Fachtagung gegen Gewalt und Rechtsextremismus

Immer häufiger kommt es zu Gewaltvorkommnissen auf unseren Sportplätzen, die unterschiedliche Ursachen haben können. Leidtragende sind immer auch die Vereine, die mit hohen Strafen belegt werden und ihren guten Ruf aufs Spiel setzen. Wie erkennt man als Vereinsverantwortlicher im Vorfeld Gewaltpotenziale? Wie reagiert man, um die Situation vor Ort zu retten?

Ein Teil der „neuen Gewalt“ auf unseren Fußballplätzen geht von der rechtsextremen Szene aus. Im Fußballkreis Düren verwüsten vermutlich Anhänger der rechtsextremen „Kameradschaft Aachener Land“ einen Sportplatz am Vorabend eines Fußballspiels mit Hakenkreuzen und Symbolen. Auch in der unmittelbaren Bonner Umgebung sind solche „Kameradschaften“ aktiv. Für Rechtsextremisten bilden unsere Vereine die Möglichkeit der Unterwanderung bestehender Organisationen und eine mögliche Bühne für Agitation und Werbung. Wie erkennt man als Vereinsverantwortlicher die neue rechte Szene? Welche Zeichen und Symbole nutzt sie, wie hält man Rechtsextremismus aus unseren Vereinen heraus?

Der Fußball-Verband Mittelrhein hat aus diesem Grund gemeinsam mit dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesstadt Bonn am 20. Februar 2010 die Fachtagung "Zusammen stark - Fußballvereine gegen Gewalt und Rechtsextremismus" durchgeführt.

Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der einzelnen Workshops zum Download:

Hier finden zusätzlich eine ausführliche Broschüre des Innenministeriums NRW zu der Thematik des Workshop 1.


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