FVM-Hallenpokal der Frauen

Der FVM-Hallenpokal der Frauen wurde 2006 ins Leben gerufen. Teilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften (pro Verein eine Mannschaft) der Frauenklassen Kreisliga bis Regionalliga. Die Teilnahme am Hallenpokal ist freiwillig.

Seit der Saison 2015/16 wird der Hallenpokal nach den Futsal-Regeln ausgespielt. Der seit 2007 parallel stattfindende Futsal-Cup wurde daraufhin eingestellt.

Die Durchführung der Vorrunden obliegt zunächst den Kreisen. Die Termine und Einteilungen der Vorrunden werden den Vereinen rechtzeitig mitgeteilt. Hier werden 9 Kreissieger ermittelt. Der Sieger des Vorjahres ist für die Endrunde gesetzt.

Die Auslosung und Einteilung der Endrunde obliegt dem Verbandsausschuss für Frauenfußball.

FVM-Hallenpokal der Frauen 2018

Der Frauen-Hallenpokal des Fußball-Verbandes Mittelrhein brachte einen Überraschungssieger hervor. Der Bezirksligist Blau-Weiß Königsdorf setzte sich im Finale der Endrunde mit 1:0 gegen den Mittelrheinligisten 1. FFC Bergisch Gladbach durch.

Das entscheidende Tor erzielte Melanie Kolacki. Die Torjägerin der Königsdorfer – aktuell 27 Treffer in zehn Ligaspielen – bewies ihre Vollstreckerqualitäten bereits in der Gruppenphase, in der sich ihr Team nur dem späteren Finalgegner Bergisch Gladbach geschlagen geben musste. Im Endspiel machten es Kolacki, die bereits beim 1. FC Köln in der 2. Bundesliga spielte, und ihre Kolleginnen dann besser.

„Eigentlich möchte ich kein Sonderlob verteilen, weil es nicht fair wäre, jemanden nach dieser guten Teamleistung herauszuheben. Aber es ist natürlich schon auffällig, dass unsere Stürmerin nicht auszuschalten war. Unsere Torhüterin Rebecca Niehüser hat zudem viele wichtige Bälle gehalten“, sagte Trainer Frank Wimmer zufrieden.

Dass der Tag mit einem Finalsieg enden würde, hätte er sich nicht träumen lassen können: „Mit den Regionalligisten und Mittelrheinligisten waren richtige Kaliber vertreten. Wir sind angereist, um Spaß zu haben und als Team aufzutreten. Ich denke, das ist uns gelungen. Wir haben uns in das Turnier hereingearbeitet – und am Ende auch verdient gewonnen.“ Freudestrahlend fügte er an: „Menschlich und sportlich macht es richtig Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten.“

Zvonko Kriste, Coach des 1. FFC Bergisch Gladbach, sah die Finalniederlage gelassen: „Wir hatten es mit einem starken Gegner zu tun. In einem Endspiel entscheidet manchmal ein Fehler. Den haben wir gemacht – und das hat gekostet. Nächstes Jahr greifen wir neu an.“

Nach den Gruppenspielen hatte sich Königsdorf im Sechsmeterschießen gegen Mittelrheinligist TuS Jüngersdorf-Stütgerloch durchgesetzt. Bergisch Gladbachs Weg ins Finale führte über den ebenfalls überraschend stark aufspielenden Bezirksligisten TSV Wolsdorf (2:0). Im Spiel um den dritten Platz schlug Ausrichter Jüngersdorf-Stütgerloch die Wolsdorferinnen erst im Sechsmeterschießen (4:3). Enttäuschte Gesichter gab es bei den Regionalligisten Fortuna Köln und Bayer Leverkusen II. Beide Teams schieden schon in der Gruppenphase aus. Jürgen Schuster, Thorsten Schuhmann, Daniel Pilz und Kevin Teichmann leiteten die nach Futsal-Regeln gespielten Partien.

Anja Hompesch, Vorsitzende des FVM-Ausschusses für Frauenfußball, freute sich über die gelungene Veranstaltung: „Der Standort Inden im Fußballkreis Düren liegt in optimaler Lage im FVM-Gebiet. Es herrschte eine nette Atmosphäre. Am Ende gab es mit Königsdorf einen überraschenden, aber verdienten Sieger. Ein Kompliment muss man auch dem Ausrichter Jüngersdorf-Stütgerloch machen.“ (Kevin Teichmann)


Die Sieger des FVM-Hallenpokals der Frauen seit 2007

2018 BW Königsdorf
2017 Bayer 04 Leverkusen
2016 SF Uevekoven
2015 Alemannia Aachen
2014 Alemannia Aachen
2013 Pulheimer SC
2012 SV Eilendorf
2011 Pulheimer SC
2010 VfL Kommern
2009 VfL Kommern
2008 SV RW Merl
2007 FC Teutonia Weiden

Die Sieger des FVM-Futsal-Cups der Frauen von 2007 – 2014

2014 1. FC Köln II
2013 SC Fortuna Köln
2012 Alemannia Aachen
2011 Bayer 04 Leverkusen II
2010 Pulheimer SC
2009 SC Fortuna Köln
2008 SC Fortuna Köln
2007 SC Fortuna Köln
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