Anlässlich der furchtbaren Auseinandersetzungen in Nahost, können auch Sportvereine vermehrt mit Antisemitismus konfrontiert sein. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie gerne auf das Projekt ZUSAMMEN1 von MAKKABI Deutschland aufmerksam machen. Der Austausch mit den Projektverantwortlichen sowie die Nutzung von zur Verfügung gestellten Materialein kann Vereinsverantwortlichen Handlungssicherheit im Umgang mit Antisemitismus geben.
Das Projekt kann dabei unterstützen, mit Vereinsmitgliedern zu den Themen Antisemitismus, Hass und Hetze ins Gespräch zu kommen und Sportler*innen dafür zu sensibilisieren.
FVM Zusammenarbeit mit ZUSAMMEN1
Auch der FVM konnte bereits sehr positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit sammeln. So wurden in diesem Jahr knapp 100 Jugendliche im Rahmen der FVM-Jugendcamps mit Hilfe von pädagogischen Trainingseinheiten, die von Referent*innen von ZUSSAMMEN1 geleitet wurden, zu den unterschiedlichen Diskriminierungsformen sensibilisiert. Darüber hinaus ist ZUSAMMEN1 auch Netzwerkpartner des FVM über das Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“.
Neuer Meldebutton für Antisemitismus im Sport
Sollte es zu einem Antisemitismusvorfall im Amateurfußball kommen haben Vereine die Möglichkeit, eine Meldung bei der zentralen Anlaufstelle für Gewalt-, Diskriminierungs- und Extremismusvorfälle des WDFV zu machen. Dort werden Gewallt- und Diskriminierungsvorfälle und somit auch Antisemitismusvorfälle aufgenommen und bearbeitet. Eine Meldung kann über die zentrale Anlaufstelle für Gewalt-, Diskriminierungs- und Extremismusvorfälle des WDFV erfolgen. Hier geht es direkt zum Formular.
Zudem können NRW-Sportvereine können nun auch einen Meldebutton auf ihren Websites einbauen und dort das entsprechende Meldeformular der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen verlinken. Das Meldeformular finden Sie hier.
Der Button ist in Form einer weißen Trillerpfeife auf rotem Hintergrund gehalten und kann unter dem nachfolgenden Link herunterladen: Download Meldebutton
Dieser soll es Betroffenen erleichtern, antisemitische Vorfälle zu melden. Die Meldungen werden dann an die Meldestellen weitergeleitet. Dort werden sie ausgewertet und gegebenenfalls strafrechtlich verfolgt.
"Dem Hass keine Chance geben!"
Der LSB NRW hat dazu ein Video veröffentlicht, in dem sich Sportstaatssekretärin Andrea Milz gemeinsam mit LSB-Präsident Stefan Klett mit einer Videobotschaft an den organisierten Sport in NRW reichtet. Hier geht es zum Video.
Ansprechpartnerin im FVM für das Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“
Nicole Moiteiro
E-Mail: nicole.moiteiro(at)fvm.de
Tel.: 0203 7172-2202
Weitere Informationen zum Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“ erhalten Sie hier.
