Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) hat für das Bitburger-Pokalfinale 2026 sein umfassendes Awareness-Konzept aus dem Jahr 2025 erweitert. Ziel des Konzepts ist es, jede Form von Diskriminierung, Gewalt oder Belästigung auf dem Stadiongelände frühzeitig zu erkennen, aktiv zu verhindern und umgehend individuelle Sofortmaßnahmen zum Schutz und zur Unterstützung betroffener Personen einzuleiten. Mit dem Konzept soll eine sichere, respektvolle und diskriminierungsfreie Atmosphäre im Stadion gewährleistet werden. Es schafft Strukturen und Handlungssicherheit, um Menschen in unangenehmen, bedrohlichen oder grenzüberschreitenden Situationen konkret zu schützen.
„Wo geht’s nach Panama?“ als Code für einfache und unkomplizierte Hilfe
Am Finaltag können Menschen, die sich im Stadion unwohl fühlen, sich in einer unangenehmen oder unsicheren Situation befinden, bedroht oder belästigt werden, mit dem Codewort „Wo geht’s nach Panama?“ einfach, unkompliziert und diskret Hilfe erhalten. Das Codewort signalisiert allen geschulten Ansprechpersonen, dass eine unterstützungsbedürftige Situation vorliegt, ohne dass Betroffene Details erläutern müssen. Welche Situation als bedrohlich bewertet wird, entscheidet allein die betroffene Person.
Alle Personen im Stadion können sich mit dem Codewort „Wo geht’s nach Panama?“ an die FVM-Mitarbeitenden, Volunteers, das Stadionpersonal, den Ordnungsdienst oder direkt an die FVM-Awareness-Beauftragten, erkennbar durch magentafarbene Westen und -Caps mit FVM-Logo, wenden. Auch nicht direkt betroffene Personen können einer Person in einer unangenehmen Lage helfen, indem sie im Sinne einer Kultur des Hinsehens, über die beschriebenen Wege Hilfe holen bzw. um eine Einschätzung beim Awareness-Team bitten.
Am Veranstaltungstag machen Informationsplakate an Eingängen, Sanitäranlagen und in den Fanbereichen auf das Awareness-Konzept und somit der Kultur des Hinsehens aufmerksam. Auf dem Stadiongelände wird ein Schutzraum eingerichtet, in dem sich Betroffene in sicherer Umgebung und ruhiger Atmosphäre ausruhen und von geschulten FVM-Awareness-Beauftragten unterstützt werden können. Beispielsweise durch die Einleitung von Sofortmaßnahmen, die Vermittlung weiterführender Hilfsangebote und die Dokumentation der Fälle.
„In einer bedrohlichen Situation fremde Menschen um Hilfe zu bitten, erfordert Mut. Die Frage „Wo geht’s nach Panama?“ ist ein hervorragendes Instrument zur Stärkung des Sicherheitsgefühls unserer Zuschauer*innen, denn es mindert Hemmschwellen, da Situationen nicht detailliert geschildet werden müssen. Das FVM-Awareness-Konzept konkretisiert Ansprechpersonen und legt strukturierte Handlungsabläufe fest. Und es sendet ein deutliches Signal: Wer sich im Stadion unwohl fühlt, wird ernst genommen und erhält verlässlich und diskret Unterstützung“, verdeutlicht Dirk Brennecke, FVM-Geschäftsführer, die Vorteile des FVM-Awareness-Konzeptes.
FVM-Ansprechpersonen und Awareness-Beauftragte vor Ort:
Amelie Leist, Julia Kirsten: Erreichbar unter 0160 5268647
FVM-Ansprechperson und Awareness-Beauftragter bis zum Tag vor der Veranstaltung:
Felix Babeo, Telefonnummer: 022429187556, E-Mail: felix.babeo(at)fvm.de
