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Germania Windeck gewinnt FVM-Pokal der Herren (+ Bildergalerie)
Der TSV Germania Windeck hat seinen Titel im FVM-Pokal der Herren erfolgreich verteidigt. Am Mittwochabend besiegte der NRW-Liga-Dritte den VfL Alfter im Walter-Mundorf-Stadion in Siegburg mit 2:0 (1:0). Matchwinner vor 2.400 Zuschauern war Markus Hayer, der beide Treffer erzielte.
In Sachen Dramatik reichte das Spiel nicht an das Vorjahresfinale heran, als die Windecker den Bonner SC nach Elfmeterschießen besiegten. Doch auch diese Partie zwischen dem Favoriten aus der NRW-Liga und dem Landesligameister begann munter. In der achten Minute hatte Windecks David Müller Pech, als sein Schuss nur an der Unterkante der Latte landete. Im Gegenzug hatte Marek Dabrowski mit einem Schuss knapp über das Tor die erste Alfter-Chance. Neun Minuten später startete Thorsten Nehrbauer aus der eigenen Hälfte bis an den Strafraum des VfL, doch auch sein Schuss aus 18 Metern ging knapp am Tor vorbei. Windeck profitierte schließlich von einem Abwehrfehler der Alfterer, um in Führung zu gehen. Mateusz Matysiks Rückpass auf Torwart Klaus Schnieber nahm zu wenig Fahrt auf, Markus Hayer sprintete in den Ball und schob aus sieben Metern zum 1:0 ein. Danach flachte die Begegnung ab. Alfter wirkte nervös, Germania abgeklärter, ohne jedoch größere Torchancen verbuchen zu können.
„Ich habe meinen Jungs in der Halbzeitpause gesagt, dass sie den Respekt ablegen sollen“, erklärte Alfters Trainer Dimitrios Karachalios den stärkeren Auftritt seiner Mannschaft nach dem Wechsel. Alfter begann mutiger, machte Druck und kam durch einen Kopfball von Michael Henseler nach einem Freistoß zur größten Chance, die Windecks Torhüter Michael Cebulla klären konnte. Der VfL war das bessere Team, blieb jedoch ohne durchschlagende Aktionen vor dem Tor. Anders die Windecker: Der eingewechselte Alexander Hettich bediente nach einem schnell vorgetragenen Konter Markus Hayer, der aus fünf Metern unbedrängt zum 2:0-Endstand einschießen konnte (79.). Nach dem Schlusspfiff war der Jubel entsprechend groß, auch wenn Windecks Trainer Heiko Scholz einräumte: „Wir mussten hart arbeiten. Man hat gesehen, dass Alfter gute Mannschaft hat.“ „Der Sieg der Windecker ist verdient“, gratulierte Karachalios dem alten und neuen Titelträger. „Wir selbst können mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden sein, da waren wir auf Augenhöhe.“
Mit dem FVM-Pokalsieg haben sich die Windecker für die erste Runde des DFB-Pokals qualifiziert und hoffen in der Auslosung am 5. Juni auf einen so attraktiven Gegner wie im letzten Jahr mit Schalke 04.
Im Rahmen des Pokalfinals wurden auch Schiedsrichter Roland Linzenich, der mit dem Pokalfinale (an der Seite von Michael Mießeler und Hilko Paulsen) sein letztes Spiel bestritt, und der FVM-Pokalspielleiter Hans-Josef Geiser, der nach über 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit nun in den "Fußball-Ruhestand" geht, verabschiedet. Der Dank geht auch an den Siegburger SV 04 für die Organisation vor Ort.
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