Dialogwerkstatt Spielbetrieb

Was ist die Dialogwerkstatt Spielbetrieb?

Die Dialogwerkstatt Spielbetrieb, die federführend vom Verbandsspielausschuss organisiert wird, ist eine Plattform für den interaktiven Dialog mit den Vereinen. An der Veranstaltung nehmen viele Vereinsverantwortliche aus den sieben Verbandsstaffeln teil, um sich über verschiedene Themen auszutauschen. Neben einem Leitvortrag und einem freien Austausch gibt es ein World Café zu den Themenbereichen Spielbetrieb, Dfb.net, Schiedsrichter und Qualifizierung.

Die nächste Veranstaltung

Samstag, 19. Januar 2019 von 10:00 bis 15:00 Uhr in der Sportschule Hennef.


  • Alle guten Dinge sind drei – und noch mehr: Dialogwerkstatt 2019

    Alle guten Dinge sind drei – und noch mehr: Dialogwerkstatt 2019

    Die Dialogwerkstatt Spielbetrieb findet am 19. Januar 2019 zum dritten Mal statt

    Auch in der kommenden Winterpause haben die Vereine auf Verbandsebene wieder die Möglichkeit, den Spielbetreib selbst mitzugestalten. Dass die Veranstaltung in den letzten beiden Jahren schon Früchte getragen hat, merkt man jeden Sonntag auf den Plätzen im Verbandsgebiet. „Wir konnten in der Zusammenarbeit mit den Vereinen viele nützliche Veränderungen im Spielbetrieb bewirken", so Markus Müller, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses. "Unser Bestreben ist es auch weiterhin die Vereine mit ins Boot zu holen." Am 19. Januar 2019 wird es eine zentrale Veranstaltung in Hennef geben. "Wir wollen die Kräfte und den Dialog unter den Vereinen bündeln. Die Mannschaften aus den ländlichen Kreisen wie zum Beispiel Euskirchen und Heinsberg haben gleiche Herausforderungen wie zum Beispiel der Kreis Berg", erläutert Müller den Veranstaltungsort. Wie in den letzten Jahren wird es wieder einen Impulsvortrag und ein World Café geben.

    Bei Rückfragen und Anregungen steht der Vorsitzenden des Verbandsspielausschusses, Markus Müller, (Tel.: 0171/2087122, E-Mail: markus.mueller@fvm.de) gerne zur Verfügung.


Rückblick

  • 2018

    2018

    Digitalisierung erhält immer mehr Einzug in die Vereine

    - Interessante Diskussionen bei der 2. Dialogwerkstatt im Januar –

    Der größte Teil der Teilnehmer der 2. Dialogwerkstätten in Inden und Hennef wird sich noch daran erinnern können, als man den Spielbericht noch per Hand ausfüllen musste. Ebenso war es früher für die Schiedsrichter Gang und Gebe, dass man seine Ansetzung per Postkarte bekam. Solche Vorgänge rund um ein Fußballspiel sind inzwischen passé und haben der Digitalisierung Platz gemacht. Immer mehr erleichtert sie die Bürokratie beim Spielbetrieb, gibt den Vereinen neue Möglichkeiten beim Marketing und bei der Vereinsverwaltung. Bei der zweiten Auflage der Dialogwerkstatt war die Digitalisierung, insbesondere die Möglichkeiten der Vermarktung, das Leitthema. Anja Vianden von Fußball.de erläuterte den Teilnehmern, wie man die Außendarstellung seines Vereins verbessern kann. Des Weiteren zeigte sie auf, welche Vorteile Bewegtbildaufnahmen und deren Online-Vermarktung für die Vereine hat.

    Achim Gehlen (Geschäftsführer von SC Borussia 1912 Freialdenhoven e.V.) steht dem ganzen Thema noch distanziert, aber nicht abgeneigt gegenüber. „Man kann das Thema letztendlich nicht aufhalten, allerdings sollte man aufpassen, dass man damit langfristig nicht eine Zuschauerabwanderung anstößt. Trotzdem stehe ich dem ganzen durchaus aus positiv gegenüber“, so Gehlen. Das Dfb.net ist ebenfalls eng verbunden mit dem Thema, hat aber natürlich auch noch Verbesserungsbedarf. Ein großes Ärgernis, welches sich auch bei der Dialogwerkstatt wieder gezeigt hat, ist die Flut an Vereinskennungen. Im Nachgang an die Veranstaltung konnte die IT-Abteilung allerdings die Reduzierung der Kennungen auf den Weg bringen. Dies zeigt, dass der Dialog zwischen dem Verband und den Vereinen Änderungen hervorbringen kann. „Bereits im letzten Jahr konnten wir viele Anregungen der Vereine in die Tat umsetzten und auch jetzt haben wir viel aus den beiden Veranstaltungen in die Zuständigen Ausschüsse mitgenommen“, resümierte Markus Müller (Vorsitzender VSpA).

    Und auch Achim Gehlen plädiert an seine Kollegen solche Veranstaltungen zu nutzen. „ Noch mehr Kollegen sollten den Weg hierher finden und diese tolle Möglichkeit nutzen, da man wirklich etwas auf den Weg bringen kann“. Weitere Veränderungswünsche waren die Flexibilisierung des Spielbetriebs. Hier konnte der VSpA schon vorab die Gedanken der Vereine deuten und hat den Rahmenterminplan bereits mit einigen Wünschen gespickt u.a. den Wunsch an Ostern keinen festen Spieltag einzuplanen. Die Dialogwerkstatt war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und wird auch in den kommenden Jahren für die Vereine die Möglichkeit bringen, sich aktiv im Spielbetrieb zu beteiligen.

  • 2017

    2017

    Der Gewinner steht fest – die Vereine. Nach der Premiere der „Dialogwerkstatt Spielbetrieb“ des FVM mit zwei Veranstaltungen im Januar kann man diese Aussage getrost mit einem Ausrufezeichen versehen.

    Der Verbandsspielausschuss hatte die Vertreter der Herren-Verbandsstaffeln nach Inden und Hennef zu einem persönlichen Austausch über verschiedene Themen des Spielbetriebs eingeladen.

    Rocco Bartsch, Geschäftsführer und Pressesprecher der TuS Mechernich, war bereits vor der Veranstaltung sehr interessiert und gespannt: „In meinen Augen ist ein ständiger Austausch zwischen den Vereinen und dem Verband ein Muss. Ich sehe es daher als essentiell, die Angebote des FVM wahrzunehmen.“

    Kernthema war der Vortrag von Dr. Björn Schiffbauer, FVM-Präsidiumsmitglied für Rechts- und Satzungsfragen, der den Vereinen verdeutlichte, welche Vorteile die neue Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) hat, die ab 1. Juli 2017 in Kraft tritt. Bei den Vereinsvertretern kristallisierte sich schnell heraus, dass sich dadurch viele Prozesse verkürzen und dass auch die Kosten erheblich gesenkt werden. Im sogenannten World-Café wurden die vier Themen DFBnet, Spielbetrieb, Qualifizierung und Schiedsrichterwesen in Kleingruppen diskutiert. Verschiedene Aspekte wie die aktuelle Auf- und Abstiegsregelung, Verbesserung durch Qualifizierung, Optimierung der Zusammenarbeit von Schiedsrichtern und Vereinen sind nur einige Aspekte, die erarbeitet wurden.

    "Meines Erachtens sollte man auch eine Grenze zwischen dem Verbands- und Kreisspielbetrieb erkennen können. So sind die Qualifizierung ab der Bezirksliga, die Coaching-Zone als auch die Verwarnung nach der 5. Verwarnung ein Beleg dafür“, resümierte Rocco Bartsch. Für ihn sollte man die Spielberechtigungsprüfung online auch in der Bezirksliga anbieten. Mit diesem Wunsch steht er nicht alleine da, wie der Verbandsspielausschuss als eines der Ergebnisse des World-Cafés herausfilterte. „Wir haben den Wunsch der Vereine direkt aufgegriffen und wollen es schon zum Start der Rückrunde anbieten“, sagte Markus Müller, Vorsitzender des Spielausschusses. „Wir sind Servicepartner unserer Vereine und wollen deren Bedürfnisse bestmöglich berücksichtigen. Daher freuen wir uns, dass wir schon ein Ergebnis der Dialogwerkstatt direkt realisieren können.“

    Die anderen Ergebnisse der Veranstaltungen werden zeitnah in den entsprechenden Ausschüssen besprochen und – sofern möglich – demnächst adaptiert.

    Alle Beteiligten waren sich sicher, dass die Veranstaltung definitiv kein „One-Hit-Wonder“ war, sondern auch in den kommenden Jahren stattfinden soll – für die Vereine eben. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Vereine die Chance nutzen, sich einzubringen“, fasste Müller zusammen.

Nach oben scrollen