Fair Play des Monats

Es sind oftmals nur kleine Ereignisse, dafür aber große Gesten: Wochenende für Wochenende tragen Spieler und Trainer auf allen Fußball-Plätzen am Mittelrhein mit ihrem fairem Verhalten zu einem gerechten Spielverlauf bei: Sie geben eigene Fehler zu, korrigieren Entscheidungen, kümmern sich um den verletzten Gegner oder sorgen für eine ruhige Atmosphäre auf dem Fußballplatz.

"Fair Play" nicht nur eine Floskel

Dem FVM ist es wichtig, Ihnen Menschen vorzustellen, für die Fair Play nicht nur eine Floskel ist, sondern die faires Verhalten und Respekt vor dem Gegner auch auf dem Fußballplatz leben. Daher präsentieren wir Ihnen den "Fair Play des Monats".


Sieger

  • April 2017

    April 2017

    Als Sieger des Monats April ehrte FVM-Vizepräsident Jürgen Aust Timo Küpper vom SV Schwarz-Weiß Titz.

    Eine faire Aktion des Spielers Timo Küpper

    Eine tolle und vorbildliche Aktion ereignete sich in den letzten Minuten des  Kreisliga-C-Spiels bei Salingia Barmen II gegen SW Titz II. Beim Stand von 2:1 für Salingia Barmen, ging der Spieler Timo Küpper in der 80. Minute nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden. Der Schiedsrichter entschied daraufhin auf Elfmeter. Die Barmener Spieler beschwerten sich, da es sich ihrer Ansicht nach um einen fairen Zweikampf handelte und der Verteidiger den Ball spielte. Der vermeintlich gefoulte Spieler Timo Küpper ging daraufhin selber zum Schiedsrichter und wies ihn darauf hin, dass der Zweikampf tatsächlich fair geführt wurde und der Elfmeter zurückgenommen werden müsse, was der Schiedsrichter daraufhin auch tat. Die Chance auf das Unentschieden wurde zugunsten des Fair Play nicht wahrgenommen und das Spiel endete 2:1 für Salingia Barmen.

    Timo Küpper hat mit dieser Aktion den Fair-Play-Gedanken eindrucksvoll bewiesen. Als Anerkennung für seine vorbildliche sportliche Haltung zeichnet der FVM Timo Küpper daher im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats aus.

    Bild v.l.n.r.: Franz-Josef Leifeld (1. Vorsitzender des SV Schwarz-Weiß Titz), Jürgen Aust (Vizepräsident Fußball-Verband Mittelrhein), Timo Küpper und Manfred Schulze (Kreisvorsitzender Düren). 

  • März 2017

    März 2017

    Als Sieger des Monats März ehrte FVM-Vizepräsident Jürgen Aust Boris Dost vom SV Rhenania Richterich.

    Eine faire Aktion des Trainers in der Partie gegen Ditib Aachen – Fußballkreis Aachen 

    Ein besonders faire Aktion spielte sich in der Partie zwischen Ditib Aachen und Rhenania Richterich II (Kreisliga C Aachen, Staffel 1) am Spielfeldrand ab: Nach einem Foul von Fatih Gökcesin, der schon gelb vorbestraft war, ging der Schiedsrichter mit der zweiten gelben Karte auf Gökcesin zu. Doch ehe er diese zeigen konnte, griff Richterichs Trainer Boris Dost ein und machte dem Schiedsrichter klar, dass Gökcesin im Zweikampf gegen seinen Spieler lediglich den Ball berührt hatte. Daraufhin verzichtete der Schiedsrichter auf die zweite gelbe Karte und das Spiel konnte mit elf gegen elf weitergeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt führte Ditib Aachen mit 1:0 und so endete die Partie auch.

    Boris Dost hat mit dieser Aktion den Fair-Play-Gedanken eindrucksvoll unter Beweis gestellt, findet der FVM, der Boris Dost als Anerkennung für seine vorbildliche sportliche Haltung im Rahmen seiner „FVM-Fair Play des Monats“ auszeichnet.

    Bild: Helmut Brief (Vorsitzender Fußballkreis Aachen, 8. v. l.), Boris Dost (Trainer Rhenania Richterich II, 9. v. r.), Jürgen Aust (Vizepräsident Fußball-Verband Mittelrhein, 8. v. r.), Dieter Arns (1. Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands Rhenania Richterich, 7. v. r.), außerdem: die Mannschaft von Rhenania Richterich II.

  • Februar 2017

    Februar 2017

    Als Sieger des Monats Februar ehrte FVM-Vizepräsident Jürgen Aust gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Leyl Stüwe von SV Lövenich-Widdersdorf.

    Eine faire Aktion im Finale des U13 Hallencups – Fußballkreis Rhein-Erft

    Nach dem 4. Mannschaftsfoul des SV Weiden entscheiden die Unparteiischen kurz vor dem Abpfiff beim Spielstand von 1:0 für den SV Weiden auf Strafstoß für Lövenich-Widdersdorf. Als der Schütze schon zur Ausführung des Strafstoßes bereitstand, meldetet sich der gefoulte Spieler des SV Lövenich-Widdersdorf, Leyl Stüwe, beim Schiedsrichter und teilte mit, dass es kein Foulspiel an ihn war – er gab sogar an selbst ein Foulspiel begangen zu haben. Der Schiedsrichter zog daraufhin seine Strafstoßentscheidung zurück und das Spiel wurde fortgesetzt. Das Spiel endete 1:0 für den SV Weiden, die somit den Hallencup 2017 für sich entscheiden konnten.

    Leyl Stüwe hat mit dieser Aktion den Fair-Play-Gedanken eindrucksvoll bewiesen. Als Anerkennung für seine vorbildliche sportliche Haltung zeichnen der FVM und die HUK-COBURG Leyl Stüwe daher im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats aus.

    Bild: v.l.n.r.: Herbert Schmalz (Co-Trainer), Jürgen Aust (Vizepräsident des Fußball-Verbands Mittelrhein), Dennis Staak (HUK-COBURG), Michael Schlottke (Trainer), U13 SV Lövenich-Widdersdorf, Leyl Stüwe (untere Reihe, 3. von links). 

  • Januar 2017

    Januar 2017

    Als Sieger des Monats Januar ehrte der FVM gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Karoline Gawenda von TuRa Oberdrees.

    Ein fairer Schuss

    Im Frauen-Bezirksligaspiel zwischen TuRa Oberdrees und SV Sistig Krekel verletzte sich eine Spielerin, so dass von allen Beteiligten wie üblich gefordert wurde, den Ball ins Seitenaus zu schießen. Eine Spielerin vom SV Sistig-Krekel hatte jedoch angenommen, dass das Spiel vom Schiedsrichter unterbrochen worden sei und nahm den Ball im eigenen Strafraum in die Hand.

    Da der Unparteiische das Spiel jedoch noch nicht unterbrochen hatte, wurde den Regeln entsprechend ein Strafstoß fällig. TuRa-Spielerin Karoline Gawenda trat an, schoss den Ball beim Spielstand von 0:0 absichtlich deutlich ins Toraus und verzichtete so auf eine mögliche Führung der Oberdreeser. Am Ende verlor TuRa Oberdrees das Spiel mit sogar 0:1.

    Karoline Gawenda stellte mit ihrer vorbildlichen Geste den Fair-Play-Gedanken eindrucksvoll unter Beweis. Als Anerkennung für ihre sportliche Haltung zeichneten der FVM und die HUK-COBURG Karoline Gawenda im Rahmen der Aktion „Fair Play des Monats“ aus.

    BU v.l.n.r.: Jürgen Aust (Vizepräsident des Fußball-Verbands Mittelrhein), Karoline Gawenda (TuRa Oberdrees), Bianca Over (Frauenbeauftragte des Fußballkreises Bonn).

  • Dezember 2016

    Dezember 2016

    Als Sieger des Monats Dezember ehrt FVM-Marketingreferentin Catrin Müller gemeinsam mit Hans-Hubert Dinger vom Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG den Trainer Dirk Schnitzer des VfR Aachen-Forst.

    Ein fairer Trainer

    Im A-Jugend-Meisterschaftsspiel zwischen dem VfR Aachen-Forst und der SG Monschau/Mützenich/Imgenbroich konnte die Gastmannschaft krankheitsbedingt mit nur zehn Spielern antreten. Bei Anpfiff nahm auch der VfR Forst eigenständig den elften Spieler für die gesamte Spielzeit vom Platz. Auch nach zehnminütiger Zeitstrafe behielten die Forster ihre Entscheidung bei und waren somit sogar in Unterzahl. Obwohl der VfR Aachen-Forst dann auch noch mit 0:1 in Rückstand geriet, beendeten sie das Spiel wie auch die Gastmannschaft mit zehn Spielern, um die Gleichheit zu bewahren.

    Die SG Monschau/Mützenich/Imgenbroich meldete dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) die faire Geste. Der FVM zeichnet daher gemeinsam mit der HUK-COBURG den A-Jugendtrainer des VfR Aachen-Forst, Dirk Schnitzer, im Rahmen seiner FVM-Aktion „Fair Play des Monats“ aus.


  • November 2016

    November 2016

    Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) zeichnet Menschen für vorbildliches Verhalten auf und neben dem Fußballplatz mit der „Fair Play des Monats“-Urkunde aus. Als Sieger des Monats November ehrte der FVM gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG das Trainerteam der C-Junioren der SpVg. Porz.

    Zum Hintergrund:

    Faire Trainer Im C-Junioren-Pokalspiel zwischen der SpVg. Porz und der SpVg. Flittard wurde das Spiel in der 71. Minute (erste Minute der Nachspielzeit) beim Stand von 2:1 für Flittard durch den Schiedsrichter abgebrochen. Folgerichtig wäre eine Neuansetzung des Spiels gewesen, die die Kreisjugendspruchkammer (KJSK) Köln auch beabsichtigte. Doch dann trat das Trainertrio der Porzer in Erscheinung: Sascha Höhbusch, Marcello Meli, zugleich Jugendleiter des Vereins, und ihr Trainerkollege Ali Zaif verzichteten auf eine Neuaustragung der Begegnung. Allesamt waren der Meinung, dass die Flittarder bis zum Zeitpunkt des Abbruchs das bessere Team waren und den Sieg verdient gehabt hätten. Marco Feith, Vorsitzender der Kreisjugendspruchkammer Köln, meldete dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) die faire Geste. Der FVM zeichnete daher gemeinsam mit der HUK-COBURG das Trainerteam der C-Junioren der SpVg. Porz im Rahmen seiner FVM-Aktion „Fair Play des Monats“ aus. 

  • Oktober 2016

    Oktober 2016

    Fair-Play des Monats Oktober 2016 geht an Schaian Farhangian (Lindenthal-Hohenlind)

    Im Derby des B-Junioren Sonderliga Meisterschaftsspiels zwischen DJK Südwest und SC Borussia Lindenthal-Hohenlind entschied der Schiedsrichter in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0 auf Elfmeter für Borussia Lindenthal-Hohenlind, nachdem ein Spieler von Südwest Köln im Strafraum zu Boden ging. Die Spieler von Südwest waren sehr aufgebracht und fühlten sich zu Unrecht behandelt. Der vermeintlich gefoulte Spieler mit der Nr. 3 Schaian Farhangian ging zum Schiedsrichter und erklärte diesem, dass er gestolpert sei und nicht gefoult wurde.

    Nach Meldung des Vereins DJK Südwest Köln dieser Fair Play Aktion in einem für beide Seiten sehr wichtigen Spiels, zeichnet der FVM und die HUK-Coburg den Spieler Schaian Farhangian im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats aus.

  • September 2016

    September 2016

    Als Sieger des Monats September ehrt FVM-Vizepräsident Jürgen Aust gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG den Torwart Daniel Löwen des SV Niederzier.

    Ein ehrlicher Torhüter

    Nach dem schlechten Saisonstart des CSV Düren und des SV Niederzier in der Kreisliga B gestaltete sich auch das direkte Duell der beiden Mannschaften äußerst spannend: In der 28. Minute lief beim Stand von 1:1 ein Spieler des SV Niederzier alleine auf den Dürener Torwart Daniel Löwen zu und schob den Ball rechts an ihm vorbei. Doch der Ball prallte zunächst gegen den Pfosten. Den anschließenden Nachschuss eines weiteren Spielers konnte Löwen parieren und auch die zweite Nachschussmöglichkeit verfehlte ihr Ziel, da der Keeper erneut klären und zum vermeintlichen Einwurf abwehren konnte.

    Die beiden gescheiterten Spieler des SV Niederzier hatten den Ball bei der Parade des Torwarts allerdings bereits hinter der Linie gesehen und baten den Schiedsrichter, diese Situation durch Befragung des Torwarts oder anderer beteiligter Spieler aufzuklären. Die Bitte blieb allerdings unbeachtet und das Spiel sollte fortgesetzt werden. Kurz vor Ausführung des Einwurfs lief dann aber Torwart Daniel Löwen zum Unparteiischen und teilte mit, dass der letzte abgewehrte Ball bereits hinter der Linie war und daher das Tor gegeben werden müsse.

    Neben der inoffiziellen Wahl zum Spieler des Spiels und der Meldung des SV Niederzier zu dieser außergewöhnlichen Geste zeichnen der FVM und die HUK-COBURG den Torwart Daniel Löwen mit der „Fair Play des Monats“-Urkunde aus.

  • August 2016

    August 2016

    Als Sieger des Monats August ehrte FVM-Vizepräsident Jürgen Aust gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Holger Schubert vom FC Randerath/Porselen.

    Von der Trainerbank ins gegnerische Tor

    Im Vorbereitungsspiel zwischen den Zweitvertretungen des FC Randerath/Porselen und Rasensport Aachen-Brand trat die Gastmannschaft lediglich mit elf Spielern an. Nachdem sich der Torwart der ersatzgeschwächten Mannschaft von Aachen-Brand bereits in der dritten Spielminute das Knie im Rasen verdrehte und mit einem Meniskusschaden ausgewechselt werden musste, musste ein Ersatzmann her. Da der Torwart der zuvor spielenden ersten Mannschaft von Randerath/Porselen nicht mehr vor Ort war, erklärte sich der Trainer der Heimmannschaft Holger Schubert sofort bereit, sich bei den Gästen ins Tor zu stellen. Seine Sache als Torhüter machte der gegnerische Trainer nach Aussage des Trainers von Aachen-Brand sogar außerordentlich gut. Das Spiel endete 2:2. Nach Spielschluss bedankte sich das Aachener Team bei Holger Schubert und freute sich scherzhaft über den „Einstand“ des neuen Torhüters. 

    Holger Schubert hat mit dem Wechsel von der Trainerbank ins gegnerische Tor den Fair-Play-Gedanken eindrucksvoll unterstrichen. Als Anerkennung für seine vorbildliche sportliche Haltung zeichnen der FVM und die HUK-COBURG Holger Schubert daher im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats aus. 

  • Juli 2016

    Juli 2016

    Als Sieger des Monats Juli ehren die beiden FVM-Vizepräsidenten Hans-Christian Olpen und Jürgen Aust gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Dirk Zander vom SC Dirmerzheim.

    Respekt für den Spielpartner

    Im Meisterschaftsspiel gegen die Reserve des SV Bessenich führte der SC Dirmerzheim bereits deutlich, als der Schiedsrichter der Heimmannschaft in der 75. Spielminute nach einem Foul im Strafraum einen Strafstoß zusprach. Der Dirmerzheimer Dirk Zander trat zur Ausführung an und scheiterte am Bessenicher Torwart, der den Schuss parieren konnte.

    Doch der Schiedsrichter entschied, dass der Strafstoß wiederholt werden müsse, weil ein Spieler des SC Dirmerzheim zu früh in den Strafraum gelaufen war. Alle Versuche der Bessenicher Spieler, den Schiedsrichter zur Rücknahme dieser nicht regelkonformen Entscheidung zu bewegen, blieben fruchtlos, der Unparteiische bestand auf der Wiederholung des Strafstoßes.

    Dirk Zander wollte diesen Vorteil allerdings nicht ausnutzen und signalisierte vor dem erneuten Schuss, dass er den Ball zum Torwart passen würde. So geschah es auch und die Bessenicher Spieler wie auch die Zuschauer beider Teams beklatschten die faire Aktion von Dirk Zander.

    Mit seinem Verzicht auf eine ungerechtfertigte Torchance hob Dirk Zander nicht nur die falsche Schiedsrichterentscheidung auf und nahm den Referee so aus der Kritik. Er erwies auch dem sportlich unterlegenen Spielpartner Respekt und würdigte die vorangegangene Rettungstat des Bessenicher Torhüters. Als Anerkennung für seine vorbildliche sportliche Haltung zeichnen der FVM und die HUK-Coburg Dirk Zander daher im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats aus.

  • Juni 2016

    Juni 2016

    Mit Fair Play ins Pokalendspiel! Im Halbfinale des Kreispokals der A-Junioren zwischen dem VfL Rheingold Poll und dem SV Bergfried Leverkusen sorgte die Gastmannschaft auf ungewöhnliche Weise für Gerechtigkeit.

    Die Fair Play des Monats Ehrung geht im Juni an die gesamte Mannschaft des SV Bergfried Leverkusen.

    In der 33. Spielminute hatte Schiedsrichter Timo Mainz das Spiel wegen der Verletzung eines Spielers unterbrochen. Folgerichtig die Begegnung nach einer kurzen Pause mit Schiedsrichterball fortgesetzt. Da der VfL Poll zuvor im Ballbesitz war, wollten die Leverkusener das Spielgerät zum gegnerischen Torhüter zurückspielen. Doch versehentlich missriet die geplante Rückgabe und landete zum allgemeinen Entsetzen im Poller Tor. Dem Schiedsrichter blieb nichts Anderes übrig, als den Treffer anzuerkennen, und so lagen die Gäste plötzlich mit 1:0 in Führung. Doch auf diese Weise wollte sich das Team von Trainer Yusuf Celik nicht den Weg ins Endspiel erleichtern. Vor Wiederanpfiff beriet sich der Coach kurz mit seinem Spielführer Marcel René Rekus, und beim ersten Ballbesitz für Bergfried Leverkusen schoss die Mannschaft den Ball absichtlich zum Ausgleich ins eigene Tor.

    In der zweiten Halbzeit gelangen den Gästen noch zwei reguläre Treffer zum 3:1-Sieg und damit zum Einzug ins Pokalfinale. Die Freude darüber, dass dies allein mit sportlichen Mitteln erreicht wurde, ließen sich die A-Junioren des SV Bergfried auch nicht durch das grob unsportliche Verhalten eines Poller Zuschauers kurz vor Spielende verleiden, dem ganz offensichtlich Fair Play kein Begriff war – im Gegensatz zu Yusuf Celik und seinen A-Junioren.

    Die insbesondere angesichts der Bedeutung des Spiels vorbildliche sportliche Einstellung des Trainers und des Spielführers nimmt der Fußball-Verband Mittelrhein zum Anlass, beide zusammen mit der HUK Coburg im Vorfeld des Kreispokalendspieles im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats auszuzeichnen.

  • Mai 2016

    Mai 2016

    Als Sieger des Monats Mai ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Uwe Emons vom VfL Alfter.

    VfL Alfter verzichtet auf mögliche Tabellenführung

    Nach einem gelungenen Start in die Rückrunde der Mittelrheinliga fieberte die Mannschaft des VfL Alfter dem Nachholspiel bei Borussia Freialdenhoven entgegen, winkte doch im Falle eines Sieges die Tabellenführung. Doch zwei Tage vor dem Spieltermin funkte Freialdenhoven SOS. Aufgrund einer Grippewelle mussten nicht weniger als acht Spieler sowie Trainer Wilfried Hannes für die Partie absagen. Geschäftsführer Achim Gehlen bat daher bei Staffelleiter Alois Rabenbauer um eine erneute Verlegung. Doch nach dem Reglement bedurfte es hierzu der Zustimmung des Gegners. Rabenbauer rief also Alfters Geschäftsführer Uwe Emons an und rechnete angesichts der Tabellensituation innerlich mit schwierigen Verhandlungen. Doch zu seiner freudigen Überraschung stimmte Emons spontan einer Verlegung zu. „Hier hat der Fair-Play-Gedanke Vorrang und nicht die Aussicht auf eine mögliche Tabellenführung“, meinte Emons. Alois Rabenbauer meldete das bemerkenswerte Verhalten an FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen mit der Anregung, dieses auch seitens des Verbandes angemessen zu würdigen.

    „Meines Erachtens ist das ein ganz und gar nicht selbstverständliches Entgegenkommen“, meinte der langjährige Staffelleiter. Diesen Ball nimmt der FVM gerne auf und wird gemeinsam mit der HUK-COBURG Uwe Emons mit dem Ehrenpreis „Fair Play des Monats“ auszeichnen. Die Ehrung findet passenderweise vor Anstoß des verlegten Spieles zwischen Borussia Freialdenhoven und dem VfL Alfter statt. 

    Nach zwischenzeitlichen Punktverlusten gegen abstiegsbedrohte Mannschaften ist die Aussicht auf die Tabellenspitze für den VfL Alfter inzwischen zwar verloren, was jedoch bleibt, ist der Respekt vor der beispielhaft fairen Haltung, die die Vereinsführung und sportliche Leitung an den Tag gelegt haben.

  • April 2016

    April 2016

    Als Siegerin des Monats April ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Miriam Westenhoff, Spielerin der 1. Frauenmannschaft des TuS Blau-Weiß Königsdorf.

    Stürmerin verzichtet auf sicheres Tor

    Mit einer bemerkenswerten Aktion füllte Miriam Westenhoff, Spielerin der 1. Frauenmannschaft des TuS Blau-Weiß Königsdorf, den Leitsatz „Fair geht vor“ mit Leben. Sie verzichtete darauf, den Ball unbedrängt ins leere Tor zu schießen, weil die gegnerische Torhüterin verletzt am Boden lag.

    Im Meisterschaftsspiel der Bezirksliga zwischen Königsdorf und SC Alemannia Straß gingen die Gäste in der 41. Minute in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte ergab sich für die Königsdorferinnen die große Chance zum Ausgleich. Zwar konnte die Torhüterin aus Straß einen Konterangriff durch beherztes Eingreifen zunächst klären, blieb aber ebenso wie ihre Gegnerin infolge des Zweikampfs liegen. Schiedsrichter Udo Malzmüller ließ das Spiel weiterlaufen, da er keinen Regelverstoß beobachtet hatte. So trudelte der Ball zu Miriam Westenhoff, die ihn einfach nur noch ins verwaiste Straßer Gehäuse hätte schieben müssen.Doch statt die günstige Gelegenheit zu nutzen, vollzog Miriam Westenhoff mit dem Ball am Fuß eine Drehung zur Seite und schoss das Spielgerät dann ins Seitenaus.

    Aufgrund dieser fairen Geste blieb es zur Pause bei der knappen Gästeführung. Erst weit in der zweiten Halbzeit des Spiels konnten die Königsdorferinnen die Partie noch drehen, wobei es Miriam Westenhoff vorbehalten blieb, in der 81. Minute den Führungstreffer zum 2:1 zu erzielen. In der Schlussphase gelangen ihrem Team sogar noch zwei weitere Tore. Das aber war alles nicht absehbar, als Miriam Westenhoff kurzentschlossen dem Fair Play den Vorrang vor einem sportlichen Vorteil gab.

    Für dieses vorbildliche Verhalten zeichnen der Fußball-Verband Mittelrhein und die HUK-COBURG Miriam Westenhoff daher mit dem „FVM-Fair Play des Monats“ aus.

  • März 2016

    März 2016

    Als Siegerin des Monats März ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG die Spielerin Ecem Sena Bulat (Fortuna Köln).
    Strafstoß verschenkt – Anerkennung gewonnen!

    Zum Meisterschaftsspiel der B-Juniorinnen zwischen Rot-Gelb Wesseling und der Zweitvertretung des SC Fortuna Köln war der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, daher übernahm ein Vertreter der Gästemannschaft die Spielleitung.

    In der 57. Spielminute der Partie erkannte der Aushilfs-Schiedsrichter beim Spielstand von 2:4 ein Handspiel einer Wesselinger-Verteidigerin im eigenen Strafraum und entschied auf Strafstoß für die Fortuna.

    Doch die für die Ausführung vorgesehene Spielerin Ecem Sena Bulat empfand die Entscheidung als ungerecht, da ihrer Meinung nach die Gegnerin mit angelegtem Arm vom Ball getroffen wurde. Sie eilte zu ihrem Trainer Gaetano Dicaro an die Seitenlinie, erklärte ihm die Situation und fragte, ob sie den Elfmeter bewusst ins Aus schießen dürfe. Dicaro antwortete seiner Spielerin, dass sie die freie Wahl hat. Daraufhin lief Ecem zurück zum Elfmeterpunkt und schoss den Ball erkennbar absichtlich weit am Tor vorbei.

    Die verdutzten Rot-Gelben brauchten eine Weile bis sie realisierten, was geschehen war. Anschließend klatschten sie der fairen Gegnerin Beifall. Fortuna-Trainer Dicaro, sichtlich stolz auf seine Spielerin, kommentierte: „Das war für mich der schönste Moment in der gesamten Saison!“

    Auch der FVM hält die Einstellung von Ecem Sena Bulat für beispielhaft und zeichnet sie hierfür gemeinsam mit der HUK-COBURG mit der Urkunde „Fair Play des Monats“ aus. 

  • Februar 2016

    Februar 2016

    Als Sieger des Monats Februar ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG den Spieler Phillip Hass vom DJK Roland-West 2.

    Lieber Gegentor als Notlüge

    Im Kreisliga-Duell zwischen der 2. Mannschaft des DJK Roland Köln-West 2 und der Drittvertretung von Blau-Weiß kam ein Spieler der Gäste im Kampf um den Ball im gegnerischen Strafraum zu Fall. Schiedsrichterin Marina Heyse hatte kein Foulspiel gesehen und ließ daher weiterspielen; der Ball wurde zum Einwurf geklärt.

    Bevor das Spiel allerdings fortgesetzt wurde, fragte sie aufgrund der Proteste von Blau Weiß den an dem Zweikampf beteiligten Spieler Philipp Hass von Roland-West, ob er statt des Balles seinen Gegenspieler getroffen habe. Dabei betonte sie, dass sie auf Strafstoß entscheiden würde, falls er ein regelwidriges Verhalten zugebe. Zu diesem Zeitpunkt führte Roland-West knapp mit 1:0. Ungeachtet des Hinweises erwiderte Philipp Haas der Schiedsrichterin, dass er zwar den Ball, aber auch den Gegner getroffen habe und ein Elfmeter daher gerechtfertigt sei. Wie angekündigt verhängte Marina Heyse daher nun einen Strafstoß, den die Gäste zum 1:1 verwandeln konnten. Auch in der zweiten Halbzeit erwiesen sich beide Mannschaften als in etwa gleich stark und so endete die umkämpfte, aber faire Begegnung letztlich mit 3:3 unentschieden.

    Auch der FVM hält die Einstellung von Phillip Haas für beispielhaft und zeichnet ihn hierfür gemeinsam mit der HUK-COBURG mit der Urkunde „Fair Play des Monats“ aus.

  • Januar 2016

    Januar 2016

    Als Sieger des Monats Januar ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG den Spieler Hans Paeffgen vom TuS Blau Weiß Königsdorf.

    Ehrlicher Stürmer gibt Handspiel zu

    Im Meisterschaftsspiel zwischen dem VfR Stommeln und Blau Weiß Königsdorf kämpften beim Spielstand von 0:0 die Spieler Florian Bruch (Stommeln) und Hans Paeffgen (Königsdorf) nach einer hohen Flanke im Stommelner Strafraum um den Ball. Dabei berührte einer der Spieler den Ball mit der Hand.

    Für Schiedsrichter Ingo Schüller stand fest, dass die Hand dem Abwehrspieler gehörte. Auch sein Assistent an der Seitenlinie hatte die Situation so wahrgenommen. Folgerichtig entschied Schüller daher auf Strafstoß für die Gäste aus Königsdorf.

    Da der vermeintliche Sünder Florian Bruch aber seine Unschuld beteuerte und versicherte, den Ball nicht mit der Hand gespielt zu haben, fragte der Schiedsrichter die um ihn herumstehenden Spieler des Tus BW Königsdorf, ob jemand von ihnen den Ball mit der Hand gespielt habe. Daraufhin meldete sich der Spieler Hans Paeffgen und räumte ein, er sei derjenige gewesen, der im Zweikampf die Hand zu Hilfe genommen habe.

    Der Schiedsrichter nahm daher den Strafstoß zurück und setzte die Partie mit Freistoß für Stommeln fort. Mit 0:0 ging es in die Pause. Nachdem Seitenwechsel steigerten sich die Hausherren und holten sich mit einem 2:0-Erfolg drei angesichts der Tabellensituation sehr wichtige Punkte.

    Auch der FVM hält die Einstellung von Hans Paeffgen für beispielhaft und zeichnet ihn hierfür gemeinsam mit der HUK-COBURG mit der Urkunde „Fair Play des Monats“ aus.

  • Dezember 2015

    Dezember 2015

    Als Sieger des Monats Dezember ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG den E-Junioren Julian Küpper  von Viktoria Manheim.

    Ein Vorbild für die Großen

    Manchmal kommt es vor, dass ein Fußballer ein Tor mit nicht regelgerechten Mitteln erzielt. So hat man beim 1. FC Köln etwa die jüngste 0:1-Niederlage gegen Hannover 96 noch in unguter Erinnerung, als der Schiedsrichter ein klares Handspiel beim einzigen Treffer übersah und trotz aller Proteste auf eine Befragung des Torschützen verzichtete.

    Und die „Hand Gottes“ ist auch nach fast 30 Jahren noch unvergessen. Dass es auch anders geht, bewies der 10-jährige Julian Küpper von Viktoria Manheim. Im abwechslungsreichen E-Junioren-Meisterschaftsspiel zwischen SF Habbelrath und der SG Manheim/Blatzheim/Heppendorf stand es kurz vor Schluss 5:5 unentschieden, als Julian der vermeintliche Siegtreffer zum 6:5 gelang.

    Doch in den lauten Jubel seiner Mannschaftskameraden mischten sich ebenso deutliche Proteste der Gastgeber, das Tor sei nicht korrekt erzielt worden. Und weil es in dieser Altersklasse keine Schiedsrichter gibt, sondern nach den Regeln der FairPlayLiga gespielt wird, wurde Julian um Aufklärung gebeten. Unumwunden räumte er ein, den Ball mit Hilfe der Hand über die Linie bugsiert zu haben.

    Daraufhin einigten sich beide Mannschaften, dass Tor nicht zu werten. Wenige Augenblicke später war das Spiel zu Ende. Obwohl Julian sehr wohl bewusst war, dass er mit seinem (absolut richtigen) Verhalten der Mannschaft den Sieg nahm, war es für ihn selbstverständlich, nach den Gesetzen des Fair Play zu handeln.

    Ebenso erwähnenswert ist, dass die ganze Mannschaft geschlossen hinter seiner Entscheidung stand und Trainer Michael Burger stolz darauf ist, einen so fairen Spieler in seinem Team zu haben.

    Auch der FVM hält die Einstellung von Julian Küpper für beispielhaft und zeichnet ihn hierfür gemeinsam mit der HUK-COBURG mit der Urkunde „Fair Play des Monats“ aus.

  • November 2015

    November 2015

    Als Sieger des Monats November ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK COBURG den Trainer der D-Junioren von der DJK Arminia Eilendorf, Andy Peters.

    Trainer lässt Tor annullieren

    Im Meisterschaftsspiel der D-Junioren zwischen SuS Herzogenrath und Arminia Eilendorf lagen die Gäste mit 1:0 in Führung, ehe ihnen kurz vor dem Pausenpfiff per Konter ein weiterer Treffer gelang – allerdings aus einer klaren Abseitsposition, die der Schiedsrichter übersehen hatte. „Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift“, heißt es in einer solchen Situation gerne seitens der begünstigten Partei. Oft genug wird dann mit Unschuldsmiene der unverdiente Erfolg dankend angenommen.

    Dass es auch anders geht, zeigte Andy Peters, Trainer der Eilendorfer Arminia. Er intervenierte sogleich beim Schiedsrichter, wies auf die nicht geahndete Abseitsstellung hin und bat den Referee, den Treffer nicht zu werten, sondern das Spiel mit Freistoß für Herzogenrath fortzusetzen. So geschah es, und wenig später ging es mit 0:1 in die Halbzeitpause.

    Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Herzogenrather steigern und erkämpften sich am Ende einen knappen 3:2-Sieg. Das wäre wohl kaum geschehen, wenn Andy Peters nicht in so vorbildlicher Weise der Fairness den Vorzug gegenüber dem sportlichen Erfolg gegeben hätte.

    So sah es auch Sascha Hommelsheim, Trainer von SuS Herzogenrath. Er meldete das ungewöhnliche Eingreifen seines Trainerkollegen dem Fußball-Verband Mittelrhein, der Andy Peters für sein beispielhaftes Eingreifen zusammen mit der HUK COBURG mit der „Fair Play des Monats“-Urkunde auszeichnet.

  • Oktober 2015

    Oktober 2015

    Als Sieger des Monats Oktober ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Rolf Sauren  von der SG Roetgen/Rott für eine Geste aus einem Meisterschaftsspiel.

    Zum Hintergrund: Trainer korrigiert Missgeschick

    In der ersten Halbzeit des Spiels der B-Junioren der SG Roetgen/Rott gegen den VfL 08 Vichttal verletzte sich ein Vichttaler Spieler und blieb am Boden liegen. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel jedoch nicht, sondern forderte die Mannschaften auf, den Ball ins Aus zu spielen. Dies verstand der Vichttaler Torwart, der den Ball soeben abgefangen hatte, gründlich falsch. Statt das Spielgerät ins Aus zu werfen, legte er dieses im eigenen Tor ab.

    Dem Schiedsrichter blieb nun nach den Regeln nichts anderes übrig, als auf Tor für die SG Roetgen/Rott zu entscheiden. Immerhin konnte der verletzte Spieler nun behandelt werden. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter beim Spielstand von 2:2 die erste Halbzeit ab.

    Das kuriose Tor beschäftigte die Heimmannschaft in der Pause intensiv. Trainer Rolf Sauren machte seiner Mannschaft deutlich, dass man seiner Meinung nach so ein Geschenk nicht annehmen dürfe und überzeugte seine Schützlinge: Beim Wiederanstoß kam die SG Roetgen/Rott sofort in Ballbesitz und spielte diesen unbedrängt zum 2:3  ins eigene Tor.

    Mit großem Einsatz gelangen der Spielgemeinschaft in der Folgezeit noch zwei Tore, so dass sie die Partie doch noch knapp mit 4:3 gewann.

    Vor allem aber gewannen sie den Respekt der gegnerischen Mannschaft für ihr faires Verhalten. Vichttals Jugendgeschäftsführer Daniel Schürmann meldete die faire Geste an den FVM, der Trainer Rolf Sauren gemeinsam mit der HUK-Coburg für dessen außergewöhnliches Eingreifen mit dem Ehrenpreis „Fair Play des Monats“ belohnt.

  • September 2015

    September 2015

    Als Sieger des Monats September ehrt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen gemeinsam mit dem Fair-Play-des-Monats-Partner HUK-COBURG Can Coskun vom FC Pesch für eine Geste aus einem Meisterschaftsspiel.

    Zum Hintergrund: Elfjähriger klärt Schiri auf

    Mit einer bemerkenswerten Aktion setzte Can Coskun (FC Pesch) ein Zeichen für Fair Play. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit des Meisterschaftsspiels zwischen der U-12 des FC Viktoria Köln und der U-12 des FC Pesch lief der Elfjährige beim Stand von 0:0 allein auf das gegnerische Tor zu. Der Torhüter der Viktoria stellte sich ihm entgegen, um ihn am Torschuss zu hindern. Beim Versuch den Torwart zu umspielen, traf Can Coskun diesen am Knöchel.

    Hierdurch behindert konnte Viktorias Torwart den Ball nicht kontrollieren und dieser prallte zu einem mitgelaufenen Pescher Angreifer, der unbedrängt ins leere Tor einschieben konnte. Schiedsrichter Dennis Karwatzki, der das regelwidrige Einsteigen von Can Coskun nicht wahrgenommen hatte, gab den Treffer zunächst. Doch noch ehe der Wiederanstoß ausgeführt werden konnte, kam Can Coskun unaufgefordert auf ihn zu und berichtete, er habe den gegnerischen Torwart zuvor im Zweikampf gefoult.

    Der Schiedsrichter nahm seine Entscheidung daraufhin zurück; es blieb beim 0:0. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Platzherren steigern und gewannen die Partie mit 2:0. Ob sie den Sieg auch erreicht hätten, wenn Can Coskun nicht so ehrlich gewesen wäre?

    Der Kreisjugendausschuss Köln fand das Verhalten von Can Coskun so vorbildlich, dass er die Aktion an den FVM weitermeldete. Verdienter Lohn für den ehrlichen Nachwuchsspieler ist nun die Auszeichnung mit dem Preis „Fair Play des Monats“ durch den FVM und die HUK-COBURG.

  • August 2015

    August 2015

    Asbachtal macht keine Geschenke

    Wer kennt das nicht: Am Ende einer langen Saison „glänzen“ Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, gelegentlich mit einem lustlosen Vortrag oder treten mitunter zum letzten Spiel gar nicht mehr an.

    Dass es auch anders geht, bewiesen die Sportfreunde Asbachtal aus dem Kreis Berg in der Relegationsrunde um den Aufstieg in die Kreisliga B.

    Nach einer knappen Heimniederlage im ersten Spiel gegen den ASC Loope und einem anschließenden Unentschieden zwischen Loope und dem SSV Jan Wellem Bergisch Gladbach war die Aufstiegschance für die Sportfreunde bereits vor dem Auswärtsspiel bei Jan Wellem dahin.

    Doch Trainer Michael Kuhn hatte seine Mannschaft darauf eingeschworen, das Spiel ernst zu nehmen und keine Geschenke zu verteilen. „Wir wollen uns mit Anstand in die Sommerpause verabschieden“, so seine Forderung für das letzte Spiel.

    Und das setzte sein Team auch um und ging schon in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Auch durch den Ausgleich der hochmotivierten Gastgeber in der 51. Minute ließen sich die Sportfreunde nicht beeindrucken und gingen in der 81. Minute erneut in Führung. Zwar gelang dem SSV Jan Wellem kurz darauf erneut der Ausgleich, doch in der Schlussphase machte Robert Bauer mit dem 3:2 den Deckel auf eine engagierte Vorstellung der Gäste.

    Von der sportlichen Einstellung profitierten die Kicker des ASC Loope, die als Zuschauer der Partie beim Schlusspfiff freudestrahlend den Aufstieg feiern konnten. Loopes Geschäftsführer Dirk Buchbender zeigte sich dankbar und beeindruckt vom Sportsgeist der SF Asbachtal und schlug die Mannschaft für eine Auszeichnung im Rahmen der Kampagne vor. „Gerade wenn man sieht, welche Kapriolen es am letzten Spieltag in der Kreisliga C gegeben hat, ist es schon bemerkenswert, wie sich die Asbachtaler hier präsentiert haben“, lobte Buchbender.

    Der FVM und die HUK-COBURG folgten diesem Vorschlag sehr gerne und zeichneten die Asbacher in der Sommerpause aus.


    Foto: Die erste Mannschaft der Sportfreunde Asbachtal mit v.l.n.r. Bergs Kreisvorsitzendem Rolf Müller, Dirk Buchbender (Geschäftsführer ASC Loope), FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen (Mitte), sowie Monika Claus und Manfred Andrijaitis vom Fair-Play-des-Monats-Partner HUK Coburg.

  • Juli 2015

    Juli 2015

    Spieler zeigt Phantomtor an

    Beim Meisterschaftsspiel der Kreisliga A Euskirchen zwischen dem TB SV Füssenich-Geich und dem TuS Mechernich stand es in der 76. Minute 2:3 für die Gäste. Es folgte ein Eckstoß der Mechernicher, den Pascal Kautz direkt verwandelte. Dies wäre das 2:4 und vermutlich die Spielentscheidung gewesen.

    Die Mechernicher Spieler jubelten und der Schiedsrichter zeigte zur Mitte. Doch der Mechernicher Spieler Sven Lepartz signalisierte sofort, dass bei diesem vermeintlichen Traumtor etwas nicht stimmte.

    Er ging zum Schiedsrichter und berichtete, dass der Ball oberhalb vom Tor durch ein Loch im Netz ins Tor gelangt war und es sich dadurch um einen irregulär erzielten Treffer handelte. Der Schiedsrichter nahm daraufhin den Treffer zurück und entschied auf Abstoß. Von Füssenicher Spielern und Verantwortlichen gab es daraufhin Szenenapplaus für die couragierte Aktion des Mechernicher Spielers Lepartz.

    Kurze Zeit später fiel der 3:3 Ausgleich und die drei sicher geglaubten Punkte der Gäste waren fast verloren. In der Nachspielzeit aber fiel der umjubelte Siegtreffer zum 4:3 für Mechernich. Das faire Verhalten von Sven Lepartz wurde so gewissermaßen doch noch belohnt.

    Schiedsrichter Kevin Breuer vermerkte im Anschluss an das Spiel die faire Aktion von Sven Lepartz im Spielbericht, verbunden mit einem dicken Lob für die faire Geste. Dem schloss sich auch der Fußball-Verband Mittelrhein an und zeichnete Sven Lepartz gemeinsam mit der HUK-COBURG mit dem „Fair Play des Monats“ aus.


SIE sind gefragt!

Melden Sie uns, wenn Sie von einer fairen Aktion gehört oder diese live erlebt haben. Senden Sie eine E-Mail an: fairplay(at)fvm.de mit dem Kennwort: "Fair Play des Monats" und nennen Sie

  • Datum des Spiels
  • die beteiligte Mannschaften
  • den Verein und den Namen des fairen Sportlers
  • Ihren Namen

und schildern Sie in kurzen Stichworten die Situation.

Die Redaktion wählt aus den Einsendungen eine Person aus, die auf den Internetseiten des FVM und im FVM-Magazin EINZUEINS vorgestellt wird. Wir freuen uns auf Ihre Meldungen!

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