Der FVM

Der Fußball-Verband Mittelrhein e. V. (FVM) ist der siebtgrößte der 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Er bildet mit den Nachbarverbänden (FV Niederrhein, FuLV Westfalen) den Westdeutschen Fußballverband (WDFV).

Der FVM betreut rund 330.000 Einzelmitglieder in 1.200 Vereinen und Betriebssportgemeinschaften in seinem räumlichen Ausdehnungsbereich von Leverkusen bis Blankenheim und von Aachen bis Gummersbach.

Die Aufgaben und Zielsetzungen des FVM sind vielschichtig. Am besten lassen sie sich mit einem Blick auf die Präambel der Satzung des FVM darstellen:

Der Fußball-Verband Mittelrhein setzt sich als Ziel, junge Menschen für das Fußballspiel zu begeistern und zur Persönlichkeitsbildung beizutragen, den Fußballsport in seinem Gebiet zu organisieren und zu fördern, den Freizeit- und Breitensport zu pflegen und zu unterstützen, die ehrenamtliche Tätigkeit zu fördern, vor allem junge Menschen an ehrenamtliche Aufgaben heranzuführen, sich für den Gedanken des Fair Play einzusetzen, dem Missbrauch von Drogen und Dopingmitteln wirksam zu begegnen, ebenso jeder Art von Gewalt im Zusammenhang mit dem Fußballsport, sich sozial- und gesellschaftspolitisch zu engagieren, insbesondere die soziale Integration aller Mitbürger zu unterstützen, sich für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes einzusetzen.


Verbandsgebiet

In seiner räumlichen Ausbreitung reicht er von Aachen bis Gummersbach auf der West-Ost-Achse und von Leverkusen bis Blankenheim auf der Nord-Süd-Achse.

In seiner Ausdehnung entspricht der FVM damit – von marginalen Abweichungen abgesehen – dem politischen Regierungsbezirk Köln, einem der bevölkerungsreichsten Regierungsbezirke Nordrhein-Westfalens und der Bundesrepublik Deutschland.

Anlässlich der Strukturreform im Jahr 2000 wurden die damals noch 16 Fußballkreise in die oben erkennbaren neun Kreise überführt. Die hierdurch erreichte Qualitätssteigerung in den Leistungsklassen ist deutlich erkennbar. Die Angleichung der Fußballkreisgrenzen an die politischen Landkreise haben einen starken Beitrag dazu geleistet, dass der Fußball seine Interessen in der Lokalpolitik noch deutlicher machen konnte.

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