Zweite Amtszeit als DFB-Präsident: Vertreter des deutschen Fußballs schlagen Bernd Neuendorf vor

Zweite Amtszeit als DFB-Präsident: Vertreter des deutschen Fußballs schlagen Bernd Neuendorf vor

Die Regional- und Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) haben Bernd Neuendorf für eine zweite Amtszeit als DFB-Präsident vorgeschlagen. Bernd Neuendorfs Wunschkandidat für das Amt des Schatzmeisters, Stephan Grunwald, wurde von den vorschlagsberechtigten Regional- und Landesverbänden ebenso für eine zweite Amtszeit nominiert.

„Bernd hat den DFB in den letzten Jahren in ein ruhiges Fahrwasser gebracht, ihn mit Rudi Völler, Julian Nagelsmann und Andreas Rettig personell und sportlich neu aufgestellt. Zudem ist der DFB auch mit Stephan Grunwald finanziell auf einen guten Konsolidierungskurs. Daher haben wir die erneute Kandidatur von Bernd über den Westdeutschen Fußballverband sehr gerne und nachdrücklich unterstützt“, erklärt FVM-Präsident Christos Katzidis, der das höchste Amt im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) 2022 von Bernd Neuendorf übernahm. „Für seine Kandidatur für eine Amtszeit als DFB-Präsident wünschen wir Bernd weiterhin viel Erfolg.“

Ronny Zimmermann, 1. Vizepräsident Amateure/Regional- und Landesverbände, sagt: „Bernd Neuendorf hat gehalten, was er vor drei Jahren angekündigt hat. Er ist ein Präsident des gesamten deutschen Fußballs, er hat den Fußball wieder in den Mittelpunkt gerückt, Basis und Spitze wurden wieder zusammengeführt. Unter seiner Führung hat sich der Verband konsolidiert - personell, strukturell - und gemeinsam mit Schatzmeister Stephan Grunwald und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch wirtschaftlich. An der Basis hat sich die Stimmung deutlich gewandelt, die Amateure stehen hinter ihm. Mit seiner ausgleichenden Art und seiner sachlichen und seriösen Arbeit hat er das Vertrauen der Menschen gewonnen. Der Amateurfußball steht weiter vor großen Herausforderungen, wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Bernd Neuendorf an Lösungen zu arbeiten."

Hans-Joachim Watzke, Sprecher des DFL-Präsidiums und 1. DFB-Vizepräsident, sagt: „Seit Bernd Neuendorf 2022 zum Präsidenten gewählt wurde, hat sich der DFB erfolgreich neu aufgestellt und sich sowohl sportlich als auch in enger Zusammenarbeit mit Stephan Grunwald wirtschaftlich positiv entwickelt. Zudem ist eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem DFB und der DFL Deutsche Fußball Liga als Dachverband der 36 Profiklubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gewachsen. Dies ist angesichts unserer gemeinsamen Verantwortung für den deutschen Fußball von besonderer Bedeutung. Das DFL-Präsidium spricht sich daher einstimmig dafür aus, Bernd Neuendorf bei der Wahl zu unterstützen."

Bernd Neuendorf wurde 1961 in Düren geboren. Nach dem Abitur studierte er in Bonn und Oxford Politik und Geschichte und schlug nach dem Studium eine journalistische Laufbahn ein, ehe er ab 2003 verschiedene politische Ämter auf Bundes- und NRW-Ebene bekleidete. Von 2012 bis 2017 war Neuendorf Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. 2019 wurde Neuendorf auf dem FVM-Verbandstag zum Präsidenten des FVM gewählt, ehe er 2022 auf dem ordentlichen DFB-Bundestag an die Spitze des DFB trat.

Die aktuelle Wahlperiode endet mit dem DFB-Bundestag am 7. November 2025 in Frankfurt am Main. Ab dem kommenden Bundestag beträgt die Dauer einer Wahlperiode vier Jahre.

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