In der täglichen Arbeit mit Social Media und Webseiten werden häufig Bilder, Videos und Musik verwendet, um Beiträge zu veranschaulichen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass ein Großteil dieser Inhalte urheberrechtlich geschützt ist. In den vergangenen Monaten ist eine deutliche Zunahme von Abmahnungen wegen unerlaubter Nutzung solcher Inhalte zu beobachten – mit teils erheblichen finanziellen Folgen.
Grundregel: Fremde Inhalte sind grundsätzlich geschützt
Bilder, Videos, Musikstücke und Grafiken sind urheberrechtlich geschützte Werke. Eine Nutzung ist nur erlaubt, wenn mindestens einer der folgenden Punkte erfüllt ist:
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Die nutzende Person ist selbst Urheber*in des Materials.
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Es liegt eine ausdrückliche Erlaubnis bzw. Lizenz zur Verwendung vor.
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Das Werk ist nachweislich lizenzfrei (z.B. Creative-Commons, Public Domain oder aus einer verifizierten lizenzfreien Quelle).
Mögliche Konsequenzen bei Urheberrechtsverstößen: Abmahnungen mit teils erheblichen Schadensersatzforderungen und Rechtsanwaltskosten.
Unsere Empfehlungen für sicheren Umgang mit Medieninhalten
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Eigene Inhalte erstellen oder lizenzfreie Inhalte nutzen (Quellen und Bedingungen überprüfen)
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Bei lizenzpflichtigem urheberrechtlich geschütztem Material, sofern ein Nutzungsrecht vorliegt:
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Nutzungsrechte schriftlich im Beitrag dokumentieren
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Nutzungsrechte wiederholen auf Aktualität prüfen
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Im Zweifel auf Veröffentlichung verzichten.
Hinweise zu lizenzfreien Inhalten
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Hintergrundmusik und Töne: Plattforminterne Musikbibliotheken wie beispielsweise Instagram-Edits bieten oft lizenzfreie Musik oder Töne zur Verwendung an
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Bildmaterial: Es gibt Datenbanken mit lizenzfreien grafischem Material, z.B. Bilddatenbank des LSB NRW, Shutterstock, iStock und Adobe Stock.
