"Jungen Menschen eine Stimme geben": Erfolgreiche Initiative des FVM trägt Früchte
Die Delegierten des ordentlichen DFB-Bundestages in Frankfurt haben am heutigen Freitag einstimmig beschlossen, künftig so genannte „Vertreter/-innen der jungen Generation“ in den Jugendausschuss, den Schiedsrichterausschuss sowie den Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball des DFB zu berufen. Das DFB-Präsidium hatte diesen Antrag auf Initiative des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) eingebracht.
„Das ist ein guter Tag für die Zukunft des Fußballs“, zeigte sich FVM-Präsident Bernd Neuendorf erfreut über die Zustimmung der Delegierten und die Einbringung des richtungsweisenden Antrages durch das DFB-Präsidium. „Junge Menschen sollen in den Gremien eine Stimme und damit ein Mitbestimmungsrecht erhalten.“
Im Fußball-Verband Mittelrhein war 2001 die Einbindung junger Menschen in FVM-Gremien in der Satzung verankert worden. Auf dem Verbandstag des FVM im Juni dieses Jahres beschlossen die Delegierten zudem die verpflichtende Wahl von Vertreter/-innen der jungen Generation in alle Gremien einschließlich der Rechtsorgane auf FVM- und auf Kreisebene.
„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Förderung des jungen Ehrenamtes langfristig eine gute Entscheidung ist“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „Alleine im aktuellen FVM-Präsidium gestalten heute drei frühere und ein aktueller Vertreter der jungen Generation im Führungsgremium die Verbandsarbeit mit, insgesamt fünf Präsidiumsmitglieder sind unter 40 Jahre alt“, so Neuendorf. „Es zeigt: Wenn man jungen Menschen die Chance gibt, Verantwortung zu übernehmen, sind sie auch motiviert sich einzubringen. Und nur dann bleiben sie dem Fußball auch erhalten.“
Rudi Rheinstädtler, früher selbst Vertreter der jungen Generation und heute mit 39 Jahren Vorsitzender des FVM-Jugendausschusses, ergänzt: „Sportlich stellen die jungen Menschen einen Großteil unserer Mitglieder. In ehrenamtlichen Gremien sind sie allerdings oft noch unterrepräsentiert. Wir sind dem DFB daher sehr dankbar dafür, dass er dieses wichtige Zeichen setzt, und hoffen, dass viele weitere Landesverbände und Organisationen diese Anregung aufgreifen. Denn wir erleben im FVM und in den Kreisen, dass sich die jungen Menschen mit tollen Ideen einbringen und zugleich von den erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lernen. Alle profitieren von dieser Zusammenarbeit – und damit auch der Fußball.“
Der Vertreter bzw. die Vertreterin der jungen Generation darf zum Zeitpunkt der ersten Wahl das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Eine einmalige erneute
Wahl in dieser Funktion ist möglich. Die Mitglieder werden in den nächsten Wochen berufen.
FVM-Initiative trägt Früchte: Vertreter der jungen Generation in DFB-Gremien
