Startschuss für den Bitburger-Pokal: TuS Mondorf erwartet Viktoria Köln

Startschuss für den Bitburger-Pokal: TuS Mondorf erwartet Viktoria Köln

Der Landesligist TuS Mondorf trifft am Mittwoch, 25. Oktober, 19 Uhr, auf den Drittligisten FC Viktoria Köln. Die Partie ist gewissermaßen der Startschuss für die erste Runde des Bitburger-Pokals, die an Allerheiligen ihre Fortsetzung findet.

Den Moment, als er vom Namen des Gegners in der ersten Runde im Bitburger-Pokal erfuhr, hat Michael Müller noch in bester Erinnerung. „Ich stand mit den Jungs auf dem Trainingsplatz und wir haben die Liveübertragung der Auslosung auf dem Handy verfolgt“, sagt der Trainer des Landesligisten TuS Mondorf. Gehofft habe man auf ein großes Los, „dass es dann auch so gekommen ist, macht alles umso schöner“, so Müller mit Blick auf die Partie gegen den Titelverteidiger und Drittligisten FC Viktoria Köln.

Am Mittwoch, 25. Oktober, 19 Uhr, ist es nun soweit: Mondorf und der Klub aus dem rechtsrheinischen Köln bestreiten im Sportpark Niederkassel-Süd, Südstraße 99, den Auftakt der ersten Runde des Wettbewerbs. Die übrigen Partien werden eine Woche später, an Allerheiligen, also einem Feiertag, ausgetragen. Dann bestreitet die Viktoria wiederum ihr Zweitrundenmatch im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt. Allein letztere Information genügt als Indiz für die Klasse des Kölner Teams. Immerhin machte die Mannschaft von Viktoria-Trainer Olaf Janßen den Sprung in die zweite Runde mit einem 3:2-Sieg gegen den Erstligisten SV Werder Bremen perfekt.

 

Große Zuschauerkulisse erwartet

„Wir müssen ehrlich sein, eine realistische Chance haben wir nicht“, meint Müller. Dennoch werde man sich akribisch vorbereiten und alles geben, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Dem pflichtet auch TuS-Abteilungsleiter Martin Krämer bei. „Wir werden der Viktoria mit Sicherheit nicht vor dem Anpfiff zum Sieg gratulieren“, stellt Krämer klar, der intensiv in der Organisation gefordert ist. Auf 600 Zuschauer bereitet man sich in Mondorf vor. „Die Kulisse wird eine besondere sein. Wir werden diesen Tag genießen und bestimmt lange in Erinnerung behalten“, ist sich Müller sicher. Im Juli vergangenen Jahres bestritt seine Mannschaft schon einmal einen Vergleich mit einem Profiteam. Damals war der Erstligist 1. FC Köln im Rahmen der Saisonvorbereitung zu Gast und gewann 13:1. „Aber das war etwas anderes. Ein Testspiel hat nicht den gleichen Charakter wie eine Begegnung im Bitburger-Pokal“, ist Müller überzeugt.

Umso bitterer ist es, dass er sein Team nicht in Bestbesetzung auf den Platz schicken kann. Insbesondere der Ausfall des Angreifers Julian Fälber schmerzt. Der Rückkehrer vom Siegburger SV erzielte in fünf Ligaspielen vier Tore, zog sich dann aber einen Kreuzbandriss zu. „Einen anderen echten Neuner haben wir nicht“, erklärt der TuS-Coach. Ersetzen könnten ihn Finn Geiger oder auch Fabian Welt. Letzterer gilt als erfahrener Mittelspieler. „Er hat jedoch früher auch schon im Angriff gespielt. Er kann es also“, sagt Müller, der zudem auf den verreisten Kapitän Maximilian Orth verzichten muss. Für die nötige Routine sollen daher Aaron Wieland und Welts Bruder Niklas sorgen, die beide in der Innenverteidigung ein eingespieltes Duo bilden.

 

Viktoria Köln in guter Verfassung

Auf beide dürfte reichlich Arbeit zukommen. Immerhin mischt der FC Viktoria seit Saisonbeginn im oberen Drittel des Drittliga-Klassements mit und hat derzeit kaum Ausfälle zu beklagen. Janßen bescheinigt seiner Elf „einfach eine super Mentalität“. Und das gilt nicht nur für die jüngsten Auftritte in der Meisterschaft. In der vergangenen Spielzeit gab sich das Team im Bitburger-Pokal gegen die allesamt motivierten Underdogs keine Blöße und feierte letztlich im Sportpark Höhenberg mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen den Regionalligisten 1. FC Düren den Titelgewinn. Lediglich der Dürener Ligarivale Alemannia Aachen ließ die Viktoria-Anhänger zuvor beim knappen 1:0 nach Verlängerung im Viertelfinale zittern.

 

Fünf Runde stehen im Bitburger-Pokal an

Im Bitburger-Pokal der Herren werden fünf Runden inklusive Finale gespielt, bis der neue Titelträger feststeht. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Die Ausnahme dieser Regelung bilden in der ersten Runde die Kreispokalsieger, die in der ersten Partie auf Verbandsebene ein garantiertes Heimrecht besitzen.

Das Bitburger-Pokalfinale wird am 25. Mai 2024 ausgetragen. Geplant ist wieder eine Übertragung der ARD als Live-Konferenz im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure. Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals.

 

Playoff-Begegnungen im Vorfeld des Ford-Pokals der Frauen

Dem Auftakt im Ford-Pokal der Frauen gehen in diesem Jahr erstmals Playoff-Spiele voraus. In diesen vier Begegnungen werden die vier noch offenen Startplätze für das Achtelfinale ausgespielt. Die Playoff-Spiele der Frauen sind für den 1. und 8. November angesetzt. Im Ford-Pokal der Frauen sind inklusive Finale nach der Play-Off-Runde noch vier Runden zu spielen, wobei auch hier klassentiefere Teams bis einschließlich Halbfinale Heimrecht genießen. Das Finale um den Ford-Pokal der Frauen findet am 30. Mai (Fronleichnam) statt. Die Spielpaarungen des Achtelfinals im Bitburger-Pokal der Herren und im Ford-Pokal der Frauen werden am 3. November ausgelost.

 

Termine Bitburger-Pokal gemäß Rahmenterminkalender:

  • 1. Runde: 31. Oktober/1. November 2023 (Ausnahme: TuS Mondorf vs. Viktoria Köln, am 25. Oktober)
  • Achtelfinale: 16./17. Dezember 2023
  • Viertelfinale: 14. Februar 2024
  • Halbfinale: 19. bis 21. März 2024
  • Finale: 25. Mai 2024

Aktuelle Ansetzungen finden Sie auf fussball.de.

 

Termine Ford-Pokal der Frauen gemäß Rahmenterminkalender:

  • Play-Off-Runde: 1./8. November 2023
  • Achtelfinale: 9./10. Dezember 2023
  • Viertelfinale: 17./18. Februar 2024
  • Halbfinale: 23./24. März 2024
  • Finale: 30. Mai 2024 (Fronleichnam)

Aktuelle Ansetzungen finden Sie auf fussball.de.

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