Bitburger-Pokal: Bereit für ein großes Finale

Bitburger-Pokal: Bereit für ein großes Finale

Der Countdown läuft: Am Samstag, 3. Juni, 14.15 Uhr, kommt es im Kölner Sportpark-Höhenberg, Günter-Kuxdorf-Weg 1, zum Endspiel im Bitburger-Pokal. Dabei trifft der Regionalligist 1. FC Düren auf den Drittligisten Viktoria Köln. Die Partie steigt im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure, der in einer mehrstündigen Übertragung in der ARD zu sehen sein wird. Der Sieger der Begegnung qualifiziert sich für den DFB-Pokal.

Für die Protagonisten dürfte dieser Tag, mit dem Auftritt auf der großen Bühne also etwas Besonderes sein und einige emotionale Momente bereithalten. Das gilt insbesondere für zwei Kölner Akteure: Mike Wunderlich und Marcel Risse. Die beiden Mittelfeldspieler haben in den vergangenen Jahren das Spiel der Viktoria geprägt und sind mit ihrem hohen Bekanntheitsgrad zu so etwas wie dem Gesicht des Klubs aus dem Rechtsrheinischen geworden. Nun beenden sie ihre Karriere. „Für Mike Wunderlich und Marcel Risse wird es zweifellos ein besonderes Spiel“, sagt Viktoria-Trainer Olaf Janßen. „Aber sie sind mit sich im Reinen. Dass es eine spezielle Zeit für sie ist und sie ihre letzten Spiele bestreiten, hat man ihnen zuletzt nicht angemerkt“, sagt er. Auch sein Pendant auf der Dürener Bank, Boris Schommers, erwartet nicht, dass der Gedanke an den Abschied die Klasse der zwei beeinträchtigt. „Risse und Wunderlich sind Ikonen der Viktoria und Spieler, die den Unterschied machen können. Es gibt allerdings noch einige andere, auf die wir aufpassen müssen“, macht der 44-Jährige deutlich.
 

Schommers erwartet große Aufgabe

Angesichts der Klasse der Viktoria und Ligazugehörigkeit sei die Favoritenrolle eindeutig vergeben, findet Schommers. „Uns erwartet eine große Aufgabe. Aber wir haben die Aussicht auf einen Titel. Die Jungs sind heiß“, betont der Coach. Die ungewisse sportliche Zukunft des eigenen Klubs und das Ringen um die Regionalligalizenz versuche man auszublenden. „Wir sind mit dem Thema offen und transparent umgegangen. Jetzt sind die Jungs fokussiert und heiß auf das Finale“, so Schommers. Die Form stimmt ohnehin. Die jüngsten drei Ligaspiele wurden allesamt gewonnen. Und Ausfälle hat der 1. FC Düren nicht zu beklagen.

Schommers hat also die Qual der Wahl. Das gilt auch für die Besetzung der Torhüterposition. Der lange Zeit verletzte Jannick Theißen ist wieder fit und steht genau wie Patrik Bade bereit. „Beide haben von den vergangenen vier Partien zwei bestritten. Ich werde schauen, wer aktuell den besseren Eindruck macht und dann entscheiden, wer im Tor steht“, lässt sich Schommers nicht in die Karten schauen. Grundsätzlich gehe es ohnehin nicht um Namen und einzelne Akteure. „Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen und funktionieren gut als Team. Das ist unsere Stärke“, erklärt der Dürener Trainer.


Janßen lobt den Gegner

Wie gut sich der Kontrahent entwickelt hat, ist auch Janßen nicht entgangen. „Düren hat in der Rückrundentabelle den fünften Platz belegt. Das sagt eigentlich alles“, findet der 56-Jährige. Seine Elf treffe auf einen Kontrahenten von hoher Qualität. „Es wird nicht einfach. So viel ist klar“, erklärt der Viktoria-Trainer, der auf die Langzeitverletzten Lars Dietz, Simon Handle, Florian Heister und Jeremias Lorch verzichten muss. Die Schwere der Aufgabe schmälert jedoch weder Lust noch Ambition in den Reihen des Titelverteidigers. Janßen sagt: „Wir freuen uns sehr auf dieses Fußballfest und werden alles dafür tun, um den Bitburger-Pokal zu gewinnen.“

 

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