Kreis Köln

Torgrößen-Studie des FVM bei den F-Junioren

Der Fußballverband Mittelrhein testet aktuell neue Torgrößen im Bereich der F-Junioren. Aus diesem Anlass fand heute auf der Platzanlage des SV Refrath-Frankenforst in Bergisch-Gladbach ein Kurzturnier statt, das erste Aufschlüsse über die Torquote bei veränderten Torgrößen geben sollte.

Torgrößen-Studie des FVM bei den F-Junioren

Die vier beteiligten Mannschaften SV Refrath-Frankenforst, der 1. FC Köln, der FC Hennef 05 und der CfB Ford Niehl spielen zunächst in der Turnierform jeder gegen jeder ein „Miniturnier“ aus, wobei jede Begegnung mit einem Siebenmeterschießen abgeschlossen wurde. Dies zunächst auf die normalen Jugendtore in der Größe 5 X 2 Meter.

In der 2. Turnierrunde mit den gleichen Begegnungen wurde dann eine zusätzliche Latte montiert, so dass sich die Größe des Tores auf 5 X 1,65 Meter verkleinerte.

 

Das primäre Ziel dieser Studie ist, herauszufinden, ob die verringerten Torhöhen qualitative Vorteile für das Fußballspiel dieser Altersklasse im Herausspielen von Torchancen haben, in dem beispielsweise weniger hohe Torschüsse aus wenig aussichtreichen Situationen erfolgen, sondern Torchancen durch Kombinationsspiel herausgespielt werden und zudem Torhüter mit einer „durchschnittlichen“ Körperlänge dieses Alters erfolgreicher hohe Bälle abwehren können, die bisher aufgrund der Torhöhe unerreichbar waren, selbst wenn die Bälle unmittelbar über dem Torhüter auf das Tor fliegen.

Es gab durchaus feststellbare Unterschiede bei der Anzahl der erzielten Tore, ob dies signifikant war, muss jedoch noch ausgewertet werden. Ebenso ist sicher die Technik und Montage der zusätzlichen Querlatte noch nicht gänzlich ausgereift. Ferner sind zudem noch damit verbundene Kosten klar zu definieren, die für alle Vereine ja keine unwesentliche Rolle spielen und dem Ansinnen einer Torgröße, die dieser Altersklasse angemessen ist, nicht entgegen sprechen sollten.

Um eventuelle Ergebnisse dieser FVM-Studie zu untermauern, ist für 14. Juni 2017 ein zweites Turnier im gleichen Zeitrahmen und Modus vorgesehen.

Verfolgt wurden diese Testturniere von einer Reihe haupt- wie ehrenamtlicher Mitarbeiter des FVM wie Oliver Zeppenfeld, Karl Fassbender, Norbert Teipel oder auch Marc Dommer.

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