Herbert Klein vom BC Oberzier 1910 erhält Verdienstorden NRW

Herbert Klein vom BC Oberzier 1910 erhält Verdienstorden NRW

Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, Mona Neubaur, händigte am Montag, 23. März 2026, den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an 15 ehrenamtlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger aus. Damit ehrt die Landesregierung traditionell den herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Veranstaltung fand in der Staatskanzlei in Düsseldorf statt.

Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin: „Ehrenamtliches Engagement ist die Superkraft unserer Gesellschaft. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Frauen und Männer, die wir heute mit dem Verdienstorden der Landesregierung auszeichnen, stehen mit ihrem außergewöhnlichen persönlichen Einsatz für diese Orientierung am ‚Wir‘. Sie sind damit wichtige Vorbilder und können noch mehr Menschen dafür begeistern, sich zu fragen: Was kann ich tun, wo kann ich helfen und wie kann ich persönlich die Welt ein bisschen besser machen?“

Einer dieser besonders engagierten Bürger ist Herbert Klein, Geschäftsführer des im FVM ansässigen Fußballvereins BC Oberzier 1910.

Herbert Klein hat nicht nur auf dem Fußballfeld die richtigen Pässe gespielt. Mit Herzblut, Beharrlichkeit und Leidenschaft hat Herbert Klein den Fußballverein BC Oberzier 1910 über Jahrzehnte geprägt. 1971 stand er zunächst als Spieler auf dem Platz. Aber es wurde schnell klar: Das Engagement von Herbert Klein endet nicht mit dem Schlusspfiff. Bereits 1978 übernahm er Verantwortung in verschiedenen Gremien und setzte dort Akzente, die den Verein nachhaltig formten. 

Besonders hervorzuheben ist seine 25-jährige Amtszeit als erster Geschäftsführer. Ein Vierteljahrhundert, in dem er mit Weitblick und Verlässlichkeit die Geschicke des Vereins prägte.

Durch Herbert Kleins Überzeugungskraft in den Gesprächen mit der Kommune, der Akquise von Spenden und handwerklichem Geschick wurden wichtige Baumaßnahmen möglich gemacht: Die schrittweise Modernisierung und Erweiterung des Sportplatzgeländes, der Umbau des Sportheims, die Erneuerung der Tribüne und der Geräteräume. Vieles davon hätte ohne Herbert Klein nicht umgesetzt werden können. Das Sportheim ist heute nicht nur ein lebendiger Treffpunkt für Sportlerinnen und Sportler. Es wird auch für Versammlungen und Zusammenkünfte genutzt.

Und dann hat er sich an die Organisation des einhundertjährigen Vereinsjubiläums gemacht – ein Ereignis, das nicht zuletzt dank seiner Organisation zu einem unvergesslichen Meilenstein in der Vereinsgeschichte wurde. Herbert Klein hat den Verein geprägt und das gesellschaftliche Leben im ganzen Ort bereichert. Sein Wirken steht beispielhaft für Verantwortungsbewusstsein und für die Kraft des persönlichen Einsatzes.

Herzlichen Glückwunsch!

Bild und Text: Land NRW / Ralph Sondermann
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