Bitburger-Pokal

Faszination Pokal: David besiegt Goliath. Verlängerung, Elfmeterschießen, selten liegen Jubel und Trauer so dicht beieinander wie im Pokalwettbewerb. Und nicht nur im DFB-Pokal, auch auf Landesebene begeistern packende Duelle jedes Jahr wieder die kleinen und großen Klubs. Das Bitburger-Pokalfinale findet im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure statt. Alle Infos dazu finden Sie hier.


Bitburger-Pokalfinale 2018

Der FC Viktoria Köln ist Bitburger-Pokalsieger 2018! Das Kölner Team hatte 120 Minuten gebraucht, um den Ligarivalen Alemannia Aachen mit 2:0 (0:0) n.V. zu bezwingen und den Bitburger-Pokal zum vierten Mal nach 2014, 2015 und 2016 ins rechtsrheinische Köln zu holen.

Hier finden Sie alle spannenden Infos rund um das diesjährige Bitburger-Pokalfinale mit der Vorstellung der Finalteilnehmer, Schiedsrichter und weiteren interessanten Fakten zum Spiel sowie allgemeine Infos zum Wettbewerb. Die Sonderausgabe des Magazins EINSZUEINS zum Pokalfinale finden Sie hier zum Download.

Die Highlights aus den Halbfinalpartien im sporttotal.tv-Video


Gut zu wissen

  • Finalisten Check: Alemannia Aachen

    Finalisten Check: Alemannia Aachen

    Die Form
    Hinter Alemannia Aachen liegt eine Regionalliga-Spielzeit ohne große Sorgen. Und das trotz des umfassenden personellen Umbruchs, den Coach Fuat Kilic im Sommer zu meistern hatte. „Wir sind als Mannschaft richtig gut zusammengewachsen“, sagt der Trainer. Vom unteren Mittelfeld des Klassements verabschiedete man sich zügig, spielte lange Zeit oben mit. Doch zum ganz großen Wurf reichte es nicht. Zu souverän zogen Krefeld und Köln ihre Kreise. Und im direkten Vergleich mit dem Spitzenduo war die Ausbeute der Alemannia auch überschaubar: Das 0:0 im Oktober beim KFC Uerdingen blieb der einzige Punktgewinn. Auch der Saisonendspurt ließ etwas zu wünschen übrig. So setzte es in den letzten fünf Meisterschaftsspielen drei Niederlagen. Im Halbfinale des Bitburger-Pokals trat der Regionalligist allerdings souverän auf und bezwang den Mittelrheinligisten Euskirchener TSC ohne großes Zittern mit 2:0.

    Die Stärken
    „Der Neuaufbau ist uns gelungen. Wir sind eine geschlossene Einheit“, sagt Kilic. Man habe sich aber auch spielerisch weiterentwickelt. „Wir sind in der Lage, offensiv zu verteidigen und einen Gegner zu jagen“, so Kilic, seit Anfang 2016 bei der Alemannia. Doch der Trainer kann sich auch auf individuell starke Spieler wie Kapitän Nils Winter verlassen, der aus der Defensive heraus für Impulse nach vorne sorgt. Und da wären auch noch die beiden Aachener Toptorjäger: Der technisch versierte Mergim Fejzullahu, der 15 Mal in der Regionalliga getroffen hat und der robuste Stürmer Junior Torunarigha (9 Saisontore). Wenn mal aus dem Spiel heraus nicht viel gelingt, kann das Team immer noch auf seine Standardspezialisten Fejzullahu, Tobias Lippold und Meik Kühnel setzen. Außerdem hofft Kilic auf die beflügelnde Wirkung durch die Fans. Zu viel Druck erzeuge das nicht, sagt der Coach. Im Gegenteil. Eine ordentliche Kulisse seien seine Jungs gewohnt. „Wir sind nun einmal ein Traditionsverein mit vielen Anhängern. Das sollte uns motivieren.“

    Die Schwächen
    Im Vergleich zu Viktoria Köln verfügen die meisten Aachener Spieler über weniger Erfahrung in den höheren Ligen. Spieler, die wissen, wie man mit dem Druck eines Endspiels umgeht und wie man Titel holt, sind rar. Zudem kommt das Team nicht unbedingt mit Rückenwind nach Bonn. Denn die Formkurve zeigte zuletzt nicht mehr nach oben. „Wir müssen also auf jeden Fall an die Leistungsgrenze gehen, um zu gewinnen“, sagt auch Kilic. Und auch in punkto Offensivkraft (59 Tore) haben die Kölner mit 85 Treffern die Oberhand.

    Die Taktik
    Ehrlicher Fußball, das ist es, was Trainer Kilic von seinen Akteuren erwartet. Sie sollen sich zerreißen für das große Ziel: den Gewinn des Bitburger-Pokals und den damit verbundenen Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. „Das wäre unglaublich wichtig für die Mannschaft, den Verein und das Umfeld“, sagt Kilic. Damit meint er einerseits die Einnahmen und den Schub für die Reputation des Klubs und andererseits denkt er auch an seine Spieler. „Ganz ehrlich, wie oft hat man in seiner Karriere schon die Chance, einen Titel zu gewinnen? Selten! Darum wollen wir den Bitburger-Pokal unbedingt.“ Zwar gehe man auf dem Papier als Außenseiter in das Match, aber in einem Finale stünden die Chancen immer 50:50. „Wir dürfen aber nicht nur mitkicken wollen, sondern wir müssen ein richtig unangenehmer Gegner sein“, so der Trainer. Er dürfte den Kölnern jedoch nicht noch einmal den Gefallen tun und seine Elf wie beim 0:4 gegen Viktoria allzu offensiv einstellen.

    Der Gegner
    Kilic stellt dem Kontrahenten aus Köln ein überragendes Zeugnis aus. Sein Trainerkollege Olaf Janßen habe aus einer Reihe für Regionalliga- Verhältnisse sehr starker Fußballer eine taktisch flexible Mannschaft geformt. Die Schnelligkeit und Kombinationsstärke, mit der Kevin Holzweiler, Timm Golley oder Sven Kreyer Angriffe initiierten, sei beeindruckend. Dies gelte auch, wenn Mike Wunderlich tatsächlich ausfalle. „Außerdem bestechen die Kölner mit ihrer Abgezocktheit und positiven Grundhaltung“, sagt Kilic. Doch bei allem Respekt, weiß er auch, wie man in einem Pokalspiel dem Favoriten ein Bein stellt. Als Spieler von Blau-Weiß Brühl brachte er 2001 einen mit Stars wie Mario Basler, Roman Weidenfeller, Lincoln und Miro Klose besetzten 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal ins Wanken – auch wenn sich der Favorit am Ende mit 4:1 durchsetzte. Und als Co-Trainer führte er den MSV Duisburg bis ins DFB-Pokalfinale. Dort verpasste er den großen Coup. Das soll nun mit Aachen anders werden.

  • Finalisten Check: FC Viktoria Köln

    Finalisten Check: FC Viktoria Köln

    Die Form
    Der FC Viktoria Köln erlebte eine Hinrunde, in der nicht alles glatt lief. Nachdem im Sommer der Traum vom Aufstieg in die Dritte Liga in den Relegationsspielen gegen Carl-Zeiss Jena geplatzt war, mischte das Team zwar erneut vorne mit. Doch von der Souveränität der Vorsaison war zunächst nicht viel zu sehen. Nach der 0:3-Niederlage beim Wuppertaler SV Mitte September fand die Mannschaft aber allmählich in die Spur. Nicht ein weiteres Mal mussten sich die Spieler um Kapitän Mike Wunderlich anschließend noch geschlagen geben. Und spätestens seit der Verpflichtung von Olaf Janßen, der Anfang des Jahres das Trainer- Kommando übernahm, kehrte auch die vertraute Souveränität zurück. Von den vergangenen sechs Partien konnten fünf gewonnen werden. Mit anderen Worten: Die Viktoria war wieder das Maß der Dinge in der Liga – mit einem kleinen Unterschied zum Vorjahr. Dieses Mal stand dem erneuten Gewinn der Meisterschaft der KFC Uerdingen im Weg, der noch einen Tick besser war.

    Die Stärken
    Trainer Janßen hat ein Ensemble geschaffen, das den meisten Gegnern spielerisch klar überlegen ist. „Wir haben uns gut entwickelt“, sagt Janßen, inzwischen sei Ballbesitz-Fußball die DNA seiner Mannschaft. Man betrachte sogar Torhüter Sebastian Patzler als Überzahlspieler und beziehe ihn entsprechend in den Spielaufbau ein. Der 51-jährige Coach verweist aber auch noch auf andere Vorzüge seiner Mannschaft: Physisch profitiere man von der langen Rückrunden-Vorbereitung, die das anhaltend winterliche Wetter bzw. die Spielabsagen möglich machte. „Dass wir körperlich topfit sind, haben wir in den vielen zurückliegenden englischen Wochen bewiesen“, sagt der langjährige Profi des 1. FC Köln. Und auch mental zeigten seine Spieler im Saisonendspurt ihre Klasse. Solange sie noch Chancen auf den Titelgewinn hatten, aber zum Gewinnen verdammt waren, um Anschluss an Uerdingen zu halten, wackelten sie nicht. Und sie bezwangen auch den Drittligisten Fortuna Köln in der Verlängerung eines emotionsgeladenen Pokal-Halbfinals. „Wir sind im Flow“, sagte Janßen nach diesem Derbysieg.

    Die Schwächen
    In der Aufstiegsrelegation im Sommer zeigten die Viktoria-Akteure Nerven. Nun steht gegen den Ligarivalen Alemannia Aachen erneut eine Herausforderung ohne doppelten Boden an. Am meisten Sorgen bereitet dem Klub jedoch der mögliche Ausfall von Mike Wunderlich. Er zog sich Anfang Mai beim 4:0 in Aachen eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel zu. Ob, und wenn ja in welcher Verfassung er zurückkehrt, ist offen. Ohne Wunderlich in Topform fehlt dem Spiel der Viktoria der Drehund Angelpunkt. Und vor allem einer der torgefährlichsten Akteure. 14 Mal hat er in der Liga getroffen. Das kann nur Stürmer Timm Golley (17 Treffer) überbieten. „Angesichts seiner Qualität ist es kaum möglich, Mikes Fehlen vollends zu kompensieren“, sagt Janßen.

    Die Taktik
    Janßens Mannschaft ist es gewohnt, Spiele zu diktieren und zu kontrollieren. Angesichts der individuellen Klasse gelang das in vielen Begegnungen der Regionalliga und des Bitburger- Pokals beinahe mit beängstigender Leichtigkeit. Immer wieder sind Spieler wie Regisseur Wunderlich, die Offensivkräfte Simon Handle und Golley in der Lage, mit feinen Einzelaktionen oder gelungenen Kombinationen für Treffer zu sorgen. Auch wenn der 1,64 Meter kleine Kevin Holzweiler seinen Turbo zündet, haben die meisten Gegner erhebliche Mühe zu folgen. 85 Tore in den 34 Meisterschaftspartien sind ein eindrucksvoller Beleg der Klasse der Kölner Offensive. In der Abwehr wiederum profitiert das Team von der Drittliga-Erfahrung von Tobias Willers.

    Der Gegner
    In der Regionalliga setzten sich die Kölner gegen Aachen im Sportpark Höhenberg mit 4:2 durch, am Tivoli ließen sie sich auch von 8200 Zuschauern nicht beeindrucken und siegten 4:0. Janßen aber bemüht sich, jeder Art von Überheblichkeit und Leichtsinn vorzubeugen: „Das ist ein Spiel, einmal 90, vielleicht auch 120 Minuten“, sagt er, „da kann alles passieren.“ Zumal so ein Finale besondere Kräfte freisetzen könne. „Aachen hat eine starke Saison gespielt und ist dabei fast immer als geschlossene, kompakte Einheit aufgetreten“, sagt der 51-Jährige. Und noch etwas kündigt er seiner Mannschaft an: „Aachen wird alles daran setzen, völlig anders aufzutreten als bei unserem 4:0-Sieg. Deren Mentalität, Taktik und Einstellung wird sich wandeln.“ Das mache die Aufgabe so unberechenbar, aber auch so reizvoll.

  • Kader

    Kader

    Alemannia Aachen

    Tor: Mark Depta, Patrick Nettekoven, Akif Sahin
    Abwehr: Alexander Heinze, Karim Kucharzik, Manuel Konaté Lueken, Maurice Pluntke, Nils Winter, Matti Fiedler, Marcel Damaschek, Peter Hackenberg, Severin Buchta
    Mittelfeld: Ilias Azaouaghi, Kai Bösing, Meik Kühnel, Tobias Lippold, Tobias Mohr, Arda Nebi, David Pütz, Emre Yesilova
    Angriff: Mergim Fejzullahu, Junior Torunarigha, Joy-Slayd Mickels


    Trainer: Fuat Kilic
    Co-Trainer: Simon Pesch
    Athletik-Trainer: Stefan Kniat
    Mitglieder: 5800
    Teams im Spielbetrieb: 15
    Heimspielstätte: Tivoli

    Viktoria Köln

    Tor: Sebastian Patzler, Florian Sowade
    Abwehr: Sascha Eichmeier, Leander Goralski, Steffen Lang, Daniel Reiche, Sascha Herröder, André Wallenborn, Tom Isecke, Patrick Koronkiewicz, Dominik Lanius, Tobias Willers
    Mittelfeld: Felix Backszat, Hendrik Lohmar, Simon Handle, Mike Wunderlich, Manuel Junglas, Lukas Nottbeck, Kevin Holzweiler, Timm Golley, Marco Fiore, Hamza Saghiri, Tobias Müller
    Angriff: Kemal Rüzgar, Marc Brasnic, Sven Kreyer

    Trainer: Olaf Janßen
    Co-Trainer: Patrick Glöckner, Markus Brzenska
    Torwarttrainer: Maurice Gillen
    Athletik-Trainer: Johannes Zäh
    Mitglieder: 600
    Teams im Spielbetrieb: 14
    Heimspielstätte: Sportpark Höhenberg

  • Schiedsrichter

    Schiedsrichter

    Schiedsrichter

    Niklas Dardenne von der SG Sportfreunde Marmagen-Nettersheim

    Karriere:

    Ab 2014: Mittelrheinliga, A-Junioren Bundesliga
    Ab 2015: Regionalliga West
    Ab 2016: Schiedsrichter-Assistent in der 3. Liga

    Schiedsrichter-Assistenten

    Peter Bonczek vom SV Germania Impekoven und Marc Jäger von der SG Hellenthal

    4. Offizieller

    Cem Sayligan von der DJK Gummersbach

    Schiedsrichter-Betreuer

    Hans-Willi Ronig (Verbandsschiedsrichterausschuss)

  • Live-Übertragung in der ARD

    Live-Übertragung in der ARD

    Das Spiel wird in einer ARD-Live-Konferenz im Rahmen des bundesweiten „Finaltags der Amateure“ übertragen. In drei Konferenzen werden alle 21 Landespokalendspiele in der Zeit von 12:30 Uhr bis 19:55 Uhr live geschaltet. Zudem gibt es einen Stream auf www.sportschau.de, über den ein Großteil der Spiele in voller Länge läuft. Kommentator in der Live-Konferenz aus Bonn ist Jürgen Bergener.

  • Der Weg ins Finale

    Der Weg ins Finale

    Alemannia Aachen

    1. RundeBorussia Lindenthal-HohenlindAlemannia Aachen2:6
    2. RundeSV BergheimAlemannia Aachen0:3
    ViertelfinaleSV RottAlemannia Aachen1:2
    HalbfinaleTSC EuskirchenAlemannia Aachen0:2

    Viktoria Köln

    1. RundeSV Bergisch Gladbach             Viktoria Köln        0:1
    2. RundeSC BrühlViktoria Köln3:7
    ViertelfinaleGermania TerverenViktoria Köln0:4
    HalbfinaleViktoria KölnFortuna Köln3:0 (n.V.)

    Qualifikation DFB-Pokal

    Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die 1. Runde des DFB-Pokals
    Spieltermin: 17. - 20. August 2018

  • Schon gewusst? Jede Menge Fakten zum Finale

    Schon gewusst? Jede Menge Fakten zum Finale

    Mit Alemannia Aachen hat der Rekordchampion zum ersten Mal seit 2013 (1:2 gegen Fortuna Köln) wieder das Finale des Bitburger-Pokal erreicht. Der Klub aus der Kaiserstadt gewann mit seiner Erst- und Zweitvertretung insgesamt sechsmal den Cup auf Mittelrheinebene (1993, 1994, 1997, 1999, 2002, 2006). Nun könnte der siebte Streich folgen.

    Zum siebten Mal wird auch das Endspiel des Bitburger-Pokals im Sportpark Nord in Bonn ausgetragen – das jedoch ohne Unterbrechung. Das größte Stadion der Bundesstadt wurde 1970 eingeweiht und 41 Jahre später aufwändig saniert. Vier rund 40 Meter lange Flutlichtmasten sorgen seit 2011 für Helligkeit. Zudem wurde die Arena, in der der Bonner SC 1976/77 auch seine Zweitligaspiele austrug, mit einer Videoanzeigetafel und einer neuen Beschallungsanlage ausgestattet. Das Stadion bietet heute 2628 überdachte Sitz- und 2496 überdachte Stehplätze sowie 5040 nicht überdachte Stehplätze.

    Die Festlegung auf den Endspielort Bonn im Jahr 2012 wirkte sich enorm positiv auf die Zuschauerzahlen aus. Rund 4250 Menschen verfolgten durchschnittlich die  Finals der vergangenen sechs Jahre. Als der Bonner SC, der auch seine Ligaspiele im Sportpark Nord austrägt, im vergangenen Jahr erneut  das Endspiel erreichte, war die Zeit für einen neuen Spitzenwert gekommen: 6643 Zuschauer sahen, wie Dario Schumacher mit dem Tor des Tages das Team aus der Bundesstadt zum Titel schoss. Bis dahin hatte der Bestwert aus dem Jahr 2015 Bestand, als 6193 Fußballfans das Match des FC Viktoria Köln gegen den BSC sehen wollten. In dieser Rangliste folgen die Finals 2013 (Alemannia Aachen - Fortuna Köln/4715 Zuschauer), 2016 (Fortuna Köln – Viktoria Köln/4183), 2012 (FC Erftstadt – FC Hennef/2650) und 2014 (Viktoria Köln – FC Wegberg-Beeck/1100).

    Neben dem Bonner SC dürfte sich auch Viktoria Köln im Sportpark Nord heimisch fühlen. 2014, 2015 und 2016 bestritt das Team dort ein Finale – und jedes Mal holten die Kölner den Cup.

    Insgesamt fielen bei den bisherigen sechs Endspielen im Sportpark Nord stolze 17 Treffer. Im Durchschnitt sind dies knapp drei Tore pro Spiel. Hinzu kommen die elf verwandelten Versuche im einzigen Elfmeterschießen, zu dem es bislang in Bonn  gekommen ist. 2016 bewies Viktoria Köln beim 7:6 gegen Fortuna Köln Nervenstärke. Zwei Akteure durften sich bereits über einen Final-Doppelpack freuen: Rene Dabers traf beim 3:0 des FC Hennef gegen den FC Erftstadt zweimal, Fatih Candan gelang dieses Kunststück beim 2:1-Erfolg des FC Viktoria Köln 2014 gegen Wegberg-Beeck.  

    Seit der Endspielvergabe 2012 nach Bonn gelang klassentieferen Klubs bereits dreimal der große Coup: Fortuna Köln bezwang 2013 noch als Regionalligist den damaligen Drittligisten Alemannia Aachen. Doch 2016 musste sich der Klub aus der Kölner Südstadt - inzwischen selbst  Drittligist - dem Regionalligisten FC Viktoria Köln geschlagen geben und im vergangenen Jahr unterlag der SC Fortuna dann auch dem Regionalligisten Bonner SC.

    In den vergangenen zehn Jahren gelang mit Viktoria Köln (2015/16: 2:1 gegen 1. FC Union Berlin) nur einem FVM-Pokal-Sieger der Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

    Zweimal fand die Geschichte der Bitburger-Pokal-Sieger im DFB-Pokal ihre Fortsetzung im Bonner Sportpark Nord. 2012 bestritt der FC Hennef dort sein Erstrundenspiel gegen den damaligen Zweitligisten 1860 München (0:6), 2017 unterlag der Bonner SC mit 2:6 gegen Erstliga-Aufsteiger Hannover 96.

  • Trikotfarben

    Trikotfarben

    Alemannia Aachen
    Trikotweiß
    Hoseweiß
    Stutzenweiß
    Torwartgelb
    Aufwärmleibchenpink
    Viktoria Köln         
    Trikotrot
    Hoseschwarz
    Stutzenrot
    Torwartgrün
    Aufwärmleibchengelb
    Schiedsrichter      
    Trikotschwarz

  • Spielball

    Spielball

    Derbystar - Modell: Brillant APS classic


  • Statistik

    Statistik

    Die FVM-/Bitburger-Pokalfinals der vergangenen zehn Jahre

    2017Fortuna KölnBonner SC0:1
    2016Fortuna KölnViktoria Köln

    6:7 n.E.

    2015Viktoria KölnBonner SC4:1
    2014Viktoria KölnFC Wegberg-Beeck2:1
    2013Alemannia AachenFortuna Köln1:2
    2012FC ErftstadtFC Hennef 050:3
    2011TuS Germania WindeckFC Wegberg-Beeck3:1
    2010VfL AlfterTuS Germania Windeck0:2
    2009Germania DattenfeldBonner SC5:3
    2008FC Wegberg-BeeckBorussia Freialdenhoven3:2
    2007Bayer 04 Leverkusen IIGFC Düren

    1:0

    Die Ergebnisse der FVM-/Bitburger-Pokalsieger im DFB-Pokal

    SaisonFVM-TeilnehmerRundeGegnerErgebnis
    2017/18Bonner SC1. RundeHannover 962:6
    2016/17FC Viktoria Köln1. Runde1.FC Nürnberg6:7 n.E.
    2015/16FC Viktoria Köln

    1. Runde

    2. Runde

    1. FC Union Berlin

    Bayer 04 Leverkusen

    2:1

    0:6

    2014/15FC Viktoria Köln1. RundeHertha BSC2:4
    2013/14Fortuna Köln1. Runde1. FSV Mainz 051:2
    2012/13FC Hennef 051. Runde1860 München0:6
    2011/12TSV Germania Windeck1. Runde1899 Hoffenheim1:3 n.V. (1:1)
    2010/11TSV Germania Windeck1. RundeBayern München0:4
    2009/10TSV Germania Windeck1. RundeSchalke 040:4
    2008/09FC Wegberg-Beeck1. RundeAlemannia Aachen1:4
    2007/08Bayer 04 Leverkusen II1. RundeSC Paderborn0:1

  • Hausordnung

    Hausordnung

    Anlage zur Hausordnung des Sportpark Nord und den Ticketing-AGB des Fußball-Verbands Mittelrhein

    1. Verbotene Gegenstände:

    • Alkoholische Getränke aller Art
    • Große Taschen oder Rucksäcke, die größer als DIN A4-Format sind
    • Tetrapak über 0,25 Liter
    • Videokameras, Profi-Fotoapparate
    • Werkzeuge, andere als Wurfgegenstände nutzbare Dinge
    • Glasflaschen, Dosen, Parfum, Deoroller und –stifte
    • Gasdruckfanfaren
    • Laserpointer
    • Pyrotechnische Artikel aller Art (Kracher, Rauchbomben, Fackeln, Wunderkerzen usw.)
    • Blockfahnen
    • Fahnen über 2 Meter Länge und ab 3 cm Durchmesser ohne Plastik-Leerrohr
    • Motorradhelme
    • Tiere
    • Kinderwagen
    • Mehr als 1 Feuerzeug pro Person
    • Transparente mit beleidigenden, diskriminierenden oder politischen Äußerungen (Transparente werden durch den Ordnungsdienst kontrolliert)
    • Megafone
    • Trommeln (Abweichung: nach Voranmeldung über die Vereine sind Trommeln, die einsehbar sind, gestattet)

    2. Verteilaktionen:

    bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung des Veranstalters. Ohne diese, sind sie untersagt.

    3. Übernahme von Stadionverboten:

    Als Veranstalter des Bitburger-Pokalfinals 2018 am Donnerstag, dem 21. Mai 2018 im Sportpark Nord informiert der Fußball-Verband Mittelrhein e.V. darüber, dass er von seinem Hausrecht am Spieltag Gebrauch machen und alle bundesweit-gültigen Stadionverbote sowie alle erteilten Stadionverbote von Alemannia Aachen und Viktoria Köln berücksichtigen wird

    Der Fußball-Verband Mittelrhein e.V. wird auf dieser Basis für den Veranstaltungstag für diesen Personenkreis ein örtliches Hausverbot aussprechen.


Der Bitburger-Pokal

Modus

Das Teilnehmerfeld besteht aus 32 Mannschaften. Die neun Fußballkreise stellen je drei Vertreter aus dem Bitburger-Kreispokal, die durch die Endspiele bzw. Spiele um Platz 3 auf Kreisebene ermittelt werden. Zu diesen insgesamt 27 Mannschaften stoßen in der 1. Runde des Bitburger-Pokals Fortuna Köln aus der 3. Liga sowie die vier FVM-Mannschaften der Regionalliga West (Alemannia Aachen, Bonner SC, Viktoria Köln, FC Wegberg-Beeck).

Gespielt werden fünf Runden (inklusive Finale), bis der neue Bitburger-Pokalsieger feststeht. Klassentiefere Teams genießen im Bitburger-Pokal ab der Saison 2017/18 bis ins Halbfinale hinein Heimrecht. Bislang galt diese Regelung nur für die ersten beiden Runden. „Unser Ziel ist es, den Bitburger-Pokal für die Vereine und Zuschauer attraktiv zu gestalten. Für die kleinen Vereine sind gerade Pokalspiele gegen namhafte Gegner im eigenen Stadion echte Highlights“, erklärt Müller. Die Ausnahme dieser Regelung bilden in Runde 1 nach wie vor die Kreispokalsieger, die als Lohn für ihren Kreispokalsieg in der ersten Partie auf Verbandsebene Heimrecht besitzen. Für das Bitburger- Pokalfinale bleibt alles beim Alten: Bonn ist bis 2021 fester Austragungsort des Endspiels.


Bitburger-Pokal auch finanziell attraktiv

Der Bitburger-Pokal ist nicht nur sportlich, sondern auch finanziell für die Vereine noch attraktiver, denn zum wiederholten Mal sollen durch eine solidarische Beteiligung mehr Vereine am TV-Honorar aus der ersten Runde des DFB-Pokals profitieren. Daher profitiert nicht mehr nur der Sieger des Bitburger-Pokals, auch der unterlegene Finalist sowie die unterlegenen Halb- und Viertelfinalisten des Bitburger-Pokals erhalten einen Teil der DFB-Fernsehgelder.

In den letzten Jahren hat sich der finanzielle Anreiz für die Teilnehmer nochmals erhöht: Der Sieger des Bitburger-Pokals 2017/18 erhält 115.000 Euro für das Erreichen der 1. DFB-Pokalrunde. Rund 45.000 Euro werden nun wie folgt verteilt: Der unterlegene Finalist erhält 40 Prozent, die beiden Verlierer der Halbfinals je 20 Prozent und die vier Verlierer der Viertelfinals je 5 Prozent. Der Überschuss der Zuschauereinnahmen aus dem FVM-Pokalendspiel geht an die beiden Finalteilnehmer und den FVM.


Pokalfinale 2017 wurde live in der ARD übertragen!

Nachdem im Vorjahr die Endspiele der Herren-Landespokale erstmals am selben Tag ausgetragen und in einer deutschlandweiten Konferenz live im Ersten gezeigt wurden, kam es am 25. Mai 2017 zur zweiten Auflage. Nach 17 Teilnehmern im Vorjahr trugen dieses Jahr 20 Landesverbände ihr Finalspiel im Rahmen des Finaltags der Amateure am selben Tag aus. Wieder wurden die Partien in drei zeitlich versetzten Konferenzen live von der ARD übertragen. Sämtliche Partien wurden darüber hinaus einzeln in voller Länge per Live-Stream auf sportschau.de gezeigt.

Eins ist schon jetzt klar: Der "Finaltag der Amateure" war die größte Amateurfußball-Live-Konferenz der Geschichte!


Bitburger-Pokalfinale 2017

Am Donnerstag, den 25. Mai 2017, trafen im Bitburger-Pokalfinale Fortuna Köln und der Bonner SC aufeinander. 1:0 gewann der Regionalligist Bonner SC gegen den Kokurrenten aus der dritten Liga.

Hier finden Sie einen Rückblick zum Spiel.


Hauptsponsor Bitburger

Seit 2011 wird der FVM-Pokalwettbewerb der Herren - inklusive aller neun FVM-Kreise - als Bitburger-Pokal bzw. Bitburger-Kreispokal ausgetragen.

„Wir freuen uns sehr, mit Bitburger einen attraktiven und namhaften Partner für den Herren-Pokal an unserer Seite zu haben“, erklärt FVM-Präsident Alfred Vianden. „Der FVM-Pokal hat bei den Vereinen ein hohes Standing. Auch dank der Unterstützung von Bitburger konnten wir diese Wertigkeit für den wichtigsten Wettbewerb auf Landesverbands- und Kreisebene weiter steigern.“

„Der FVM ist ein wichtiger Kooperationspartner im für uns so wichtigen Feld des Fußball-Breitensports“, so Marco Boor, Sponsoring-Direktor von Bitburger. „Wir freuen uns sehr, auch den Amateurfußball entsprechend unterstützen und begleiten zu können. Die Region gehört seit über 100 Jahren zu unserem engsten Heimatgebiet, Bitburger hat hier viele Freunde. Die Partnerschaft mit dem FVM ist daher ein ideale Ergänzung unseres regionalen Fußball-Engagements.“


Die Pokalsieger seit 1995

2017/18 FC Viktoria Köln
2016/17 Bonner SC
2015/16 FC Viktoria Köln
2014/15 FC Viktoria Köln
2013/14 FC Viktoria Köln
2012/13 SC Fortuna Köln
2011/12 FC Hennef 05
2010/11 TSV Germania Windeck
2009/10 TSV Germania Windeck
2008/09 FC Germania Dattenfeld
2007/08 FC Wegberg-Beeck
2006/07 TSV Bayer 04 Leverkusen II
2005/06 TSV Alemannia Aachen II
2004/05 1. FC Köln II
2003/04 1. FC Köln II
2002/03 TSV Bayer 04 Leverkusen II
2001/02 TSV Alemannia Aachen II
2000/01 FC Blau-Weiß Brühl
1999/00 TSV Bayer 04 Leverkusen II
1998/99 TSV Alemannia Aachen II
1997/98 TSV Bayer 04 Leverkusen II
1996/97 TSV Alemannia Aachen II
1995/96 TSV Bayer 04 Leverkusen II
1994/95 1. FC Köln II
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