DFB-Stützpunkt: Fortbildung der Honorartrainer*innen

DFB-Stützpunkt: Fortbildung der Honorartrainer*innen

Regelmäßig treffen sich die Honorartrainer*innen der DFB-Stützpunkte in der Sportschule Hennef zu einer zweitägigen Fortbildung, bei der persönliche Austausch zu Konzepten, Fragen und aktuellen Themen der Talentförderung im Vordergrund steht. Ende November stand mit den Trainer*innen der FVM-Mädchenförderzentren sowie den Verbandssportlehrer*innen Markus Schenk und Verena Hagedorn sowie Jugendbildungsreferent Oliver Zeppenfeld der Austausch über die weibliche und männliche Talentförderung im FVM und die weitere Vernetzung beider Talentfördermaßnahmen im Fokus. Schwerpunktthema zudem: „Individualisierung durch Trainieren im Team“.

Neben DFB-Stützpunktkoordinator Hendrik Winkelmann referierte auch Thomas Impekoven, DFB-Stützpunktkoordinator aus dem Fußballverband Rheinland und selbst lange Trainer am DFB-Stützpunkt im Fußballkreis Rhein-Erft. Er stellte den Honorartrainer*innen Ideen und Maßnahmen vor, um an den Stützpunkten noch individualisierter auf die Talente eingehen zu können. Die theoretisch vermittelten Inhalte durften die Trainer*innen im Anschluss auch direkt auf dem Platz ausprobieren und die verschiedene Trainingsformen aktiv kennenlernen.

Der nächste Fortbildungstag startete mit Ehrungen und Verabschiedungen: Langjährige Trainer*innen wurden geehrt, zudem war es auch an der Zeit, den ausscheidenden Trainer*innen für ihre Arbeit zu danken und sie herzlich zu verabschieden. Neun lizenzierte FVM-Stützpunkttrainer sind seit 20 Jahren dabei. Seit Beginn des DFB-Talentförderprogramms in der Saison 2002/03 haben sie die talentierten Spieler*innen in ihren Stützpunkten gefördert: Günther Lang und Alexander Odenthal (beide DFB-Stützpunkt Köln-Müngersdorf), Wolfgang Milka (DFB-Stützpunkt Bonn), Jürgen Hülder (DFB-Stützpunkt Sieg), Horst Semrau (DFB-Stützpunkt Berg), Frank Geller und Holger Hoffmann (beide DFB-Stützpunkt Rhein-Erft) sowie Manuel Ortiz Gonzalez und Uli Kirch (beide DFB-Stützpunkt Aachen). Für sein zehnjähriges Trainerjubiläum am DFB-Stützpunkt Heinsberg wurde zudem Dirk Colling geehrt.

Horst Semrau, DFB-Stützpunkttrainer in Berg, wurde neben seiner Ehrung zum 20-jährigen Jubiläum auch aus dem Trainerstab verabschiedet, da er nicht mehr als Stützpunkttrainer im Kreis Berg aktiv sein wird. Auf sein Wirken in der Talentförderung blickte er mit Freude zurück und erinnerte sich an viele besondere Momente und Weggefährten in den letzten zwei Jahrzehnten. Ebenfalls im Rahmen der Tagung verabschiedet wurden Pascal Müller (DFB-Stützpunkt Düren), Imad Laadim (Aachen) und Felix Eiting (Berg), die in den letzten Jahren herausragende Arbeit für das Talentförderprogramm leisteten und sowohl fußballerisch als auch menschlich viele Talente am Mittelrhein förderten.

Nach dem emotionalen Einstieg in den zweiten Tag regte der Vortrag von Olaf Bahne vom DFB-Stützpunkt Sieg zu einer Diskussion über das Rollenverständnis der Stützpunkttrainer*innen an. Bahn erzählte beispielhaft von einem Spieltag am DFB-Stützpunkt Sieg, der mit den Teilnehmer*innen der A+-Lizenz in Hennef durchgeführt wurde. Konkret ging es dabei um das Thema „Coaching – Herz vs. Verstand“. Die beiden Coaching-Arten, emotional und inhaltlich, wurden gegenübergestellt und die Trainer*innen zu ihren Einschätzungen befragt. Schließlich kann an den DFB-Stützpunkten unabhängig vom Ergebnis trainiert werden. Die Talentförderung und -entwicklung steht im Vordergrund.

Nach der Theorieeinheit schnürten die Teilnehmer*innen die Fußballschuhe. Yannick Rosenbrock (DFB-Stützpunkt Euskirchen) stellte auf dem Platz Trainingsformen zum Kognitionstraining vor, die wenig Trainingsmaterial erfordern und an jedem DFB-Stützpunkt Anwendung finden können. Neben den inhaltlichen Themen in Theorie und Praxis blieb den Teilnehmer*innen über das gesamte Wochenende viel Raum, um sich auch in großer Runde oder im Einzelgespräch persönlich auszutauschen.

 

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Bildquelle: DFB
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