigere, modernere und dynamischere Sportlandschaft.“

    Gemeinschaft als Schlüssel

    Die Botschaft ist klar: Der Frauen- und Mädchenfußball im FVM ist Zukunft, Leidenschaft und Gemeinschaft. Mit der neuen Strategie schafft der Verband die Grundlage, dass Mädchen und Frauen noch sichtbarer, stärker und selbstbewusster Teil der großen Fußballfamilie am Mittelrhein werden: auf und neben dem Platz.

    „Wir. Ihr. Zusammen.“ steht dabei für ein klares Miteinander:

    • „Wir“ das ist der Verband als Initiator, Motor und Unterstützer.
    • „Ihr“ das sind die Vereine, Kreise, Ehrenamtlichen, Spielerinnen, Trainerinnen und Fans, die gemeinsam Verantwortung tragen.
    • „Zusammen“ bedeutet, dass echter Fortschritt nur im Miteinander entsteht.

    Ausblick: Mehr als ein Startschuss

    Die Vorstellung der Strategie war nur der Anfang. Unter der Kampagne wird der FVM in den kommenden Monaten und Jahren weitere Aktionen, Projekte und Geschichten präsentieren, die den Mädchen- und Frauenfußball sichtbar machen und mit Leben füllen.

    Es warten spannende Maßnahmen, neue Fördermöglichkeiten und inspirierende Erfolgsgeschichten aus Vereinen und Kreisen, alles mit dem Ziel, den Frauen- und Mädchenfußball im Mittelrhein nachhaltig zu stärken.

    Der Saisonauftakt setzt ein starkes Signal für die Zukunft und die Reise hat gerade erst begonnen.

  • Schaebens wird neuer Partner des Frauenfußballs im Fußball-Verband Mittelrhein

    Schaebens wird neuer Partner des Frauenfußballs im Fußball-Verband Mittelrhein

    Starke Partner für den Frauenfußball: Schaebens und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) schließen eine strategische Zusammenarbeit zur Förderung des Frauenfußballs im FVM. Das in Frechen ansässige Unternehmen wird ab sofort Haupt- und Titelsponsor des „Schaebens-Pokal der Frauen“. Die Kooperation startet am 7. Oktober 2025 mit der im Livestream übertragenen Auslosung des Schaebens-Pokals der Frauen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Frauen- und Mädchenfußball am Mittelrhein nachhaltig zu fördern, zu stärken und sichtbarer zu machen. Sie ist Teil der jüngst vorgestellten Strategie „Wir. Ihr. Zusammen. Für Frauen und Mädchen im FVM“, mit der der FVM gezielt Impulse für die Weiterentwicklung des weiblichen Fußballs setzt. 

    „Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit Schaebens“, erklärt FVM-Präsident Dr. Christos Katzidis: „Mit unserer Strategie „Wir. Ihr. Zusammen. Für Frauen und Mädchen im FVM“ wollen wir die Bedeutung des Frauenfußballs in unserer Region untermauern. Dafür mit Schaebens ein Unternehmen aus unserem Verbandsgebiet an unserer Seite zu wissen, ist für uns von großer Bedeutung. Gemeinsam mit Schaebens können wir die Sichtbarkeit des weiblichen Fußballs weiter erhöhen und den Mannschaften attraktive Möglichkeiten bieten, um den Frauenfußball am Mittelrhein nachhaltig zu stärken.“ 

    „Unser Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Wertschätzung des Frauen- und Mädchenfußballs auf allen Ebenen zu fördern. Mit unseren Schaebens-Produkten, die zum Teil speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind, möchten wir einen aktiven Beitrag leisten und Spielerinnen im Training, bei Spielen und in der Regeneration unterstützen. Mit unserem Engagement als Haupt- und Titelsponsor des FVM-Pokals der Frauen setzen wir daher ein klares Zeichen: Die Unterstützung gilt nicht nur dem Spitzensport mit unserem langjährigen Engagement als Partner der Frauen- und Mädchenmannschaften des 1. FC Köln, sondern ausdrücklich auch dem gesamten weiblichen Fußball in der Breite im Verbandsgebiet des FVM“, betont Schaebens-Geschäftsführer Heiko Hünemeyer. 

    Als mittelständisches marktführendes Familienunternehmen, das seit vielen Jahren insbesondere Gesichtspflegeprodukte und Gesundheitsprodukte speziell für Frauen entwickelt und erfolgreich vermarktet, bietet Schaebens ideale Anknüpfungspunkte zum Frauen- und Amateurfußball gleichermaßen. Produkte wie das Schaebens Latschenkiefer Fluid sind ideal für Massagen zur Regeneration nach intensiven Trainingseinheiten geeignet. Die teilnehmenden Mannschaften am Schaebens-Pokal der Frauen werden dafür von Schaebens mit einem Mannschaftsset des Latschenkiefer Fluids ausgestattet. Darüber hinaus können sie im Saisonverlauf an weiteren Angeboten im Rahmen der Kooperation zwischen dem FVM und Schaebens aktiv teilnehmen. 

    Im Rahmen der Strategie „Wir. Ihr. Zusammen. Für Frauen und Mädchen im FVM“ hat sich der FVM zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Frauen- und Mädchenfußballs nachhaltig zu stärken. Mit der neuen Kooperation wird eine zentrale Maßnahme, einen strategischen Partner für den Frauenfußball im FVM zu finden, erreicht, mit der der FVM und Schaebens gemeinsam die Sichtbarkeit des weiblichen Fußballs im Verbandsgebiet nachhaltig steigern wollen.

  • Jetzt anmelden: FVM-Kindertrainer*innen-Zertifikat für Mädchenbereich und Trainerinnen

    Jetzt anmelden: FVM-Kindertrainer*innen-Zertifikat für Mädchenbereich und Trainerinnen

    Im Rahmen der FVM-Strategie „Wir. Ihr. Zusammen.“ bietet der der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) ein passgenaues Qualifizierungsangebot für Trainerinnen und weitere Interessierte, die im Mädchenfußball aktiv sind und das Training von Juniorinnen im G- bis E-Bereich leiten wollen. Praxisnahe Inhalte stehen dabei im Mittelpunkt und liefern sofort umgesetzbare Hilfestellungen für das Kindertraining. Die Onlinephasen können auf dem digitalen FVM-Campus Edubreak zeitlich flexibel absolviert werden. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Präsenztage am 7. und 21. Dezember beim Verein ESV Olympia Köln. 

    Alle Informationen und die Anmeldung zum "FVM-Kindertrainer*innen Zertifikat (G-E-Jugend) für den Mädchenbereich und Trainerinnenfinden" finden Sie hier

    Voraussetzungen

    • Vollendung des 15. Lebensjahres
    • Nachweis über die Mitgliedschaft in einem FVM-Verein
    • Erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)
    • Internetfähiges Endgerät und stabile Internetverbindung

     

    Inhalte

    • Das persönliche Selbstverständnis als Kindertrainer*in
    • Die neuen Wettbewerbsformate im Kinderfußball
    • Eine kindgerechte Gestaltung von Spielstunden / Training
    • Werte im Kindertraining
    • Überfachliche Themen: Verletzungen, Aufsichtspflicht, Kinderschutz

     

    Veranstaltungsort und Ansprechpartnerin
    ESV Olympia Köln
    Lämmerstr. 11 / Bhf. Nippes (Gleisdreieck)
    50739 Köln

  • Impuls für Wir.Ihr.Zusammen: Tag des Mädchenfußballs bis 2029

    Impuls für Wir.Ihr.Zusammen: Tag des Mädchenfußballs bis 2029

    Der vom Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Verband (DFB) seit vielen Jahren angebotene Tag des Mädchenfußballs für Vereine, Schulen und Fußballkreise wird bis mindestens 2029 fortgeführt. Grundlage dafür ist die verlängerte Laufzeit des DFB-Masterplans Amateurfußball, in dem das Format als zentrale Maßnahme verankert ist. Ziel des Formats ist es, Mädchen für den Fußball zu begeistern und nachhaltig in die Vereinsstrukturen zu integrieren.

    Zwischen Mai und November haben Vereine, Schulen und Fußballkreise in den kommenden drei Jahren erneut die Möglichkeit, einen eigenen Aktionstag auszurichten und auf diese Weise den Mädchenfußball in ihrer Region voranzubringen. 

    „Das im FVM bereits seit Jahren erfolgreiche Format des Tages des Mädchenfußballs bietet einen idealen Einstieg für Mädchen in den Vereinsfußball und die Möglichkeit, ihre eigene Vereinsentwicklung strategisch voranzutreiben“, sagt Julia Breuer, kommissarische Vorsitzende des Mädchenspielausschusses im FVM. „Viele Vereine verfügen bislang über keine eigene Mädchenmannschaft. Der Tag des Mädchenfußballs kann hier ein wichtiger Baustein im Aufbau sein“, so Breuer weiter. 

    Im Mittelpunkt des Aktionstags stehen Angebote, die Mädchen spielerisch und niedrigschwellig für den Vereinsfußball begeistern – etwa Schnuppertrainings mit Erlebnisstationen, kleine Turniere für Einsteigerinnen oder das Ablegen des DFB‑Fußballabzeichens. 

    FVM-Präsident Christos Katzidis, der die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs als ein wichtiges strategisches Verbandsziel in der aktuellen Wahlperiode bis 2029 ausgerufen hat, ergänzt: „Der Tag des Mädchenfußballs bietet neben der Mitgliedergewinnung im weiblichen Fußball zudem eine hervorragende Gelegenheit, neue Impulse im Verein zu setzen und das eigene Profil als moderner und zukunftsorientierter Verein weiter zu stärken.“ 

    Der Tag des Mädchenfußballs fügt sich damit hervorragend in die Bestrebungen des FVM ein, den Mädchen- und Frauenfußball im Rahmen der im vergangenen Jahr gestarteten Strategie „Wir.Ihr.Zusammen“ weiter zu stärken. Gleichzeitig leistet das Format einen Beitrag zur bundesweiten Kampagne „Jahr der Schule“, die mehr Bewegung und Sport in den schulischen Alltag bringen will. 

    Der DFB unterstützt die Landesverbände mit einem finanziellen Zuschuss über den DFB-Masterplan Amateurfußball sowie die Ausrichter der Tage des Mädchenfußballs mit Materialien (z.B. Bälle, Give-Aways) für die Durchführung. 

  • Netzwerktreffen: Zusammen für mehr Sichtbarkeit im Frauen- und Mädchenfußball

    Netzwerktreffen: Zusammen für mehr Sichtbarkeit im Frauen- und Mädchenfußball

    Am 2. Mai 2026 kamen im Rahmen des Highlightspiels zwischen den Frauenmannschaften des 1. FC Köln und des SV Werder Bremen 16 engagierte Akteur*innen aus dem Frauen- und Mädchenfußball zu einem besonderen Netzwerktreffen im RheinEnergieSTADION in Köln zusammen. Die Veranstaltung, initiiert durch die Frauen- und Mädchenfußball-Kampagne „Wir. Ihr. Zusammen. Für mehr Frauen und Mädchen im FVM“, stand unter dem Titel „Keine*r gewinnt alleine – Netzwerken“ und setzte gezielt auf Austausch, strategische Vernetzung und gemeinsame Weiterentwicklung.

    „Das Teilnehmerfeld spiegelte die ganze Vielfalt wider, die unseren Fußball ausmacht: Von aktiven Spielerinnen über engagierte Vereinsverantwortliche und Kreismitarbeitende bis hin zu Verbandsfunktionärinnen und -funktionären sowie einer Vertreterin des DFB. Diese Mischung an Perspektiven brachte einen motivierenden Spirit und offenen Austausch mit sich. Genau davon lebt der Frauenfußball – voneinander lernen, miteinander gestalten und gemeinsam vorangehen. Der Rahmen, den wir schaffen konnten, zeigt unsere Wertschätzung für jede einzelne Person, die sich hier eingebracht hat“, betonte Emilie Schmidt, Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauenfußball.

    Auch das Netzwerk erhielt wertvolle neue Impulse: Mit Heike Ullrich (DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball), Jörn Stobbe (Präsident des 1. FC Köln) und Nicole Bender-Rummler (Direktorin Frauen- und Mädchenfußball des 1. FC Köln) schauten gleich mehrere prominente Gäste vorbei und suchten den direkten Austausch mit der FVM-Gruppe.

    Bereits vor dem offiziellen Anpfiff nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit für erste Gespräche. In ihrer Begrüßung hob Referentin Tanja Gröber die zentrale Rolle von Netzwerken hervor: Wer im Frauen- und Mädchenfußball nachhaltig etwas bewegen möchte, braucht starke Verbindungen, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Ziele.

    Netzwerken als Schlüsselkompetenz

    Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass Netzwerken weit über den informellen Austausch hinausgeht. In interaktiven Formaten erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam, wie strategisches Netzwerken als professionelle Disziplin genutzt werden kann, um die Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen und Mädchen im Fußball gezielt zu stärken. Dabei stand nicht nur das Knüpfen neuer Kontakte im Fokus, sondern auch die bewusste Pflege und Weiterentwicklung bestehender Beziehungen.

    Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Entwicklung einer sichtbaren „W.I.Z-Netzwerkkarte“, welche die Vielfalt und Reichweite der vertretenen Strukturen – von Vereinen über Kreise bis hin zu Verbänden – anschaulich machte. Schnell wurde klar: Die vorhandenen Ressourcen sind groß, wenn sie gezielt miteinander verbunden werden.

    Unterschiedliche Stärken – ein gemeinsames Ziel

    Unter dem Programmpunkt „Netzwerken als Spiel“ setzten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Persönlichkeitstypen und Herangehensweisen auseinander. Dabei wurde deutlich, dass jede und jeder eigene Stärken ins Netzwerk einbringt – sei es durch kommunikative Offenheit, strategisches Denken oder organisatorisches Geschick. Ergänzt wurde dieser Austausch durch praktische Tools, die helfen, Netzwerke systematisch aufzubauen und zu nutzen.

    Nach einer kurzen Pause stand die individuelle Perspektive im Mittelpunkt: Unter dem Titel „Mein WIZ-Netzwerk – strategisch gedacht“ entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ansätze, wie sie ihr persönliches Netzwerk künftig gezielt erweitern und einsetzen können.

    Erfolgreicher Abschluss mit Ausblick

    Zum Abschluss der Veranstaltung zog Gerti Minartz, Abteilungsleiterin Mädchen- und Frauenfußball bei Alemannia Aachen, ein positives Fazit: „Ich fand das Netzwerktreffen wirklich bereichernd – vor allem, so viele engagierte Menschen aus den unterschiedlichen Kreisen des FVM kennenzulernen. Durch die gemischte Zusammensetzung und die strukturierte Leitung durch Tanja, war der Austausch besonders effektiv. Ich sehe hier großes Potenzial, künftig auch noch mehr jüngere Vertreterinnen einzubinden. Die Atmosphäre war durchweg positiv und motivierend – man hat gespürt, was im Frauen- und Mädchenfußball alles möglich ist. Für mich ist klar: Dieses Format sollte unbedingt wiederholt werden.“

    Das Event bot einen inhaltlichen Mehrwert und alle konnten mit neuen und wertvollen Kontakten nach Hause gehen. Beim gemeinsamen Fototermin und anschließenden Mittagsimbiss bot sich zudem die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und sich auf das folgende Highlightspiel einzustimmen. Das Netzwerktreffen zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in einem strukturierten und zielgerichteten Austausch liegt. Mit neuen Impulsen, gestärkten Verbindungen und konkreten Ideen kehrten die Teilnehmenden in ihre jeweiligen Wirkungsbereiche zurück – bereit, den Frauen- und Mädchenfußball gemeinsam weiter voranzubringen.

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