Schnelles Wiedersehen im FVM-Pokal

Sechs Tage nach dem 0:0 in der Mittelrheinliga treffen die Mannschaften von Fortuna Köln und der SV Deutz 05 schon wieder aufeinander. Im Viertelfinale des FVM-Pokals der Frauen am Samstag ist ein erneutes Unentschieden ausgeschlossen. Genau das macht den Wettbewerb so reizvoll.

Schnelles Wiedersehen im FVM-Pokal

Das Ziel der Teams im FVM-Pokal der Frauen heißt in diesem Jahr Arnoldsweiler. Dort steigt am 16. Juni das Endspiel. Doch noch müssen die Mannschaften im Wettbewerb zwei Hürden nehmen, um dieses Finale zu erreichen. Den Anfang machen am Samstag die Mittelrheinligisten Fortuna Köln und SV Deutz 05 (18.30 Uhr, Kunstrasenplatz, Jean-Löring-Sportpark, Am Vorgebirgstor). Für beide Klubs ist es ein Spiel unter besonderen Umständen. Denn es findet nur sechs Tage nach dem 0:0 in der Meisterschaft statt. „Ich bin davon überzeugt, dass das für uns von Vorteil ist. Wir wissen ganz genau, was wir besser machen müssen“, sagt Achim Stuhr, Abteilungsleiter Damenfußball bei Fortuna Köln. Zudem hat seine Mannschaft nun anders als zuletzt Heimrecht. „In erster Linie müssen wir weniger kompliziert spielen und im Abschluss konsequenter sein“, fordert Stuhr vor dem schnellen Wiedersehen mit Deutz. Da sei es ärgerlich, dass man auf die privat verhinderte Toptorjägerin Natalie Kreitz verzichten müsse. Mit Svenja Stein und Selma Demir habe man aber Angreiferinnen, die in die Bresche springen könnten, meint er.

Deutz verspricht erneuten Fight

Die Deutzer Trainerin Cornelia Reese stellt ihre Hintermannschaft auf eine Menge Arbeit ein, wenn es zum zweiten Mal gegen den Mittelrheinliga-Spitzenreiter geht. „Im Liga-Duell ist die Fortuna sicherlich unter ihren Möglichkeiten geblieben. Wir haben es aber auch richtig gut gemacht“, sagt sie. Mit Leidenschaft und Teamgeist könne ihr Team auch im Pokal dem Favoriten ein Bein stellen. „Wir werden wieder den gleichen Kampf liefern und wir können frei aufspielen, weil wir nichts zu verlieren haben“, macht die Trainerin deutlich. Zur Not reiche ja auch ein glückliches Tor oder ein Sieg im Elfmeterschießen. Mit der ehemaligen Fortuna-Spielerin Lisa Brenner weiß Reese eine starke Torhüterin in ihren Reihen. „Sie ist heiß auf dieses Spiel und hat Bock, gegen ihren ehemaligen Verein eine gute Leistung zu zeigen“, ist Reese überzeugt. Schon beim 4:3-Achtelfinalsieg gegen Viktoria Waldenrath-Straeten habe Brenner im Elfmeterschießen drei Schüsse pariert. „Sie weiß also, wie es geht“, so Reese.

Bis zu den weiteren Viertelfinals im FVM-Pokal der Frauen müssen sich die Anhänger ein wenig gedulden. Am 21. April erwartet der Mittelrheinligist SC West den Regionalligisten Alemannia Aachen, am 27. April trifft dann Landesligist Rot-Weiß Merl auf die Sportfreunde Ippendorf (Mittelrheinliga) und am 6. Mai stehen sich die SG Oleftal (Landesliga) und Regionalligist Vorwärts SpoHo Köln gegenüber.

Im FVM-Pokal der Frauen werden fünf Runden ausgespielt, bis der Pokalsieger feststeht. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Der Sieger qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals.

FVM-Pokal der Frauen

Viertelfinalpartien:

  • SC Fortuna Köln (ML) - SV Deutz 05 (ML) Samstag, 16. April, 18.30 Uhr.
  • SG Oleftal (LL) - Vorwärts Spoho Köln (RL) Freitag, 6. Mai, 20 Uhr.
  • Rot-Weiß Merl (LL) - Spfr. Ippendorf (ML) Mittwoch, 27. April, 20 Uhr.
  • SC West Köln (ML) - TSV Alemannia Aachen (RL) Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr

Halbfinalpartien: 

  • Sieger aus SC Fortuna Köln / SV Deutz 05. - SC West Köln / TSV Alemannia Aachen *
  • Sieger aus Rot-Weiß Merl / Spfr. Ippendorf - SG Oleftal / Vorwärts Spoho Köln *

* ggf. Heimrechttausch

Aktuelle Ansetzungen unter www.fussball.de

Geplante Spieltermine:

  • Halbfinale: 26. Mai 2022
  • Finale: 16. Juni 2022 in Arnoldsweiler

 

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