Trauer um DFB-Vizepräsident Erwin Bugár

Trauer um DFB-Vizepräsident Erwin Bugár

Der deutsche Fußball trauert um den DFB-Vizepräsidenten Erwin Bugár, der am Mittwoch unerwartet im Alter von 68 Jahren an Herzversagen gestorben ist. Bugár war seit 2016 Mitglied des DFB-Präsidiums und dort als Vizepräsident zuständig für Breitenfußball und Breitensport.

Erwin Bugár war mehr als ein Vierteljahrhundert in leitenden Funktionen in der Verbandsarbeit aktiv. Von 2001 bis 2012 war der Jurist aus Möckern bei Magdeburg Mitglied im DFB-Kontrollausschuss, von 2000 bis 2002 war er Mitglied des Sportgerichts des DFB. Ab 2001 war er Vizepräsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA), von 2012 bis 2018 Präsident. 2018 wurde er Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV). 2016 wurde Bugár im Rahmen des DFB-Bundestages in Erfurt nicht nur in das Präsidium des DFB gewählt, sondern auch mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Zuvor schon war er vom NOFV sowohl mit der Silbernen als auch der Goldenen Ehrennadel bedacht worden. Zudem war er Ehrenpräsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt und Träger der Goldenen Ehrennadel des FSA.

DFB-Präsident Fritz Keller sagte: "Der plötzliche Tod von Erwin Bugár hat uns alle erschüttert und bestürzt. Er war im DFB-Präsidium und im gesamten deutschen Fußball sehr geschätzt - als Vertreter der Basis, der den Fußball stets in seiner Gesamtheit sah. Dank seiner ausgleichenden Art war er oft Vermittler zwischen unterschiedlichen Positionen und Ansichten. Erwin Bugár wird uns sehr fehlen."

"Erwin Bugár ist mir trotz meiner vergleichsweise kurzen Amtszeit sehr ans Herz gewachsen. Bei den regelmäßigen Treffen der Verbands- und Regionalpräsidenten in Frankfurt habe ich gerne mit ihm gesprochen. Er war immer hilfsbereit und blieb stets bescheiden. Erwin Bugár war ein warmherziger und überaus liebenswürdiger Mensch. Die Nachricht von seinem Tod hat mich tief getroffen", erklärte FVM-Präsident Bernd Neuendorf zum Tod des DFB-Vizepräsidenten.

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