In spannenden und packenden Spielen ermittelten am vergangenen Wochenende die besten Teams der E- und D-Juniorinnen sowie der Frauen aus dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) die Turniersiegerinnen in den Futsal-Wettbewerben und die Teilnehmerinnen für die westdeutschen Endrunden. Bei den Frauen wurde in diesem Jahr neben den Torschützenköniginnen erstmals auch die beste Torhüterin des FVM-Futsal-Cups ausgezeichnet. Eine Weiterentwicklung, die im Rahmen der FVM-Kampagne für den Frauen- und Mädchenfußball Wir. Ihr. Zusammen. herausragende sportliche Leistungen sichtbar macht.
Beim Karl-Fassbender-FVM-Futsal-Cup der E-Juniorinnen konnte jeder leistungsgerecht in einer Goldrunde sein Können zeigen, wo sich die beiden Gruppenersten Alemannia Aachen und FC Rheinsüd Köln mit einem Unentschieden trennten. Bei den D-Juniorinnen holte sich der 1. FC Köln den Turniersieg. Bei den Frauen durchbrach Vorwärts SpoHo Köln II die Siegesserie der Titelverteidigerinnen Alemannia Aachen und gewann die 18. Auflage des FVM-Futsal-Cups der Frauen.
FVM-Futsal-Cup der Frauen
Die Frauen von Vorwärts SpoHo Köln II setzten sich am vergangenen Sonntag, nach einem Unentschieden in der regulären Spielzeit, mit anschließendem Strafstoßschießen in einem packenden Finale in Eschweiler mit 2:1 gegen die bisherigen Titelverteidigerinnen aus Aachen durch. Im Spiel um Platz 3 behielt der Kohlscheider BC nach einem spannenden 0:1-Sieg über den TuS Jüngersdorf-St. I die Oberhand.
In zwei Vorrundengruppen hatten die besten Teams der Kreise Bonn, Düren, Heinsberg, Köln, Euskirchen und Rhein-Erft, sowie die Titelverteidigerinnen der Alemannia aus Aachen, die vier Halbfinalisten ermittelt. Das erste Halbfinale entschied Alemannia Aachen mit einem 2:0 gegen die Erstvertretung der TuS Jüngersdorf-St. für sich. Im zweiten Halbfinale gewann Vorwärts SpoHo Köln II entschlossen mit 3:0 gegen den Kohlscheider BC.
Im kurzweiligen Finale lieferten sich dann Alemannia Aachen und Vorwärts SpoHo Köln II einen spannenden Kampf. Nach einem starken Auftritt beider Teams ging es mit meinem Unentschieden in das entscheidende Strafstoßschießen. Hier setzten sich die Kölnerinnen mit einem 1:2-Sieg durch und übernahmen den Titel von den bisherigen Titelverteidigerinnen aus Aachen.
Als Torschützenköniginnen gingen beim diesjährigen FVM-Futsal-Cup der Frauen gleich sechs Spielerinnen mit je drei erzielten Treffern hervor und wurden für ihre Leistungen gekürt: Anna Gülpen vom Burtscheider TV, Pauline Hof vom TuS Jüngersdorf-St. I, Luzia Marx vom SV Allner-Bödingen, Sophie von d. Eltz von Alemannia Aachen, Gina Gottschalk vom SC Alemannia Straß und Melanie Quandel vom Kohlscheider BC. Erstmal ebenfalls ausgezeichnet wurde die beste Torhüterin des Turniers: Mina Meister vom ESV Olympia Köln.
“Unsere FVM-Strategie WIR. IHR. ZUSAMMEN. steht für gelebte Wertschätzung im Mädchen- und Frauenfußball. Der Verbandsausschuss für Frauenfußball hat es sich zur Aufgabe gemacht, herausragende Leistungen stärker in den Fokus zu rücken. Ein sichtbares Zeichen dafür war die erstmalige Auszeichnung der besten Torhüterin des Turniers – ergänzend zur Ehrung der besten Torschützin. Die Auszeichnung der besten Torhüterin würdigt eine spielentscheidende Position, deren Leistungen häufig im Hintergrund bleiben, für den Erfolg einer Mannschaft im schnellen und taktisch geprägten Futsal jedoch von zentraler Bedeutung sind“, ordnete Emilie Schmidt, Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauenfußball, die Auszeichnung ein.
Auch das Gesamtfazit von Schmidt fiel positiv aus: „Das Teilnehmerinnenfeld beim diesjährigen FVM-Futsal-Cup der Frauen reichte von der Kreisliga bis zur Mittelrheinliga und spiegelte damit eine große, sportliche Bandbreite wider. Dennoch waren zahlreiche Partien von hoher Intensität und knappen Ergebnissen geprägt, was die Qualität der Spielerinnen und das insgesamt starke Turnierniveau unterstreicht. Die Tatsache, dass sich sechs Spielerinnen aus unterschiedlichen Mannschaften die Torjägerinnenkrone teilten, verdeutlicht zudem die große Ausgeglichenheit des Wettbewerbs.“
„Der FVM-Futsal-Cup der Frauen profitierte erneut von ausgezeichneten und professionellen Rahmenbedingungen, für die dem ausrichtenden Verein, TSV Alemannia Aachen, ein besonderer Dank gilt. Die Präsenz von Bianca Over (Kreis Bonn), Katja Jordan (Kreis Aachen) und Stefan Cüster (Kreis Heinsberg) unterstreicht die Einbindung der Kreise in den Futsal-Wettbewerb im Frauenfußball und setzte ein deutliches Zeichen der Wertschätzung gegenüber den teilnehmenden Mannschaften. Der FVM-Futsal-Cup der Frauen hat sich als feste Größe im gesamten Verbandsgebiet etabliert“, so Schmidt weiter.
Weiter geht es mit dem westdeutschen Regionalturnier, welches am 22. Februar 2026 in Münster stattfindet. Die Futsal Panthers Köln haben sich als Futsal-Regionalligist automatisch für die nächste Runde qualifiziert. Hinzukommen die Siegerinnen von Vorwärts SpoHo Köln II.
Karl-Fassbender-FVM-Futsal-Cup der D-Juniorinnen
Die Juniorinnen des 1. FC Köln sind Siegerinnen im Karl-Fassbender-FVM-Futsal-Cup 2026 ihrer Altersklasse. Die U13 aus Köln setzte sich am vergangenen Sonntag in der Großsporthalle der Gesamtschule Rodenkirchen mit einem knappen 2:1 gegen die Mädchen des TuS Chlodwig Zülpich durch. Die D-Juniorinnen von Bayer 04 Leverkusen sicherten sich in einem spannenden Spiel knapp mit 1:0 gegen die Juniorinnen von Alemannia Aachen den 3. Platz.
Karl-Fassbender-FVM-Futsal-Cup der E-Juniorinnen
Am Samstag standen im Rahmen der diesjährigen Karl-Fassbender-FVM-Futsal-Cups der Juniorinnen die E-Juniorinnen im Mittelpunkt. An den Kinderfußball angelehnt spielten zuerst alle Mannschaften in einer Vorrunde die Plätze in ihrer Gruppe aus und spielten dann in einer Goldrunde gegen den jeweiligen Gruppengleichen aus der anderen Gruppe. Bei einem spannenden und intensiven Spiel der jeweiligen Gruppenersten, trennten sich die U11 von Alemannia Aachen und die Mädels vom FC Rheinsüd Köln mit einem 1:1 und konnten so beide als Gewinner nach Hause fahren.
Ergebnisse:
E-Juniorinnen
D-Juniorinnen
FVM-Futsal-Cup der Frauen
