Schaebens-Pokal: Play-Off-Teilnehmer wollen in Hauptrunde einziehen

Schaebens-Pokal: Play-Off-Teilnehmer wollen in Hauptrunde einziehen

Vier Startplätze sind im Schaebens-Pokal der Frauen noch zu vergeben. Erneut werden diese in Play-Offs am 6. September ermittelt. Für Marina Buschinski, Sportliche Leiterin bei Viktoria Köln, ist das ein guter Zeitpunkt, um die Stärke des Teams nach der Vorbereitung zu checken. Nach dem Aufstieg in die Mittelrheinliga gab es Veränderungen im Kader und der sportlichen Führung: Lars Heiliger zuvor beim SV Menden hat Daniel Merten als Trainer des Teams aus dem rechtsrheinischen Köln abgelöst. „Es wird spannend“, blickt Buschinski auf das Spiel beim Landesligisten TuS Birk. Ziel sei es, die Hauptrunde zu erreichen, die in der vergangenen Serie einige Höhepunkte bot – darunter das Halbfinale gegen den späteren Titelgewinner S.C. Fortuna Köln.

Beim Landesligisten Bedburger BV freut man sich auf das Duell mit dem Ligarivalen Sportfreunde Ippendorf. Hendrik Grotjahn, Sportlicher Leiter der BBV-Frauen, sagt: „Der Gegner verfügt über eine erfahrene Mannschaft, die genau wie wir nur knapp den Aufstieg verpasst hat. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ Entscheidend werde wohl sein, wer die bessere Vorbereitung hinter sich habe. Beim BBV setzt man auf die vielen variabel einsetzbaren Spielerinnen. Dazu zählt Toptorjägerin Nele Röttgen, die zur Führungsspielerin gereift ist und mehrere Positionen in der Offensive bekleiden kann. Vergleichbares gilt für Sarah Weiß und Jana Kokenov. Als neue Regisseurin dürfte sich Jennifer Leuf-Stinshoff etablieren. Diese hat vor einer Karrierepause in der Regionalliga Erfahrung sammeln können.

TuS Immekeppel vertraut auf starkes Kollektiv

Auf derartige Routiniers kann der A-Ligist TuS Immekeppel gegen den Landesligisten TuS Chlodwig Zülpich nicht zurückgreifen. Das Trainerduo Daniel Minnerup und Torsten Röger habe jedoch ein starkes Kollektiv geformt, erklärt Fabian Deck, Sportlicher Leiter bei den Frauen des TuS Immekeppel. Daher sieht er seine jüngst aufgestiegene Mannschaft nicht als chancenlos an. „Wenn es richtig gut läuft, können wir gewinnen. Wenn nicht, wird es auch ein wunderbares Ereignis für Verein und Team“, ist er sicher.

Die erste Hauptrunde im Schebens-Pokal der Frauen ist bereits ausgelost worden. Wer in den Play-Offs siegt, kann also direkt die weitere Planung angehen. Titelverteidiger und Regionalligist S.C. Fortuna Köln kennt seinen Kontrahenten schon: Es geht zum Regionalliga-Aufsteiger DJK Südwest Köln. Damit kommt es zur Wiederauflage des 2025er-Finals, das die Fortuna mit 3:1 gewann.

16 Teams bestreiten die erste Hauptrunde

Insgesamt besteht das Teilnehmerfeld im Schaebens-Pokal der Frauen aus 16 Mannschaften. Für das Achtelfinale sind neben den neun Kreispokalsiegern die in der Frauen-Regionalliga West spielenden Teams des FVM qualifiziert. Um die weiteren vier freien Plätze spielen acht Zweitplatzierte der Kreispokalwettbewerbe in den Play-Offs. Zum Zuge kommen dabei jene Kreise mit der höchsten Teilnahmequote am Kreispokal. Dies sind in diesem Jahr die Zweitplatzierten der Kreise Bonn, Köln, Sieg, Berg, Euskirchen, Rhein-Erft, Düren und Heinsberg. Im Schaebens-Pokal der Frauen sind inklusive Finale nach der Play-Off-Runde noch vier Runden zu spielen. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich zum Halbfinale das Heimrecht. Das Finale findet am 6. Mai (Christi Himmelfahrt) im Aggerstadion (Troisdorf) statt, die Siegerinnen qualifizieren sich für die Play-Off-Runde des DFB-Pokals.

Foto: Fabian Navarro Rubio
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