Saisonneuerungen

Es geht wieder los, die neue Spielzeit geht in eine neue Runde. Wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal wieder einige Neuerungen, die der Fußball-Verband Mittelrhein zusammen mit seinen Kreisen angestoßen hat, um den Spielbetrieb immer wieder ein Stück besser und attraktiver zu machen. Hier finden Sie die Neuerungen im Überblick.

  • Sperre nach 5. Gelber Karte

    Sperre nach 5. Gelber Karte

    In der Mittelrheinliga der Herren wird ab sofort ein Spieler, der in fünf Meisterschaftsspielen durch den Schiedsrichter verwarnt wird, für das nächste Spiel automatisch gesperrt. Wie auch in den höheren Klassen wird eine Verwarnung nach einem Platzverweis bzw. einer gelb/roten Karte nicht registriert. Der entsprechende Spieler hat auch nicht die Möglichkeit, in anderen Mannschaften des Vereins mitzuwirken. Eine Sperre am Ende der Saison wird nicht in die neue Saison übertragen. Bereits in der Hälfte aller Verbände im DFB wird die Sperre nach der 5. gelben Karte erfolgreich praktiziert.

  • Dialogwerkstatt Spielbetrieb

    Dialogwerkstatt Spielbetrieb

    Eine weitere Neuerung ist die „Dialogwerkstatt Spielbetrieb“. Der Verbandsspielausschuss möchte zu Beginn des neuen Jahres mit den Vereinen, die am Verbandsspielbetrieb der Herren teilnehmen, über den Spielbetrieb diskutieren und diesen noch effizienter gestalten. Weitere Informationen folgen in Kürze.

  • Spielberechtigung online abfragen

    Spielberechtigung online abfragen

    In der Mittelrhein- und Landesliga der Herren sowie in den Mittelrhein- und Bezirksligen der Jugend gibt es in der neuen Saison die Möglichkeit, die Spielberechtigung auch über das DFBnet in Spielplus nachzuprüfen. Um dies nutzen zu können, wird allen Vereinen nahegelegt, die entsprechenden Spielerfotos hochzuladen. Die Spielberechtigungsliste muss vor Ort vom Schiedsrichter einsehbar sein, so dass die Funktion genutzt werden kann. Gerade wenn die Spielerpässe in Papierform unter bestimmten Gründen nicht vorliegen, bietet diese Option eine nützliche Variante, um die Spielberechtigung zu prüfen. Sowohl die Sperre nach der 5. gelben Karte als auch die Spielberechtigungsprüfung über Spielplus sollen langfristig auf alle Spielklassen ausgeweitet werden.

    Weitere Informationen sind den Durchführungsbestimmungen zum Spielbetrieb 2016/17 zu entnehmen, die auf Downloadbereich bereitstehen.

  • Norweger Modell

    Norweger Modell

    In den Fußballkreisen Rhein-Erft und Bonn wird in den Kreisligen der Frauen das Spiel jeweils nach dem „Norweger Modell“ angepfiffen. In Bonn bereits im letzten Jahr getestet, geht dort erneut eine komplette Staffel an den Start, in der die Mannschaften angeben, ob sie mit neun, zehn oder elf Spielerinnen antreten. Im Fußballkreis Rhein-Erft haben drei Mannschaften angegeben, innerhalb der Kreisliga mit neun Spielerinnen an den Start zu gehen. Alle anderen Mannschaften der Kreisliga reduzieren ihre „Startelf“ dann, sobald sie gegen diese Teams antreten. „Die Mannschaften hätten sonst kein Team melden können, haben aber im Jugendbereich durchaus Nachwuchs, der in den nächsten Jahren bei den Frauen spielen kann. Dank des Norweger Modells können die Klubs nun die Spielerinnen halten, die sonst vielleicht sogar ganz mit dem Fußball aufgehört hätten“, erklärt die Frauenbeauftragte des Fußballkreises Rhein-Erft, Susanne Milden. 

  • Time Out

    Time Out

    Ein weiteres Pilotprojekt ist das „Time Out“, das im Fußballkreis Berg in der Kreisliga D getestet wird. Pro Halbzeit kann jede Mannschaft eine Auszeit in Anspruch nehmen. Neben taktischen Besprechungen kann dies auch nützlich sein, um Hektik aus dem Spiel zu nehmen. Bekannt ist das Time Out besonders aus den Spielarten American Football, Basketball, Eishockey oder Handball.

    Wie auch beim „Norweger Modell“ sollen die Mannschaften und Staffelleiter nun bis zur Saison 2018/19 die Neuerungen testen und über ihre Erfahrungen berichten, um die Änderungen bewerten zu können. 

  • Jugend - Neue Ballgrößen im Kinderfußball

    Jugend - Neue Ballgrößen im Kinderfußball

    Fußballschuhe, Schienbeinschoner und Trikots gibt es seit vielen Jahren für große und kleine Kicker, auch die Spielfeldgrößen und Spielformen wurden im Kinder- und Jugendbereich immer weiter an das Alter der Nachwuchskicker angepasst. Bei den Bällen mussten die Jüngsten aber immer noch mit großen und schweren Bällen der Erwachsenen oder Jugendlichen spielen. Das ist weder für die Gesundheit noch für die fußballerische Entwicklung von Kindern förderlich. Daher hat der Fußball-Verband Mittelrhein Bälle der Größe 3 bei Bambini- und F-Jugendmannschaften eingeführt, zunächst auf freiwilliger Basis und mit Beginn der neuen Spielzeit verpflichtend. Damit die Vereine bei der Umstellung auf die neuen Ballgrößen eine Starthilfe erhalten, hat die IKK classic als Gesundheitspartner des Verbandes 2.000 Bälle gesponsert, die in den letzten Wochen bzw. in Kürze über die Kreise an alle Vereine mit F-Jugendmannschaften ausgegeben wurden bzw. werden. 

  • Ü32

    Ü32

    Nach der erfolgreichen Premiere der Ü32-Mittelrheinliga im letzten Jahr bietet der Verbandsausschuss für Freizeit- und Breitensport auch zur neuen Spielzeit wieder einen Ligaspielbetrieb für Ü32-Herren- Mannschaften parallel zu den Kreis- und Mittelrheinmeisterschaften an. Interessierte Teams sind herzlich willkommen. „Im Idealfall sind es so viele Mannschaften, dass wir eine zweite Staffel bilden können und sich die Fahrzeiten reduzieren“, so Alfons Arnoldy, Staffelleiter und zweiter Vorsitzender des F&B-Ausschusses.

    Die Rahmendaten im Überblick:

    • Die Spielzeit beginnt am 19. September 2016.

    • Spieltag ist grundsätzlich der Montag bei flexibler Handhabung.

    • Großfeld 11:11 (Norweger Modell 10:10 oder 9:9 möglich)

    • Spielzeit: 2 x 35 Minuten

    • beliebig häufiges Ein- bzw. Auswechseln

    • Wiedereinwechseln unbegrenzt möglich

    • Meldeschluss ist der 7. September 2016

    • Ein Infotreffen für interessierte Mannschaften findet am 29. August, 19.00 Uhr, bei der

    Spvg. Porz statt.

    • Die Anmeldung für Infotreffen und Ligateilnahme senden Interessierte bitte an Claus

    Adelmann (E-Mail: claus.adelmann(at)fvm.de, Telefon: 02242/91875-43).

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