FVM-Präsidium im Interview: Fußball zukunftsfähig gestalten

FVM-Präsidium im Interview: Fußball zukunftsfähig gestalten

Eva Kastenholz: „Wir möchten eine Organisation sein, in der ehrenamtliches Engagement Freude macht“

Über welche Stationen haben Sie mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement im Fußball den Weg ins Präsidium des FVM gefunden?

Als ich 2022 die Möglichkeit erhielt, im damaligen Arbeitskreis Junges Ehrenamt mitzuarbeiten und Ehrenamtliche zu verbinden, war ich direkt begeistert. Seither hatte ich viele großartige Begegnungen, was mich 2025 bestätigte, Vertreterin der jungen Generation zu werden.

Sie stecken viel Energie und Zeit in Ihre Tätigkeit beim FVM. Was treibt Sie dabei an und woher nehmen Sie die Kraft für Ihr Wirken?

Der Fußball begeistert und bewegt jeden Tag so vielen Menschen. Jedes Wochenende schaffen Ehrenamtliche eine Plattform des Miteinanders und des Austauschs, die wiederum Begegnungen ermöglicht. Diese, gepaart mit der bedingungslosen Leidenschaft für den Fußball, motivieren mich enorm.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihr Engagement im Präsidium gesetzt und wo liegen die größten Herausforderungen?

Wir möchten junge Ehrenamtliche vernetzen. Ziel soll es sein, dass junge Ehrenamtliche im FVM eine Basis spüren, auf die sie bauen können. Wir wollen unsere eigenen Angebote nutzen, um alle Interessierten weiterzuentwickeln, und wo gewünscht passende Angebote finden oder schaffen. Herausfordernd ist definitiv die Kommunikation zu jungen Ehrenamtlichen. Hier können wir uns noch entwickeln.

Als Vorsitzende der Kommission junges Ehrenamt und Vertreterin der jungen Generation haben Sie die Einbindung junger Menschen im Blick. Wie sehen heute innovative Wege aus, um weiterhin für ehrenamtliches Engagement zu begeistern?

Wir möchten eine Organisation sein, in der ehrenamtliches Engagement Freude macht. Jeden Ehrenamtlichen begeistert etwas. Das möchten wir stärken und immer: auch davon lernen. Sicher gibt es verschiedene, spannende Wege, junge Ehrenamtliche zu gewinnen, wobei vor allem die zeitliche Vereinbarkeit von Familie, Beruf/Studium und dem eigenen Hobby entscheidend sein wird.

Guido Fuchs: „Ich möchte den Fußball zukunftsfähig gestalten“

Über welche Stationen haben Sie mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement im Fußball den Weg ins Präsidium des FVM gefunden?

Ich war einerseits Spieler, Jung-Schiedsrichter, Nachwuchstrainer und Geschäftsführer im Siegburger TV und andererseits Jugendsprecher, Beisitzer im Kreisjugendausschuss, 15 Jahre Kreisgeschäftsführer und stellvertretender Kreisvorsitzender, ehe ich 2004 Vorsitzender im Kreis Sieg wurde. Seit 2025 bin ich als Sprecher der Kreisvorsitzenden beratendes Mitglied im FVM-Präsidium.

Sie stecken viel Energie und Zeit in Ihre Tätigkeit beim FVM. Was treibt Sie dabei an und woher nehmen Sie die Kraft und Ideen für Ihr Wirken?

Ich möchte den Fußball zukunftsfähig gestalten, dazu gehören die Gewinnung von Ehrenamtler*innen, die Einführung neuer Spielformen und die Schaffung attraktiver Sportanlagen. Die Ideen entstehen in Gesprächen mit Vereinsvertretern, Gremien oder der Politik.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihr Engagement im Präsidium gesetzt und wo liegen die größten Herausforderungen?

Als Bindeglied zwischen Präsidium und den Kreisen als Basis des FVM will ich vermitteln und Verbesserung anstoßen. Die Aussage, der FVM ist Dienstleister der Vereine, muss täglich mit Leben gefüllt werden – ohne die Probleme gerade der kleinen Vereine aus dem Blick zu verlieren.

Als Sprecher der Kreise sind Sie Sprachrohr von Vereinen und Ehrenamtler*innen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten. Wie schaffen Sie es, die Interessen eher ländlich geprägter und urbaner Regionen gleichermaßen zu vereinen?

Die Kernthemen sind für alle Vereine gleich. Es geht um moderne Sportanlagen, die Gewinnung von Ehrenamtler*innen und die Bindung der Aktiven und Inaktiven. Der Zusammenhalt ist bei den dörflich geprägten Vereinen mancherorts höher. Bei Veranstaltungen oder Angeboten neben dem Fußball kann man sich dort etwas abschauen. Grundsätzlich gilt es, den Status des Fußballs mit attraktiven Angeboten gegen zunehmende Alternativen zu bewahren.

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