Es war eine Premiere, die sehr gelungen ist: Mit der erstmaligen Durchführung eines 3x3-Finalturniers hat der FVM im Rahmen des „Jahr der Schule“, dass der DFB ausgerufen hat, ein innovatives Wettbewerbsformat für den Schulfußball auf den Weg gebracht. Ziel der Initiative war es, Schulen eine neue, attraktive und dynamische Form des Fußballs anzubieten und gleichzeitig neue Impulse für den Schulsport zu setzen. Die Premiere des Finalturniers zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in dieser Spielform steckt.
Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Schulen an den Vorrundenturnieren beteiligt. Für das große Finale qualifizierten sich jeweils die vier bestplatzierten Mannschaften der drei Vorrundenturniere, sodass sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen jeweils zwölf Teams um den Titel kämpfen sollten. Ursprünglich war das Finalturnier für Ende Juni angesetzt. Die Wetterbedingungen machten den Organisatoren jedoch kurzfristig einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle und der außergewöhnlich hohen Temperaturen stand die Gesundheit und Sicherheit der teilnehmenden Schüler*innen an erster Stelle. Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen schweren Herzens, das Turnier kurzfristig zu verschieben. Als neuer Termin wurde der 30. Juni 2026 festgelegt – eine Entscheidung, die von Schulen, Lehrkräften und Teilnehmenden gleichermaßen mit Verständnis aufgenommen wurde.
Die Verschiebung sollte sich letztlich auszahlen. Unter deutlich besseren Bedingungen konnte das erste 3x3-Finalturnier des FVM erfolgreich durchgeführt werden. Von Beginn an war zu spüren, mit welcher Begeisterung die Spieler*innen das neue Format annahmen. Das 3x3-Spiel zeichnet sich durch seine hohe Intensität, kurze Entscheidungswege und zahlreiche Torraumszenen aus. Genau diese Eigenschaften sorgten für ein Turnier, das sowohl sportlich als auch atmosphärisch überzeugen konnte. Auf den Spielfeldern entwickelte sich ein Wettbewerb auf hohem Niveau. Die Mannschaften präsentierten sich technisch versiert, kreativ und voller Spielfreude. Die Zuschauer*innen erlebten zahlreiche Tore, spektakuläre Spielzüge und spannende Begegnungen bis zur letzten Minute.
Karl-von-Lutzenberger sichert sich den Doppelsieg
Auch organisatorisch kann die Premiere als voller Erfolg gewertet werden. Das neue Wettbewerbsformat wurde von den teilnehmenden Schulen positiv aufgenommen und bot den Schülern eine willkommene Abwechslung zu den klassischen Schulfußballwettbewerben. Viele Beteiligte hoben hervor, dass das 3x3-Spiel allen Aktiven zahlreiche Ballkontakte ermöglicht und damit die individuelle Beteiligung am Spielgeschehen deutlich erhöht. Im Verlauf des Turniers kristallisierten sich bei den Jungen und Mädchen die stärksten Mannschaften heraus. Nach einer Vielzahl spannender Begegnungen gelang es schließlich der Karl-von-Lutzenberger Schule, sich im Wettbewerb der Jungen gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen und den ersten Titel im 3x3-Finalturnier des FVM zu gewinnen. Bei den Mädchen sicherte sich ebenfalls die Karl-von-Lutzenberger Schule nach überzeugenden Leistungen den Turniersieg und durfte sich über den Premierenerfolg freuen.
Mit dem ersten 3x3-Finalturnier hat der FVM einen erfolgreichen Schritt in Richtung moderner und zeitgemäßer Wettbewerbsformen im Schulfußball gemacht. Die gelungene Premiere zeigte, dass innovative Spielformate einen wichtigen Beitrag leisten können, um Kinder und Jugendliche für Bewegung und Fußball zu begeistern.
