Fair-Play-Pokal

Jede Woche spielen rund 200.000 Spielerinnen und Spieler Fußball in allen Altersklassen des Fußball-Verbandes Mittelrhein. Perfekte Rahmenbedingungen für all diese Kicker zu schaffen, ist eine der vielen Aufgaben des siebtgrößten Landesverbandes im DFB: Doch darüber hinaus möchte der FVM seinen Mitgliedern auch ideelle Werte vermitteln. „Ein faires und tolerantes Miteinander auf und neben dem Fußballplatz ist mehr denn je die Grundvoraussetzung dafür, dass alle Beteiligten – Spieler, Schiedsrichter, Zuschauer und ehrenamtlich Aktive – lange Spaß an ihrem Hobby haben“, erklärt FVM-Präsident Alfred Vianden.

Fair-Play-Pokal spornt an

Daher hat der Fußball-Verband Mittelrhein verschiedene Aktionen und Aktivitäten ins Leben gerufen, die allen Akteuren immer wieder die wichtige Bedeutung von Fairness vor Augen führen: Vor allem der Fair-Play-Wettbewerb, bei dem die fairsten Senioren- und Junioren-Mannschaften einer Saison mit attraktiven Preisen belohnt werden, hat sich als fester Bestandteil im FVM-Spielbetrieb etabliert. „Viele Mannschaften haben den Fair-Play-Pokal wirklich verinnerlicht und schauen nun eben nicht mehr nur auf ihr Spielergebnis, sondern auch darauf, wie sie es erzielen“, bilanziert der im FVM für Fair Play zuständige Vizepräsident Hans-Christian Olpen. „Da hat sich ein Wandel vollzogen, der uns sehr freut und der zeigt, dass unser Konzept, faires Spiel zu belohnen, aufgeht.“

Attraktive Preise

Wenn faires Verhalten zudem so lukrativ belohnt wird wie im ODDSET-Fair-Play-Pokal, ist der Anreiz natürlich noch einmal größer. „Wir haben immer wieder auf die Wertung (die der FVM viermal jährlich veröffentlicht) geschielt und uns dann im Frühjahr gesagt: Jetzt sind wir schon so weit, jetzt wollen wir auch gewinnen“, hört man von vielen Vereinsvertretern.

Fairness und sportlicher Erfolg gehen Hand in Hand

Dass sich zudem sportlicher Erfolg und Fairness nicht ausschließen, sondern offensichtlich vielmehr zusammenhängen, ist eine weitere positive Erkenntnis aus dem ODDSET-Fair-Play-Pokal. „Die Mannschaften, die in der Meisterschaft oben mitspielen, setzen sich nicht mit unfairen Mitteln durch, sondern überzeugen durch guten Fußball“, weiß Olpen. 

Faires Verhalten messbar machen

Um faires Verhalten für alle Mannschaften mess- und damit vergleichbar zu machen, gibt es eine so genannte Wertung mit Maluspunkten, die z.B. für gelb-rote und rote Karten (bzw. Zeitstrafen im Juniorenbereich), erstmals ab 2012/13 auch für gelbe Karten, Sperren oder Strafen nach Spruchkammerverhandlungen vergeben und für eine gesamte Saison aufaddiert werden.

Fair-Play-Pokal auch für Frauen

Seit der Spielzeit 2012/13 führt der FVM auch für die Frauenmannschaften auf Verbandsebene den Fair-Play-Wettbewerb durch.


Beteiligte Mannschaften

Am Wettbewerb beteiligt sind alle Herren- und Frauenmannschaften der Spielklassen auf Verbandsebene (Mittelrheinliga, Landesliga, Bezirksliga) sowie alle A- und B-Juniorenmannschaften, die auf Verbandsebene spielen (Verbandsliga, Bezirksliga). Zusätzlich werden die fairsten C-Juniorenmannschaften (Bezirksliga) mit einem Sonderpreis geehrt. Die Staffelleiter führen wie bisher die Fair-Play-Tabelle und melden die Zwischenstände bzw. den Endstand zur Veröffentlichung in der Verbandsveröffentlichung „AMonline“ bzw. auf den FVM-Internetseiten. Ausgewertet werden die Spielberichte und Spruchkammerentscheidungen der Meisterschaftsspiele sowie der Pokalspiele auf FVM-Ebene.

Fair Play lohnt sich: Die Gewinner und Platzierten aller Kategorien erhalten attraktive Preise!

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