Der FVM setzt sich unter dem Motto #gemeinsamFussball für ein faires, respektvolles und tolerantes Miteinander im Fußball ein und unterstützt Aktionen und Maßnahmen, die diese Ziele ebenfalls verfolgen. Eine davon ist die Initiative „Fußballvereine gegen rechts“.
Während eines Juniorenspiels im Kreis Düren im Jahr 2001 wurden Spieler von anwesenden Neonazis rassistisch beschimpft und bedroht. Aus diesem Vorfall heraus gründete sich unter Führung von Jo Ecke die Initiative „Fußballvereine gegen rechts“ – mit dem Ziel, vor der Gefahr von Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt zu warnen, zu sensibilisieren und so ein klares politisches Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen. „Die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt ist eine große und dauerhafte Herausforderung, der sich nicht nur die Gesellschaft und Politik stellen müssen, sondern auch der Fußball“, erklärt Gründer Jo Ecker.
Aus der Initiative entstand im Jahr 2008 die Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“: Interessierte Vereine können ein wetterfestes, vorgelochtes Kunststoffschild mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus“ kostenlos erhalten, auf der Platzanlage montieren und so ein sichtbares Zeichen setzen. Mittlerweile hängt das Schild bei über 1.500 Vereinen deutschlandweit. „Wir wollen eine gesteigerte Aufmerksamkeit für die Themen erreichen und so extremistischen Orientierungen entgegenwirken“, so Ecker weiter.
So war die Initiative auch Teil des diesjährigen Finaltags des ARAG-Pokals der C- und B-Juniorinnen und des FVM-Pokals der Frauen in Arnoldsweiler. Die Teams ließen sich gemeinschaftlich hinter dem Banner gegen Rassismus und Gewalt ablichten. Zudem war Ecker im Rahmen des DFB-Pokalfinales der Frauen in Köln mit einem Info-Stand auf dem Fan- und Familienfest präsent. So war es möglich, mit interessierten Vereinsverantwortlichen persönlich in Kontakt zu kommen und 25 weitere Schilder an Vereine zu übergeben.
Auch Ihr Verein kann mitmachen!
Setzen Sie ein starkes Zeichen und nehmen Sie Kontakt auf: Schreiben Sie eine E-Mail an gegen.rechts(at)arcor.de. Das entsprechende Schild wird Ihnen dannunverzüglich zugesendet.
Weitere Informtionen zum FVM-Standpunkt gegen Gewalt, Diskrimination und Extremismus im Fußballsport finden Sie hier.
