FIFA-U-20-Frauen-WM endet mit Zuschauerrekord
Die FIFA U-20-Frauen-WM 2010 in Deutschland hat einen neuen Zuschauerrekord in der Geschichte der FIFA Juniorinnen-Wettbewerbe aufgestellt: 397.385 Zuschaue r haben die 32 Spiele der U20-Frauen in Bochum, Bielefeld, Augsburg und Dresden verfolgt, im Durchschnitt haben also 12.418 Fans. Die bisherige Bestmarke von 351.309 Zuschauern wurde 2008 bei der FIFA U-20-Frauen-WM in Chile erreicht.
125.609 Zuschauer verfolgten die sechs Spiele des deutschen Teams im Stadion verfolgt haben. Auch Begegnungen ohne Beteiligung der DFB-Auswahl, darunter das Viertelfinale zwischen Mexiko und der Republik Korea vor 21.200 Fans im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion, erwiesen sich als Publikumsmagneten.
„Dieser Zuschauerrekord beweist, wie hoch das Interesse am Frauenfußball in Deutschland ist. Es freut uns sehr, dass neben den traditionellen Fußballfans auch Kinder und Familien einen großen Anteil an diesem Erfolg haben. Diese tolle Resonanz ist gleichzeitig ein starkes Signal im Hinblick auf die Frauen-WM 2011“, sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.
So befinden sich die Verkaufszahlen der Eintrittskarten für die FIFA Frauen-WM 2011 in Deutschland auf einem vielversprechenden Niveau: Ein Jahr vor Anpfiff ist mit rund 250.000 Tickets etwa ein Drittel des im freien Verkauf zur Verfügung stehenden Kartenkontingents abgesetzt worden. Am 15. September 2010 startet der Verkauf der Einzeltickets für die Frauen-WM 2011. „Unser Ziel für 2011 heißt: ausverkaufte Stadien bei allen 32 Spielen“, betonte die OK-Präsidentin.
Gemeinschaftswerk mit 900 Volunteers
Ergänzt werden die Rekordzahlen im Ticketbereich bei der FIFA U-20-Frauen-WM durch weitere eindrucksvolle Fakten. Neben den rund 250 Mitarbeitern der FIFA und des OK im Düsseldorfer Hauptquartier und in den vier Spielorten waren 5.000 Ordner sowie 900 Volunteers im Einsatz, zu deren Aufgaben unter anderem die Betreuung der 394 akkreditierten Medienvertreter sowie der 3.136 Ehrengäste zählte. Insgesamt wurden in allen Bereichen 6.056 Akkreditierungen ausgestellt. OK-Präsidentin Steffi Jones legte bei ihren Reisen zwischen der Frankfurt OK-Zentrale, dem Hauptquartier in Düsseldorf und den vier WM-Stadien 7.790 Kilometer zurück.
„Die U-20-Frauen-WM war ein Gemeinschaftswerk, das unser OK mit Bravour gemeistert hat. Unser Team ist bestens gerüstet für die große Herausforderung im Sommer 2011“, kommentierte Steffi Jones in ihrer Abschlussbilanz.












