Bitburger-Pokalfinale 2019


Alemannia Aachen und Fortuna Köln stehen im Finale des Bitburger-Pokals 2019. Anpfiff des Finals ist am 25. Mai um 16.15 Uhr im Bonner Sportpark Nord. Alle wichtigen Informationen rund um die Partie finden Sie auf dieser Seite.

Der Weg ins Finale:

Hier geht es zum Spielbericht FC Wegberg-Beeck - Fortuna Köln

Hier geht es zum Spielbericht 1. FC Düren - Alemannia Aachen

 


Ticketing

  • Preise

    Preise

    Platz

    Vorverkauf

    Tageskasse

    Sitzplatz18 Euro20 Euro
    Sitzplatz ermäßigt13 Euro15 Euro
    Sitzplatz sichtbehindert13 Euro15 Euro
    Stehplatz13 Euro15 Euro
    Stehplatz ermäßigt8 Euro10 Euro
    Rollstuhlfahrer (inkl. einer Begleitperson)5 Euro5 Euro

     

  • Vorverkauf / Tageskassen

    Vorverkauf / Tageskassen

    Der Ticket-Vorverkauf für das Bitburger-Pokalfinale ist seit Dienstagabend, 21. Mai, beendet. Im Vorverkauf wurden 5.000 Tickets abgesetzt. Am Spieltag sind die Tageskassen ab 14.15 Uhr geöffnet. Die Tickets kosten dann jeweils zwei Euro mehr als im Vorverkauf.

    Tickets für Fans von Alemannia Aachen gibt es am Spieltag ausschließlich am Eingang Ost. Für den Fanbereich von Alemannia Aachen stehen nur noch Stehplatztickets zur Verfügung.

    Fans von Fortuna Köln und neutrale Fans erhalten Tickets am Eingang West. Für diese Bereiche stehen noch Steh- und Sitzplatztickets zur Verfügung.

    Bitte beachten Sie, dass an den Tageskassen und zur Ticketaufwertung ausschließlich Barzahlungen akzeptiert werden, Kartenzahlung ist nicht möglich.

    Hinweis für Rollstuhlfahrer: Karten können an der Tageskasse am Westeingang erworben werden. Rollstuhlfahrer müssen beim Aufenthalt im Stadion durch eine eigene Begleitperson betreut werden. Die Begleitperson erhält mit entsprechendem Vermerk „B“ im Behindertenausweis freien Zutritt zum Stadion. Der Zugang zum Stadion erfolgt über den Eingang West. Über eine Rampe gelangen die Rollstuhlfahrer zu ihren Plätzen, für die Fortuna-Fans vor den Blöcken A/B, für die Alemannia-Fans vor den Blöcken N-P. Die Begleitpersonen erhalten einen Stehplatz.

    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Ticketverkauf finden Sie hier zum Download.
    Die Auflistung der im Stadion verbotenen Gegenstände finden Sie hier zum Download.

  • Hinweis zu Ermäßigungen / freiem Eintritt

    Hinweis zu Ermäßigungen / freiem Eintritt

    • Die ermäßigten Preise gelten für Rentner, Schwerbehinderte, Studenten, Schüler, Arbeitslose, Wehr- und Zivildienstleistende. Die Ausweise müssen beim Einlass vorgelegt werden.
    • Es gibt keine Sonderermäßigung für Vereinsmitglieder. Kinder bis einschließlich 6 Jahren haben freien Eintritt (Schoßkarte), dies ist nur im Sitzplatzbereich und pro Erwachsenem mit einem Kind möglich.
    • Freien Eintritt gegen Vorlage des Ausweises haben Inhaber von DFB-Trainer-Lizenzen (ab neue A-Lizenz), Schiedsrichter-Ausweisen und FVM-Mitarbeiterausweisen. Es gilt dabei der Zugang nur zu den Stehplätzen. Die Ausweise allein berechtigen nicht zum Zutritt zum Stadion. Sie müssen am FVM-Counter (Eingang West) vorgezeigt werden. Die Inhaber erhalten dann ein Ticket.
    • Für Schwerbehinderte mit dem Ausweis B gilt, dass sowohl die Person mit dem Ausweis als auch die Begleitung ermäßigte Karten erhalten. Der Zugang zum Stadion ist nur gemeinsam möglich.
    • Hinweis für Rollstuhlfahrer: Karten können im Vorverkauf bei den Vorverkaufsstellen der Vereine oder an der Tageskasse am Westeingang erworben werden. Rollstuhlfahrer müssen beim Aufenthalt im Stadion durch eine eigene Begleitperson betreut werden. Die Begleitperson erhält mit entsprechendem Vermerk „B“ im Behindertenausweis freien Zutritt zum Stadion. Der Zugang zum Stadion erfolgt über den Eingang West. Über eine Rampe gelangen die Rollstuhlfahrer zu ihren Plätzen, für die Fortuna-Fans vor den Blöcken A/B, für die Alemannia-Fans vor den Blöcken N-P. Die Begleitpersonen erhalten einen Stehplatz.

     

  • Mitnahme von Taschen ins Stadion

    Mitnahme von Taschen ins Stadion

    Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Taschen nur bis zu einer Größe von maximal DIN A4 im Stadion zugelassen sind. Es gibt leider keine Möglichkeit, größere Taschen, mit denen Sie am Eingang durch den Ordnungsdienst abgewiesen werden, in Stadionnähe zu hinterlegen.


Anreiseinformationen

Alle Zuschauer und insbesondere die, die keine Tickets im Vorverkauf erworben haben, werden dringend um frühzeitige Anreise gebeten. Aufgrund geringer Parkplatzkapazitäten wird zudem die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Der Parkplatz am Stadion (Kölnstr./Am Neuen Lindenhof) steht nicht zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung.

Der Parkbereich P2 (An der Josefshöhe) steht vorrangig den Fans von Fortuna Köln zur Verfügung. Der Parkbereich P3 (Herseler Straße/Graurheindorfer Straße unterhalb der A565 (Friedrich-Ebert-Brücke/Nordbrücke) steht vorrangig den Fans von Alemannia Aachen zur Verfügung.

Behindertenparkplätze stehen in begrenzter Anzahl auf P1 zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass ggf. auf P2/P3 ausgewichen werden muss.

Per ÖPNV erreichen die Zuschauer den Sportpark Nord ab Bonn Hbf. mit den Buslinien 604/605 Richtung Hersel bzw. Mondorfer Fähre.


Gut zu wissen

  • Finalisten Check: Alemannia Aachen

    Finalisten Check: Alemannia Aachen

    Die Form

    Alemannia Aachen ging mit einer personell stark veränderten Mannschaft in die Regionalliga- Saison. Dieser Umbruch machte sich bemerkbar: der Start misslang. „Das kam nicht überraschend. Mir war klar, dass wir etwas Zeit brauchen würden, um uns zu stabilisieren und unser Potenzial abzurufen“, erklärt Trainer Fuat Kilic. Der Coach, der seit Anfang 2016 das Kommando bei dem Traditionsklub hat, blieb trotz dreier Niederlagen zum Auftakt ruhig – und das zu Recht. Sein Team kam zusehends besser in Fahrt und etablierte sich schon bald im oberen Mittelfeld des Klassements. „Die Jungs haben vieles von dem angenommen, was ich vermitteln wollte“, sagt Kilic. Er sei froh, dass man das Thema Abstiegskampf schnell abgehakt habe. „Das war nicht selbstverständlich, aber wir haben es gut hinbekommen“, findet der 46-Jährige. Von der Moral und vom Zusammenhalt seiner Mannschaft ist er absolut überzeugt: „Wir haben wirklich eine richtig gute Mentalität entwickelt.“ Dies bewies die Alemannia ebenso im Bitburger-Pokal. Auch wenn es in allen Runden gegen unterklassige Rivalen ging, war von Überheblichkeit nichts zu spüren. Aachen gewann alle vier bisherigen Partien in der regulären Spielzeit.

    Das Team

    Der einstige Erstligist kann auf eine gute Mischung robuster und technisch versierter Akteure vertrauen. In der stabilen Defensive hat Kapitän Peter Hackenberg das Sagen. Der 30-jährige Innenverteidiger ist einer der erfahrensten Spieler im Kader, absolvierte zwölf Drittliga-Partien für Wacker Burghausen und spielte mit KAS Eupen auch schon in der belgischen Ersten Liga. Im defensiven Mittelfeld zieht der erst 22-jährige David Pütz die Strippen. Der Mann für die Standards ist mit Manuel Glowacz (31) wiederum ein Routinier. Und auch der 1,88 Meter große Angreifer Dimitry Imbongo Boele hat in seiner Karriere schon einiges erlebt. Torgefährlich ist ebenfalls der wendige Stipe Batarilo, der im offensiven Mittelfeld spielt. „Wir haben eine gute Balance zwischen Abwehr und Angriff“, sagt Kilic über seine Mannschaft.

    Der Gegner

    Der Respekt vor Fortuna Köln ist durchaus groß in Aachen. Immerhin war es das Team aus der Rheinmetropole, das 2013 einen Triumph der Alemannia im Bitburger-Pokal verhinderte. Vor allem aber schätzt der Aachener Trainer die Klasse der Kölner Spieler. „Ich habe einige Partien der Fortuna gesehen und kenne viele Akteure sehr gut“, sagt Kilic, „dieses Team verfügt über beeindruckende Qualität.“ Er beschreibt den Kontrahenten als robuste, physisch starke Mannschaft, die enorme Wucht entwickeln kann und über viele kopfballstarke Akteure verfügt. Zudem seien Moritz Hartmann, Thomas Bröker und Kristoffer Andersen nicht die einzigen Akteure mit Routine und Klasse. Dennoch wolle man keineswegs nur hinten drin stehen. „Das ist überhaupt nicht unser Spiel“, sagt Kilic. Selbst gegen den bisherigen Drittligisten gelte es, möglichst häufig zu agieren und auch den Gegner laufen zu lassen.

  • Finalisten Check: Fortuna Köln

    Finalisten Check: Fortuna Köln

    Die Form

    Im Münchener Stadion an der Grünwalderstraße, also exakt dort, wo man sich fünf Jahre zuvor in der Aufstiegsrelegation gegen die Zweitvertretung des FC Bayern durchgesetzt hatte, erlebte Fortuna Köln am vorletzten Meisterschaftsspieltag den bittersten Moment der jüngeren Vereinsgeschichte: Das 2:3 gegen 1860 München besiegelte den Abstieg aus der Dritten Liga. Fortuna-Trainer Oliver Zapel, der die Mannschaft erst im Saisonendspurt übernommen hatte, war sichtlich bewegt. „An so einem Tag möchte man sich am liebsten vergraben“, sagte er. Doch der 51-Jährige hob sogleich den Blick. Die Fortuna sei ein fantastischer Verein. Und trotz allem sei er extrem stolz auf die Mannschaft. Tatsächlich hatte das Team unter seiner Führung mit einer guten Mentalität überzeugt, was fehlte, waren ein wenig Glück und bessere Ergebnisse. Vor der Pleite in München hatten die Kölner lediglich einen Punkt in den zwei Liga-Spielen unter Zapel geholt. Ins Bitburger-Pokalfinale hatte der Coach das Team allerdings gleich zum Einstand geführt. Und genau dort soll nun die Spielzeit doch noch mit einem Erfolg enden.

    Das Team

    Der Kader der Fortuna trägt noch die Handschrift von Uwe Koschinat, der den Südstadt- Klub von 2011 bis Oktober vergangenen Jahres coachte. Kurz nach Koschinats Abschied in Richtung SV Sandhausen übernahm erst Tomasz Kaczmarek und schließlich Oliver Zapel ein Team, das vor allem durch gute Physis und einen besonderen Willen besticht. Dies dokumentierte der Viertelfinalsieg beim starken Regionalligisten Viktoria Köln. Es mangelt aber auch nicht an individueller Klasse. Vor Keeper Nikolai Rehnen verteidigen mit Boné Uaferro und Bernard Kyere zwei große, kopfballstarke Akteure. Im Mittelfeld geben unter anderem Robin Scheu und Michael Eberwein (Letzterer ist vor allem für gefährliche Standards bekannt) den Takt vor, in der Offensive die beiden Erstliga-erfahrenen Moritz Hartmann und Thomas Bröker. Größtes Problem von Trainer Oliver Zapel dürften allerdings die akuten Verletzungssorgen im Team sein.

    Der Gegner

    Es gibt nur drei Vereine in der Republik, die in ihrer Geschichte mehr Punkte in der Zweiten Liga geholt haben, als Fortuna Köln. Alemannia Aachen ist einer davon. Die Nummer zwei im ewigen Klassement dieser Spielklasse wartet aber nicht nur mit großer Vergangenheit auf. Noch immer lockt die Alemannia im Schnitt mehr als 5000 Zuschauer auf den Tivoli. Diese haben in der abgelaufenen Meisterschaft einige gute Spiele ihres Teams gesehen. Das weiß auch Zapel: „Wir werden diesen Gegner absolut ernst nehmen. Von Klassenunterschied will ich nichts hören.“ Dass die Aachener einen vergleichsweise entspannten Saisonendspurt erlebten, dürfe kein Vorteil für sie sein. Letztlich versprüht Zapel Zuversicht: Seine Mannschaft habe zuletzt immer wieder absolute Leistungsbereitschaft bewiesen, nach Balleroberungen schnell umgeschaltet und Chancen kreiert. Lediglich im Abschluss müsse man sich im letzten Spiel der Saison steigern.

  • Kader

    Kader

    Alemannia Aachen

    Tor: Niklas Jakusch, Leon Tigges, Daniel Zeaiter
    Abwehr: Matti Fiedler, Robin Garnier, Peter Hackenberg, Alexander Heinze, Marco Müller, Steven Rakk, Patrick Salata, Alan Stulin
    Mittelfeld: Stipe Batarilo-Cerdic, Kai-David Bösing, Manuel Glowacz, Blendi Idrizi, David Pütz, Mohamed Redjeb, Florian Rüter, Sebastian Schmitt, Mahmut Temür
    Angriff: Dimitry Imbongo Boele, Vincent Boesen, Marcel Kaiser

    Trainer: Fuat Kilic
    Co-Trainer: Simon Pesch
    Torwarttrainer: Hans Spillmann,
    Zeugwart: Mohammed Hadidi,
    Physiotherapeut: Michael Berger,Thomas Lange,
    Athletiktrainer: Kolja Wrase
    Mitglieder: 5800
    Teams im Spielbetrieb: 17
    Heimspielstätte: Tivoli

    Fortuna Köln

    Tor: Nikolai Rehnen, Jannik Bruhns, Florian Kraft
    Abwehr: Boné Uaferro, Bernard Kyere, Steven Ruprecht, Alwin Komolong, Joel Abu Hanna, Sebastian Schiek, Alem Koljic, Dominik Ernst, Aaron Eichhorn
    Mittelfeld: Nico Brandenburger, Nico Ochojski, Maik Kegel, Okan Kurt, Moritz Fritz, Kristoffer Andersen, Robin Scheu, Thomas Bröker, Ali Ceylan, Michael Kessel, Michael Eberwein, Hamdi Dahmani
    Angriff: Anatole N‘Gamukol, Moritz Hartmann, Benjamin Pintol, Maurice Exslager

    Trainer: Oliver Zapel
    Co-Trainer: André Filipovic
    Torwarttrainer: André Poggenborg
    Physiotherapeut: Christian Osebold
    Mitglieder: 1300
    Teams im Spielbetrieb: 31
    Heimspielstätte: Südstadion Köln

  • Schiedsrichter

    Schiedsrichter

    Schiedsrichter

    Nico Fuchs (DJK Dürscheid)

    Karriere:

    Ab 2014: Schiedsrichter der Landesliga, Schiedsrichterassistent in den Junioren-Bundesligen
    Ab 2016: Schiedsrichter der Mittelrheinliga und A-Junioren-Bundesliga, Schiedsrichterassistent der Regionalliga West
    Ab 2017: Schiedsrichter der Regionalliga West

    Schiedsrichter-Assistenten:

    Sascha Weirich (SV Blau-Weiß Hand)
    Francisco Lahora (1. FC Bonn)

    4. Offizieller

    Oliver Aust (SV Auweiler-Esch)

    Schiedsrichter-Betreuer

    Hans-Willi Ronig (Verbandsschiedsrichterausschuss)

  • Live-Übertragung in der ARD

    Live-Übertragung in der ARD

    Das Spiel wird in einer ARD-Live-Konferenz im Rahmen des bundesweiten „Finaltags der Amateure“ übertragen. In drei Konferenzen werden 19 von 21 Landespokalendspielen ab 10:10 Uhr live übertragen. Um 10:30 Uhr werden die ersten vier Spiele angepfiffen. Die weiteren Anstoßzeiten sind 14:15 Uhr und 16:15 Uhr. Zwischen der ersten und zweiten Konferenz überträgt die ARD um 13 Uhr die Formel E live aus Berlin. Zudem gibt es einen Stream auf www.sportschau.de, über den ein Großteil der Spiele in voller Länge läuft.

  • Der Weg ins Finale

    Der Weg ins Finale

    Alemannia Aachen

    Die erste Aufgabe im Bitburger-Pokal löste Regionalligist Alemannia Aachen souverän. 1001 Zuschauer sahen das 7:0 des Vorjahres-Finalisten beim A-Ligisten Union Rösrath. Über ähnliche Publikumsresonanz konnten sich die Verantwortlichen des Landesligisten SV Schlebusch beim Achtelfinale gegen Aachen freuen. Doch auf eine Überraschung hofften sie vergeblich. Manuel Glowacz (2) und Blendi Idrizi machten mit ihren Treffern den 3:1 (2:1)-Erfolg des Favoriten aus Aachen perfekt. Auch in der folgenden Runde bewies die Alemannia sportliche Klasse und ihre Qualität als Zuschauermagnet: 1700 Fußballfans verfolgten das 3:1 (2:1) beim Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven. Nach Toren von Robin Garnier und Dimitry Imbongo Boele sorgte der Anschlusstreffer der Gastgeber für Spannung, ehe Glowacz in der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer im Wettbewerb letzte Zweifel am Sieg beseitigte. „Wir hätten den Deckel viel früher zumachen müssen, dennoch bin ich mit der Art und Weise unseres Auftretens zufrieden“, sagte Alemannia-Coach Fuat Kilic nach dem Match. Euphorischer klang er dann nach dem nächsten Cup-Duell. „Es ist fantastisch, wieder im Finale zu stehen“, fand Kilic, nachdem seine Elf beim Mittelrheinligisten 1. FC Düren mit 2:0 gewonnen hatte. Vor 5900 Zuschauern hatten Idrizi und Imbongo Boele die Rückkehr nach Bonn perfekt gemacht.

    1. RundeUnion RösrathAlemannia Aachen0:7
    2. RundeSV SchlebuschAlemannia Aachen1:3
    ViertelfinaleBorussia FreialdenhovenAlemannia Aachen1:3
    Halbfinale1. FC DürenAlemannia Aachen0:2

    Fortuna Köln

    Den Weg ins Finale des Bitburger-Pokals absolvierte der klassenhöchste Verein im Wettbewerb unter wechselnder Führung. Beim lockeren 7:1 (4:0)-Erstrunden-Sieg beim Bezirksligisten SV Wachtberg coachte noch Co-Trainer André Filipovic interimsweise den Drittligisten Fortuna Köln. Dann übernahm Tomasz Kaczmarek das Kommando. Seine Cup-Premiere auf der Fortuna-Bank Ende November geriet zur Zitterpartie. Nach 120 torlosen Minuten setzte sich seine Elf im Elfmeterschießen mit 5:3 beim Regionalligisten TV Herkenrath durch. Reichlich Spannung bot auch das Viertelfinale beim Titelverteidiger und Lokalrivalen FC Viktoria Köln. Erst in der Nachspielzeit erzielte Abwehrspieler Bone Uaferro das entscheidende Tor zum 3:2 (2:1)-Sieg. „Ich habe keine Ahnung, wie ich genau an den Ball gekommen bin. Ich habe nur versucht, ihn irgendwie reinzumachen“, sagte der Matchwinner nach dem Sieg gegen den Regionalligisten vor 4100 Zuschauern. Für Trainer Kaczmarek war es einer der letzten Erfolge als Fortuna-Trainer. Im Semifinale beim Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck saß bereits erstmals Oliver Zapel auf der Kölner Bank. Der eingewechselte Thomas Bröker (113.) und Robin Scheu (118.) sorgten mit ihren Treffern für einen 2:0 (0:0)-Sieg nach Verlängerung. „Die Mannschaft hat zu jeder Zeit gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen will“, sagte Zapel nach seiner packenden Premiere.

     

    1. RundeSV Wachtberg       Fortuna Köln       1:7
    2. RundeTV HerkenrathFortuna Köln3:5 n.E.
    ViertelfinaleFC Viktoria KölnFortuna Köln2:3
    HalbfinaleFC Wegberg-BeeckFortuna Köln0:2 (n.V.)

    Qualifikation DFB-Pokal

    Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die 1. Runde des DFB-Pokals.
     

  • Schon gewusst? Jede Menge Fakten zum Finale

    Schon gewusst? Jede Menge Fakten zum Finale

    Mit Alemannia Aachen und Fortuna Köln stehen sich zwei Mannschaften im Finale des Bitburger-Pokals gegenüber, die die Atmosphäre im Bonner Sportpark Nord bereits kennen. Seit der Festlegung auf diese Arena als Austragungsort im Jahr 2012 fanden dort bereits sieben Begegnungen statt. Dabei war die Fortuna dreimal dabei, Aachen immerhin schon zweimal. Die Alemannia ist zudem der Rekordchampion im Wettbewerb. Während die Kölner bislang einmal siegten (2013), gewann der Klub aus der Kaiserstadt insgesamt sechsmal den Cup auf Mittelrheinebene (1993, 1994, 1997, 1999, 2002, 2006). Nun könnte der siebte Streich folgen. Die jüngsten zwei Erfolge feierte die Aachener Zweitvertretung. Die erste Mannschaft spielte damals in der Zweiten Liga und war somit direkt für den DFB-Pokal qualifiziert.

    Mit der Einführung der Dritten Liga zur Saison 2008/09 wurde die Teilnahme von Zweitmannschaften von Lizenzvereinen am Pokal ausgesetzt. Seitdem darf grundsätzlich nur eine Mannschaft eines Klubs am DFB-Pokal und damit auch am Bitburger-Pokal teilnehmen.

    Im Sommer vergangenen Jahres sind erneut 32 Teams in den Cup-Wettbewerb auf Mittelrheinebene gestartet. Im K.-o.-System wurden in vier Spielrunden die beiden Finalisten ermittelt, die nun zum achten Mal im Sportpark Nord in Bonn den Sieger und damit auch den Teilnehmer am DFB-Pokal ausspielen. Das größte Stadion der Bundesstadt wurde 1970 eingeweiht und 41 Jahre später aufwändig saniert. Die Arena bietet heute 2628 überdachte Sitz- und 2496 überdachte Stehplätze sowie 5040 nicht überdachte Stehplätze.

    Die Festlegung auf den Endspielort Bonn wirkte sich enorm positiv auf die Zuschauerzahlen aus. Mehr als 4400 Menschen verfolgten durchschnittlich die Finals der vergangenen sieben Jahre. Als der Bonner SC, der auch seine Ligaspiele im Sportpark Nord austrägt, 2017 zum dritten Mal das Endspiel erreichte, war die Zeit für einen neuen Spitzenwert gekommen: 6643 Zuschauer sahen, wie Dario Schumacher mit dem Tor des Tages das Team aus der Bundesstadt zum Titel schoss. Bis dahin hatte der Bestwert aus dem Jahr 2015 Bestand, als 6193 Fußballfans das Match des FC Viktoria Köln gegen den BSC sehen wollten. In dieser Rangliste folgen die Finals 2018 Viktoria Köln – Aachen 2:0 n.V./5478 Zuschauer), 2013 (Alemannia Aachen – Fortuna Köln/4715 Zuschauer), 2016 (Fortuna Köln – Viktoria Köln/4183), 2012 (FC Erftstadt – FC Hennef/2650) und 2014 (Viktoria Köln – FC Wegberg-Beeck/ 1137).

    In den vorangegangenen zehn Jahren mit wechselndem Endspielort sorgte das Duell der U 21-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen mit der U23-Elf des 1. FC Köln 2005 für die Rekordkulisse: 3500 Fußballfans sahen, wie Roland Benschneider und Denis Epstein den FC zum 2:0-Sieg schossen.

    Seit der Endspielvergabe 2012 nach Bonn gelang klassentieferen Klubs bereits dreimal der große Coup: Fortuna Köln bezwang 2013 noch als Regionalligist den damaligen Drittligisten Alemannia Aachen. Doch 2016 musste sich der Klub aus der Kölner Südstadt – inzwischen selbst Drittligist – dem Regionalligisten FC Viktoria Köln geschlagen geben und 2017 unterlag die Fortuna dann auch dem Regionalligisten Bonner SC.

    In den vergangenen zehn Jahren gelang mit dem FC Viktoria Köln (2015/16: 2:1 gegen 1. FC Union Berlin) nur einem FVM-Pokal-Sieger der Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

    Mit Vincent Boesen und Manuel Glowacz schickt die Alemannia zwei Spieler ins Finale, die bereits dreimal im laufenden Wettbewerb getroffen haben. Dieses Kunststück glückte auch dem Kölner Thomas Bröker.

  • Trikotfarben

    Trikotfarben

    Alemannia Aachen 
    Trikotgelb
    Hosegelb
    Stutzengelb
    Torwartrot
    Aufwärmleibchengrün
    Fortuna Köln 
    Trikotschwarz
    Hoseschwarz
    Stutzenschwarz
    Torwartblau
    Aufwärmleibchenrot
  • Statistik

    Statistik

    Die FVM-/Bitburger-Pokalfinals der vergangenen Jahre

     

    2018Alemannia AachenFC Viktoria Köln0:2 n.V.
    2017Fortuna KölnBonner SC0:1
    2016Fortuna KölnViktoria Köln

    6:7 n.E.

    2015Viktoria KölnBonner SC4:1
    2014Viktoria KölnFC Wegberg-Beeck2:1
    2013Alemannia AachenFortuna Köln1:2
    2012FC ErftstadtFC Hennef 050:3
    2011TuS Germania WindeckFC Wegberg-Beeck3:1
    2010VfL AlfterTuS Germania Windeck0:2
    2009Germania DattenfeldBonner SC5:3
    2008FC Wegberg-BeeckBorussia Freialdenhoven3:2
    2007Bayer 04 Leverkusen IIGFC Düren

    1:0

     

     

    Die Ergebnisse der FVM-/Bitburger-Pokalsieger im DFB-Pokal

     

    SaisonFVM-TeilnehmerRundeGegnerErgebnis
    2018/19FC Viktoria Köln1. RundeRB Leipzig1:3 n.V.
    2017/18Bonner SC1. RundeHannover 962:6
    2016/17FC Viktoria Köln1. Runde1.FC Nürnberg6:7 n.E.
    2015/16FC Viktoria Köln

    1. Runde

    2. Runde

    1. FC Union Berlin

    Bayer 04 Leverkusen

    2:1

    0:6

    2014/15FC Viktoria Köln1. RundeHertha BSC2:4
    2013/14Fortuna Köln1. Runde1. FSV Mainz 051:2
    2012/13FC Hennef 051. Runde1860 München0:6
    2011/12TSV Germania Windeck1. Runde1899 Hoffenheim1:3 n.V. (1:1)
    2010/11TSV Germania Windeck1. RundeBayern München0:4
    2009/10TSV Germania Windeck1. RundeSchalke 040:4
    2008/09FC Wegberg-Beeck1. RundeAlemannia Aachen1:4
    2007/08Bayer 04 Leverkusen II1. RundeSC Paderborn0:1

     

  • Stadionheft zum Download

    Stadionheft zum Download

    Das Stadionheft zum Bitburger-Pokalfinale 2019 finden Sie hier zum Download.


Infos zum Wettbewerb

  • Modus

    Modus

    Das Teilnehmerfeld besteht aus 32 Mannschaften. Die neun Fußballkreise stellen je drei Vertreter aus dem Bitburger-Kreispokal, die durch die Endspiele bzw. Spiele um Platz 3 auf Kreisebene ermittelt werden. Zu diesen insgesamt 27 Mannschaften stoßen in der 1. Runde des Bitburger-Pokals Fortuna Köln aus der 3. Liga sowie die vier FVM-Mannschaften der Regionalliga West (Alemannia Aachen, Bonner SC, FC Viktoria Köln, TV Herkenrath 09).

    Klassentiefere Teams genießen im Bitburger-Pokal seit der letzten Spielzeit bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Davor galt diese Regelung nur für die ersten beiden Runden. Die Ausnahme dieser Regelung bilden in Runde 1 weiterhin die Kreispokalsieger, die als Lohn für ihren Kreispokalsieg in der ersten Partie auf Verbandsebene Heimrecht besitzen. Austragungsort des Bitburger-Pokalfinals bleibt Bonn. Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals.

  • Auslosung und Termine

    Auslosung und Termine

    Runde Termin Auslosung
    1. Runde 21. Oktober 4. Oktober
    2. Runde 23. / 24. November 8. November
    Viertelfinale 2. / 3. März 2019 16. Januar
    Halbfinale 23. April / 1. Mai 2019 27. März
    Finale 25. Mai 2019  

Finaltag der Amateure

Alles rund um den Finaltag der Amateure finden Sie auch auf FUSSBALL.DE.

  • FAQ zum Finaltag der Amateure

    FAQ zum Finaltag der Amateure

    Finaltag der Amateure 2019 - die wichtigsten Fragen und Antworten:

    Was ist der Finaltag der Amateure?
    Am Finaltag der Amateure werden die Endspiele der Landespokalwettbewerbe bei den Männern ausgetragen. Deren Gewinner qualifizieren sich für den DFB-Pokal. Der Finaltag der Amateure kann daher als Brücke aller Landespokalwettbewerbe hin zum DFB-Pokal verstanden werden. Die ARD überträgt alle Partien am Finaltag in einer großen bundesweiten Livekonferenz im Ersten. Die Spiele werden auf drei verschiedene Anstoßzeiten über den Tag verteilt. Seine Premiere feierte der Finaltag der Amateure am 28. Mai 2016. In diesem Jahr steht die Veranstaltung vor ihrer vierten Auflage. Termin ist der 25. Mai 2019, der Tag des DFB-Pokalendspiels. Die Anstoßzeiten sind diesmal: 10.30 Uhr, 14.15 Uhr und 16.15 Uhr. Die genaue Verteilung der Finaltag-Paarungen auf die drei Anstoßzeiten wird Anfang Mai vorgenommen.

    Welche Idee steckt hinter dem Finaltag der Amateure und welche Ziele verfolgt er?
    Ihren Anfang nahm die Idee 2015, als der WDR die Endspiele der Landesverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen erstmals in einer Livekonferenz übertrug. Aus dem gelungenen Test entwickelten alle Landesverbände gemeinsam den bundesweiten Finaltag der Amateure. Dieser bietet dem Fußball und den Klubs unterhalb der Bundesligen durch die Präsenz in der ARD eine einzigartige Bühne und Aufmerksamkeit.

    An den Landespokalen nehmen zwar auch die Profiklubs aus der 3. Liga teil, 37 von 42 Landespokalfinalisten im Jahr 2018 kamen allerdings aus den Spielklassen darunter: Regionalliga (22), Oberliga (10), Verbands- und Landesliga (5). Der Finaltag folgt damit dem Auftrag der Basis, dass der DFB und seine Landesverbände dem Amateurfußball eine größere öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen sollen.
    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, erklärt: „Wir können mit dem großen Programmangebot beim Finaltag einmal abbilden, was Woche für Woche auf unseren Fußballplätzen in Deutschland Realität ist. An jedem Wochenende sind weit mehr als zehnmal so viele Menschen auf Amateurfußballplätzen unterwegs als in den Bundesliga-Stadien, natürlich verteilt auf Tausende von Spielen. Mit dem Finaltag wird die große Kraft des Amateurfußballs zum Ausdruck gebracht. Entscheidend ist nicht so sehr, welche einzelnen Mannschaften in den Finals spielen. Es können ohnehin immer nur einige wenige sein. Sie stehen aber beispielhaft für den Amateurfußball, den Amateur-Spitzenfußball in Deutschland. Insofern ist die Strahlkraft dieses Pokalendspieltags von großer Bedeutung.“

    Wie fällt das Urteil nach den ersten Jahren aus?
    Sehr gut. Das Konzept ist aufgegangen, das Feedback der Fans, der Vereine und der ARD ist positiv. Die Teilnahme am Finaltag sorgt gerade bei den Amateurklubs für große Euphorie und überproportional hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Der Finaltag liefert der ARD und damit den Fans namhafte Traditionsvereine und kämpferische Underdogs, genau die Geschichten also, die den Pokalwettbewerb so faszinierend machen. Darüber hinaus haben die Landespokalwettbewerbe durch den Finaltag noch einmal eine Aufwertung erfahren – unter anderem dank der erhöhten öffentlichen Präsenz und verbesserten Präsentation. 1,90 Millionen Fernsehzuschauer schalteten in der Spitze beim Finaltag 2018 ein, der Marktanteil betrug bis zu 12 Prozent. Beide Werte lagen etwas niedriger als im Jahr zuvor (2,27 Mio./13,1 %). Im Eröffnungsjahr 2016 hatten in der Spitze 2,0 Millionen zugesehen, bei einem Marktanteil von 10,2 Prozent.

    Beteiligen sich alle Landesverbände am Finaltag?
    Im ersten Jahr wurden 17 von 21 Landespokalendspielen am Finaltag ausgetragen. Beim Finaltag 2017 waren es 20, das Endspiel in Sachsen musste aufgrund von Vorgaben der Sicherheitsbehörden einen Tag früher terminiert werden. Beim Finaltag 2018 waren erstmals alle 21 Landesverbände mit ihren Endspielen vertreten. Am 25. Mai 2019 soll dies wieder so sein, sofern die Sicherheitsbehörden keine Bedenken haben.

    Welchen Aufwand betreibt die ARD für den Finaltag der Amateure?
    Das Erste sendet sieben bis acht Stunden vom Finaltag. In der Regel bilden zwei Endspiel-Standorte die so genannten Ankerstadien, in denen die Livekonferenz eröffnet und abgeschlossen wird und die mit jeweils einem Moderator bzw. einer Moderatorin besetzt sind. Insgesamt sind am Finaltag mehr als 80 Kameras im Einsatz. Unter den Kommentatoren der Partien finden sich bekannte Namen wie Tom Bartels, Kommentator des WM-Finales 2014, oder WDR-Sportchef Steffen Simon. Letzterer fungiert bei der ARD auch als Koordinator des Finaltages. Simon betont: „Der Aufwand am Finaltag reicht für uns an die Dimensionen eines Tages bei den Olympischen Spielen heran.“

    Wer terminiert den Finaltag der Amateure?
    Der Termin für den Finaltag der Amateure wird nicht durch den DFB festgelegt, sondern gemeinsam durch die Landesverbände, wobei die finale Entscheidung von den Landesverbandspräsidenten getroffen wird. Sie vertreten dabei die Interessen der knapp 25.000 Vereine und des gesamten Amateurfußballs.

    Welche Herausforderungen stellen sich bei der Terminierung?
    Zum Saisonende ballen sich die Termine entscheidender Spiele. Nicht zuletzt die verschiedenen Interessen der höherklassigen Teilnehmer sind zu beachten. Für die Drittligisten soll der Termin nicht zu weit nach dem Saisonende in der 3. Liga liegen (möglichst nicht länger als eine Woche), um die ohnehin kurze Sommerpause nicht weiter zu reduzieren. Gleichzeitig sind die Aufstiegsspiele zur 3. Liga sowie die Relegation zur 2. Bundesliga zu beachten. Der Termin des Finaltags muss zudem die Zustimmung des übertragenden TV-Senders finden. Der Finaltag der Amateure lebt von der TV-Übertragung, sie ermöglicht aufgrund der Reichweite im Free-TV eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit für den Amateurfußball. All die verschiedenen Perspektiven und Ansichten haben die Präsidenten der Landesverbände zu beachten und zu gewichten. Allen Eventualitäten gerecht zu werden, ist dabei kaum möglich. Gesucht wird stets der bestmögliche Kompromiss – im Sinne des Amateurfußballs und im Sinne der größtmöglichen Zahl an Finalteilnehmern. Einzelinteressen sind nachzuvollziehen, können aber bei der Gesamtplanung nicht den Ausschlag geben. Die Pokalendspiele der Landesverbände verzahnen viele Ebenen des Fußballs, dies ist eine enorme Herausforderung.

    Wie werden die Konferenzen und Anstoßzeiten festgelegt?
    Der Finaltag der Amateure geht auf einen gemeinsamen Entschluss aller 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurück. Daher sind bei der Planung auch alle Landesverbände involviert. Die Organisation wird beim Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) gebündelt. Das hat zweierlei Gründe: Einerseits entstand dort die Idee, mit einem  gemeinsamen Endspieltag die Bedeutung des Amateurfußballs und des Pokalwettbewerbs hervorzuheben, andererseits besteht dort der direkte Kontakt zum in Köln ansässigen Westdeutschen Rundfunk (WDR), der die Koordination der TV-Übertragung des Finaltags der Amateure für die ARD übernimmt. Um das Ereignis trotz der vielen Partien für den Zuschauer nachvollziehbar und attraktiv zu machen, gibt es drei Anstoßzeiten. Die Verteilung der einzelnen Landespokal-Endspiele auf die drei Konferenzen bedarf einer komplexen Planung mit drei beteiligten Parteien.

    Zunächst dürfen die Landesverbände Wünsche für die Einordnung ihres Endspiels in eine der drei Konferenzen äußern. Aus diesen Vorgaben ergibt sich eine vorläufige Planung. Dann erfolgt die Abstimmung mit der ARD. Die dortigen Verantwortlichen müssen schauen, ob die Übertragung in dieser Zusammensetzung technisch möglich ist und sie zu diesen Uhrzeiten über ausreichende Kapazitäten verfügen. Außerdem wird die Zuschauerattraktivität der Zusammenstellung überprüft. Auch müssen Stadien ausgewählt werden, die als Ankerstadien fungieren.

    Anschließend folgt der entscheidende Schritt: Die Mitarbeiter der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei prüfen, ob der Ablaufplan bzw. die Zusammensetzung der drei Konferenzen den Sicherheitsanforderungen entspricht. Das Ziel besteht darin, mit angemessenem Personaleinsatz bundesweit die Sicherheit der Zuschauer in und um Veranstaltungsorte sowie auf den An- und Abreisewegen zu gewährleisten. Dabei wird unter anderem nach anderen (Sport)-Ereignissen des Tages, den Reiserouten von Fans und erfahrungsgemäß besonders problematischen Konstellationen geschaut, ehe die Freigabe erfolgt.

    Das Ergebnis geht dann an die Landesverbände, die jetzt nochmals Hinweise geben können, wenn die Wunschzeit nicht gehalten werden konnte. In diesen ganz seltenen Fällen wird sich dann nochmals abgestimmt, wobei die bundesweite Sicherheitseinordnung den Ausschlag gibt. Anschließend kommunizieren die Landesverbände die Anstoßzeiten als ihr gemeinsames Ergebnis.

    Wann findet der Finaltag 2019 statt?
    Der 4. Finaltag der Amateure wird am 25. Mai 2019 ausgetragen und damit erstmals am Tag des DFB-Pokalendspiels. Der Finaltag der Amateure liegt damit eine Woche nach dem Saisonende in der 3. Liga und Regionalliga.

    Warum wird die erste Konferenz dieses Jahr schon um 10.30 Uhr angepfiffen?
    Es ist grundsätzlich eine große Herausforderung, 21 Landespokalendspiele an einem Tag zu terminieren. Dabei stellen sich in jedem Landesverband individuelle Anforderungen, die bei den Anstoßzeiten berücksichtigt werden müssen. In diesem Jahr positioniert sich der Amateurfußball zudem als Teil der großen Sportfamilie. Am 25. Mai 2019 ist Berlin Austragungsort des internationalen Formel E-Rennens. Das Rennformat hat ebenfalls Übertragungsrechte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Daher haben der Amateurfußball, die Formel E-Rennserie und die ARD als übertragende TV-Anstalt einen Kompromiss gefunden, der aus Sicht aller Beteiligten lösungsorientiert ist. Zudem ist es in einigen Landesverbänden durchaus Praxis, dass dort auch Fußballspiele zu frühen Anstoßzeiten stattfinden.

    Werden Klubs, die sich gleichzeitig für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga und den Finaltag qualifiziert haben, ungerecht behandelt?
    In der vergangenen Saison waren bei insgesamt 21 Partien am Finaltag der Amateure mit dem 1. FC Saarbrücken, FC Energie Cottbus und SC Weiche Flensburg drei Vereine von dieser Problematik betroffen, wobei Cottbus und Flensburg in den Aufstiegsspielen im direkten Duell aufeinandertrafen. Allerdings waren die Aufstiegsspiele bewusst erst nach dem Finaltag der Amateure terminiert. Zwischen dem Finaltag und den Hinspielen der Aufstiegs-Playoffs lagen drei Tage. Bis zu den Rückspielen waren es noch einmal drei Tage.

    Aufgrund der veränderten Aufstiegsregelung zur 3. Liga mit nun 4 Aufsteigern verringert sich das Problem in der Saison 2018/2019. Da drei von fünf Regionalliga-Meistern direkt aufsteigen und nur der vierte Aufstiegsplatz im Playoff-Modus in Hin- und Rückspiel ausgespielt wird, können maximal noch zwei Teams betroffen sein.

    Die Aufstiegsspiele 2019 sind für Mittwoch, 22. Mai, und Sonntag, 26. Mai 2019, angesetzt. Der Meister der Regionalliga Nord trifft auf den Vertreter der Regionalliga Bayern. Sollte mindestens einer der beiden Vereine für den Finaltag der Amateure am 25. Mai qualifiziert sein, wird das Rückspiel der Aufstiegs-Playoffs erst am Mittwoch, 29. Mai, ausgetragen. Dies ist im Norden möglich, wo der VfB Lübeck im Endspiel um schleswig-holsteinischen SHFV-Lotto-Pokal steht und gleichzeitig mit dem VfL Wolfsburg II um die Meisterschaft in der Regionalliga kämpft. In Bayern ist kein Finaltag-Teilnehmer betroffen: Der FC Bayern München II ist als zweite Mannschaft nicht im Landespokal startberechtigt, der VfB Eichstätt ist bereits aus dem Pokal ausgeschieden und hat darüber hinaus keine Zulassung für die 3. Liga beantragt, kommt also für die Aufstiegsspiele nicht in Frage.

    Wichtig zu beachten: Wie beschrieben müssen bei der Terminfindung Kompromisslösungen gefunden werden, die zwar alle Interessenslagen berücksichtigen, aber nicht immer alle zufriedenstellen können.

    Der Tabellendritte der 3. Liga bestreitet die Relegation zur 2. Bundesliga. Was passiert, wenn sich dieser Klub gleichzeitig für den Finaltag qualifiziert?
    Nimmt ein Drittligist an der Relegation zur 2. Bundesliga teil, steht der Klub als Tabellendritter der 3. Liga automatisch als DFB-Pokal-Teilnehmer in der Folgesaison fest. Denn: Die vier bestplatzierten Teams der 3. Liga qualifizieren sich jedes Jahr für den DFB-Pokal. Das Landespokalfinale muss natürlich dennoch ausgetragen werden, wenn der Relegationsteilnehmer dieses erreicht hat. Die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga sind dieses Jahr für 24. und 27. Mai angesetzt.

    Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
    1.    Das Finale muss aus diesen sportlichen Gründen verlegt werden. Eine Neuterminierung der Relegationsspiele ist nicht möglich. Diese sind verbindlich zwischen DFB und DFL geregelt und müssen aus Gründen der Chancengleichheit auch termingerecht ausgetragen werden.
    2.    Der Relegationsteilnehmer spielt trotzdem das Landespokalendspiel, gegebenenfalls mit einer B-Mannschaft. So können beide Wettbewerbe an den geplanten Terminen ausgetragen werden. Der Karlsruher SC ist im Jahr 2018 so verfahren, da es ihm auch wichtig war, die Idee des Amateurfußballs zu unterstützen. Eine Wettbewerbsverzerrung liegt insofern nicht vor, da beide Finalteilnehmer in diesem Fall bereits als DFB-Pokal-Teilnehmer feststehen.

    Wieso wird der Finaltag nicht schon vor dem Saisonende ausgetragen?
    An Wochenenden ist dies aufgrund des in allen Ligen laufenden Punktspielbetriebs nicht möglich. Reguläre Wochentage kommen ebenfalls nicht in Frage, da die Anstoßzeiten des Finaltags der Amateure am Mittag und Nachmittag liegen. Allein aufgrund seines Umfangs kann der Finaltag nicht an einem Wochentag ausgespielt werden – erst recht nicht für Amateurteams. Bleiben noch Feiertage in diesem Zeitraum als Möglichkeit: An denen wiederum sind zum Teil Punktspiele angesetzt, zudem könnte der Finaltag in dieser Phase gleich in mehreren Ligen den Wettbewerb beeinflussen.
    Neben der Belastung für die Vereine spielen auch vernünftige Anstoßzeiten für die Fans eine Rolle. Sie können an Wochentagen kaum nachmittags ins Stadion kommen, schon gar nicht bei größeren Entfernungen. Der Finaltag der Amateure ist auch ein Familienfest des Amateurfußballs.

    Zeitlich kann nicht parallel zur Bundesliga und 2. Bundesliga gespielt werden. Das Fernsehen könnte nicht übertragen, darüber hinaus würden sich beim Thema Sicherheit (z.B. ausreichende Besetzung aller Spiele mit Sicherheitskräften, Reisewege von Fangruppierungen) zum Teil kaum zu lösende Probleme ergeben.

     

  • Termin 2019

    Termin 2019

    Die 21 Landespokalendspiele werden im kommenden Jahr am Tag des DFB-Pokal-Finales, dem 25. Mai 2019, ausgetragen. Darauf haben sich die Präsidenten der Regional- und Landesverbände auf ihrer Konferenz verständigt.

    Mehr als zehn Stunden lang wird am 25. Mai 2019 in der ARD der Ball rollen. Das Erste zeigt zunächst die Endspiele aller 21 Landespokale in einer großen Livekonferenz, verteilt auf drei verschiedene Anstoßzeitpunkte, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokal-Finales aus dem Berliner Olympiastadion folgt.

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Die Idee des DFB-Pokals als gemeinsamer Wettbewerb des gesamten deutschen Fußballs, an dem alle Vereine von der Kreisliga bis zur Bundesliga teilnehmen können, wird mit dem Finaltag der Amateure erstmals an einem Tag zusammen mit dem DFB-Pokal-Finale von der ARD bundesweit ins Bild gesetzt – ein deutliches Zeichen für den Amateurfußball.“

    Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt mit Blick auf 2019: „Die Fans dürfen sich auf einen ganz besonderen Pokaltag freuen, an dem die Brücke zwischen Profis und Amateuren, zwischen Basis und Bundesliga, zwischen Landespokal und DFB-Pokal geschlagen wird.“

    Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein, sagt: „Der Finaltag der Amateure vor dem DFB-Pokalfinale rundet den Fußballtag perfekt ab und unterstreicht die enorme Bedeutung des Amateurfußballs. Und uns freut natürlich sehr, dass wir unseren Vereinen mit unserem Bitburger-Pokalfinale in Bonn und der TV-Übertragung erneut eine besonders attraktive Plattform bieten können.“

  • Werbemöglichkeiten beim Finaltag der Amateure

    Werbemöglichkeiten beim Finaltag der Amateure

    Sie haben Interesse an einem unserer Pokalpakete oder einzelnen Werbeleistungen? Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot! Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Catrin Müller (catrin.mueller(at)fvm.de, 02242/9 18 75-28) gerne zur Verfügung. 

  • Rückblick 2018

    Rückblick 2018

    Finaltag bleibt tolle Bühne für die Amateure

    So viel Amateurfußball live im Fernsehen gab es noch nie: 21 Spiele, 68 Tore - der 3. Finaltag der Amateure in der ARD vor wenigen Wochen hat Maßstäbe gesetzt. Erstmals waren alle Landespokalendspiele in der großen Livekonferenz im Ersten zu sehen. In der Spitze saßen bis zu 1,9 Millionen Zuschauer am Pfingstmontag vor den Bildschirmen. Der höchste Marktanteil lag bei zwölf Prozent.

    Im Vergleich zum Vorjahr, als der Finaltag am Feiertag Christi Himmelfahrt stattgefunden hatte, waren die Quoten diesmal etwas geringer. 2017 hatten in der Spitze 2,11 Millionen Zuschauer eingeschaltet, der Marktanteil hatte bei bis zu 18,1 Prozent gelegen.

    In die Stadien strömten in diesem Jahr insgesamt 93.422 Besucher zu den 21 Spielen des Finaltags, im Schnitt also 4.448 pro Partie. Die höchste Zuschauerzahl mit 13.021 Personen verzeichnete das Niederrheinpokal-Finale zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen (1:0). Dahinter folgten die Endspiele in Brandenburg (9.012 Zuschauer bei SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus), im Rheinland (7.473 bei Tus Koblenz gegen TuS RW Koblenz), im Saarland (6.623 bei SV Elversberg gegen 1. FC Saarbrücken) und in Berlin (6.428 bei BFC Dynamo gegen Berliner SC).

    „Es war ein echter Feiertag für die Amateure. Großartig, wie die ARD den Amateurfußball in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden ins Rampenlicht rückt“, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel. Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure und Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, unterstreicht: „Der bundesweite Finaltag der Amateure  bot erneut großartigen Sport und eine wunderbare Bühne für den Amateurfußball, für Spieler, Klubs, Fans und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter.“

    Attraktive Gegner im DFB-Pokal

    Die schönste Belohnung für die Sieger gibt es in der ersten Runde des DFB-Pokals, denn dort treffen alle Amateurvertreter auf Gegner aus der Bundesliga und 2. Bundesliga: Bitburger-Pokalsieger Viktoria Köln empfängt mit RB Leipzig einen starken Bundesligisten (die weiteren Spiele mit FVM-Beteiligung: Bayer 04 Leverkusen tritt beim 1. CfR Pforzheim an, für den 1. FC Köln geht's zum BFC Dynamo), der niedersächsische Regionalligist SV Drochtersen/Assel zog das Traumlos FC Bayern München.  

    Überschattet wurde der 3. Finaltag der Amateure von Ausschreitungen und Pyrotechnik an verschiedenen Standorten. Fünf Partien mussten unterbrochen werden. „Es ist völlig inakzeptabel, wenn Zuschauer durch Einsatz von Pyro oder Gewalthandlungen andere Zuschauer oder Spielbeteiligte gefährden, in einem Fall ein Kind sogar körperlich verletzen. Ebenfalls nicht hinnehmbar ist es, wenn Spiele wegen des Einsatzes von Pyro oder Gewalthandlungen unterbrochen werden müssen“, betonte Dr. Rainer Koch im Anschluss: „Einigen Besuchern ging es leider in keiner Weise um Fußball. Diese sind keine Fußballfans, wir werden uns von ihnen den Finaltag der Amateure nicht kaputtmachen lassen.“

    Statement des FVM-Präsidenten Alfred Vianden zu den Vorkommnissen beim Pokalfinale in Bonn

    Finaltag 2019 am Tag des DFB-Pokalendspiels

    Der Termin für den Finaltag 2019 steht bereits fest. Die vierte Auflage wird am Tag des DFB-Pokalfinales, dem 25. Mai 2019, ausgetragen. Darauf haben sich die Präsidenten der Regional- und Landesverbände auf ihrer Konferenz verständigt. Mehr als zehn Stunden lang wird dann in der ARD der Ball rollen. Das Erste zeigt zunächst die Endspiele aller 21 Landespokale in einer Livekonferenz, wie gewohnt auf drei verschiedene Anstoßzeitpunkte verteilt, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Olympiastadion Berlin folgt.

  • Rückblick 2017

    Rückblick 2017

    Nachdem die Premiere in 2016 bereits ein voller Erfolg war, hat auch die zweite Auflage alle Erwartungen übertroffen. Sieben Stunden lang Amateurfußball live in der ARD, 20 Spiele, 83 Tore: Der 2. Finaltag der Amateure am 25. Mai 2017 wurde zu einem großen, bundesweiten Spektakel, das für reichlich sportliche Schlagzeilen sorgte.

    In der Spitze bis zu 2,27 Millionen Menschen sahen der TV-Konferenz in der Sportschau zu, der Marktanteil lag bei bis zu 13,1 Prozent. Eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (2 Millionen, 10,2%). Und in die Stadien kamen fast 100.000 Zuschauer.

    Hier finden Sie eine komplette Übersicht der Zahlen und Fakten zum Finaltag der Amateure 2017!

    Im Fußball-Verband Mittelrhein standen sich Fortuna Köln und der Bonner SC als Finalisten gegenüber. Mit 1:0 setzte sich am Ende der Regionalligist Bonner SC gegen den Kokurrenten aus der dritten Liga durch. Alle Informationen zum diesem Spiel finden Sie hier.

  • Rückblick 2016

    Rückblick 2016

    Die Premiere vor rund fünf Monaten war ein großer Erfolg, nun wird die zweite Auflage geplant: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), seine 21 Landesverbände und die ARD haben sich auf den Termin für den Finaltag der Amateure 2017 verständigt. Gespielt wird am Donnerstag, 25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt). Zum zweiten Mal zeigt die ARD die Endspiele um die Landespokale bundesweit in einer großen Livekonferenz.

    Am ersten Finaltag der Amateure waren 17 Landespokal-Endspiele ausgetragen worden, lediglich vier Landesverbände konnten nicht dabei sein. Die rund achtstündige Livesendung, die in Hamburg startete und in Essen endete, hatte im Durchschnitt 1,37 Millionen und in der Spitze mehr als zwei Millionen Fernsehzuschauer (Marktanteil: 10,2 Prozent). 2017 werden voraussichtlich alle 21 Landesverbände beteiligt sein. Die Gewinner ziehen in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/2018 ein.

    Als aktuelles Vorbild für die Amateurklubs kann der FC-Astoria Walldorf dienen: Der Verein aus der Regionalliga Südwest erzielte das historische erste Tor am Finaltag der Amateure 2016 im Endspiel des Badischen Fußballverbandes, bezwang dort die SpVgg. Neckarelz mit 2:0 und schaffte dadurch die Qualifikation für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2016/17. Nach Erfolgen über Zweitligist VfL Bochum (4:3 nach Verlängerung) und Bundesligist SV Darmstadt 98 (1:0) steht der Viertligist aus Walldorf nun im DFB-Pokal-Achtelfinale und empfängt am 7./8. Februar 2017 den Zweitligisten Arminia Bielefeld.

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Der 25. Mai 2017 wird dank des DFB, seiner Landesverbände und der ARD der nächste große Tag für den gesamten deutschen Amateurfußball werden. Nach den tollen Erfahrungen mit dem ersten Finaltag fiebern wir alle bereits jetzt diesem Spektakel entgegen, das wieder viele Amateurfußballer und Fans in seinen Bann ziehen wird. Dass Regionalligist FC-Astoria-Walldorf derzeit im DFB-Pokal derart für Furore sorgt, ist eine wunderbare Geschichte und zeigt, was sich aus der Teilnahme am Finaltag entwickeln kann.“

    Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, erklärt: „Es freut mich sehr, dass der Finaltag der Amateure nach einem erfolgreichen Start in diesem Jahr auch 2017 seine Fortsetzung findet. Dass dabei gemeinsam mit der ARD frühzeitig eine Terminabstimmung erfolgte, zeigt das Interesse aller Beteiligten am Finaltag. Bei den Partien der 2. DFB-Pokal-Runde konnten wir kürzlich wieder erleben, wie spannend dieser Wettbewerb ist und welche Faszination er ausübt – und der Finaltag der Amateure ist für die Amateurvereine der Schritt dorthin.“

    Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein: „Der Finaltag der Amateure ist eine echte Erfolgsgeschichte. Dass diese Entwicklung, die die herausragende Bedeutung und das Interesse am Amateurfußball unterstreicht, ihren Ursprung im Fußball-Verband Mittelrhein hat, freut uns natürlich sehr, ebenso, dass wir wie im letzten Jahr auch diesmal wieder die Koordination des Großprojekts für alle Landesverbände übernehmen. Die Attraktivität unseres Bitburger-Pokalfinals hat in den letzten Jahren mit dem festen Endspielort in Bonn und der TV-Übertragung immer weiter zugenommen, inzwischen ist eine echte Marke daraus geworden. Das stärkt den Amateurfußball, und genau das ist unser Ziel und unsere Aufgabe als Landesverband.“

    WDR-Sportchef Steffen Simon sagt: „Die Premiere des Finaltags im vergangenen Mai war rundum gelungen. Mit der Erfahrung aus dieser Veranstaltung wollen wir auch 2017 ein hochklassiges Gesamtpaket schnüren. Da ist es besonders erfreulich, dass wir diesmal mit allen 21 Landespokalendspielen, also auch mit den tollen Traditionsvereinen im Osten Deutschlands, planen können. Wir freuen uns sehr auf dieses sportliche Großereignis.” Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird erneut die Übertragung der Livekonferenz in der ARD koordinieren.


Die Pokalsieger seit 1995

  • Übersicht

    Übersicht

    2017/18 FC Viktoria Köln
    2016/17 Bonner SC
    2015/16 FC Viktoria Köln
    2014/15 FC Viktoria Köln
    2013/14 FC Viktoria Köln
    2012/13 SC Fortuna Köln
    2011/12 FC Hennef 05
    2010/11 TSV Germania Windeck
    2009/10 TSV Germania Windeck
    2008/09 FC Germania Dattenfeld
    2007/08 FC Wegberg-Beeck
    2006/07 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    2005/06 TSV Alemannia Aachen II
    2004/05 1. FC Köln II
    2003/04 1. FC Köln II
    2002/03 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    2001/02 TSV Alemannia Aachen II
    2000/01 FC Blau-Weiß Brühl
    1999/00 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1998/99 TSV Alemannia Aachen II
    1997/98 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1996/97 TSV Alemannia Aachen II
    1995/96 TSV Bayer 04 Leverkusen II
    1994/95 1. FC Köln II
       
       
       

Hauptsponsor Bitburger

  • Infos

    Infos

    Seit 2011 wird der FVM-Pokalwettbewerb der Herren - inklusive aller neun FVM-Kreise - als Bitburger-Pokal bzw. Bitburger-Kreispokal ausgetragen.

    „Wir freuen uns sehr, mit Bitburger einen attraktiven und namhaften Partner für den Herren-Pokal an unserer Seite zu haben“, erklärt FVM-Präsident Alfred Vianden. „Der FVM-Pokal hat bei den Vereinen ein hohes Standing. Auch dank der Unterstützung von Bitburger konnten wir diese Wertigkeit für den wichtigsten Wettbewerb auf Landesverbands- und Kreisebene weiter steigern.“

    „Der FVM ist ein wichtiger Kooperationspartner im für uns so wichtigen Feld des Fußball-Breitensports“, so Marco Boor, Sponsoring-Direktor von Bitburger. „Wir freuen uns sehr, auch den Amateurfußball entsprechend unterstützen und begleiten zu können. Die Region gehört seit über 100 Jahren zu unserem engsten Heimatgebiet, Bitburger hat hier viele Freunde. Die Partnerschaft mit dem FVM ist daher ein ideale Ergänzung unseres regionalen Fußball-Engagements.“
     

Nach oben scrollen