Jährlich finden sich Teilnehmer*innen des aktuellen Ausbildungslehrgangs zum "DFB-Vereinsmanager C-Profil Jugendleiter" sowie die Teilnehmer*innen der Lizenzfortbildung zusammen. In diesem Frühjahr trafen sich 29 lizenzierte Jugendleiter*innen und 13 angehende Lizenzinhaber*innen in der Sportschule Hennef.
Mitte Februar standen über 40 Jugendleiter*innen aus FVM-Vereinen im direkten Austausch mit FVM-Präsident Christos Katzidis und dem ehemaligen Weltklasse-Hürdenläufer Harald Schmid. Im Rahmen der Lizenzfort- und -ausbildung stehen traditionell das Netzwerken untereinander sowie mit Persönlichkeiten aus dem Sport auf dem Programm.
Den Start machte Christos Katzidis. Der FVM-Präsident sprach über politische Lobbyarbeit im Sport, indem er das vom DFB veröffentlichte Forderungsschreiben an die Bundespolitik vorstellte und motivierte die Teilnehmer*innen zur besseren Vernetzung mit den politischen Vertreter*innen in den Kommunen. Außerdem erkundigte sich Katzidis nach aktuellen Problemen in der Vereinsarbeit. Diese Gelegenheit ließen die Jugendleiter*innen nicht ungenutzt und wünschten einen vermehrten Einsatz digitaler Hilfsmittel in der Arbeit zwischen Vereinen und Verband, beispielsweise bei der Beantragung und Verwaltung von Lizenzen. Außerdem zeigten sich beim Thema Kinderfußball große Unterschiede in der Organisation durch die Kreise, die den FVM-Präsidenten ebenfalls sehr interessierten.
Kinder und Jugendliche müssen „Nein“ sagen
Am gleichen Abend besuchte der ehemalige Weltklasse-Läufer Harald Schmid die Runde. In den Reihen der FVM-Jugendleiter*innen ist Schmid kein unbekanntes Gesicht. Bei einigen Vereinen im Verbandsgebiet war er schon als Referent zum Thema „Kinder stark machen“ im Einsatz. Diesmal stellte er den Jugendleiter*innen ein neues Konzept vor, das auf die ganzzeitliche Ausrichtung einer Jugendabteilung hinausläuft. „Kinder und Jugendliche müssen lernen, im richtigen Moment „Nein“ zu sagen“, so Schmid. Dabei hatte er insbesondere die Verlockungen von legalen und illegalen Suchtmitteln im Blick. Vereine böten dabei beste Voraussetzungen, um diese Persönlichkeitsstärke zu schulen. Dabei berichtete der ehemalige Leichtathlet von Praxisbeispielen aus anderen. „Man merkt, das Harald Schmid für seine Sache brennt. Das ist unheimlich motivierend“, sagte Sabine Kalwellis, Jugendleiterin vom VfL Engelskirchen. Abschließend stand Schmid noch für Fragen zur seiner sportlichen Laufbahn zur Verfügung und berichtete über die Olympischen Spiele und Trainingsmethoden, die ihn zum Weltklasse-Athlet machten.
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