Marko-Tillmann-Plakette 2022 geht an Adil Amezian

Marko-Tillmann-Plakette 2022 geht an Adil Amezian

Adil Amezian, Jugendleiter beim Internationalen SportClub AlHilal Bonn, ist Preisträger der Marko-Tillmann-Plakette 2022. Der 24-Jährige liebt und lebt den Fußball, bereits seit dem 14. Lebensjahr ist er mit ganzem Herzen beim ISC AlHilal Bonn dabei. Adil Amezian begann als Spieler, wurde dann Schiedsrichter und später auch Trainer. Seit drei Jahren ist er nicht nur mit seinem Traineramt - aktuell bei den B-Junioren - sondern auch als Jugendleiter in die Vereins-Geschehnisse eingebunden. Der Verein aus Bonn-Pennenfeld hat sich, wie das Vereinsmotto „Integration in Bewegung“ eindrücklich zeigt, der integrativen Arbeit im Sport verschrieben. Eine Überzeugung, die auch unser diesjähriger Preisträger der Marko-Tillmann-Plakette verkörpert.

Wir haben dem Bonner fünf schnelle Fragen zu seinem Engagement gestellt, die Antworten gibts hier:
 

Wie viel Zeit steckst du wöchentlich in dein Ehrenamt?

Adil Amezian: „Ich stecke sehr viel Zeit in mein Ehrenamt. Ich bin sechs bis sieben Mal in der Woche auf dem Fußballplatz. Egal ob als Trainer oder Jugendleiter, ich stehe für Jugendspieler*innen und andere Trainer*innen jederzeit bei Fragen und Herausforderungen, genauso wie bei Ideen, zur Verfügung. Es ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit, weshalb ich gerne viel Zeit und Arbeit in den Fußball beim ISC AlHilal Bonn stecke."


Du hast als aktiver Spieler angefangen. Wie kam es dazu, dass du selbst mit dem Fußballspielen aufhören musstest?

Adil Amezian: „Ich habe bis zum Herrenbereich aktiv Fußball gespielt. Mit 15 Jahren habe ich parallel dazu die Schiedsrichterausbildung im Fußballkreis Bonn gemacht und war auch als Jungschiedsrichter im Einsatz. Mit 17 Jahren habe ich dann auch noch als Trainer angefangen. Zu Beginn habe ich die Trainer im Verein nur unterstützt, bis ich wirklich Spaß daran gefunden habe. Ein eigenes Training zu planen und durchzuführen macht mir inzwischen richtig viel Spaß. Mit 18 Jahren habe ich mein Abitur gemacht, weil ich zu diesem Zeitpunkt sowohl Spieler, Schiedsrichter als auch Trainer war, war zeitlich aber nicht mehr alles unterzubekommen. Damals habe ich schweren Herzens mit dem aktiven Fußballspielen aufgehört. Aktuell plane ich aber gerade mein sportliches Comeback als Spieler."


Was inspiriert dich? Was treibt dich in deinem Ehrenamt an?

Adil Amezian: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen den Verein weiterzuentwickeln. Ich bin selbst im Pennenfeld (Ortsteil der Bundesstadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg) aufgewachsen und kann daher die Interessen der Kinder und Jugendlichen, die bei uns Fußball spielen, gut verstehen. Die Kids sehen mich als Identifikationsfigur, was mich in meinem Ehrenamt noch mehr motiviert. Die Erfahrungen, die ich selbst im Fußball, sei es als Spieler, Trainer, Schiedsrichter oder auch als Jugendleiter, sammeln konnte, möchte ich weitergeben. Ich möchte den Kindern und Jugendlichen durch meine Arbeit mit dem Verein wichtige Werte für die Zukunft mitgeben. Das ist mein ganz persönlicher Ansporn."


Was möchtest du anderen Ehrenamtlichen mit auf den Weg geben?

Adil Amezian: „Ein Verein profitiert extrem von jungen Ehrenamtlichen Sie bringen neue Ideen und Perspektiven ins Vereinsleben ein, teilen ihre Erfahrungen und gestalten den Verein attraktiv mit. Bei uns im Verein hat sich eine großartige Gemeinschaft gebildet, welche auf und neben dem Platz super harmoniert. Ich hoffe mit meiner Arbeit andere junge Menschen motivieren zu können, sich in ihrem Verein auch einzubringen."


Brennt dir abschließend noch etwas auf dem Herzen, was du loswerden möchtest?

Adil Amezian: „Unbedingt möchte ich die Chance nutzen und Danke sagen. Ich danke Younis Kamil für die Nominierung für die Marko-Tillmann-Plakette. Und ich möchte auch Mohamed Chaaboute namentlich erwähnen, der von Anfang an meiner Seite ist und mich unterstützt. Ich sehe uns als Team, wo jeder jedem hilft. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und freue mich neben der Plakette auch über den Qualifizierungsgutschein, der mit dem Preis einhergeht. Vielen lieben Dank!"

 

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Informationen zur Marko-Tillmann-Plakette erhalten Interessierte hier.

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