Vereinsdialog

Offene Ohren haben: Vereinsdialoge führen

  • Verbandspräsident, Präsidiumsmitglieder und Kreisvertreter besuchen FVM-Vereine und tauschen sich mit den Vereinsvertretern zu vorab abgestimmten Themen aus
  • Ziele sind unter anderem die Wissenserweiterung auf der Verbandsebene durch den unmittelbaren Austausch über die Vereins- und Verbandsrealität
  • Transparenz über gegenseitige und gemeinsame Ziele sowie die Stärkung der Kommunikation zwischen Verein, Kreis und Verband
  • Durch eine Dokumentation der Dialoge und eine gezielte Auswahl der Vereine werden repräsentative Ergebnisse und Impulse zur Vereinsentwicklung für die Arbeit im Landesverband und den DFB ermittelt

Vereinsdialoge im FVM

Diese Vereine haben wir in den letzten Jahren besucht:

Fußballkreis Köln

  • SV Rot-Schwarz Neubrück

    SV Rot-Schwarz Neubrück

    Vereinsdialog beim SV Rot-Schwarz Neubrück

    Am 21. Oktober 2014 besuchten FVM-Vertreter den SV Rot-Schwarz Neubrück zum insgesamt fünften Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Der Vorsitzende Ali Sahin, der zweite Vorsitzende Kazim Ak, der designierte Geschäftsführer Stefan Umari, Kassierer Jürgen Mumm und Helmut Haubenreißer begrüßten neben FVM-Präsident Alfred Vianden den Kreisvorsitzenden Werner Jung-Stadié, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke sowie Masterplan-Koordinator Moritz Fölger.

    Schwerpunkt des Austauschs waren nach einem kurzen Überblick zur Entwicklung des Vereins unter anderem Unterhaltungskosten der Platzanlage und Haushaltsbeihilfe durch die Stadt Köln, Gebühren- und Strafenzahlungen an den Verband sowie das Image des Vereins.

    Stefan Umarie dankte im Anschluss den Vertretern des Kreises und des Verbands und stellte fest: „Der Vereinsdialog ist eine super Sache!“ Und Helmut Haubenreißer ergänzte: „Solche Gespräche sollten öfter geführt werden.“

    Auch FVM-Präsident Alfred Vianden zog ein positives Fazit: „Wie auch schon in den vorherigen Vereinsdialogen konnten wir uns offen und intensiv zu aktuellen Themen austauschen. Dies hilft sowohl dem Verein als auch dem Verband in der weiteren Entwicklung.“

  • DJK Südwest Köln

    DJK Südwest Köln

    Zweiter Vereinsdialog im Kreis Köln bei DJK Südwest Köln

    Am Montag, den 1. Dezember 2014, besuchten FVM-Vertreter den DJK Südwest Köln zum insgesamt vierzehnten Vereinsdialog im Verbandsgebiet Mittelrhein.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Dr. Stefan Osnabrügge, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher sowie der Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié und der Kreisgeschäftsführer Detlev Köhnen mit den Vereinsvertretern um den Vorsitzenden Dr. Michael Kosche, dem Jugendleiter Andreas Lang, dem Seniorenvertreter Rainer Niedworok und die Schatzmeister Dr. Rainer Thur und Hans Peter Josten zu einem intensiven Informationsaustausch.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildete nach einer Vorstellung des Vereins und seines aktuell größten Projekts, die Planung der neuen Sportanlage, die Flexibilisierung des Spielbetriebs. Themen wie Verlegungen von Meisterschaftsspielen und die Wiedereinwechslungen bei Jugendmannschaften ab der C- Jugend wurden rege diskutiert.

    Die Vereinsvertreter zeigten sich im Anschluss der Veranstaltung über die Auswahl ihres Vereins für den Vereinsdialog durch den Fußballkreis Köln sehr erfreut. Dr. Rainer Thur machte deutlich: „Das Verständnis füreinander wurde geschaffen. Ebenso das Gefühl, ernstgenommen zu werden. Es ist schöner miteinander, statt übereinander zu sprechen.“

    FVM-Vizepräsident Dr. Stefan Osnabrügge ergänzte: „Es war ein sehr interessanter Austausch, von dem wir weitere Anregungen, insbesondere im Bereich des Spielbetriebs der Junioren, mitnehmen werden.“

  • SC Westhoven-Ensen

    SC Westhoven-Ensen

    Erster Kölner Vereinsdialog in 2015

    Der SV Westhoven-Ensen mit dem ersten Vorsitzenden Christian Vonthron, seinem Vertreter Theodor Puchelksi, Geschäftsführer Manfred Rost, Jugendleiter Manfred Gymnich und Kassenwart Andreas Mielke begrüßte das FVM-Team (FVM-Präsident Alfred Vianden, Kreisvorsitzenden Werner Jung-Stadié, FVM-Qualifizierungsreferent Claus Adelmann und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher) am 18. Mai 2015 auf seiner Sportanlage zum zwölften FVM-Vereinsdialog dieses Jahres. Insgesamt war es bereits der 28. Vereinsdialog seit Beginn dieser Veranstaltungen.

    „Wie sehen der Kreis und der Verband die Problematik, dass viele Schiedsrichter, vorwiegend bei Jugendspielen, zu ihren Spielen nicht erscheinen?“ Diese Frage war großer Bestandteil des Gesprächs auf Augenhöhe, zwischen den Vorstandsmitgliedern des Bezirksligisten SV Westhoven-Ensen und den Verbandsvertretern. Der Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié erklärte, dass der Schiedsrichterausschuss des Kreises Köln neu strukturiert wurde, um diesem auch dieser Herausforderung zu begegnen.

    Eine weitere Frage waren Ordnungsgelder, die Vereine zahlen müssen, wenn sie Regularien und Fristen nicht einhalten. „Wir machen das nicht gern“, so FVM-Präsident Alfred Vianden. „Aber leider ist es so, dass Regularien und Fristen oftmals mit einem Ordnungsgeld versehen müssen, weil sonst viele Vereine nicht die Notwendigkeit sehen, sich an die Vorgaben zu halten. Ein koordiniertes Spielsystem und damit ein geregelter Spielbetrieb kann aber nur funktionieren, wenn sich alle an festgelegte Regeln halten“, so Vianden.

    Auf der Basis von gegenseitigem Verständnis kamen weitere Themen auf, wie beispielsweise der Online-Spielbericht, Pass Online und Sportversicherungen. Hierbei konnten ungeklärte Fragen beantwortet werden und der Verein nahm die Hilfestellungen dankend entgegen.

    „Recht herzlichen Dank, dass wir sie hier begrüßen durften und sie sich die Zeit für dieses Gespräch genommen haben“, beendete Geschäftsführer Manfred Rost den Dialog. Und auch Alfred Vianden freute sich über „einen interessanten Gedankenaustausch“. „Im Fußball muss man im positiven Sinne verrückt sein, und das sind wir alle, die wir hier am Tisch sitzen. Man merkt, dass sie viel Arbeit und Freude in den Verein legen. Wir wünschen weiterhin ganz viel Erfolg“, rundete er den Vereinsdialog ab.

  • Türk Genc SV Köln

    Türk Genc SV Köln

    „Die Flutlichtanlage bereitet uns große Sorgen“

    Am Montag, den 5. Oktober 2015, besuchten FVM-Vertreter den Türk Genc SV Köln zum insgesamt 39. Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Vor Ort trafen sich seitens des Vereins der Vorsitzenden Mustafa Ucaroglu, der sportlichen Leiter Tayfun Özdemir, Finanzleiter Aktan Kisikci, Schatzmeister Ergün Malcok und die Trainerin der Damenmannschaft Martina Scheitner mit dem Kreisgeschäftsführer des Kreises Köln, Werner Jung-Stadié sowie den Vertretern des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt zu einem intensiven Austausch.

    Die Philosophie des Vereines ist eindeutig. „Durch unser umfangreiches Vereinsangebot möchten wir vor allem den Kindern und Jugendlichen aus unserer Gegend die Möglichkeit bieten, Sport zu treiben und sie von der Straße zu holen“, so Mustafa Ucaroglu. In der Tat ist das Vereinsangebot umfangreich. Neben den zahlreichen Jugend- und Seniorenmannschaften gibt es auch eine Damenmannschaft, ein Alte-Herren-Team sowie eine Futsal-Mannschaft. Probleme mit der Anzahl der Mitglieder gibt es bei dem türkischen Verein daher kaum. „Zu den vielen Mannschaften kommt es aufgrund der immer wieder zahlreichen Anmeldungen“, meinte Ergün Malcok.

    Die aktuell größte Herausforderung für die engagierten ehrenamtlichen Helfer des Vereins befindet sich dagegen auf der Sportanlage. Im vergangenen Jahr hat die Stadt Köln an zahlreichen Flutlichtmästen von Sportanlagen Sicherheitstests durchführen lassen. Das Ergebnis für die Flutlichtanlage, auf dem der Türk Genc SV Köln gemeinsam mit dem SV Botan Köln seinen Trainings- uns Spielbetrieb durchführt: Der Lichtschutzfaktor des Flutlichtes wird nicht mehr gewährleistet. Bisher hat es noch keine Reparaturen gegeben, erst dann wird das Licht wieder angehen. Für Mustafa Ucaroglu bedeutet die fatale Situation nur eines: „Vor allem zu dieser Jahreszeit ist ein Training ab 19 Uhr ohne Licht nicht mehr möglich. Wir haben viele Mannschaften und können nicht allen ein Training vor 19 Uhr gerecht machen. Das ist ein riesiges Problem und entspricht nicht dem, was wir unseren Mitgliedern anbieten möchten!“

    Aus der Sicht der Vereinsvertreter liegt die Lösung zur Problembehebung eigentlich auf der Hand: Wenn die Stadt Köln jemanden vorbei schickt, der das Flutlicht repariert, dann kann der Trainingsbetrieb vieler Mannschaften wieder fortgeführt werden.

    Weitere Themen des Gesprächs waren die Chancen, Möglichkeiten und Grenzen, Flüchtlinge in das Vereinsleben zu integrieren, sowie durch eigene Veranstaltungen die finanzielle Situation und das Image des Vereins zu verbessern.

    Am Ende des Gesprächs zog Dr. Stephan Osnabrügge ein sehr positives Fazit: „Der Verein muss in die Offensive gehen. Leider können wir den Schalter auch nicht um drücken, um die Vereinsprobleme zu beseitigen. Aber ich bin zuversichtlich, dass der Türk Genc SV Köln seinen Weg gehen wird."

  • SV Schlebusch

    SV Schlebusch

    „Es ist gut, dass es so etwas gibt!“

    Mit diesen Worten leitete Präsident Joachim Hoepner am Montag, den 12. Oktober 2015, den Vereinsdialog beim SV Schlebusch ein.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Präsident Alfred Vianden, Kreisvorsitzender Werner Jung-Stadié, Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher mit den Vereinsvertretern um den Präsidenten Joachim Hoepner, den 1. Vorsitzenden Harald Reidenbach, den Geschäftsführer Ercihan Kurt, den Kassierer Bernd Schultz, den Jugendleiter Nuri Kurt und Britta Kedeinis zu einem intensiven Informationsaustausch.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildete, nach einer Vorstellung des Vereins, die Kommunikation zwischen dem Fußball-Verband Mittelrhein und seinen Vereinen. Der Verein hat aufgezeigt, dass ein intensiver Kontakt zu den Vereinen wichtig ist und häufig wiederholt werden muss, da oft nicht alle Informationen zu hundert Prozent an der Basis ankommen, beziehungsweise dort dann falsch aufgefasst werden.

    Ein weiteres wichtiges Thema waren die Trainerlizenzen im höheren Jugendbereich. Hier gibt es ab der nächsten Saison eine Vorgabe, dass alle Trainer in den Junioren-Mittelrheinligen und in der B-Juniorinnen Mittelrheinliga eine Trainer-B- und C-Lizenz haben müssen.

    Nach einem intensiven Gedanken- und Meinungsaustausch konnten auch die Vertreter des SV Schlebusch verstehen, dass eine solche Lizenz einen Grundstein an Wissen widerspiegelt, der für diese Spielklassen von enormer Bedeutung ist - gerade im Bezug auf einen möglichen Aufstieg in verbandsübergreifende Spielklassen. Der Verband sicherte anschließend zu, dass die betroffenen Trainer in jedem Fall die Möglichkeit bekommen, diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden und einen Platz in einem Lizenzlehrgang erhalten. Um diese Zahl aufzufangen und keine anderen Teilnehmer ablehnen zu müssen, wird es im nächsten Jahr einen zusätzlichen Lizenz-Lehrgang geben.

    Über die genannten Themen hinaus, wurde in konstruktiver Runde noch über folgendes gesprochen und diskutiert: Spielverlegungen, Unterstützung durch Kommunen, Marketing im Verein, Ordnungsgelder und Gebühren, Spielberechtigungen für A-Jugendliche im Seniorenbereich und Kinderschutz im Verein.

    Die Vereinsvertreter zeigten sich auch im Anschluss der Veranstaltung über die Auswahl ihres Vereins für den Vereinsdialog durch den Fußballkreis Köln sehr erfreut. Vereinspräsident Joachim Hoepner bedankte sich im Namen seiner Vereinskollegen „für die Chance, ein solches Gespräch zu führen“. Auch FVM-Präsident Alfred Vianden bedankte sich bei allen Vereinsvertretern für „diesen informativen Gedankenaustausch und die angebrachten Anregungen.“ Des Weiteren wünschte er dem gesamten Verein „weiterhin viel Erfolg und dass der Verein auch in Zukunft so gut aufgestellt ist.“

  • SC West Köln

    SC West Köln

    Vereinsdialog beim SC West Köln 1900/11: Insolvenzverfahren das zentrale Thema

    Am Dienstag, den 13. Oktober 2015, trafen sich Vertreter des SC West Köln und des Fußball-Verbands Mittelrhein zum 41. Vereinsdialog im Verbandsgebiet.

    Der Fußball-Verband Mittelrhein war durch Präsident Alfred Vianden, den Referenten für Fußball- und Vereinsentwicklung Claus Adelmann, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger sowie den Kreisvorsitzenden Werner Jung-Stadié vertreten, den Verein repräsentierten die Vorsitzenden Rainer Mehlem, Thomas Krahforst, Martin Irmer, der Geschäftsführerin Sport Elisabeth Arentz und Jugendleiter Simon Schmitz.

    Mittelpunkt des Gesprächs war die Insolvenz des Vereins, die aus dem Bau einer Kindertagesstätte resultierte und dazu führte, dass die erste Mannschaft aus der Bezirksliga in die Kreisliga A absteigen musste. „Wir haben uns allein gelassen gefühlt und haben bis zuletzt gehofft, dass wir doch in der Klasse bleiben können“, stellte Rainer Mehlem fest und fügte hinzu: „Mit dem Bauprojekt wollten wir ja etwas Gutes tun: Eine Kindertagesstätte bauen, die auch dringend benötigt wird. Aus diesem Grund ist es sehr unglücklich, dass wir ebenso bestraft wurden wie andere Vereine, die in eine finanzielle Schieflage geraten, weil die Kalkulationen im sportlichen Bereich nicht passen. Finanziell sind wir ein gut aufgestellter Verein.“

    Alfred Vianden stellte die Gründe der Entscheidung der Verbandsspruchkammer dar und betonte, dass der Verband es sich mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht habe, aber letztendlich die Gleichbehandlung aller Vereine im Vordergrund stehen müsse. „Wir können verstehen, wie emotional dieses Thema für den Verein war und ist. Wir müssen uns aber an die Bestimmungen halten. Auf dem nächsten WFLV-Verbandstag werden wir versuchen, diese Bestimmungen zu ändern, damit ein solcher Fall nicht noch einmal vorkommt.“ Und Werner Jung-Stadié ergänzte: „Der Verein ist für seine Jugendarbeit über die Kölner Grenzen hinaus bekannt. Ein Wiederaufstieg in den nächsten Jahren liegt absolut im Bereich des Möglichen.“

    Weitere Themen, die besprochen wurden, waren Fragen zum Umgang mit Vereinen, die nicht über eine Jugendabteilung verfügen, die Erreichbarkeit der Staffelleiter am Spieltag sowie die verschiedenen Flüchtlingsprojekte des Vereins.

    Rainer Mehlem zeigte sich im Anschluss über die Auswahl seines Vereins für den Vereinsdialog durch den Fußballkreis Köln erfreut: „Ich bin froh, dass wir diesen Vereinsdialog durchführen konnten. Ein Austausch auf persönlicher Ebene ist immer gut und nützlich. Wir freuen uns, wenn wir zukünftig Verbandsvertreter öfter auf unserer Anlage treffen.“

    FVM-Präsident Alfred Vianden ergänzte: „Diese Dialoge sind ein wunderbares Instrument, um in den direkten Austausch zu kommen und die Sichtweise der Vereine zu erfahren. Im Falle des SC West Köln hoffe ich, dass sich alles zum Guten wendet und die Kindertagesstätte fertig gebaut wird. Sportlich ist der Verein mit so vielen qualifizierten Trainern und der großen Jugendabteilung sowieso auf dem richtigen Weg.“

  • TPSK Köln

    TPSK Köln

    FVM-Vereinsdialoge gehen in die nächste Runde – Interessanter Besuch beim TPSK

    Es geht wieder los: Im Rahmen des FVM-Masterplanes besuchten FVM-Vertreter die Verantwortlichen der Fußballabteilung des Telekom Post-Sportvereines Köln zu einem „Gespräch auf Augenhöhe“. Es war die erste Veranstaltung dieses Formates im neuen Jahr.

    Im gemütlichen Vereinsheim des TPSK empfingen die Vereinsverantwortlichen die Gäste um FVM-Präsident, Alfred Vianden, herzlichst. Nach der Begrüßung stellte der Leiter der TPSK-Fußballabteilung, Mario Bentivoglio, zunächst seinen Verein vor: „Unser Breitensportverein spiegelt sich in 24 Sparten wieder, in der die Fußballabteilung einen kleinen, aber keinen fokussierenden Teil einnimmt.“

    Auf drei Aschenplätzen und einem Rasenplatz haben die 12 Jugendmannschaften und zwei Seniorenteams die Möglichkeit, ihren Trainings- und Spielbetrieb durchzuführen. Die Verantwortlichen der Fußballabteilung haben hinsichtlich der Sportplatzsituation aber noch weitere Pläne. Dabei steht das Projekt „Kunstrasenplatz“ ganz oben auf dem Zettel und ist in seinen Grundzügen schon weit fortgeschritten. „Mit Unterstützung der Stadt und unserem Eigenanteil können wir den Kunstrasenplatz finanzieren. Auch die Baugenehmigung sowie weitere Absprachen zum Platz wurden bereits geklärt“, erklärte TPSK-Geschäftsführer Johannes Grote und fuhr fort: „Es gibt leider so viele Kleinigkeiten, die beim Bau des Platzes zu beachten sind. Dadurch verlangsamt sich der ganze Prozess enorm.“

    Gemeint sind Regelungen mit der Stadt und dem Sportamt zur kommerziellen Nutzung des Sportplatzes, damit eine Mehrwertsteuer des Finanzamtes beglichen werden kann oder auch die Frage, wer den Kunstrasenplatz eigentlich baut.

    Mittlerweile kooperiert der TPSK mit umliegenden Schulen zur sportlichen Förderung von Kindern und Jugendlichen. Auch beim Thema „Methoden zur Integration von Flüchtlingen“ zeigen sich die Vereinsvertreter offen. „Wir sind bereit, Flüchtlingen die Chance zum Fußballspielen in unserem Verein zu geben“, betonte TPSK-Jugendleiter, Ernst Hisgen.

    Bei der Aufnahme der Flüchtlinge stoßen die Vereinsverantwortlichen allerdings auf einige Fragen. Wie sind die Flüchtlinge versichert? Wie kann man die Menschen für den Spielbetrieb anmelden oder wie erhalte ich überhaupt Kontakt zu ihnen?
    Hierzu gibt FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke die Antwort, dass jeder Flüchtling bei seiner Ankunft automatisch versichert sei und man die Verantwortlichen der Einrichtungen ansprechen solle, um mit ihnen die weiteren Vorgehensweisen zu besprechen. Auf die Frage der Anmeldung im Verein verweist Dirk Brennecke auf die 30-Tage-Regelung der FIFA. Ein Flüchtling ist auch dann spielberechtigt, wenn auf den Antrag der Spielerlaubnis aus dem Herkunftsland nach 30 Tagen keine Rückmeldung eingegangen ist.

    An dem spannenden Abend ging es neben dem Kunstrasenplatz und der Flüchtlingsthematik auch um den FVM-Masterplan, der in seinen einzelnen Handlungsfeldern zunächst einmal vorgestellt und anschließend diskutiert wurde. Einstimmiger Meinung waren hierbei alle Beteiligten, dass die Vereine, Kreise und der Verband noch mehr miteinander kommunizieren müssen, damit die Zukunftssicherung des Amateursportes gemeinsam erfolgreich umgesetzt wird.

    Mit großer Zufriedenheit bedankte sich Alfred Vianden gegen Ende des Vereinsdialoges bei allen Beteiligten und vor allem bei den Vereinsvertretern: „Über den konstruktiven Dialog freue ich mich sehr. Für die Zukunft wünsche ich dem Verein alles Gute.“ Auch Mario Bentivoglio hat zum Abschluss warme Worte übrig: „Ich bin von dem heutigen Abend positiv beeindruckt und sehr glücklich über die vielen Anregungen und Ideen, die heute aufgekommen sind.“

  • TuS Roland Bürrig

    TuS Roland Bürrig

    FVM-Vereinsdialoge gehen weiter – Interessanter Besuch beim TuS Roland Bürrig

    Es geht wieder los: Im Rahmen des FVM-Masterplanes besuchten FVM-Vertreter nach Beendigung der Sommerpause sowie den Kreis- und Verbandstagen am Donnerstag, den 22. September 2016, die Verantwortlichen des TuS Roland Bürrig (Fußballkreis Köln) zu einem Gespräch auf Augenhöhe.

    Beim inzwischen 61. FVM-Vereinsdialog fand ein intensiver Austausch statt, der zweieinhalb Stunden andauerte. Am Tisch saßen von Seiten des Vereins der Vorsitzende Helmut Hahn, sein Stellvertreter Jürgen Henkel, der Fußballobmann Oliver Hahn, Jugendleiter Michael Hüsch sowie Kurt Naulin, Leiter der Badminton-Abteilung. Neben der Fußball-Abteilung verfügt der 600 Mitglieder starke TuS Roland Bürrig über eine Badminton-, eine Gymnastik- und eine Tischtennis-Abteilung. Den FVM repräsentierten FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, die FVM-Mitarbeiter Laurenz Neumann (stellvertretender Geschäftsführer) und Moritz Fölger sowie der Kölner Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié.

    Im Dialog ging es dann zuerst um die angespannte Personalsituation im Vorstand. Die beiden Vorsitzenden suchen noch weitere Unterstützer, um die vielen Aufgaben auf noch mehr Schultern verteilen zu können. Im Gespräch stellten die FVM-Vertreter mögliche Ansätze zur Gewinnung, Bindung und Qualifizierung von Mitarbeitern vor. Außerdem wurde vereinbart, dass für 2017 ein Vorstandstreff und die Kurzschulung „Wie gewinne ich ehrenamtliche Mitarbeiter für die Vereinsarbeit?“ im Vereinsheim angeboten werden sollen.

    Nächstes Thema war die angestrebte Umwandlung des Aschenplatzes in einen Kunstrasenplatz. Hier gab es bereits Gespräche mit der Stadt Leverkusen und die Zeichen stehen gut, dass der Verein in absehbarer Zeit einen Kunstrasenplatz erhält.

    Im weiteren Verlauf des Abends wurden weitere Themen besprochen, unter anderem die Kommunikation zum Kreis und Verband, die die Vereinsvertreter insgesamt als gut bewerteten sowie Spielsperren, Schiedsrichter, FairPlayLiga und das Thema Kinderschutz.

    Am Ende der Veranstaltung dankte Hans-Christian Olpen dem Verein: „Es war schön, dass neben der Fußball-Sparte auch andere Abteilungen an diesem Dialog teilgenommen haben. Davon können beide Seiten profitieren. Auch der heutige Abend hat wieder gezeigt, dass wir gemeinsam an einem runden Tisch sitzen, um gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden. Wir wünschen dem Verein alles Gute für das Projekt Kunstrasen, das sicherlich für die weitere Entwicklung des Vereins förderlich sein wird. Am Ende lassen wir aber auch noch einmal die Aufforderung hier: Wenn irgendwo der Schuh drückt, melden Sie sich bei uns!“

  • RSV Rath-Heumar

    RSV Rath-Heumar

    Vereinsdialog beim RSV Rath-Heumar – der Kunstrasenplatz ist das zentrale Thema

    Im Rahmen des „Masterplans Amateurfußball“ begab sich FVM-Präsident Alfred Vianden am 19. Januar 2016 in den Austausch mit den Vereinsvertretern des RSV Rath-Heumar aus dem Fußballkreis Köln. Ein Dialog mit Vereinsvertretern, die die Vereinszukunft vom Kunstrasenplatz abhängig machen.

    Der Rasensportverein Rath-Heumar steht für eindeutige Werte und Ziele. Dabei soll der Fußballsport nicht nur als Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene dienen, vielmehr steht die soziale und integrative Entwicklung im Vordergrund.

    Man sollte meinen, dass die Rahmenbedingungen dem RSV in die Karten spielen: acht Jugend-, zwei Senioren- und eine Alte-Herren-Mannschaft,  bilden den aktiven Teil der insgesamt 328 Mitglieder der Fußballabteilung. Auch das Ballungsgebiet Köln, das seit Jahren einen starken Zuwachs hat, ist neben der zentralen Lage der Sportanlage ein Vorteil. Eine heile Welt bei den Rath-Heumarer Fußballern – würde ein Außenstehender behaupten. Wäre da nur nicht das Problem mit dem Aschenplatz.

    Seit ungefähr fünf Jahren sind die Vereinsvertreter bemüht, den Aschenplatz in einen modernen Kunstrasenplatz umwandeln zu lassen. Dass dies bisher nicht gelungen ist, hat folgende Ursache: Zur Finanzierung des Platzes benötigt der Verein einen 20-jährigen Pachtvertrag. Den müsste der Verpächter allerdings unterschreiben, was bisher nicht der Fall war, da seine Spekulationen auf der Umwandlung des Geländes in Bauland liegen. Die Stadt Köln hat zugesagt, dass der Platz an der jetzigen Stelle erhalten werden muss und nicht als Wohnungsbebauung zugelassen ist. Eine Situation, die nicht im Interesse der Stadt Köln, dem Verpächter und den Vereinsvertretern ist. Und vor allem solch eine, die bei der der Fußballabteilung des RSV Unzufriedenheit bereitet.

    „Wir stellen seit einiger Zeit fest, dass die Zahl der Vereinsabmeldungen stetig zunimmt und auf keinen Fall mehr im Verhältnis zu den Anmeldungen steht“, betonte der RSV-Vorsitzende, Hans-Georg Offermann und fuhr fort: „Die Ursache dafür ist der Aschenplatz, der unsere Kinder und Jugendliche in die umliegenden Nachbarvereine vertreibt.“ Der Fußballplatz ist ein möglicher Grund, ebenso wichtig ist aber auch die gute Qualifizierung innerhalb des Vereins. „Gut ausgebildete Trainer und Betreuer sowie eine engagierte Vereinsführung sind das A&O für die Gewinnung von Mitgliedern“, erläuterte FVM-Präsident Alfred Vianden und verwies auf die zahlreichen Aus- und Fortbildungsangebote des Fußballkreises Köln und des FVM.

    Neben dem zentralen Thema Kunstrasenplatz ergaben sich aus dem Dialog auch noch spannende Ideen rund um die Weiterentwicklung des Ü-Spielbetriebs und die allgemeine Kommunikation zwischen Vereinsvertreter, Kreis und Verband. Auch  interessante Anregungen zu einer besseren Spielplangestaltung und Ordnungsgeldverfahren wurden diskutiert.

    Anlass des Abends war der Masterplan Amateurfußball, der 2013 vom DFB und seinen Landesverbänden initiiert wurde und den Amateurfußball unterstützen und stärken soll.

    Teilnehmer:

    RSV Rath-Heumar: Hans-Georg Offermann (1. Vorsitzender), Michael Nowaczewski (Abteilungsleiter Fußball), Matthias Kirschbaum (stellv. Abteilungsleiter), Bernd Hölzemann (Geschäftsführer Fußball), Norbert Reichmann (Kassenwart), Axel Bender (Jugendleiter), Udo Mikler (stellv. Jugendleiter)

    FVM: Alfred Vianden (Präsident), Werner Jung-Stadié (Vorsitzender Fußballkreis Köln), Moritz Fölger (Referent Masterplan), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)

  • SC Mülheim-Nord

    SC Mülheim-Nord

    FVM-Vereinsdialog: SC Mülheim-Nord – Eindrücke von der Basis

    Am 5. April 2017 kam es zu einem Dialog mitten im Wohngebiet des Mülheimer Nordens. Vertreter des SC Mülheim-Nord, des Kreises Köln und des FVM trafen sich, um über die aktuelle Situation des Vereins zu sprechen.

    Im Laufe des gesamten Abends tauschten sich alle Vertreter angeregt und auf Augenhöhe aus. Hierbei ging es um die aktuelle Situation des Vereins und insbesondere seine Zukunft.

    Vor allem der nicht vorhandene Kunstrasenplatz stellte einen Themenschwerpunkt dar. Auch dadurch, dass einige Nachbarvereine bereits einen Kunstrasenplatz haben, ist es für den SC Mülheim-Nord schwer, Kinder und Jugendliche für sich zu gewinnen oder auf Dauer an sich zu binden. Die hohen Anschaffungskosten eines solchen Kunstrasenplatzes sind für den Verein allein jedoch nicht zu stemmen. Hierzu trägt auch die Beitragsstruktur bei. Einer Anhebung der Beiträge steht allerdings die soziale Struktur des Einzugsgebietes für den SC negativ gegenüber.

    Über Optionen in gemeinsamen Gesprächen mit der Stadt oder einer Naturrasenalternative wurde fleißig gesprochen und Ideen hierzu wurden entwickelt. Auch der Zustand der Umkleide- und Duschräume war bereits zu Beginn der Besichtigung der Sportanlage ein großes Thema. Diese müssten kernsaniert werden, da auch dies ein abschreckendes Bild für potenzielle Neu-Mitglieder darstellt. Hierbei befindet sich der Vereinsvorstand bereits auf einem guten Weg. Es haben Gespräche mit der Stadt stattgefunden und eine Unterstützung für die Sanierung wurde zugesagt.

    Dass der Verein nicht in allen Belangen auf Hilfe angewiesen ist, zeigt sich an zwei Beispielen: das Vereinsheim wurde aus vereinsinterner Kraft saniert und auf einen modernen Stand gebracht. Und auch die Tatsache, dass ein ehemaliger Profi die Kreisliga A-Mannschaft trainiert, zeigt, dass der SC Mülheim-Nord für alle Fußballbegeisterten aus der Umgebung ein Zuhause bieten kann und will.

    Über diese dominierenden Themen hinaus wurde allerdings auch über einiges mehr gesprochen. Weitere Inhalte des Dialogs waren: eine Zusammenarbeit mit Grundschulen und Kindergärten die die Sportfläche ebenfalls nutzen, Ordnungsgelder im Schiedsrichterbereich und bei Nichterscheinen zu Turnieren, Kinderschutz und die Terminierung von Spruchkammerverhandlungen.

    Am Ende bedankt sich FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen für den fruchtbaren Dialog. "Wir haben Erkenntnisse aus der Praxis gewonnen. Gerade da, wo es nicht immer so einfach ist, gibt es viel zu sehen. Unser Ziel ist es, unseren Vereinen näher zu kommen. Dem haben wir heute entsprochen.“ Auch der Vorsitzende des SC Mülheim-Nord war „dankbar für den Besuch“ und „froh einen solchen Dialog durchführen zu dürfen“.

  • SV Agrippina-Germania Köln

    FVM-Vereinsdialog: Austausch mit dem SV Agrippina-Germania Köln

    Im Rahmen des „Masterplans Amateurfußball“ begab sich FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen am 6. November 2017 in den Austausch mit der Vereinsführung des SV Agrippina-Germania Köln aus dem Fußballkreis Köln. Ein Dialog mit Vereinsvertretern, deren größte Sorge ihr Fußballplatz ist.

    Vor gerade einmal 3 Jahren wurde am Zülpicher Wall mitten im Studentenviertel im Kölner Süden auf dem alten Aschenplatz ein neuer Kunstrasenplatz errichtet. Die Freude über den Kunstrasenplatz in dem dicht besiedelten Gebiet  war dabei nicht nur den Vertretern des SV Agrippina-Germania Köln ins Gesicht geschrieben. Mit den Mannschaften von Ideal CF Casa de España und den Sportangeboten der Uni Köln nutzen viele weitere zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene das neue Grün. Seit dem Kunstrasenplatz freuen sich die Agrippina-Verantwortlichen über die Gewinnung neuer Kinder und Jugendliche und dem Anstieg der Mitgliederzahl. Aber nicht alle Probleme konnte der Kunstrasenplatz beseitigen. „Durch die Mehrfachnutzung des Sportplatzes befinden sich zum Teil über 140 Kinder und Jugendliche zeitgleich auf dem Platz. Wir haben ein eindeutiges Kapazitätsproblem und suchen nach einer angenehmen Lösung für alle Beteiligten“, erläuterte der Agrippina-Vorsitzende, Angelo Zarbo. Da diese Situation auch die anderen Nutzer betrifft, soll an einem runden Tisch über Lösungen diskutiert werden.

    Ein weiteres zentrales Thema war Vereinfachung von Anträgen zur schnelleren Spielberechtigung von Flüchtlingen. Angelo Zarbo und sein Team bemängeln den hohen bürokratischen und zeitlichen Aufwand – vom Antrag bis zur Spielberechtigung eines Flüchtlings. „Unser Wunsch ist, dass der Aufwand im Zusammenhang mit den Menschen mit Migrationshintergrund verringert wird. Dadurch kommen die Jugendlichen auch in der Meisterschaft schneller zum Einsatz“, erläuterte der sportliche Leiter, Toni Sabatelli und fügte hinzu: „Nur das kann im Interesse der Vereine, der Flüchtlinge und der Verbände sein.“ Der FVM nimmt die vielen interessanten Anregungen des Vereins mit und prüft auf WDFV-Ebene, inwiefern eine bürokratische Vereinfach des Aufwandes möglich ist. Allerdings verwiesen die FVM-Vertreter auch auf die sinnvollen Ansätze, die hinter dem FIFA-Verfahren stehen sowie Spieler und Vereine schützen.

    Am Ende des Abends kam es zu dankenden Worten auf beiden Seiten. Angelo Zarbo: „Es ist gut, dass die die Belange der Basis gehört werden und man aktiv auf die Amateurverein zugeht.“ Hans-Christian Olpen: „Wir danken für den konstruktiven Austauschen mit einigen Anregungen und Ideen. Der FVM und seine Mitarbeiter stehen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

    Anlass des Abends war der Masterplan Amateurfußball, der 2013 vom DFB und seinen Landesverbänden initiiert wurde und den Amateurfußball unterstützen und stärken soll.


Fußballkreis Bonn

  • SV Hertha Buschhoven

    SV Hertha Buschhoven

    Erster Vereinsdialog im Kreis Bonn bei SV Hertha Buschhoven 1911

    Am Mittwoch, den 19. November 2014, besuchten FVM-Vertreter den SV Hertha Buschhoven 1911 zum insgesamt elften Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Dr. Stefan Osnabrügge, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger sowie der Kreisvorsitzende Jürgen Bachmann mit den Vereinsvertretern um die Vorsitzenden Werner Neffgen und Thomas Mombauer, dem Vertreter der Jugendabteilung Daniel Fine und Kassierer Peter Schneider zu einem regen Informationsaustausch.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildete nach einer Vorstellung des Vereins und seines aktuell größten Projekts, dem Bau der neuen Sportanlage zusammen mit dem SV Swisttal, die Flexibilisierung des Spielbetriebs. Themen wie eine Verkürzung oder Verlegung der Winterpause, Verlegungen von Meisterschaftsspielen, das Norweger-Modell sowie Spielberechtigungen und Wechselbestimmungen wurden ebenfalls intensiv diskutiert.

    Werner Neffgen zeigte sich im Anschluss über die Auswahl seines Vereins für den Vereinsdialog durch den Fußballkreis Bonn erfreut: „Ich bin froh, dass wir diesen Vereinsdialog durchführen konnten. Ich finde es gut, dass man näher an die Vereine und die Basis herankommen will und uns auf diesem Weg mitnimmt. Wichtig ist dann, dass die Dinge, die angeschoben wurden, auch fortgesetzt werden. Ich wünsche mir, dass dieser eingeschlagene Weg weitergegangen wird.“

    FVM-Vizepräsident Dr. Stefan Osnabrügge ergänzte: „Es war ein interessanter Austausch, bei dem wir weitere Anregungen mitgenommen haben und den Verband als Dienstleister vorstellen konnten. Wir werden unsere vielfältigen Unterstützungsangebote für die Vereine sukzessive weiter ausbauen.“

  • 1. FC Rheinbach

    1. FC Rheinbach

    Vereinsdialoge – Besuch beim 1. FC Rheinbach

    Am 26. November 2014 besuchten Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, Kreisvorsitzender Jürgen Bachmann, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt den 1. FC Rheinbach im Kreis Bonn und diskutierten mit dem 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Gehlen, der Geschäftsführerin Andrea Schmidt und dem stellvertretenden Jugendleiter Oliver Hettling eine Vielzahl an Themen, die den Vereinsfußball und die strategische Entwicklung des Amateurfußballs betreffen.

    Karl-Heinz Gehlen stellte seinen Verein und die Entwicklung der letzten Jahre vor. Beeindruckt zeigten sich die Verbandsvertreter von dem Weg, den der Verein nach Abwendung einer Insolvenz eingeschlagen hat. Für den eigenen Verein hat der Vorstand ein klares Leitbild entwickelt, dem er folgen will und das er zeigt. „Wir sind ein ambitionierter Breitensportverein und wollen die Spieler unserer 1. Herrenmannschaft aus unserem Verein entwickeln“ so Karl-Heinz Gehlen, der ferner auch betonte, wie wichtig ihm die Teamarbeit in seinem Vorstand ist und, dass der Vorstand seinen Mitgliedern auch vorleben möchte, was er von ihnen einfordert.

    Einen breiten Raum nahm die Diskussion über die Qualifizierungsangebote des Verbandes ein, denn in der Wahrnehmung dieser Angebote und in der vereinsinternen Weiterbildung werden die Chancen gesehen. Andrea Schmidt richtete in diesem Zusammenhang die Bitte an Verband und Kreis, weitere Qualifizierungsangebote zu schaffen und bedauerte, dass die vorhandenen immer viel zu schnell belegt sein. Dr. Stephan Osnabrügge betonte, dass er diesen Hinweis sehr gerne mitnähme, denn dies wäre ja auch ein Kompliment für die Angebote des Verbandes. Eine Ausweitung des Angebots würde schon diskutiert.

    Dirk Brennecke erläuterte kurz die Entstehung und die Intention der Zukunftsstrategie Amateurfußball und des FVM-Masterplans. Über die Inhalte wurde im Anschluss sehr konstruktiv diskutiert und die Vertreter des 1. FC Rheinbach gaben dann ein klares Bekenntnis zur Kampagne „Unsere Amateure. Echte Profis“ ab und wollen zukünftig auch die eigenen Aktiven hinter diesem Motto versammeln. Aus Sicht des Vereins wurde noch das Thema „Beitragsstrukturen im Amateurfußball“ angesprochen. Auch beim 1. FC Rheinbach ist es so, dass die Beiträge der Mitglieder die Leistungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht annähernd korrekt bewerten. Der Vereinsvorstand diskutiert derzeit mit seinen Mitgliedern eine Beitragserhöhung, damit eine Kostendeckung erreicht werden kann. Dr. Stephan Osanbrügge ermunterte den Verein dazu, diese Diskussion sachgerecht zu führen und einmal zu verdeutlichen, was den Mitgliedern für einen geringen Beitrag geboten wird. „Mitgliedschaften in Fußballamateurvereinen sind etwas wert und diesen Wert müssen wir auch durch die Beitragsstruktur nach außen vermitteln“, so Dr. Osnabrügge.

    Die Zeit verging wie im Fluge und Karl-Heinz Gehlen stellte abschließend fest: „Es war sehr gut, dass wir heute zusammengesessen haben. Der persönliche Kontakt und die Hinweise haben uns als Verein weitergebracht.“ Diesen Ball nahm Jürgen Bachmann gerne auf, der betonte: „Verband und Kreis wollen sich weiterentwickeln, damit wir den Wünschen unserer Mitglieder gerecht werden. Wir alle sind froh, dass die Vereine uns in den Vereinsdialogen viele Hinweise geben. Dieser gemeinsame Weg führt zum Ziel!“.

  • SC Widdig

    SC Widdig

    Reger Austausch beim SC Widdig

    Es war die 20. Veranstaltung dieses Formates, in diesem Jahr bereits die vierte: Der Vereinsdialog beim SC Widdig aus dem Kreis Bonn am vergangenen Montag, den 23. Februar 2015, beeindruckte durch einen interessanten Austausch zwischen Vereins-, Kreis-, und Verbandsvertretern.

    Unter den insgesamt neun Teilnehmern empfingen die Vertreter des SC Widdig um den 1. Vorsitzenden Horst Waldschicht, die 2. Vorsitzende Katharina Santen, Jugendgeschäftsführer Benedikt Vöpel, Kassierer Hans-Jürgen Mühlenberg und den sportlichen Leiter Michael Hartmann die Delegation des FVM mit Vizepräsident Hans-Christian Olpen, dem stellvertretenden Geschäftsführer Laurenz Neumann, Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt und den Vorsitzenden des Fußballkreises Bonn, Jürgen Bachmann.

    Nach der Vorstellung des Vereins wurde relativ schnell klar: Der SC Widdig steht zurzeit vor einer besonders großen Herausforderung. Denn, „die vielleicht schwierigste Aufgabe in der Vereinsgeschichte, der Bau eines Kunstrasenplatzes“, wie Hans-Jürgen Mühlenberg es bezeichnete, fordert von den ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins jede Menge Kraft, Wissen und Aufwand. Mit circa 360 Mitgliedern, geringen Mitgliedsbeiträgen und fehlenden Sponsoren befindet sich der Verein in keiner rosigen Situation – dies soll sich aber unter anderem durch den neuen Kunstrasenplatz ändern.

    Besonderes Interesse zeigte der Verein bei der Frage, wie die Zukunft von reinen Fußballvereinen aussieht. Hierbei wurden die Zukunftsaussichten von Einsparten- und Mehrspartenvereinen erarbeitet. Neben diesen Themen hatte der Verein gemeinsam mit dem Verband im Vorfeld aber noch viele weitere Schwerpunkte auf die Tagesordnung gesetzt, wie beispielsweise die optimale Gestaltung der Beitragsstrukturen in Amateurfußballvereinen, die Gewinnung und Bindung von Sponsoren und Mitgliedern, die Möglichkeiten zur Teilnahme an Verbandslehrgängen, die zielgerichtete Strukturierung im Vereinsvorstand sowie mögliche Unterstützungen des Verbandes hinsichtlich Vereinsmaterialien.

    Großer Dank galt im Anschluss der Veranstaltung dem SC Widdig, der seine Gastfreundlichkeit und Bereitschaft für Veränderungen im Verein unter Beweis gestellt hat. „Aus diesem interessanten Austausch konnten wir wieder viele neue Erkenntnisse ziehen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Für den Bau des Kunstrasenplatzes wünschen wir dem Verein nur das Beste und unterstützen ihn, wo wir können“, so Hans-Christian Olpen. Auch Horst Waldschicht sieht die Veranstaltung als gelungen an. „Der Vereinsdialog hat mir gut gefallen und ich nehme einen positiven Eindruck mit nach Hause.“

  • 1. FC Südstadt Bonn

    1. FC Südstadt Bonn

    Zweiter Vereinsdialog im Bonner Fußball-Kreis

    Am Dienstag, den 23. Juni 2015, besuchten FVM-Vertreter den 1. FC Südstadt Bonn zum zweiten Vereinsdialog im Bonner Kreis in diesem Jahr.

    Die Vereinsvertreter Tobias Thierjung (2.Vorsitzender), Günter Mosblech (Trainer 1.Mannschaft), Michael Stupp (Mitglied des Mannschaftsrates 1.Mannschaft) und Christopher Langer (Spielführer 1.Mannschaft) empfingen den FVM-Präsidenten Alfred Vianden, den Kreisvorsitzenden Jürgen Bachmann, den stellvertretenden FVM-Geschäftsführer Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher zu einem offenen Gespräch auf Augenhöhe.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildete vor allem die Schiedsrichter-Thematik. Tobias Thierjung erläuterte hierzu: „Es ist nicht förderlich, wenn man einen Schiedsrichter angesetzt bekommt, der zwei Spieltage vorher noch in der gegnerischen Mannschaft aktiv war. Dies ist völlig unabhängig davon, ob er seine Sache als Schiedsrichter gut macht, oder nicht.“ Jürgen Bachmann konnte dies nur bestätigen und versicherte, dass der Kreisschiedsrichterausschuss vermehrt darauf achten wird, dass es nicht mehr zu solchen Ansetzungen kommt. Ebenso zum Themenbereich Schiedsrichter, aber auch Gewalt, gehörte folgender Aspekt des Dialogs: Warum gibt es für eine rote Karte manchmal vier und manchmal sechs Wochen Sperre? Und wann kommt es zu einer Spruchkammerverhandlung?

    „Es kommt immer darauf an, was der Schiedsrichter in den Spielbericht einträgt“, so FVM-Präsident Vianden. Für einen Staffelleiter, der bei dem Spiel nicht vor Ort war, ist es schwer die Situation nachzuempfinden, wenn nur „grobes Foulspiel“ eingetragen ist. Je nach Formulierung ist es also legitim, dass die Strafen unterschiedlich ausfallen. Hier nahm der Kreisvorsitzende Bachmann die Vereinsvertreter mit in die Pflicht: „Sie müssen vor Bestätigung des Spielberichts darauf achten, was der Schiedsrichter eingetragen hat.“

    Ein weiteres wichtiges Thema war die Platzsituation des Vereins. Für einen Verein, der sich erst vor vier Jahren gegründet hat, ist es in der Südstadt schwer eine geeignete Spielstätte zu finden. Da der aktuelle Spielort in Vogelsang für die Zukunft des Vereins keine sichere Lösung bietet, ist der Vorstand dauerhaft im Dialog mit der Stadt Bonn. Um zukünftig auch Jugendarbeit leisten zu können, braucht der 1. FC eine Heimat, zu der Südstadt-Kinder gerne kommen, um Fußball zu spielen. Bei der Suche nach einer Lösung sicherte auch Alfred Vianden seine Hilfe zu, indem er zu Gesprächen dazukommt.

    Insgesamt führten die Vereins- und Verbandsvertreter ein intensives und interessantes Gespräch, in dem verschiedene Themen aus dem Vereinsalltag des 1.FC Südstadt besprochen wurden. Zum Abschluss bedankte sich Alfred Vianden „für die angenehme Runde und Ihre offenen Worte. Wir wünschen Ihrem Verein weiterhin alles Gute und dass Sie sich weiterhin so entwickeln wie bisher.“
    Auch Tobias Thierjung war dankbar für den Besuch: „Auch von uns ein herzliches Dankeschön, dafür, dass wir die Chance hatten, uns mit Ihnen auszutauschen und Anregungen zu geben.“

  • 1. FC Ringsdorff-Godesberg

    1. FC Ringsdorff-Godesberg

    Vereinsdialog beim 1. FC Ringsdorff Godesberg

    Am Freitag, den 26. Juni 2015, besuchten FVM-Vertreter den 1. FC Ringsdorff Godesberg zum insgesamt 36. Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Hans-Christian Olpen, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger sowie der Kreisgeschäftsführer des Kreises Bonn, Rolf Herberz, mit den Vereinsvertretern um den Vorsitzenden Andreas Voss, dem stellvertretenden Vorsitzenden Rene Keuk, Jugendleiter Siegfried Kohllöffel, dessen Stellvertreter Dr. Thomas Oster, dem Geschäftsführer der Juniorenbereichs Herwig Sobber und der Geschäftsführerin des Seniorenbereichs Anita Kirchner, zu einem intensiven Austausch.

    Im Rahmen des Gesprächs wurde deutlich, dass der Verein trotz der bisher nicht optimalen Platzbedingungen eine große Anzahl an Mannschaften im Spielbetrieb hat. Dies spreche für die gute Arbeit, die der Verein mache, betonte Hans-Christian Olpen. „Dennoch ist es wichtig, dass wir von den Rahmenbedingungen her mit den anderen Vereinen gleichziehen“ stellte Siegfried Kohllöffel fest. 2016, spätestens 2017 soll es so weit sein und ein Kunstrasenplatz soll den Ascheplatz ersetzen.

    Weiteres Thema des Gesprächs war die Umstellung auf die neuen Ballgrößen im Jugendfußball, die von Dr. Thomas Oster positiv aufgenommen wurde: „Die Umstellung ist begrüßenswert, da endlich einheitliche Vorgaben gemacht werden, allerdings wird es noch eine Herausforderung, die Bälle zu erwerben.“

    Weitere Themen waren unter anderem die Meldung der Trikotwerbung, die Gewinnung von Kindern und Jugendtrainern und Spielberechtigungen für Kinder und Jugendliche aus Krisengebieten.
    Am Ende des Gesprächs zog Hans-Christian Olpen ein sehr positives Fazit: „So stelle ich mir einen Dialog vor, denn es war kein Zwiegespräch oder Monolog. Hier war es sehr erfrischend, weil alle im Verein miteinander sprechen. Sie haben uns einige Fragen gestellt, mit denen wir uns hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit auseinandergesetzt haben.“  Andreas Voss stimmte zu: „Es war sehr gut, sich so direkt auszutauschen und ich wünsche mir, diesen Austausch in Zukunft zu wiederholen.“

  • SSV Walberberg

    SSV Walberberg

    „Wir hoffen auf einen effektiven Abend“

    Mit diesen Worten begrüßte der 1. Vorsitzende des SSV Walberberg am Montag, den 23. November 2015, seine Gäste.

    Die weiteren Gastgeber Christoph Schmitz, Bianca Over, Martin Kurth und Franz Over empfingen zusammen mit dem Vorsitzenden Manfred Mysliwski die Verbands- und Kreisvertreter Alfred Vianden, Jürgen Bachmann, Claus Adelmann und Mandana Büscher.
    Zwischen Themen wie der Nutzen des Moduls DFBnet Verein, Rassismus auf dem Fußballplatz und Passwesen, bildeten die Themen Schiedsrichter, Kreisjugendausschuss und Qualifizierung den Schwerpunkt des Abends.

    Der Verein versucht möglichst viele seiner Trainer zu Lizenzlehrgängen anzumelden. Hier besteht jedoch offenbar das Problem, dass man bei einem dezentralen C-Lizenzlehrgang mehrere Wochenenden am Stück anwesend sein muss. Um diese Schwierigkeit zu beheben, gab es den Vorschlag, den Lehrgang in mehrere Module aufzuteilen und innerhalb der Fußballkreise diese Module an verschiedenen Terminen anzubieten. So könne sich der Teilnehmer für die Module anmelden und sich die Termine aussuchen. Um dies zu ermöglichen, müssten mehrere Kreise zusammenarbeiten.

    Im Bereich des Kreisjugendausschusses wurde vor allem über die Kommunikation mit den Vereinen gesprochen. Hier wünscht sich der Verein noch konkretere Gespräche, obwohl der Kontakt zum Kreisvorstand schon sehr gut ist und intensiv besteht.
    Es wurde allerdings nicht nur diskutiert, sondern auch Unterstützungsangebote wurden vereinbart. So soll zum Beispiel die Art und Weise der Verteilung der kommunalen Sportpauschale in Bornheim durch den FVM erfragt werden.

    Im Verlaufe des Abends wurde darüber hinaus über folgende Themen gesprochen: Jugendbindung, Flüchtlinge, Kinderschutz und Spruchkammerverhandlungen.

    Am Ende eines sehr spannenden Abends, bedankten sich die Vertreter des SSV Walberberg für die Möglichkeit des Gesprächs und Manfred Mysliwski hielt fest: „Das war für uns ein sehr fruchtbarer Abend. Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und dafür, dass wir die Chance hatten, mit Ihnen zu sprechen.“ Auch FVM-Präsident Alfred Vianden war mit dem Abend sehr zufrieden: „Wir konnten wirklich offen und ehrlich diskutieren und haben einen sehr gut strukturierten Verein kennengelernt. Wir können Ihnen nur mit auf den Weg geben, genau so weiter zu machen.“

  • SSV Plittersdorf

    SSV Plittersdorf

    Letzter Bonner Vereinsdialog in 2015 beim SSV Plittersdorf

    Zum insgesamt 48. Vereinsdialog auf FVM-Ebene trafen sich Vertreter des Fußball-Verbandes Mittelrhein mit den Funktionären des SSV Plittersdorf. Neben der Nutzung des DFBnet und der E-Postfächer war vor allem die Bedeutung der zunehmenden Digitalisierung für den Sport ein zentrales Thema des Abends.

    Von den Vereinsvertretern des SSV Plittersdorf um Ingrid Naß (Vorsitzende), Michael Maier (2. Vorsitzender), Manfred Klein (3. Vorsitzender) sowie Angelika Maier-Grün (Geschäftsführerin) und Jan-Günther Naß (Schatzmeister) wurde das Team des FVM herzlichst begrüßt.
    Das Team, das waren FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, Vorsitzender des Kreises Bonn Jürgen Bachmann, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher.

    Zu Beginn des Abends stellten die Plittersdorfer zunächst einmal ihr Sportgelände vor: „Unser Zuhause ist der Kunstrasenplatz im Bonner Stadtteil Bad-Godesberg, der zu den Besten in ganz Bonn gehört und allen Fußballbegeisterten zahlreiche Sitz- und Stehgelegenheiten bietet“, so Ingrid Naß.
    Nach der Besichtigung der Sportanlage führten die Gastgeber alle Beteiligten in die Räumlichkeiten der benachbarten Grundschule, um dort den Dialog fortzuführen. Aber warum eigentlich nicht im näherliegenden Vereinsheim?

    Mit der Antwort auf diese Frage verdeutlichte Michael Maier die Gründe eindeutig: „In unserem Vereinsheim würden wir jetzt in einem dunklen Raum sitzen, da nach Problemen mit Wasserschäden in der angrenzenden Turnhalle ein Stromkabel außer Betrieb gesetzt wurde“ und fuhr fort: „Eben jenes, das das Vereinsheim mit Licht versorgt.“

    Trotz der nicht ganz heimischen Umgebung fand ein intensiver Austausch statt. Dabei standen vor allem die Aspekte und Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung im Fokus. „Uns ist durchaus bewusst, dass der Vorgang der Erfassung und Aufbereitung bis hin zur digitalen Speicherung einiges vereinfachen und schneller machen kann“, sieht Manfred Klein ein und fügte hinzu: „Dennoch ist es für ehrenamtliche Vereinsmitstreiter viel verlangt, beispielsweise täglich den Computer anzuschalten und sich über Neuigkeiten oder ähnliches zu informieren.“ An dieser Stelle kamen die E-Postfächer ins Spiel, über die, nach Einschätzungen der Plittersdorfer, zu viele Informationen und Hinweise an Vereine herangetragen werden, obwohl viele Vereine diesen Kommunikationskanal kaum bis gar nicht nutzen.

    Positiv zu erwähnen ist, dass der SSV Plittersdorf ein familienfreundlicher und traditionsreicher Verein ist, in dem jeder die Möglichkeit hat, Fußball zu spielen. Dabei haben Herkunft, Religion aber vor allem fußballerische Klasse keine Priorität. „Wir lassen bei uns jeden, der Spaß und Freude am Sport hat, trainieren und spielen“, verdeutlicht Ingrid Naß.

    Im Anschluss an den Vereinsdialog hielt Dr. Stephan Osnabrügge fest: „Ich freue mich, dass wir einen Dialog hatten, in dem wir konkrete Kritik erfahren und aufnehmen durften. Vielen Dank für Ihre Ansichten und Meinungen.“ Auch Ingrid Naß kam zu einem positiven Fazit: „Ich darf mich, auch im Namen meiner Vereinskollegen, recht herzlich für den Abend bedanken.“

  • VTA Bonn

    VTA Bonn

    FVM zu Gast beim ältesten türkischen Verein in Deutschland

    Zu Beginn des Jahres 2016 machten sich Vertreter des FVM auf den Weg nach Bonn, um im Rahmen des FVM-Masterplans mit Vertretern des VTA Bonn über viele interessante Themen zu diskutieren. Es war der erste Bonner Vereinsdialog im neuen Jahr.

    Dass dieser Besuch besondere Voraussetzungen hatte, konnte schon am Veranstaltungsort abgelesen werden. Denn, nicht wie üblich, waren die FVM-Verantwortlichen in der Heimstätte des Vereins zu Besuch. Dieses Mal mussten die Führungsleute des Vereins auswärts ran. Der Grund: Der „Verein für türkische Arbeitnehmer Bonn“, kurz VTA Bonn, hat kein Vereinsheim.

    1964 kam es zur Gründung des VTA Bonn. Damals galt der Gedanke der Vereinsgründung nicht dem Fußballsport, vielmehr sollten türkischen Arbeitnehmern in Deutschland bei der Integration geholfen und unterstützt werden. Eine von der Stadt zur Verfügung gestellte „Teestube“ im Bonner Zentrum war der Ort, an dem VTA-Mitglieder für jedermann offen waren und Hilfe leisteten. Im Laufe der Zeit begannen die Vereinsvertreter, Fußball im Verein anzubieten. „Dadurch wurde die soziale Arbeit in unserem Vereinsheim vernachlässigt und es verlagerte sich alles auf den Sportplatz, der mit dem Auto ungefähr 15 Minuten entfernt liegt“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Bülent Bugdaci fuhr fort: „Der Wandel im Verein, die finanziellen Probleme sowie das immer geringer werdende Ehrenamt führten dazu, dass uns die Stadt das Vereinsheim entzog.“

    Um ein neues Eigenheim sind die Bonner-Vertreter bemüht. Ein Bauantrag für eine Fläche unmittelbar neben dem Kunstrasenplatz wird gestellt. Weitere Planungen sind noch in Abstimmung.

    Ein zentrales Thema war auch die Situation auf und neben dem Sportplatz, wenn Spiele des VTA Bonn ausgetragen werden. Wie die Vergangenheit zeigt, galt es für gegnerische Mannschaften und Schiedsrichter immer als unangenehm, gegen VTA-Teams zu spielen oder Partien mit VTA-Beteiligung zu pfeifen. Es kam vermehrt zu Auseinandersetzungen auf dem Platz und vor allem die „aggressive“ Spielweise machte den Beteiligten zu schaffen. Das ist die Vergangenheit. Heute hat der Verein einen guten Ruf in Bonn, auch weil die Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Spielen des ältesten türkischen Vereins in Deutschland stark zurückgegangen sind. „Wir arbeiten seit vielen Jahren an unserem Vereinsimage und werden auch weiterhin dafür sorgen, dass faires Verhalten geahndet wird“, betont Serhun Hatziali, Vorstandsmitglieder des VTA Bonn.

    Als Problem schildert die Vereinsführung, dass es leider Schiedsrichter und gegnerische Teams gibt, die schon mit Vorurteilen gegenüber Vereinen mit Migrationshintergrund in das Spiel hineingehen. Dadurch „herrsche schon von Anfang an eine Stimmung, die für den weiteren Verlauf nicht von Vorteil ist“.

    Die Lösung für dieses extrem wichtige, aber auch schwierige Thema, kommt über die Kommunikation. Vereine untereinander, Vereine mit dem Schiedsrichter und aber vor allem mit dem jeweiligen Fußballkreis müssen sich über Geschehnisse informieren und austauschen. Nur so kann der Fußballsport fair bleiben und das Miteinander, egal welche Herkunft oder Religion die Beteiligten angehören, gestärkt werden.

    Zum Abschluss der spannenden Diskussionen bleibt FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge nur noch übrig, sich bei allen Beteiligten zu bedanken: „Es war genau richtig, sich über die aktuelle Situation beim VTA Bonn auszutauschen. Ich bin davon überzeugt, dass es auch nach dem vor kurzem 50-jährigen Jubiläum weiter bergauf geht.“ Der gleichen Meinung ist auch Bülent Bugdaci: „Wir bedanken uns für die Möglichkeit, mit dem Kreis und dem Verband über brennende Themen zu sprechen!“

  • ISC ALHilal Bonn

    ISC ALHilal Bonn

    Vereinsdialog beim ISC AlHilal Bonn

    Am Donnerstag, den 18. Februar 2016, besuchten FVM-Vertreter den ISC AlHilal Bonn zum insgesamt 54. Vereinsdialog im Verbandsgebiet Mittelrhein.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger sowie der Vorsitzende des Fußballkreises Bonn Jürgen Bachmann mit Sportwart Younis Kamil und Kassenwart Abdallah Nowati.

    Nach einer Besichtigung des Sportplatzes Heiderhof stand dann der Verein mit den von ihm gewünschten Themen im Mittelpunkt.

    Die Fußballabteilung hatte in der Vergangenheit viele Jugendmannschaften, aktuell besteht sie aus zwei Senioren- und zwei Jugendmannschaften. Neben dem sportlichen legt Sportwart Kamil viel Wert auf das soziale Geschehen neben dem Platz: „Wir als Verein sehen es als unsere Aufgabe, Menschen zu unterstützen. Neben dem Fußballtraining machen wir viele weitere Angebote, wie z.B. Unterstützung bei den Hausaufgaben oder bei der Erstellung von Bewerbungen. Aber auch das sportliche ist uns wichtig. Natürlich ist es unser Wunsch, die Jugendabteilung wieder aufzubauen. Nachfrage von Jugendlichen haben wir.“

    Die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern sei allerdings nicht einfach. „Wir haben noch einmal einen besonderen Anspruch an die Trainer, da wir bewusst sehr viel Wert auf Integration legen und dies noch einmal andere Anforderung an den Übungsleiter stellt als die rein sportliche Qualifikation,“ so Kamil.

    Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging es dann auch um das Bild des Vereins im Fußball-Kreis. Hier machte Jürgen Bachmann deutlich: „Kommt zu unseren Kreistagen und zeigt, dass ihr auch dort Teil der Gemeinschaft seid. Die anderen Vereine wissen nicht, dass ihr nur zwei Mann seid, die in der Fußballabteilung die Hauptverantwortung tragen. So lernt ihr euch untereinander kennen und dann wird die Integration auch dort gelebt.“

    Auf die Nachfrage, ob der Verein im Fußball Rassismus erlebe, antwortete Kamil: „Wir erleben keinen institutionellen Rassismus. Die Schiedsrichter oder Kreismitarbeiter zum Beispiel behandeln uns genauso wie die anderen Vereine auch. Allerdings  bekommen wir bei Spielen immer wieder mal Sprüche zu hören, die grenzwertig sind oder darüber hinaus gehen. Gemeldet haben wir dies jedoch noch nicht.“ Stephan Osnabrügge ermutigte an dieser Stelle den Verein, solche Vorkommnisse dem Kreis und dem Verband zu melden. „Wenn Ihr rassistisch beleidigt werdet, meldet das. Nicht umsonst stehen hierauf empfindliche Strafen. Wir dulden keinen Rassismus. Wir sind aber darauf angewiesen, dass die Vereine uns Vorfälle anzeigen.“ 

    Am Ende des Dialogs waren sich alle Seiten einig, dass sie von diesem Gespräch nicht nur profitiert, sondern auch neue Erkenntnisse gewonnen hatten.

  • SV Wachtberg

    SV Wachtberg

    Reger Austausch in Wachtberg – Die Fußballabteilung des Sportvereins ist auf dem richtigen Weg

    Im Rahmen des Vereinsdialogs besuchten zum insgesamt 56. Mal Vertreter des FVM gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden einen Verein aus dem FVM-Gebiet. Mit dem SV Wachtberg (Kreis Bonn) kam es zu einem spannenden Austausch, bei dem vor allem die Kommunikation zwischen Verein, Kreis und Verband ein zentrales Thema war.

    11 Jahre ist es nun her, da gelang dem SV Wachtberg bundesweit historisches: Der Vierfachaufstieg mit allen vier Seniorenmannschaften in der gleichen Spielzeit, der für die entsprechende Anerkennung des DFB sorgte, gelang zuvor noch keinem Verein in Deutschland. Der Aufstieg in die Herren-Mittelrheinliga in 2009 sorgte dann sportlich für den Höhepunkt. Mittlerweile spielt die erste Mannschaft in der Herren-Bezirksliga.

    18 Jugend-, drei Senioren- und eine Damenmannschaft sowie drei Alte-Herren-Teams (Ü-32, Ü40 und Ü-50) bilden die Größe des Vereins ab. Dabei sehen die Wachtberger vor allem im Kinder- und Jugendbereich die Herausforderung, qualifizierte Trainer zu gewinnen. „Mittlerweile haben wir Jugendtrainer, die unseren Kinder und Jugendlichen die richtigen Werte vermitteln und ihnen ein gutes Training bieten“, erklärte der SVW-Vorsitzende, Bernd Knauf und fügte hinzu, dass es dennoch schwer ist, qualifizierte Jugendtrainer überhaupt zu finden und für den Verein zu gewinnen.
    FVM-Präsident Alfred Vianden sieht in der Gewinnung von ausgebildeten Jugendtrainern einen doppelten positiven Effekt: „ Das gute und anspruchsvolle Training sorgt dafür, dass die Spieler sich entwickeln, Erfolg und mehr Spaß am Fußball haben. So behält man nicht nur seine Spieler, sondern gewinnt auch neue dazu.“

    Neben dem SV Wachtberg gibt es in der Gemeinde insgesamt sechs weitere Fußballvereine. Und alle sieben Wachtberger-Fußballvereine haben eines gemeinsam: Sie müssen sämtliche Energie-, Bau- oder Hallenbenutzungskosten übernehmen und erhalten keine finanziellen Zuschüsse der Gemeinde. Ganz zum Ärger der Vereine betont Thomas Stolze, SV-Geschäftsführer: „Die Politik investiert sehr viel Geld in z.B. Freizeit- oder Kulturprogramme, aber für den Sport bleibt nichts übrig.“
    Die Idee ist ein runder Tisch, an dem sich Vertreter aller Wachtberger-Vereine treffen, um über gemeinsame Interessen zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden. Damit Einigkeit unter den Wachtberger-Vereinen erfolgt, muss miteinander kommuniziert werden.

    Über den Verfahrensweg einer Wachtberger-Beschwerde wegen des Einsatzes eines nicht-berechtigen Spielers im Meisterschaftsspiels gegen die Zweitvertretung des FC Hennef in der vergangen Saison wurde ebenfalls gesprochen. Der FVM wird die Schilderung der Vereinsfunktionäre noch einmal prüfen und ihnen eine Rückmeldung dazu geben.

    In dem circa dreistündigen Dialog kam es auch zur Diskussionen über Themen rund um den FVM-Masterplan, Gewinnung und Bindung von Ehrenamt und Sponsoren, Regelungen der Schiedsrichter-Ansetzungen, die auf WFLV-Ebene neu eingeführten Ballgrößen im Kinder- und Jugendfußball oder die Nutzung des DFBnet.

    Sichtlich zufrieden zeigte sich am Ende des Gesprächs der Vorsitzende des Fußballkreises Bonn, Jürgen Bachmann: „ Mit dem SV Wachtberg stehen wir in einem guten Kontakt, auch, weil das Engagement der Vereinsvertreter positiv zu bemerken ist.“ Auch Bernd Knauf, SVW-Vorsitzender, äußerte sich zum Vereinsdialog zufrieden: „Das Gespräch mit den Vertretern vom FVM und Kreis Bonn war wichtig und gut. Wir alle konnten uns heute aussprechen und einige Anregungen und Tipps mitnehmen.

    Teilnehmer: Bernd Knauf, Thomas Stolze, Hermann-Josef Weber, Volker Walgenbach, Dimitros Karachilos (alle SV Wachtberg) und Jürgen Bachmann (Kreis Bonn) sowie Alfred Vianden, Claus Adelmann und Timo Schmidt (alle FVM).

  • SV Rot-Weiß Queckenberg

    SV Rot-Weiß Queckenberg

    „Tapfer bleiben“ ist das Stichwort – Vereinsdialog in Queckenberg

    Im Rahmen des „Masterplan Amateurfußballs“ begab sich FVM-Präsident Alfred Vianden am 5. Dezember 2016 in den Austausch mit den Vereinsvertretern des SV Rot-Weiß Queckenberg aus dem Fußballkreis Bonn. Ein Dialog mit einem Verein, dessen Zukunft alles andere als rosig erscheint.

    Bei einem Blick auf die Zukunft haben viele Amateurfußballvereine in Deutschland eines gemeinsam: Die Ungewissheit, wie lange der Spielbetrieb und das Vereinsleben erhalten bleiben kann. Zu diesen Vereinen gehört auch der Sportverein Queckenberg, der in der Stadt Rheinbach liegt.

    Die Merkmale in Queckenberg bestimmen die Vereinssituation: 350 Einwohner, kaum Kinder und Jugendliche und daraus resultierend auch keine Schule in der gesamten Gemeinde sorgen für schwierige Bedingungen. Die suboptimale Lage sowie der ungünstige Zustand der Vereinssportstätte komplettieren schlussendlich die Rahmenbedingungen und sind der Grund dafür, dass der Verein nur eine Seniorenmannschaft in der niedrigsten Spielklasse für den Spielbetrieb melden kann. Jugendfußball konnte man sich zuletzt in 2011 auf dem Queckenberger Aschenplatz anschauen. Damals allerdings auch nur durch die Bildung einer Spielgemeinschaft mit dem Nachbarverein TuRa Oberdrees.

    Dieser Verein mit über 50-jähriger Tradition ist also Jahr für Jahr darum bemüht, sich über Wasser zu halten. Zu Gute kommt ihm dabei, dass die weiteren Vereinsangebote neben dem Fußball, nämlich Badminton, Volleyball, Walking oder Damen-Fitness das Vereinsleben bereichern und für Mitglieder sorgen.

    Chancen und Möglichkeiten zur Stärkung des SV Queckenberg gibt es aber immer. Neue Vereinsangebote auf die Interessen der Bürger anpassen. Aktiv auf Flüchtlinge zugehen und sie in den Verein integrieren bedeutet eine Win-Win-Situation und wird schon seit längerem vom DFB finanziell belohnt. Oder aber den Kontakt zu den Verantwortlichen der Stadt Rheinbach aufnehmen und Unterstützungsmöglichkeiten besprechen. Wege, die auf den ersten Blick schwieriger wirken, als sie in der Umsetzung sind.

    Die Existenz kleinerer Fußballvereine ist nur dann gewährleistet, wenn eine nachhaltige Jugendarbeit, eine strukturierte Vereinsorganisation, Ehrenamt  und angemessene Vereinsangebote vorhanden sind. Dass das Hauptproblem der Queckenberger schon in den demografischen und lokalen Strukturen liegt, macht das Ganze natürlich noch etwas schwieriger.

    „Schwierige Bedingungen, aber alles noch lange keine Gründe für eine Ende“, betonte Alfred Vianden und fuhr fort: „Der Fußball-Verband Mittelrhein und der Fußballkreis Bonn stehen dem SV Queckenberg mit Rat und Tat jeder Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich kann die Queckenberger und auch alle weiteren Fußallvereine nur dazu ermutigen, weiter zu machen und tapfer zu sein.“

    Teilnehmer:

    SV Queckenberg: Ferdinand Kolvenbach (1. Vorsitzender), Daniel Kunze (2. Vorsitzender), Lisa Kolvenbach (2. Kassiererin), Jürgen Kurek (Abteilungsleiter Fußball)

    FVM: Alfred Vianden (Präsident), Claus Adelmann (Referent für Fußball- und Vereinsentwicklung), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)

  • FC Hertha Bonn

    FC Hertha Bonn

    FVM-Vereinsdialog: Der FC Hertha Bonn macht’s vor!

    Am 23. März 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des Bonner Traditionsvereins FC Hertha Bonn mit der Spitze des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Alfred Vianden und dem Bonner Kreisvorsitzenden Jürgen Bachmann im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog. Ein gegenseitiges Kennenlernen, das viele spannende Ideen hervorbrachte.

    10 Jugendmannschaften in allen Spielklassen der Junioren, 3 Bambini-Jahrgänge, eine Herren- und eine Alte-Herren-Mannschaften bilden das sportliche Gerüst des FC Hertha Bonn. Beachtliche Zahlen, die der Breitensportverein hergibt. Zu verdanken hat der Verein das seinen sehr engagierten ehrenamtlichen Helfern, die sich Woche für Woche auf und neben dem Platz einsetzen. „Mehr als 20 ehrenamtliche Trainer und Betreuer helfen uns, unseren Kinder und Jugendlichen Respekt, Zusammenhalt und den Fair Play-Gedanken zu vermitteln und ihnen Spaß am Fußballsport zu bereiten“, erklärte der 2. Vorsitzenden des FC Hertha Bonn, Jörg Michael.

    Dass sich der Verein im Aufschwung befindet, zeigt die Mitgliederentwicklung. Waren es in 2012 noch weniger als 150 Mitglieder, so können die Vereinsfunktionäre mittlerweile die stolze Zahl von knapp 350 benennen. „Trotz der zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen haben wir es in den letzten Jahren geschafft, Kinder und Jugendliche für unseren Verein zu begeistern“, betonte der FC-Vorsitzender, Holger Roggendorf. Auf die Frage, wo die Reise des Vereins hingehen soll, gibt es eine klare Marschroute: Die Jugendarbeit soll ausgebaut werden.

    Mit den schwierigen Rahmenbedingungen ist der Sportplatz gemeint. Lediglich ein Aschenplatz steht dem FC Hertha Bonn für seinen Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung. Eine Situation, die den Verein vor allem in den kalten Jahreszeiten vor ernsthafte Probleme stellt. „Den ganzen Januar konnten unsere Mannschaften keinen Fußball spielen, deshalb muss eine schnelle Lösung her“, so FC-Jugendleiter Patrick Laßlop. Geplant ist ein Kunstrasenplatz, der den Aschenplatz ersetzen und die Kinder- und Jugendlichen vor solchen unzufriedenen Situationen in Zukunft bewahren soll. Die Planungen laufen, auch für ein Vereinsheim.

    Hervorzuheben ist neben dem sportlichen auch das soziale und gesellschaftspolitische Engagement, das sich die Vereinsführung auf die Brust geschrieben hat. Neben der Vermittlung wichtiger Werte und der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen im Verein, stechen vor allem die vielen Projekte, die für 2017 geplant sind, heraus. Das Ostercamp, ein Erste-Hilfe-Kurs für Jungtrainer, eine Fußball-Schul-AG, die Schulkooperation „Abenteuer helfen“ und ein Kindergarten-Cup sind dabei nur einige der vielen Vorhaben.

    FVM-Präsident Alfred Vianden zeigte sich begeistert: „Was hier im Verein geleistet wird, ist großartig. Vor allem die tolle Jugendarbeit und das Engagement der ehrenamtlichen Helfer machen den FC Hertha Bonn zukunftsreif. Für das 100-Jährige Vereinsjubiläum in 2018 wünsche ich dem Verein alles erdenklich Gute!“ Diesen Worten konnte sich Jürgen Bachmann nur anschließen: „Dieser Verein macht vor, wie es gehen kann. Auch ohne optimale Rahmenbedingungen.“

    Teilnehmer

    FC Hertha Bonn: Holger Roggendorf, Jörg Michael, Patrick Laßlop, James Baylis
    FVM: Alfred Vianden, Jürgen Bachmann, Timo Schmidt

  • SV Rot-Weiß Dünstekoven

    SV Rot-Weiß Dünstekoven

    RW Dünstekoven – Da wächst was ran

    Drei Stunden dauerte der „Austausch auf Augenhöhe“ am 2. August 2017 zwischen Vertretern von RW Dünstekoven und des FVM. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Das hat sich für beide Seiten gelohnt!

    FVM-Vizepräsident Jürgen Aust, Geschäftsführer Dirk Brennecke, Masterplan-Referent Moritz Fölger und der Kreisvorsitzende Jürgen Bachmann zogen ein genauso positives Fazit wie Harald Kuhring (1. Vereinsvorsitzender), Ralf Ellmer (Jugendleiter), Dirk Illgner (Abteilungsleiter Fußball) und Herbert Mahlberg (Vereinsadministrator).

    Vorausgegangen war ein Gespräch, in dem die Vereinsvertreter zunächst ihren Verein ausführlich vorstellten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde schnell deutlich, dass sich in Dünstekoven seit der Zusammenstellung des neuen Vorstands im Jahr 2013 viel bewegt hat: Die Umwandlung des Asche- in einen Rasenplatz, für die unter anderem eine Vielzahl an Unterstützern gewonnen werden konnte oder der Aufbau einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit in Form einer aktuellen Internetseite, eines Facebook-Profils und einer Vereins-App zeigen beispielhaft, in welchen Bereichen bereits Fortschritte erzielt wurden. „Auch das Engagement in der Gemeinde ist uns sehr wichtig“, führte Harald Kuhring aus, „so haben wir einen Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen und beteiligen uns beim Karnevalsumzug. Das steigert natürlich auch die Wahrnehmung unseres Vereins in der Gemeinde.“

    Der Verein verfügt über eine Senioren-, fünf Jugend- und eine Alte-Herren-Mannschaft – und der Wunsch ist natürlich, diese Zahlen weiter zu steigern. Zentrales Thema im Dialog war es daher auch, wie der Verband die Weiterentwicklung des Vereins unterstützen und wie neue Mitarbeiter gewonnen und motiviert werden können. Jürgen Bachmann betonte: „Sprecht eure eigenen Mitglieder, vor allem die jungen, an und versucht, diese projektorientiert einzubinden.“ Dirk Brennecke ergänzte: „Der FVM bietet eine Vielzahl an Qualifizierungen sowohl für Vereinsvorstände als auch Trainer. Wir empfehlen jedem Verein, sich einen Entwicklungsplan zu überlegen, vor allem im Bereich junger Mitarbeiter. So entsteht für diese Menschen Rückhalt und Motivation.

    Auch die Einbindung eines FSJlers wurde thematisiert. Mit diesem besteht die Möglichkeit, sowohl Arbeiten auf hauptamtliche Schultern zu verteilen als auch z.B. durch das Angebot von AGs in Schulen weitere Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Da der FVM über eigene Bildungsgruppen verfügt, haben FSJler im Fußball die Möglichkeit, ihre Bildungstage inklusive der Trainer-C-Lizenz auch fußballspezifisch zu absolvieren. Jürgen Bachmann zeigte sich von diesem Konzept überzeugt: „Während des freiwilligen-sozialen-Jahres (FSJ) hat man einen weiteren Mitarbeiter, der viele Aufgaben übernehmen kann“ und führte aus, „Nach Abschluss des FSJs sind die Chancen außerdem sehr groß, dass sich diese jungen Leute auch weiterhin im Verein engagieren, als Trainer oder im Vorstand.“

    „Das war ein sehr interessanter Austausch. Es ist toll, dass so etwas gemacht wird und die Vereine diese Möglichkeit des Austauschs erhalten. Für mich war das heute ein Zeichen, dass auch wir wahrgenommen werden und dazugehören“ resümierte Ralf Elmer von Vereinsseite das Gespräch.
    Jürgen Aust dankte für diese Einschätzung und ergänzte: „Auch für uns ist dieser Austausch sehr wichtig. Damit sich der Fußball weiterentwickeln kann, müssen wir im Dialog bleiben. Nur auf diese Weise kann sich der FVM als Dienstleister für seine Vereine weiter verbessern.“

    Anlass des Abends war der FVM-Masterplan 2017-2019, der durch den DFB und seine Landesverbände initiiert wurde, um den Amateurfußball zu unterstützen und weiter zu stärken.

    Teilnehmer

    RW Dünstekoven: Harald Kuhring (1. Vorsitzender), Dirk Illgner (Abteilungsleiter Fußball)
    Ralf Ellmer (Jugendleiter), Herbert Mahlberg (Vereinsadministrator)

    FVM: Jürgen Aust (Vizepräsident), Jürgen Bachmann (Kreisvorsitzender), Dirk Brennecke (Geschäftsführer), Moritz Fölger (Referent Masterplan)

  • SV Beuel 06

    FVM-Vereinsdialog beim SV Beuel: der konzeptionelle Ansatz zur Vereinsentwicklung steht

    Spannend, informativ und jede Menge wertvolle Hinweise für alle Beteiligten – so erlebten die Vereinsspitze des SV Beuel 06, der Bonner Kreisvorsitzende Jürgen Bachmann sowie FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen und sein Team den 18. und damit letzten FVM-Vereinsdialog in diesem Jahr. Vor allem die Themen finanzielle Fördermöglichkeiten für Vereine und die Vereinsentwicklung des SV Beuel standen dabei im Fokus.

    Eindeutige Pläne hat die zielstrebige Vereinsführung um den Vorsitzenden Manuel Lopez-Monjo beim SV Beuel. Dabei geht es in erster Linie darum, den Verein zukunftsreif zu machen und stetig weiter zu entwickeln. Im ersten Schritt soll der Verein in finanzieller Hinsicht „clean“ werden. „Die schwierigen Zeiten, in denen der SV Beuel vor einem finanziellen Aus stand, möchten wir in den kommenden Monaten endgültig hinter uns bringen. Die Aufarbeitung von Steuergeschichten sowie die einfacherer und bessere Verwaltung von Vereinseinnahmen und -ausgaben gehören als Aufgaben unter anderem dazu“, erklärte Manuel Lopez-Monjo.

    Im nächsten Schritt haben sich die Vereinsverantwortlichen das Thema Jugendfußball auf die Fahne geschrieben. „Wir merken immer deutlicher, dass keine Jugendabteilung in einem Fußballverein mit überwiegend Nachteilen in Verbindung stehen“, erläuterte der Beueler-Geschäftsführer Andreas Schmitz und fuhr fort: „Daher möchten wir langfristig in eine noch stärkere Kooperation mit der JSG Beuel kommen, in der beide Vereine noch mehr voneinander profitieren.“ Der SV Beuel ist einer von drei Gründervereinen der JSG Beuel, die neben dem Jugendspielbetrieb keinen Seniorenspielbetrieb durchführt und auf derselben Sportanlage beheimatet ist. Weitere Vereinsplanungen stehen hinten an, gehen aber dann in die Richtung „Öffnung des Vereinsangebotes“. Schon jetzt gibt es neben der Hauptabteilung Fußball auch eine Gymnastikgruppe im Verein. Inwiefern die zusätzlichen Angebote in der Zukunft aussehen können, ist allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

    Für den FVM hatte der SV Beuel die Bitte nach mehr Transparenz und einer besseren Infovermittlung rund um Bezugsquellen von Fördergeldern für Vereine. Zahlreiche Flüchtlinge hat der SV Beuel in seinen Mannschaften aufgenommen, in der 5. Mannschaft wirken sogar überwiegend geflüchtete Menschen mit. Über den finanziellen Zuschuss der DFB-Stiftung Egidius Braun bei solch einem Engagement wussten die Vereinsverantwortlichen allerdings wenig bis gar nichts. Auch die Übungsleiterpauschalen, Zuschüsse für den Mitgliedermeldebogen oder die Bewerbung des DFB-Integrationspreises sind nicht bekannte Angebote im Verein. Gerade richtig kommt die große FVM-Umfrage zum Thema Kommunikation, in der es darum geht, die Meinung der Vereine abzufragen und Verbesserungswünsche und Ideen zur Kommunikation zwischen Verein, Kreis und Verband zu hören. Vereinsmitarbeiter, Spieler, Schiedsrichter, Trainer, männlich, weiblich, jung, erfahren: alle sind gefragt, auch die Kreis- und Verbandsmitarbeiter (Hier geht es zur Umfrage).

    Abschließend hatte Manuel Lopez-Monjo warme Worte für den gelungenen Abend übrig: „Gerne würden wir uns in einem Jahr in der selben Runde noch einmal zusammensetzen, um zu sehen, wie wir uns in unserer Vereinsarbeit fortbewegt haben. Viele Anregungen und Hilfestellungen konnten wir heute schon mitnehmen“. Auch Hans-Christian Olpen zieht ein positives Fazit: „Die Vereinsdialoge sind für den Kontakt zwischen Verein und Verband enorm wichtig, aber auch für die Verbandsentwicklung. Heute konnten wir wieder zahlreiche Erkenntnisse von der Basis mitnehmen, dafür sind wir sehr dankbar!“

    Um auch in der Zukunft alle Ideen und Anregungen der Vereine in weitere Entwicklungsprozesse einfließen lassen zu können, freut sich der FVM über weitere zahlreiche Vereinsdialoge in seinen neun Fußballkreisen in den kommenden Jahren.

    Teilnehmer:

    SV Beuel: Manuel Lopez-Monjo (1. Vorsitzender), Thorsten Pahl (2. Vorsitzender), Andreas Schmitz (Geschäftsführer)

    FVM: Hans-Christian Olpen (Vizepräsident), Laurenz Neumann (stv. Geschäftsführer), Timo Schmidt (Mitarbeiter Masterplan) , Jürgen Bachmann (Kreisvorsitzender Bonn)


Fußballkreis Sieg

  • TuS Buisdorf

    TuS Buisdorf

    Vereinsdialog: Rosenjubiläum beim TuS Buisdorf und Auftakt im Kreis Sieg

    Der 10. Vereinsdialog im Rahmen des FVM-Masterplans fand am Montag, dem 17. November 2014, beim TuS Buisdorf statt. Das kleine Jubiläum war zeitgleich der Auftakt für die Vereine im Kreis Sieg, dessen Kreisvorstand u.a. den TuS Buisdorf ausgewählt hatte. Seitens des Vereins nahmen der 1. Vorsitzende Thomas Bächer, sein Stellvertreter Volker Stamm und Geschäftsführer Guido Bergmann teil. Für den FVM waren Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, der Vorsitzende des Kreises Sieg, Guido Fuchs und Verbandsgeschäftsführer Dirk Brennecke zugegen.

    Im Verlauf des dreistündigen Gedankenausaustauschs stand ganz besonders die Sportplatzproblematik des Vereins im Mittelpunkt. Beeindruckt zeigten sich die Verbandsvertreter von dem Engagement mit dem der Vorstand des TuS Buisdorf die Umwandlung des Schotterplatzes in einen Hybridrasen verfolgt. Thomas Bächer konnte die vielen Zwischenschritte und Gespräche so plastisch darstellen, dass ihn alle Teilnehmer auf der Reise begleiten konnten. Seitens des FVM sicherte Dr. Stephan Osnabrügge jegliche Unterstützung bei Gesprächen im politischen Raum zu, damit das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden kann.

    Einen zweiten Gesprächsschwerpunkt stellte die vereinsinterne Weiterentwicklung dar. Hier gelang es den Vertretern des FVM, dem Vereinsvorstand die Möglichkeiten innerhalb des Verbandes aufzuzeigen, Anregungen für Initiativen innerhalb des Vereins zu geben und zu vermitteln, wo erforderliche Informationen abgerufen werden können. So konnten viele Informationen vermittelt werden, die den TuS Buisdorf bisher nicht erreicht hatten. 

    Abschließend stellte Thomas Bächer fest, dass der heutige Vereinsdialog ein sehr konstruktiver, aufschlussreicher Austausch war, der seinem Verein wirklich geholfen hätte. „Die Verbandsvertreter haben heute Basisarbeit betrieben und wir fühlen uns mit unseren Problemen ernst genommen.“ Dr. Stephan Osanbrügge bedankte sich ebenfalls für einen sehr interessanten Abend, der auch ihm persönlich neue Themen näher gebracht hätte und er wüsste jetzt: „Wenn ich Fragen zum Projektmanagement ‚Umbau eines Sportplatzes‘ habe, dann wähle ich die Telefonnummer von Thomas Bächer.“ Aus Sicht der Verbandsvertreter zog der 2. Vorsitzende Volker Stamm das schönste Fazit: „Wir dachten immer, der FVM ist so eine Art Betonbunker. Jetzt wissen wir es besser. Wir kennen jetzt die handelnden Personen und freuen uns auf den weiteren Austausch.“

  • SV 09 Eitorf

    SV 09 Eitorf

    Zweiter Vereinsdialog im Kreis Sieg beim SV 09 Eitorf e.V.

    Am Mittwoch, den 3. November 2014, besuchten FVM-Vertreter den SV 09 Eitorf e.V. zum insgesamt fünfzehnten Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Dr. Stefan Osnabrügge, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt, sowie der Kreisvorsitzende Guido Fuchs mit den Vereinsvertretern um den Vorsitzenden Helmut Scheidt, den stellvertretenden Geschäftsführer Ralph Steinbach, der Jugendgeschäftsführerin Yvonne Fuchs, dem Kassierer Wilhelm Siebentritt und dem Jugendleiter Wolfgang Albat.

    Im Mittelpunkt des Dialogs standen die Inhalte, die der Verein gemeinsam mit dem Verband auf das Tagesprogramm gesetzt hatte: Neben Themen rund um Finanzierungsmöglichkeiten für Trainingsmittel waren auch Hinweise bei Ehrenamtspauschalen, Gewinn von Mitgliedern und Sponsoren, Möglichkeiten für Übungsleiterzuschüsse und die Zusammenarbeit zwischen FVM, Kreis und Verein Schwerpunkt des Austausches.

    „Es war ein entspannter Abend mit einem inhaltlich guten und offenen Austausch.“, so Helmut Scheidt. Auch Dr. Stephan Osnabrügge sieht diese Veranstaltung als gelungen: „Durch diesen interessanten Abend, konnte der Verband viele neue Erkenntnisse gewinnen.“

  • ASV Sankt Augustin

    ASV Sankt Augustin

    Ideen und Wünsche: Ein interessanter Vereinsdialog beim ASV Sankt Augustin

    „Wir nehmen viele Dinge mit auf den Weg und möchten weiter mit dem FVM im Dialog bleiben. Danke, dass wir Sie kennenlernen durften. Das motiviert uns, weiter zu arbeiten.“

    Das Abschlussstatement der 1. Vorsitzenden des ASV Sankt Augustin Gabriele Wiskemann rundete am Dienstag, den 3. Februar 2015 einen gelungenen Abend im Rahmen des Vereinsdialogs ab.

    Zuvor gab es einen spannenden und intensiven Austausch mit den Verbandsvertretern Hans-Christian Olpen, Dirk Brennecke, Mandana Büscher und dem Kreisvorsitzenden Guido Fuchs  und den Teilnehmern auf Vereinsseite: Gabriele Wiskemann, Ralf Drinhausen, Bernd Forster, Johannes Herbst, Mathias Schwarz, Thorsten Schwendt und David Birkhölzer.

    Diskussionspunkt war die Nutzung der aktuellen Sportfläche und deren erforderliche Erweiterung um ein Kleinspielfeld. Dieses Kleinspielfeld war im Bau der kompletten Sportanlage bereits vorgesehen, wurde dann jedoch von der Stadt nicht weiter unterstützt. So muss die Fußballabteilung bereits einen Aufnahmestopp hinnehmen, um allen bereits vorhandenen Spielern genug Trainingsmöglichkeit zu bieten. Hinzukommt die nicht optimale Auslastungssteuerung durch die Sportplatzvergabe. Hier könnten Zeiten besser und konzentrierter vergeben und dadurch die Vereinsentwicklung gefördert werden. Leider mangelt es hier an aktiver Unterstützung durch die Stadt Sankt Augustin. Der ASV wünscht sich hier eine baldige Lösung und wirbt deshalb auf dem Sankt Augustiner Karnevalszug für „Mehr Platz im Sport“. Diesem Wunsch konnten sich die Vertreter des FVM nur anschließen, denn gerade die Anlage des ASV Sankt Augustin und die vielen Sportarten, die im Verein betrieben werden, stellen eine gute Basis für ein funktionierendes Vereinsleben dar.

    „Gesunde Vereine mit guter Struktur sind die Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwohl und verdienen die Unterstützung der Städte, egal ob Politik oder Verwaltung. Im Sinne der Menschen sollten alle an einem Strang ziehen“ stellte FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen fest.

    Gesprochen wurde auch über Themen wie Inklusion und Integration und inwieweit der Verband den Verein unterstützen kann.

    Ziel des Vereins ist es, im März 2015 mit einer Inklusionsfußballmannschaft einen Trainingsbetrieb zu starten, um dann einen regelmäßigen Spielbetrieb aufnehmen zu können, und im Juni 2015 einen „Tag der Begegnung“ zu organisieren. Für diesen Event hat der Fußball-Verband seine Unterstützung zugesagt.

    Am Ende des Dialogs gab es die übereinstimmende Meinung, dass Verein und Verband ein sehr spannendes Gespräch geführt haben, aus dem beide Seiten „viel mitnehmen“. Vizepräsident Hans-Christian Olpen fasste zusammen: „Wir sind eine große Familie im Fußball, dieses Gefühl möchten wir stärken.“ Und auch die Vorsitzende des ASV Sankt Augustin stimmte zu: „ Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Es ist schön von anderen zu hören, dass man so weiter agieren kann und soll. Wir nehmen sehr viel aus diesem Gespräch mit.“

  • TuS Winterscheid

    TuS Winterscheid

    Vereinsdialog in Winterscheid

    Es war ein gelungener Austausch, der Vereinsbesuch des FVM beim TuS Winterscheid (Kreis Sieg). Am vergangenen Mittwoch, 25. März 2015, trafen die Verbandsspitze und die Verantwortlichen des TuS zusammen.

    Während am Abend unsere Nationalmannschaft die australische Nationalelf herausforderte, machte sich FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge auf den Weg nach Winterscheid – zu einem Gespräch „auf Augenhöhe“. Begleitet vom Vorsitzenden des Kreises Sieg, Guido Fuchs, nahmen sich die Funktionäre der mittelrheinischen Fußball-Zentrale um Verbandsreferenten für Fußball- und Vereinsentwicklung Claus Adelmann, Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt und FVM-Praktikantin Carolin Simon für den Gedankenaustausch die Dauer eines kompletten Fußballspiels, inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen.

    Die Stimmen der Heimmannschaft zu dieser Begegnung sind im Anschluss eindeutig: „Für uns war das heute ein ganz wichtiger Abend und eine Ehre, den FVM bei uns begrüßen zu dürfen. Auf unsere vielen Fragen haben wir konstruktive Antworten erhalten“, so der 1. Vorsitzende des TuS, Hermann Aholt. Das Themenfeld an diesem Abend war breit gesteckt. Es reichte vom aktuellen FVM-Masterplan über die Kooperation zwischen dem Verein, Kreis und Verband, Rechnungen und Kontoauszüge des Verbandes, Möglichkeiten von Veranstaltungsangeboten für Jugendmannschaften bis hin zur Diskussion um die Bestandserhebung des DFB.

    Dass sich der FVM-Masterplan als sinnvoll erweist, betont TuS-Geschäftsführer Bruno Hanke: „Die einzelnen Maßnahmen des Masterplans kümmern sich um die Probleme der Amateurfußballvereine. Hervorzuheben sind die DFB-Mobil-Besuche, die ich nur begrüßen kann.“

    Nach dem Elfmeterschießen waren die Ideen, Anregungen und Aufgaben vielfältig.
    „Es freut mich, dass ich viele neue Erkenntnisse aus diesem Gespräch mitnehmen konnte“, so Guido Fuchs. Auch Dr. Stephan Osnabrügge zeigte sich positiv: „Hochachtung gilt dem, was die Ehrenamtlichen für Ihren Verein leisten.“

    Alle 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes werden solche und ähnliche Vereinsdialoge durchführen und die Ergebnisse in den weiteren Entwicklungsprozess des Amateurfußballs miteinfließen lassen. Ein kleiner, dennoch sehr wichtiger Schritt, wurde in Winterscheid gemacht.

  • RS Waldbröl

    RS Waldbröl

    Der FVM zu Gast im Oberbergischen

    Am Dienstag, den 23. Februar 2016, besuchten der Vizepräsident des FVM Hans-Christian Olpen, die Kreisvertreter Rolf Müller und Jürgen Liehn, stellvertretender Geschäftsführer des FVM Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher den RS 19 Waldbröl.

    Dieser wurde an diesem Abend vom 1. Vorsitzenden Frank Engelbert, seinem Stellvertreter Holger Wirtz, Geschäftsführer/-in Christian Kitta und Jana Engelbert und Jugendleiter Filippo Crisci vertreten.

    In gemütlicher Atmosphäre, kam es in vereinseigener Gaststätte zu einem sehr vielseitigen Gespräch, an dem sich alle Teilnehmer gut beteiligen konnten.

    Während Frank Engelbert den RS 19 vorstellte, wurde klar, dass der Verein eine eindeutige Philosophie lebt: „Wir geben nur so viel Geld aus, wie wir zur Verfügung haben“. Dazu gehört auch, die eigene Jugend so zu fördern, dass sie die Seniorenmannschaften permanent mit Eigengewächsen bestücken können. Hier ist es das große Ziel, 2019 zum 100-jährigen Jubiläum wieder in der Kreisliga A zu spielen.

    Um dafür weiterhin gute Grundsteine legen zu können, wurde über viele verschiedene Themen gesprochen. Schwerpunkte bildeten die Finanzierung bzw. Sanierung von Kunstrasenplätzen, die Qualifizierung von Trainern und Vereinsmitarbeitern und die Bereiche Mädchenfußball und Alte-Herren-Abteilung. Es konnten sowohl die Kreis-, als auch die Verbandsvertreter einige Fragen beantworten und neue Möglichkeiten vorschlagen. So ist es nicht für jeden Trainer möglich, an einem mehrwöchigen B-Lizenz Lehrgang in der Sportschule Hennef oder an einem mehrmonatigen dezentralen C-Lizenz Lehrgang teilzunehmen. Der FVM bietet aber auch darüber hinaus noch einige qualifizierende Optionen. So gibt es viele Kurzschulungen, die den Vereinen angeboten werden, in denen ebenso Theorie und Praxis zusammen gelehrt werden.

    Aber auch ohne Trainerlizenz, bietet der Verein den Kindern und Jugendlichen gute Trainingsmöglichkeiten. Dies merkt der Verein vor allem immer dann, wenn andere Vereine anklopfen und Spieler abwerben möchten. Vor allem Wechsel in der Winterpause sind für den RS 19 schwer wegzustecken. Hier wünscht sich der Vereinsvorstand, dass auch die Nachbarvereine den Gedanken verfolgen: „Wir bringen den Spielern bei, dass man zu Ende bringt, was man angefangen hat“ (Filippo Crisci). Dennoch möchte der Verein den Spielern keine Steine in den Weg legen; denn jeder der einmal beim RS 19 Fuß gefasst hat, wird auch früher oder später hierher zurückkehren. Nicht nur deshalb kann der Verein mittlerweile mit vier Alte-Herren-Mannschaften überzeugen. Das Vereinsleben ist beim RS 19 wichtiger Bestandteil sportlicher Erfolge und Erlebnisse.

    Im Verlaufe einer sehr freien und aktiven Diskussionsrunde, wurden an diesem Abend noch weitere Themen besprochen: Kooperation mit der Gesamtschule Waldbröl in Bezug auf eine Mädchenfußball-AG, an der auch der Fußballkreis Berg Interesse gezeigt hat, Erstellen eines Marketingkonzepts und die Flüchtlingsthematik.

    Vizepräsident Hans-Christian Olpen bleibt am Ende nur ein positives Fazit: „Es war sehr interessant. Man erfährt Dinge, die für den Verein typisch sind. Ich hoffe für den Verein war es auch eine gute Veranstaltung, die sie in ihrer Arbeit weiter bestärkt.“
    Genau so positiv beendete auch der erste Vorsitzende Frank Engelbert den Abend: „Ich bedanke mich recht herzlich, dass sie sich so viel Zeit für uns genommen haben.“

  • SV Menden

    SV Menden

    Spannender Abend beim SV Menden

    In einer sehr angenehmen Runde kam es am vergangenen Montag, den 4. April 2016, zu einem weiteren Vereinsdialog im Fußball-Kreis Sieg.

    Die FVM-Vertreter Alfred Vianden, Guido Fuchs, Claus Adelmann und Mandana Büscher wurden von folgenden Vereinsvertretern herzlich empfangen: Roland Podlech, Gerd Diekmann, Frank Wildermuth, Paul Standley und Falk Bernanrd.

    Die Vertreter des SV Menden konnten viel über ihren Verein erzählen, schließlich gibt es diesen bereits seit über 100 Jahren. Ein sehr großes Thema des Abends bildete die Entwicklung des Vereins. Doch durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer holte der Verein sich selbst aus dieser Situation heraus. So kam es zum Neubau eines modernen Vereinsheims, worauf der Bau eines Kunstrasens folgte. Anschließend kam auch noch ein Kleinspielfeld hinzu – so ist man gern zu Gast beim SVM.

    Aber nicht nur die Sportanlage zeigt wie viel Herzblut im Verein steckt. Auch die Anzahl an Mannschaften spiegelt dies deutlich wieder. So ist jeder Jahrgang mit Jugendmannschaften besetzt, es gibt drei Mädchenmannschaften und sowohl drei Herren- als auch drei Frauenmannschaften.

    Vor allem die stark besetzten Herren- und Frauenabteilungen stellen den Verein dennoch immer wieder vor Herausforderungen. Soll es immer sechs Heimspiele an einem Sonntag geben? Wenn nicht, wie soll getrennt werden – einen Frauen-Heimspieltag und einen Herren-Heimspieltag? All dies ist nicht so einfach zu realisieren, wie es auf den ersten Blick scheint. Zwei der drei Frauenmannschaften spielen auf Verbandsebene, die Herrenmannschaften auf Kreisebene. Es gibt unterschiedlich große Staffeln, so dass die Saison für jede Mannschaft unterschiedlich verläuft. Es ist eine schwierige Situation für alle Beteiligten – Verein und Staffelleiter. Trotz dieser Problematik ist der Verein froh über jede einzelne dieser sechs Mannschaften und der Vorstand ist daher bereit viel Freizeit in die Organisation der Spieltage zu stecken.

    Es gibt allerdings noch ein Team, auf das der Verein sehr stolz ist – die Inklusionsmannschaft. Um die 30 Spieler mit Handicap kommen regelmäßig auf die Sportanlage des SV Menden um gemeinsam zu trainieren. Auch die Teilnahme an Turnieren steht auf dem Programm. Besonders erfreulich ist, dass die Mannschaft nun über einen eigenen frisch gesponserten Trikotsatz verfügt.
    Auch hier ergibt sich ein weiteres Thema, das stets auf der Agenda des Vereins steht. Das Sponsoring ist für Sportvereine permanent notwendig. Der Verein kann mittlerweile eine Gruppe von ca. 100 Sponsoren aufweisen. Mit diesen findet regelmäßig alle 1-2 Jahre ein Sponsorentag statt. Hier kommen die Sponsoren und Politiker zusammen, um Vernetzungen herzustellen und um Wertschätzung durch den Verein zu erhalten. Wichtig hierbei ist für die Sponsoren zu wissen, wobei sie helfen und inwieweit sie dem Verein guttun.

    Über diese Themen hinaus wurde an diesem Abend noch über einige weitere Themen gesprochen: die jährliche Sportwoche, die vielen gemeinsamen Projekte mit dem Förderverein, der Einsatz von FSJlern und Trainerqualifikationen.

    FVM-Präsident Alfred Vianden war am Ende des Abends froh und bedankte sich „für den sehr guten Austausch auf Augenhöhe“ und wünscht dem Verein „bleiben Sie so wie Sie sind und gehen Sie weiterhin so behutsam in die Zukunft. Dann kann dieser bereits sehr gut aufgestellte Verein auch die kleinen Probleme beseitigen.“
    Auch der 1. Vorsitzende des SV Menden freute sich über den Besuch und dankte „herzlich, dass man sich Zeit für uns genommen hat und wir so einen tollen Austausch erleben durften.“


Fußballkreis Berg

  • SV Morsbach

    SV Morsbach

    Vereinsdialog: Gelungener Auftakt in 2015

    Es geht wieder los! Zum Auftakt der Vereinsdialoge in diesem Jahr waren am vergangenen Mittwoch, den 21. Januar 2015,  FVM-Vertreter beim SV Morsbach (Kreis Berg) zu Gast. Jahresübergreifend war dies der insgesamt 17. Vereinsdialog.

    Der 1. Vorsitzende Peter Schuh, Eventmanager Frank Fassbender, Kassierer Achim Langhein, Geschäftsführerin Gaby Weier-Jacob und Jugendleiter Michael Trapp empfingen neben FVM-Präsident Alfred Vianden auch den Kreisvorsitzenden Rolf Müller, seinen Stellvertreter Detlef Baldauf, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt.

    Nach einer Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer, erhielt der Verband zunächst einen Überblick über die Entwicklung des Vereins. Schwerpunkt des anschließenden Austauschs waren neben den vier konkreten Themenwünschen des Vereins Finanzen, Festlichkeiten, Energiequellen und der Flüchtlingsthematik unter anderem auch das FVM-Bambini Spielfest, die FairPlayLiga, angemessene Eintrittsgelder in der Kreisliga A, sowie die personelle Situation im Schiedsrichterbereich. Im Ergebnis des Vereinsdialogs will sich der SV Morsbach stärker einer möglichen Kooperation mit Schulen und einem evtl. Engagement als Einsatzstelle im Freiwilligen Sozialen Jahr engagieren. Der FVM wird diese Entwicklungsschritte begleiten und den Verein beratend unterstützen.

    Peter Schuh dankte im Anschluss den Vertretern des Kreises und des Verbandes und stellte zudem fest: „Der SV Morsbach hat sich sehr gefreut, an so einem Dialog mit dem Verband teilzunehmen und konnte viele neue Erkenntnisse mitnehmen.“ Auch Präsident Alfred Vianden ist ähnlicher Meinung: „Der Verband hat sich gefreut, den SV Morsbach besuchen zu dürfen. Nicht nur die Vereine im Fußball-Verband Mittelrhein, sondern auch die Kreise und der Verband selber können und müssen noch dazulernen - deswegen waren wir heute hier. Der Verband wünscht dem Verein weiterhin sportlichen Erfolg und alles Gute in diesem und in den weiteren Jahren.“

  • Gencler Birligi Bergisch Gladbach

    Gencler Birligi Bergisch Gladbach

    Erfolgreicher Vereinsdialog bei Gencler Birligi Bergisch Gladbach

    „Der Verlauf des Dialogs hat mich total überrascht. Als ich hierhergekommen bin, habe ich nicht erwartet, dass wir ein solches Gespräch führen würden. Ich bin glücklich, weil wir nun wissen, wie wir an bestimmte Themen herangehen können. Wir sind sehr zufrieden, dass Sie gekommen sind.“

    Mit diesen Worten beendete der Vereinsvorsitzende Hasan Özmen am 28. Januar 2015 den Vereinsdialog bei „seinem“ Verein Gencler Birligi Bergisch Gladbach, dem er seit der Gründung des Vereins im Jahr 1988 die Treue hält.

    Vorausgegangen war ein intensives Gespräch mit den Verbandsvertretern Hans-Christian Olpen, Dirk Brennecke, Moritz Fölger und dem Vertreter des Kreisvorstands, Jürgen Liehn. Von Vereinsseite nahmen neben Özmen Cüneyt Söylemez, Ali Demir, Mustafa Aktas und Imam Özmen am insgesamt 18. Vereinsdialog im Verbandsgebiet teil.

    Besprochen wurden die Themen, die dem Verein aktuell am meisten auf der Seele brannten: Zum einen hat der Verein das Ziel, seinen Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Die Mitgliedergewinnung und –erhaltung sei wesentlich einfacher, wenn man auf dem wetterunabhängigeren Untergrund spielen könnte, die Attraktivität des Vereins würde sich erhöhen.

    Ein Ergebnis des Dialogs war es, dass der Verein die nahe gelegene Schule ansprechen solle, um weitere Mitstreiter zu gewinnen, die von einem Kunstrasenplatz profitieren würden. Bei der Kontaktaufnahme mit der Schule werde der Verband den Verein unterstützen.

    Eine weitere Herausforderung des Vereins ist die neue Einzäunung des Vereinsgeländes. Der Verein verfügt über keinen Schlüssel für die neuen Tore. Ein Zugang zum vom Verein selbst finanzierten Vereinsheim ist also ohne fremde Hilfe nicht nötig. Auch hier sagten Kreis und Verband ihre Unterstützung zu – man werde die Stadt ansprechen, um hier Abhilfe zu schaffen.

    Ein drittes Thema war der Umgang mit Schiedsrichterentscheidungen: Hier zeigte sich der Verein kreativ und möchte mit den eigenen Spielern Videoschulungen zu Schiedsrichterentscheidungen machen. Mit diesen soll das Verständnis von Spielern gegenüber Schiedsrichterentscheidungen erhöht werden. Jürgen Liehn sagte dem Verein zu, dass es möglich wäre, auch einen Vertreter des Kreisschiedsrichterausschusses zu einer solchen Schulung hinzuzuholen.

    Am Ende des Dialogs stand die übereinstimmende Meinung, dass das ‚Gespräch auf Augenhöhe‘ erreicht wurde. Vizepräsident Hans-Christian Olpen fasste zusammen: „Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Vereine sind die Stützen der Gesellschaft. Kreis und Verband haben die Aufgabe, Ihnen als Dienstleister zur Seite zu stehen. Die Vereinsdialoge sind ein hervorragendes Mittel, um die Herausforderungen der Vereine zu ermitteln und unmittelbare Unterstützungsangebote zu machen. Hier wollen wir uns in Zukunft noch weiter verbessern.“

  • TSV Hämmern

    TSV Hämmern

    Vereinsdialog in Hämmern

    Es war ein gelungener Austausch, der Vereinsbesuch des FVM beim TuS Hämmern (Kreis Berg). Am 12. Juni 2015 trafen die Verbandsspitze und die Verantwortlichen des TuS im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog zusammen.

    Gegen den frühen Abend machte sich FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge auf den Weg nach Hämmern – zu einem Gespräch „auf Augenhöhe“. Begleitet vom Vorsitzenden des Jugendausschusses des Kreises Berg,  Jürgen Liehn, nahmen sich die Funktionäre der mittelrheinischen Fußball-Zentrale um den stellvertretenden Geschäftsführer Laurenz Neumann und  Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt für den Gedankenaustausch die Dauer eines kompletten Fußballspiels, inklusive Verlängerung.

    Die Stimmen der Heimmannschaft zu dieser Begegnung sind im Anschluss eindeutig: „Es ist toll, dass die Vertreter des FVM den Weg nach Hämmern gefunden haben und uns interessante und gute Anregungen für unseren weiteren Vereinsweg mitgegeben haben. Auf unsere vielen Fragen haben wir konstruktive Antworten erhalten“, so der 1. Vorsitzende des TuS, Stefan Eckel. Das Themenfeld an diesem Abend war breit gesteckt. Es reichte vom aktuellen FVM-Masterplan über die Kooperation zwischen dem Verein, Kreis und Verband, die bevorstehende Vorstandsklausur des Vereins, dem Gedanken des Kinderschutzprojekts, der wichtigen Qualifizierung der Vereinsmitstreiter, sowie dem korrekten Umgang mit dem elektronischen Spielbericht.

    Nach der Verlängerung waren die Ideen, Anregungen und Aufgaben vielfältig.
    „Es freut mich, dass die Vereinsmitstreiter so viele neue und gute Ideen haben. Der Verein besitzt tolle Grundlagen, die er als Chance sehen muss. Für die Zukunft wünsche ich dem TuS alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, so Dr. Stephan Osnabrügge.

    Alle 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes werden solche und ähnliche Vereinsdialoge durchführen und die Ergebnisse in den weiteren Entwicklungsprozess des Amateurfußballs miteinfließen lassen. Ein kleiner, dennoch sehr wichtiger Schritt, wurde in Hämmern gemacht.

  • TuRa Dieringhausen

    TuRa Dieringhausen

    „Wir nehmen mit, dass wir uns bilden bilden bilden müssen“

    Am Montag, den 15. Juni 2015, begrüßten die Vorstandsmitglieder des TuRa Dieringhausen Thorsten Rinker (Abteilungsleiter Fußball), Dirk Neuhoff (stellv. Abteilungsleiter Fußball), Joachim Lemmer (stellv. Geschäftsführer), Christoph Schilling (Kassierer) und seine Vertreterin Sarah Löffler den Vizepräsidenten des Fußball-Verbandes Dr. Stephan Osnabrügge, den Vorsitzenden des Fußball-Kreises Berg Rolf Müller, den FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher in ihrem Vereinsheim.

    Die Idee des Dialogs auf Augenhöhe, fand hier großen Anklang und wurde in einem konstruktiven Gespräch genutzt.

    Im Vordergrund stand hierbei vor allem das Thema der Fair-Play-Liga, in der die Jugendmannschaften des Vereins während der Saison spielen. Abteilungsleiter Fußball Thorsten Rinker nahm hierzu klar Stellung: „Das System der Fair-Play-Liga ist sehr gut. Die Kinder verstehen es und können das Spiel ohne Schiedsrichter gut umsetzen. Die Erwachsenen sind diejenigen, die damit ihre Schwierigkeiten haben.“ Die Qualifizierung der Trainer, Betreuer und auch Eltern wird für die neue Saison verstärkt vorgenommen und soll somit dem fairen Umgang auf dem Fußballplatz weiter schulen.

    Besonders die Idee der „Liebe Eltern, lasst uns spielen“-Karten, die die Kinder zu Beginn des Spiels an ihre Eltern verteilen, brachte positives Feedback aus den Reihen des Vereinsvorstandes.
    Aber auch die Qualifizierung allgemein innerhalb der TuRa Dieringhausen ist ein großes Thema gewesen. So ist die Vereinsführung sehr daran interessiert, „möglichst viele Trainer mit Lizenzausbildung einzusetzen“, so Thorsten Rinker. „Doch hierfür müssen die Betroffenen noch mehr Zeit und auch Geld investieren, was für einige nicht möglich ist“. FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge gab hierzu wichtige Tipps: „Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten der Qualifizierung. Das fängt mit dem DFB-Mobil an und geht über Kurzschulungen verschiedenster Themenbereiche bis hin zu den Lizenzlehrgängen.“ Genauso wichtig ist die Qualifizierung auf gegenseitiger Basis. Hierfür wird der Verein ein eigenes Entwicklungskonzept zum Thema Qualifizierung im Verein erstellen, so dass die TuRa eine Basis besitzt, mit der die Vereinsmitarbeiter arbeiten können.

    Weitere Themen des intensiven Gesprächs waren die Gewinnung neuer Sponsoren, die Möglichkeiten von Kooperationen mit Schulen und Kitas, die Gewinnung von neuen Schiedsrichtern und Kinderschutz im Verein.

    Im Anschluss an den anregenden Austausch bedankte sich Thorsten Rinker „für diesen hoch interessanten Dialog. Wir nehmen mit, dass wir uns bilden bilden bilden müssen und werden neue Aufgaben angehen.“ Auch FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge „fand das super heute. Ich finde es sehr gut, wie aktiv sie sich mit den Dingen beschäftigen und wie konstruktiv sie Kritik üben. Ich denke, dass wir ihnen die eine oder andere Hilfestellung geben konnten, denn dafür sind wir da. Wir sind Dienstleister für unsere Vereine und helfen da, wo es geht. Vielen Dank, dass sie uns an ihrem Vereinsleben haben teilhaben lassen!“

  • TuS Moitzfeld

    TuS Moitzfeld

    Neue Vereinsführung der Fußballabteilung des TuS Moitzfeld hat viel vor

    Zu einem spannenden Austausch zwischen FVM-Vertretern und den Verantwortlichen der Fußballabteilung des TuS Moitzfeld kam es am 22. Oktober 2015 beim Vereinsdialog.
    Insgesamt war es der 42. Vereinsdialog im Verbandsgebiet Mittelrhein.

    Seit knapp einem Dreivierteljahr besteht die Leitung der Fußballabteilung des TuS Moitzfeld aus Abteilungsleiter Patrick Neunzig, stellvertretenden Abteilungsleiter und Kassenwart Elmar Schneiders sowie Jugendleiter Egon Auer. Dieser ist schon sehr lange im Verein tätig und übernimmt sämtliche anstehenden Arbeiten. „Egon Auer ist neben seiner offiziellen Tätigkeit als Jugendleiter unter anderem auch Trainer der A-, F- und Bambini-Mannschaft, Platzwart und Verantwortlicher für das Passwesen“, erwähnt Patrick Neunzig und fügt hinzu: „Das Ehrenamt in der Fußballabteilung ist ein Problem, da es zu wenige freiwillige Helfer gibt. Deshalb haben wir uns zusammengetan und die Arbeit übernommen.“

    Vor einigen Jahren nahmen am Spielbetrieb nur sehr wenige Moitzfelder-Mannschaften teil. Mittlerweile meldet der Verein schon eine Senioren- und sechs Jugendmannschaften. Eine Entwicklung ganz zur Freude der Abteilungsverantwortlichen, die sich in der Vereinsarbeit ein besonderes Ziel gesetzt haben. „Wir möchten unseren Kindern und Jugendlichen unsere Werte vermitteln und Ihnen mit auf den Weg geben. Sie sollen lernen, sich auf und neben dem Sportplatz fair zu verhalten und richtig zu handeln“, so Egon Auer.

    Die derzeit größte Herausforderung für die Ehrenamtlichen ist das Projekt „Kunstrasenplatz“. Auf dem städtischen Ascheplatz soll ein Kunstrasenplatz entstehen, der aus der Vereinssicht viele Vorteile bringt: „Mit einem neuen Sportplatz würden uns keine Mitglieder mehr wegen der Platzbedingungen abspringen. Im Gegenteil, wir erhoffen uns dadurch einen Zuwachs“, betont Elmar Schneiders. So eindeutig die möglichen Auswirkungen erscheinen, desto unklarer ist die Frage, wie der Kunstrasen erbaut und finanziert wird. Einige Gespräche hat es mit der Stadt Bergisch Gladbach und einem spezialisierten Unternehmen gegeben, auch die Absprachen mit der Bank bezüglich Finanzierungsmöglichkeiten laufen. Etwas Zählbares ist dabei aber noch nicht rausgekommen. Einen ersten wichtigen Schritt benennt der Abteilungsleiter: „Wir brauchen einen Ansprechpartner, der sich individuell auf die Situation unseres Vereins einstellt, unsere Platzanlage besichtigt und uns auf dieser Grundlage berät.“

    Dass sich die Beteiligten des Vereines auf den Dialog gut vorbereitet hatten, zeigen die vielen Anregungen und Fragen an den Kreisvertreter Jürgen Liehn und an die Vertretung des FVM um Vizepräsident Hans-Christian Olpen, den stellvertretenden Geschäftsführer Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt. So ging es unter anderem auch um die Nutzung und Chancen des DFBnet für den Verein, den Einsatz der richtigen Ballgrößen im Jugendbereich, die Abläufe bei der Freigabe des Spielberichtes, die Verbreitung von Futsal in Deutschland – und welche Auswirkungen das für die Vereine hat – oder auch die allgemeinen Beziehungen zwischen den Vereinen.

    Gut die Hälfte des Dialogs war rum, da zog Elmar Schneiders bereits ein Zwischenfazit zu diesem Treffen: „Man merkt, dass der Verband sich für seine Vereine interessiert, ihnen zuhört und versucht, sich nach ihnen zu richten.“ Auch Hans-Christian Olpen hat zum Schluss des Dialoges warme Worte für den Verein: „Es ist sehr beachtlich, was in diesem Verein alles geleistet wird. Vor allem das Projekt Kunstrasen ist eine große Herausforderung aber wir sind zuversichtlich, dass das klappt!“

  • SV Blau Weiß Hand

    SV Blau Weiß Hand

    Viele Mannschaften und eine engagierte Vereinsführung - aber der Kunstrasenplatz fehlt

    Zu einem Dialog rund um die aktuelle Situation des SV Blau Weiß Hand und vielen Fragen und Anregungen zu spannenden Themen kam es am 19. Oktober 2016 zwischen Vertretern der Fußballabteilung des SV BW Hand, dem FVM und dem Kreis Berg. Der Fokus des Abends lag auf dem Projekt Kunstrasenplatz.

    In der gemütlichen Vereinsstätte des Mehrspartenvereins SV Blau Weiß Hand aus dem Fußballkreis Berg durften sich die Gäste des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Präsident Alfred Vianden und dem Kreisvorsitzenden des Kreises Berg, Rolf Müller, wohlfühlen. Gute Rahmenbedingungen des Vereins, der neben Fußball auch die Sportarten Tennis, Handball, Bogensport und Breitensport anbietet,  sorgen für einen ersten positiven Eindruck bei den Gästen. „Ich bin von der Anlage mit seinen Tennisplätzen, Besprechungsräumen oder der tollen Gaststätte beeindruckt“, erläuterte Laurenz Neumann, stellvertretender FVM-Geschäftsführer und ein weiterer Teilnehmer des Vereinsdialogs. Und dann gibt es noch den Ascheplatz circa 300 Meter vom Vereinsheim entfernt. Der Fußballplatz, auf dem wöchentlich 11 Jugendmannschaften und zwei Seniorenteams ihren Trainings- und Spielbetrieb bestreiten. „Unsere große Sorge“, so Karl-Heinz Volkening, Kassierer des SV BW Hand.

    Das Streben nach der Umwandlung des Hartplatzes in einen anständigen Kunstrasenplatz ist groß und das Ziel wurde mit dem Jahr 2018 benannt. Noch größer sind allerdings die Hürden, die auf die SV-Verantwortlichen zukommen. Das Hauptproblem ist die Finanzierung. Und gerade in diesem Punkt gibt es noch gesprächsbedarf mit der Stadt Bergisch Gladbach. Einige Absprachen zwischen den Hander-Fußballverantwortlichen und der Stadt wurden bereits getroffen, doch die finanziellen Hilfen für den Bau reichen nicht aus. Wenig begeistert zeigte sich Frank Buchwald, Abteilungsleiter Fußball des SV, zu dieser Situation: „Der Fußballsport ist für unsere Gesellschaft so wichtig, denn er bietet unseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mehr als nur den Sport selber.“ Gemeint sind die integrativen, sozialen und kulturell verbindenden Chancen, die auf Deutschlands Fußballplätzen tagtäglich realisiert werden. „Umso trauriger ist, dass wir Fußballer von unseren Kommunen die nötige Unterstützung nicht erhalten.“ Das Projekt Kunstrasenplatz bleibt für den SV BW Hand weiterhin das zentrale Thema, auch wenn der Weg steinig und schwer bleibt.

    Auf die Äußerung des Vereins, dass zentrale und dezentrale Trainerlehrgänge für berufstätige Trainer schwer erreichbar sind, hatte Alfred Vianden eine interessante Information. „Der FVM wird sein Qualifizierungs-Konzept überarbeiten und neu aufstellen. Das ist im Sinne des Verbandes, der Fußballkreise und unserer Vereine. Denn, eine gute Ausbildung der Trainer wirkt sich auf unsere Fußballer aus. Und somit auch auf die Entwicklung des gesamten Fußballs in Deutschland.“ Der SV BW Hand kann sich vorstellen, im kommenden Jahr einen dezentralen Lehrgang auf seinem eigenen Vereinsgelände durchführen zu lassen. Die Voraussetzungen werden mit einem angemessenen Lehrraum, eine Sporthalle und einem Fußballplatz zumindest allesamt erfüllt.

    Anlass des Abends war der Masterplan Amateurfußball, der vor einigen Jahren vom DFB initiiert wurde und den Amateurfußball unterstützen und stärken soll. Die Existenz kleinerer Fußballvereine ist nämlich nur dann gewährleistet, wenn eine nachhaltige Jugendarbeit, eine strukturierte Vereinsorganisation, Ehrenamt  und angemessene Vereinsangebote vorhanden sind. Gerade beim letzten Punkt bleibt die Frage, warum der SV Blau Weiß Hand beispielsweise keinen Alte-Herren-Spielbetrieb oder Frauenfußball anbietet. Hierzu äußerte sich SV-Jugendleiter Stefan Ciecior eindeutig: „Der Frauenfußball war in diesem Verein eine Zeit lang sehr stark ausgeprägt. Finanziell kamen wir leider nicht auf unsere Kosten und am Ende hat es sich für uns nicht mehr rentiert. Über eine Alte-Herren-Mannschaft machen wir uns Gedanken, obwohl die Zahl der Ü-Fußballer rückläufig ist.“

    Einen zusammenfassenden Überblick über die vielen diskussionsoffenen Themen und den nächsten Schritten für den Verein, Kreis und Verband im Nachgang des Vereinsdialogs gab FVM-Mitarbeiter Timo Schmidt. Damit deutschlandweit repräsentative und aktuelle Ergebnisse zur Vereinsentwicklung gestellt werden können, werden die Sichten der Beteiligten zu allen besprochenen Themen dokumentiert. Die vielen Anregungen und Ideen des Abends, die zur Vereinsentwicklung beitragen sollen, wurden vom Verband, Kreis und auch dem SV BW Hand aufgenommen, um diese in zukünftige Entwicklungsprozesse mit einfließen zu lassen.

    Teilnehmer:

    SV BW Hand: Karl-Heinz Volkening (Kassierer), Frank Buchwald (Abteilungsleiter Fußball), Stefan Ciecior (Jugendleiter Abteilung Fußball)

    Fußballkreis Berg: Rolf Müller (Kreisvorsitzender)

    FVM: Alfred Vianden (Präsident), Laurenz Neumann (stellv. Geschäftsführer), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)

  • SG Hunsheim

    SG Hunsheim

    Jugendabteilung ist das A&O

    Im Rahmen des Masterplans Amateurfußball machen sich der Präsident und die beiden Vizepräsidenten des Fußball-Verbandes Mittelrhein auch im Jahr 2017 wieder auf den Weg zum Dialog. Unseren Vereinen zuhören und auf Augenhöhe diskutieren, sind dabei die wesentlichen Grundsätze. Am 23. Januar 2017 war es Alfred Vianden, der sich mit den Kreisvertretern des Kreises Berg und den Vereinsvertreten der SG Hunsheim traf.

    Noch vor knapp 10 Jahren war die SG Hunsheim so gut wie Geschichte. Bis sich ein neuer Vorstand dazu entschloss, die Ärmel hoch zu krempeln und die Vereinszukunft positiv zu beeinflussen. Die Rahmenbedingungen waren dabei nicht optimal: Auf keine Jugendmannschaften und sehr wenige Mitglieder musste eine Strategie folgen, die für den Aufbau einer Nachwuchsabteilung und besseren Vereinsstrukturen sorgt.

    Mittlerweile zahlt sich die harte Arbeit aus. Von einem Fußball-Kindergarten bis hoch zu den D-Junioren nimmt der Verein mit je einer Mannschaft wieder am Spielbetrieb teil. Für die bevorstehende Saison soll auch eine C-Jugend gemeldet werden. Doch wie haben die Vereinsverantwortlichen das  gemacht? Fußballangebote auf Gemeindefesten, Aktionen und Vorstellungsrunden im Kindergarten oder Flyer-Aktionen im gesamten Ort sind nur einige der Maßnahmen, die den Mitgliederanstieg begründen.

    Aktuell beschäftigt sich die SG Hunsheim mit dem Bau eines Kunstrasen-Kleinspielfeldes. So könnte zu jeder Jahreszeit Fußball gespielt werden, anders als momentan, wenn der Rasenplatz zur kalten Jahreszeit keinen optimalen Zustand hat. Außerdem wird das Vereinsheim saniert. An dem Abend wurde deutlich, wie wichtig der Auf- und Ausbau der Jugendabteilung für die SG Hunsheim ist. Im Zusammenhang mit diesem zentralen Thema wurden aber auch viele weitere spannende Themen besprochen: Die Qualifizierung der Trainer (Lizenzen, Kurzschulungen, etc.), ein Kinderschutzkonzept für den gesamten Verein und die Integration von Flüchtlingen.

    Zum Abschluss des Gesprächs zeigte sich Alfred Vianden positiv beeindruckt: „Die SG Hunsheim befindet sich auf einem guten Weg und wir konnten nun ein paar Hilfestellungen geben. Wir wollen unsere Vereine stärken, das war heute ein guter Schritt.“ Auch der Vereinsvorsitzende Goran Mihajlovic war erfreut:  „Da waren viele wichtige Impulse für uns dabei. Wir sind über diesen Austausch sehr glücklich.“

  • TuS Lindlar

    TuS Lindlar

    FVM-Vereinsdialog: TuS Lindlar – Offener Austausch

    Zu einem Dialog rund um die aktuelle Situation des TuS Lindlar kam es am 29. März 2017 zwischen Vertretern des TuS Lindlar, dem Kreis Berg und dem FVM. Mit dem TuS Lindlar, ein Mehrspartenverein mit über 1.000 Mitgliedern, wurde nun einer der größeren Vereine des bergischen Kreises besucht.

    Schnell wurde im Dialog deutlich, dass der Verein über einen hochengagierten und proaktiv agierenden Vorstand verfügt. So versucht der Verein, seine Attraktivität für alte und vor allem neue Mitglieder weiter zu steigern, indem neue Angebote geschaffen werden: Aktuellster Zuwachs ist die Headis-Abteilung. Beim Headis wird eine Form von Kopfballtischtennis gespielt. Darüber hinaus überlegt man in der Fußball-Abteilung, wie das leistungsorientierte Fußballangebot im Jugendbereich weiter ausgebaut werden kann. Hier wurden auch bereits Überlegungen mit anderen im Ort liegenden Vereinen vorangetrieben und über Kooperationen gesprochen. Der Kreisvorsitzende Rolf Müller bot dem Verein an, die Möglichkeit der Kooperation mit den ansässigen Grundschulen zu prüfen, um über diesen Weg ebenfalls eine Form der Mitgliedergewinnung voranzutreiben. Diese Anregung wurde von den anwesenden Vereinsvertretern positiv aufgenommen.

    Im Bereich der ehrenamtlichen Mitarbeiter stellte der Verein vor, dass sie A- und B-Jugendliche als Trainer im Kinderbereich einsetzen. Dies wurde von Alfred Vianden ausdrücklich begrüßt und von Jürgen Liehn das Angebot unterbreitet, die Trainer des Vereins weiter zu qualifizieren, z.B. im Rahmen von Kurzschulungen, die bei entsprechender Teilnehmerzahl auch auf dem Vereinsgelände von Lindlar durchgeführt werden können. Alfred Vianden ergänzte, dass attraktive Weiterbildungsangebote auch der Bindung von ehrenamtlichen Mitarbeitern dienen können.

    Am Ende fasste Wolfgang Waldheim das Gespräch zusammen: „Ich finde es gut, dass der Vereinsdialog ins Leben gerufen worden ist. Diese Form des Gedankenaustauschs an einem Tisch sollte regelmäßig stattfinden.“ Alfred Vianden zog ein ebenso positives Fazit: „Es war ein toller Austausch, in dem wir einiges voneinander lernen konnten. Wir versuchen, an Ihrer Seite zu stehen. Danke, dass Sie so fußballverrückt sind!“

    Teilnehmer:
    TuS Lindlar: Wolfgang Waldheim (1. Vorsitzender), Dr. Carsten Bernemann (3. Vorsitzender), Dr. Andre Vicariesmann (Geschäftsführer), Andreas Keßler (sportlicher Leiter), Bernd Trompetter (Jugendleiter)
    FVM: Alfred Vianden (Präsident), Laurenz Neumann (stellv. Geschäftsführer), Moritz Fölger (Referent Masterplan)
    Kreis Düren: Rolf Müller (Kreisvorsitzender), Jürgen Liehn (stellv. Vorsitzender)


Fußballkreis Euskirchen

  • SG SF 69 Marmagen-Nettersheim

    SG SF 69 Marmagen-Nettersheim

    FVM-Vereinsdialoge feiern Premiere

    Es geht los: Die FVM-Vereinsdialoge im Rahmen des FVM-Masterplans sind gestartet. Zu Besuch waren FVM-Vertreter bei der SG SF 69 Marmagen-Nettersheim.

    Zu Beginn des schönen Sommerabends wurden die FVM-Vertreter um FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen freundlich von den Vereinsvertretern in Empfang genommen.
    Nach einem circa dreistünndigen Gespräch konnten sowohl die Vertreter des Vereins und der FVM feststellen: „Es war ein Dialog auf Augenhöhe, aus dem alle Beteiligten viele wichtige Erkenntnisse mitnehmen konnten.“

    Die zentralen Themen des Abends waren: Vorstellung des Vereins, Vorstellung des FVM-Masterplans, Zusammenarbeit zwischen Verein, Kreis und Verband, Nachwuchsgewinnung und –qualifizierung, Bildung von Spielgemeinschaften, Einbindung von Freizeitmannschaften und Ablösesummen und Umgehungstatbestände.

    Marmagen-Nettersheim: Manfred Poth (1.Vorsitzender), Karl-Heinz Poensgen (Schatzmeister), Karl-Heinz Laschitzki (Kassierer), Gerd Pauls (Jugendleiter und FußballVvorstand)

    FVM: Hans-Christian Olpen (Vizepräsident), Dirk Brennecke (Geschäftsführer), Hubert Jung (Kreisvorsitzender) und FVM-Masterplan-KoordinatorMoritz Fölger

  • JSG Erft 01

    JSG Erft 01

    Vereinsdialog bei der JSG Erft

    Der zweite FVM-Vereinsdialog überhaupt fand bei der JSG Erft 01 im Kreis Euskirchen statt.

    Freundlich wurden die Gäste um FVM-Präsident Alfred Vianden, Dirk Brennecke (FVM-Geschäftsführer),  Heinz Van Wersch (stellvertretender Kreisvorsitzender) und Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter) von den Vereinsvertretern empfangen.

    Zu Beginn des Dialogs stellte Dietmar Tillenburg (1. Vorsitzender JSG Erft) sein Team vor: Ralf Küster (Vorstandsbeisitzer), Rolf Spilles (2. Kassierer), Klaus Dietsch (Beisitzer).

    Die zentralen Themen des Abends waren nach der Vorstellung des FVM-Masterplans die Zusammenarbeit zwischen Verein, Kreis und Verband sowie allgemeine Fragen zum Schiedsrichterwesen, dem DFBnet Spielbericht online.

    Aber auch weitere Fragen zu folgenden Themen sind im Verlauf des Abends aufgetaucht: Bereitstellung von Turnierplänen, Fair Play Liga, Regelungen für Spielgemeinschaften und Einsatz von A-Junioren bei den Senioren.

    Sowohl der Beteiligten seitens des Vereins als auch die FVM-Vertretung konnte aus diesem Abend wichtige Informationen mitnehmen. Ganz zur Freude aus der Sicht von Alfred Vianden: „ Ich bin froh, diesen Verein kennen gelernt zu haben, weil wir erfahren konnten, an welche Stellen es im Verein gut läuft oder noch etwas brennt.“

  • SC Germania Erftstadt-Lechenich

    SC Germania Erftstadt-Lechenich

    Im Dialog mit dem SC Germania Erftstadt-Lechenich

    Am 20. Mai 2015 besuchten Vertreter des FVM SC Germania Erftstadt-Lechenich aus dem Kreis Euskirchen zum insgesamt 29. Vereinsdialog im Fußball-Verband Mittelrhein.

    FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, Hubert Jung (Vorsitzender des Kreises Euskirchen), FVM-Referent Claus Adelmann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt waren zum Dialog mit der Vereinsführung um den 1. Vorsitzenden Michael Trerup, stellvertretenden Vorsitzenden Christian Thiergärtner, Kassiererin Ingrid Moritz, Trainer der 1. Mannschaft Paul Esser und Ehrenpräsident Michael Schmalen in die Fußballheimat der Germanen gekommen.

    Die Verbandsvertreter trafen auf sehr gut vorbereitete Mitarbeiter des Einspartenvereins, die ihren Gästen zu Beginn das neue Bauvorhaben um Vereinsheim und Zuschauertribüne vorstellten. Im Anschluss wurden Themen diskutiert, die der Sportclub gemeinsam mit dem FVM auf die Tagesordnung gesetzt hatte.

    Ein wichtiges Thema war die Kooperation des Vereins mit Schulen. Der SC Germania Erftstadt-Lechenich befindet sich in der Kooperation mit einer Realschule. Dennoch sollte laut Michael Schmalen ein noch stärkerer Schwerpunkt auf die Kompetenz der schulischen Vertreter gelegt werden: „Es muss ein gemeinsames Konzept erarbeitet werden, durch das die Lehrer noch mehr Fußballfachwissen und Trainingsmethoden kennen lernen.“

    Eine für die Vereinsvertreter wichtige Frage war, wieso in der Mittelrheinliga zu Saisonbeginn nur 16 statt 18 Mannschaften an den Start gehen. Hierzu ließ Hans-Christian Olpen wissen, dass diese Regelung viele Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringt. „Zu diesem Thema gibt es zwei Seiten der Medaille, wobei wir Anregungen und Verbesserungsvorschläge gerne aufnehmen.“

    Neben diesen Themen diskutierten die Gesprächsteilnehmer auch über finanzielle Rahmenbedingungen im Verein, den Amateurfußballbetrieb an Sonntagen, Kurzschulungen und Fortbildungen, die Sponsorensituation und das Fußballjugendkonzept der Erftstadt-Lechenicher. Hervorzuheben ist, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins besonders mit dem Thema „Integration von Flüchtlingen“ beschäftigen. Um den in Zukunft circa 100 Flüchtlingen in Erftstadt eine Zukunft zu bieten, möchte der Fußballverein mit der Stadt kooperieren.

    Abschließende Worte fand Hans-Christian Olpen am Ende der Veranstaltung: „Die vielen neuen und interessanten Ideen der Vereine erfreuen mich immer wieder.“ Auch Michael Trerup empfand das Gespräch positiv: „Wir können viele neue Anregungen mitnehmen.“

  • TuS Mechernich

    TuS Mechernich

    Vereinsdialog bei der TuS Mechernich: Ein gelungener Abend!

    Zu einem Gespräch „auf Augenhöhe“ machte sich FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen in Begleitung des Vorsitzenden des Kreises Euskirchen, Hubert Jung,  Verbandsreferent für Fußball- und Vereinsentwicklung Claus Adelmann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt auf den Weg nach Mechernich.

    Gastfreundlich wurden sie von den Vereinsmitstreitern der TuS Mechernich um Hans-Leo Schüller (Abteilungsleiter Seniorenfußball), Tim Tschernay (Obmann Seniorenfußball), Dieter Lünebach (Geschäftsführer Seniorenfußball), Irene Klinkhammer (Abteilungsleiterin Juniorenfußball) und Rocco Bartsch (Geschäftsführer Juniorenfußball) auf der Heimspielstätte der TuS, dem Eifelstadion, empfangen.

    „Vor uns befindet sich das größte Problem im Verein, nämlich unsere Sportplatzsituation“, erklärte Hans-Leo Schüller und fuhr fort: „Die Bestrebungen, den Ascheplatz durch einen Kunstrasen- oder Hybridrasenplatz zu ersetzten, sind riesig.“
    Damit der Wunsch des Vereins in Erfüllung geht, wurden vor einiger Zeit Gespräche mit der Stadt Mechernich geführt. Doch auch in diesem Austausch konnte man sich nicht einigen. „Die Stadt ist der Meinung, dass es zu viele Fußballplätze im Stadtgebiet Mechernich gibt“, resümiert Dieter Lünebach das Treffen mit dem Bürgermeister. Verärgert über das Verhältnis zwischen der TuS und der Führungsebene der Gemeinde zeigt sich auch Tim Tschernay: „Alle Vereine in unserem Umfeld bekommen von ihren Kommunen tatkräftige Unterstützung, egal ob finanziell oder materiell. Wir fühlen uns da etwas benachteiligt.“

    Hans-Christian Olpen äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: „Ich bin zuversichtlich, dass hier in Mechernich ein neuer Sportplatz entstehen kann. Der Verein unternimmt viel, aber hier ist noch mehr drin.“ Wie das Eifelstadion also in Zukunft aussehen wird, bleibt demnach noch ungewiss.

    Zu vielen Fragen kam es auch beim Thema „wie gewinne und binde ich ehrenamtliche Helfer und Spieler/innen?“ Die TuS-Vertretung kämpft mit der Gegebenheit, dass es immer schwieriger ist, vor allem Ehrenamt, aber auch Spielerinnen und Spieler zu gewinnen und an den Verein zu binden. Hinzukommt, dass mehr und mehr Vereine aus der Umgebung durch aktive Werbung an diesen versuchen, sie von der TuS Mechernich wegzulocken und für sich zu gewinnen.
    Auf die Frage, wie man gegen solch eine Problematik agieren kann, nahm Claus Adelmann Stellung: „Zunächst einmal verstoßen die Vereine aus der Umgebung gegen die Jugendspielordnung, wenn ein TuS-Spieler ohne Erlaubnis des Vereins bei einem anderen Verein mitmacht. Damit die Spieler der TuS aber gar nicht erst auf den Gedanken kommen, den Verein zu verlassen, müssen sich die Mechernicher von der Konkurrenz positiv unterscheiden.“

    Nicht nur sportliche, sondern auch außersportliche Veranstaltungen, wie z.B. Ausflüge oder Mannschaftstouren, eigene Turniere oder ähnliches machen einen Verein attraktiv und damit eventuell attraktiver als andere. Dass die Mechernicher ohnehin schon einiges auf die Beine stellen, steht dabei außer Frage. „Jeden Sommer veranstalten wir ein Grillfest, in der Winterzeit organisieren wir Hallenturniere und verkaufen sogar Weihnachtsbäume“, so Rocco Bartsch.

    Auch in der aktuellen Flüchtlingsthematik zeigt sich der Verein engagiert. Einige Flüchtlinge trainieren bereits in TuS-Mannschaften, zur Spielberechtigung ist es allerdings bisher noch nicht gekommen. Meist verlängert sich der Prozess, wenn die Spieler keine Pässe oder andere Papiere mit nach Deutschland bringen. Für die Flüchtlings-Unterstützung erhielt die TuS Mechernich vom DFB ein Flüchtlingspaket.

    Abschließend bedankte sich Hans-Leo Schüller für den Dialog: „Über den hochkarätigen Besuch haben wir uns sehr gefreut, und noch mehr darüber, dass uns bei vielen Themen weitergeholfen wurde.“ Dem schloss sich auch Hans-Christian Olpen an: „ Genau dafür gibt es den Vereinsdialog, um dem Verein zuzuhören und zu unterstützen.“

  • TuS DJK Dreiborn

    TuS DJK Dreiborn

    FVM-Vereinsdialog: Eine heile Welt beim TuS DJK Dreiborn

    Am 27. März 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des TuS DJK Dreiborn mit Vertretern des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Vizepräsident Hans-Christian Olpen und dem Euskirchener Kreisvorsitzenden Hubert Jung im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog. Das Projekt Kunstrasenplatz, Mitgliedsbeiträge und die gesellschaftlichen Entwicklungen für Amateurfußballvereine waren die zentralen Themen.

    So einiges haben die Dreiborner mit ihrem Verein TuS DJK Dreiborn durchgemacht. Nach der Gründung in 1949 kam es zwischenzeitlich zur Fusion mit dem Nachbarverein SV DJK Herhahn/Morsbach. Diese Fusion wurde wieder aufgelöst. Daher nehmen die Dreiborner-Mannschaften wieder eigenständig am Trainings- und Spielbetreib teil. Das sportliche Gerüst, das bilden die drei Jugend- und zwei Herrenteams sowie eine Alte Herren- und Frauenmannschaft.

    Ein dauerhaftes Problem für den Dreiborner Fußballverein sind die Witterungsbedingungen zum Ende und Anfang des Jahres. „Schnee, Eis und Regen sind der Grund dafür, dass unsere Mannschaften auf unseren Sportplätzen vor allem in den kalten Monaten nicht trainieren und spielen können“, erklärte der Vereinsvorsitzende Werner Kaspar. In Dreiborn wird man nie über das ganze Jahr Fußball spielen können, eine Lösung für den Trainingsbetrieb über zumindest mehr Monate als bisher, ist aber in Sicht. „Geplant ist ein Kunstrasenkleinspielfeld in der Nähe unseres Vereinsgeländes.“, begründete DJK-Geschäftsführer, Wilfried Ronig und fuhr fort: „Dieser Platz würde zwar unsere Probleme nicht beseitigen, sie aber zumindest verringern.“ Absprachen zwischen den Vereinsvertretern und der Stadt, auch wegen finanzieller Unterstützung,  laufen.

    Seit vielen Jahren macht sich in Deutschland ein Vereinsschwund bemerkbar. So ist das auch in der Eifel. Umso auffälliger ist, dass der Fußballverein im Eifelort Dreiborn nicht direkt vom dieser gesellschaftlichen Entwicklung betroffen ist. Mit circa 600 Mitgliedern weist der Mehrspartenverein TuS DJK Dreiborn seit einigen Jahren stabile Mitgliederzahlen vor. Ein Grund dafür liegt auch in der Vereinsintegration in die Dorfgemeinschaft. „Hier in Dreiborn funktioniert das Dorfleben noch so wie früher. Man kennt sich unter einander, engagiert sich in Vereinen und unterstützt sich“, so Armin Hoff, stellvertretender Vereinsvorsitzender. Hinzu kommt, dass in Dreiborn kaum Landflucht zu erkennen ist. Wer in Dreiborn lebt, bleibt auch in Dreiborn.

    Besonders spannend sind die Mitgliedsbeiträge im Verein. Im Vergleich zu den meisten Vereinen sind die beim TuS sehr niedrig. „Das, was der Verein seinen Mitgliedern anbietet, steht mit den Beiträgen leider in keinem Verhältnis“, betonte Werner Kaspar. Ob Material-, Lager-, Stromkosten oder ständige Kosten für einen angemessenen Zustand des Sportplatzes – es sind nur einige von vielen Aufwendungen, die auf den Verein regelmäßig zukommen. Wichtig ist, dass den Mitgliedern im Fall einer Betragserhöhung dargestellt wird, welche Leistungen den Mitgliedern geboten werden und warum solch eine Erhöhung notwendig ist.

    Sehr zufrieden und dankbar für den offenen Austausch zeigte sich Hans-Christian Olpen: „Das Vereinsleben hier in Dreiborn hat mich sehr beeindruckt. Genauso muss es laufen, um als Verein auch in der Zukunft bestehen zu können.“ In zwei Jahren feiern die Dreiborner 70-jähriges Jubiläum – und auch weitere Vereinsgeburtstage werden folgen.

    Teilnehmer:
    TuS DJK Dreiborn: Werner Kaspar, Armin Hoff, Carlo Dederichs, Siegrfried Floß, Wilfried Ronig, Egon Ronig
    FVM: Hans-Christian Olpen, Claus Adelmann, Timo Schmidt, Hubert Jung, Doris Mager


Fußballkreis Rhein-Erft

  • FC Viktoria Manheim

    FC Viktoria Manheim

    Erster Vereinsdialog im Fußballkreis Rhein-Erft

    Am Montag, den 10. November 2014, fand auch im Fußballkreis Rhein-Erft der erste Vereinsdialog im Rahmen des FVM-Masterplans statt. Insgesamt war es der achte Vereinsdialog im Verbandsgebiet Mittelrhein.

    Beim FC Viktoria Manheim 1919 e.V. trafen sich seitens des Fußball-Verbands Mittelrhein Vizepräsident Hans-Christian Olpen, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke, Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt, Kreisvorsitzender Walter Ley, sowie Kreisgeschäftsführer Stephan Milden mit den Vereinsvertretern um den Vorsitzenden Wolfgang Eßer, Geschäftsführer Günter Köhnlein, Jugendleiter Michael Burger, Kassierer Michael Eßer und Fußball-Obmann Leo Kadow zu einem regen Informationsaustausch.

    Die Umsiedlung des gesamten Ortes Manheim in eine fünf Kilometer entfernte Gegend aufgrund eines Braunkohleabbaus sorgte bei dem Treffen für viel Gesprächsstoff. Jedoch standen noch weitere Themen auf der Tagesordnung, wie z.B.  die Einführung der Kreisliga D mit seinen Vor-und Nachteilen, die Ordnungsgeldregelung  und einige Ansätze zur Flexibilisierung des Spielbetriebs.

    Wolfgang Eßer zeigt sich über die Auswahl seines Vereins für den Vereinsdialog vom Fußballkreis Rhein-Erft erfreut: „Wir sind ganz offen in das Gespräch gegangen und können uns nun wirklich für ein sehr angenehmes Gespräch bedanken.“ 

    FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen stellte fest: „Für uns war es, aufgrund der ganz besonderen Situation des Vereins, ein sehr aufschlussreiches Gespräch. Beeindruckend ist, wie die Herausforderungen zielsicher angegangen werden. Wir sind uns sicher, dass der FC Viktoria Manheim diese meistern wird.“

  • SV Blatzheim

    SV Blatzheim

    Zweiter Vereinsdialog im Kreis Rhein-Erft beim SV 1928 Blatzheim e.V.

    Am Freitag, den 28. November 2014, besuchten FVM-Vertreter den SV 1928 Blatzheim zum zweiten Vereinsdialog im Kreis Rhein-Erft.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Hans-Christian Olpen, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt, Kreisvorsitzende Walter Ley, sowie Kreisgeschäftsführer Stephan Milden mit den Vereinsvertretern um die Vorsitzenden Josef Erken und Thomas Zierfuß, dem Geschäftsführer Jan Zumbusch, dem Vertreter der Jugendabteilung Ulrich Michaelis und Kassiererin Susanne Mainzer zu einem regen Informationsaustausch.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildete nach einer Vorstellung des Vereins vor allem die gemeinsame Nutzung der neuen Platzanlage mit dem FC Viktoria Manheim in Manheim-Neu. Themen über die Vereinssatzung und Jugendordnung, Gewinn und Bindung von Spielern, Trainern und Ehrenamtlern, sowie die Kommunikation zwischen den einzelnen Vereinsabteilungen wurden ebenso intensiv diskutiert.

    Josef Erken zeigte sich im Anschluss über die Auswahl seines Vereins für den Vereinsdialog durch den Fußballkreis Rhein-Erft erfreut: „Ich bin sehr froh, dass dieses Treffen mit dem Verband und dem Kreis stattgefunden hat. Wir konnten aus diesem offenen Gespräch viele neue Erkenntnisse ziehen und hoffen auf noch mehr Kontakt mit dem Verband in der Zukunft.“ FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen ergänzte anschließend: „Es war ein interessanter Austausch, bei dem wir weitere Anregungen mitgenommen haben und den Verband als Dienstleister vorstellen konnten.“

  • 1. FSV Brühl

    1. FSV Brühl

    Vereinsdialog beim 1. FSV Brühl: 100% für den Mädchen- und Frauenfußball

    Dass der 1. FSV Brühl von engagierten Menschen geführt wird, hatten sich FVM-Präsident Alfred Vianden, der stellvertretende Geschäftsführer Laurenz Neumann, der Kreisvorsitzende Walter Ley und Masterplan-Koordinator Moritz Fölger schon vor dem Vereinsdialog am vergangenen Dienstag, den 21. April 2015, gedacht.

    Doch der Vereinsvorsitzende Andreas Hans, der sportliche Leiter Michael Hofmann und Geschäftsführer Joachim Kahles konnten im gemeinsamen Austausch auch einige überraschende Aspekte nennen.

    „Wir haben ein Mädchen aus Syrien zurückgeholt, die jetzt wieder bei uns spielt. Hier haben wir mit der Deutschen Botschaft zusammengearbeitet,“ berichtete Michael Hofmann. „Darüber hinaus holen wir Behinderte zu uns auf den Platz, mit denen unsere Mädchen gemeinsam trainieren. In unserer Damenmannschaft spielt eine Gehörlose mit. Integration und Inklusion werden bei uns groß geschrieben.“

    Darüber hinaus verfügt der Verein über viele engagierte Helfer: Auf drei Mannschaften verteilen sich 12 Trainer und Betreuer, von denen jeder ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis besitzt. Andreas Hans stellte hierzu fest: „Der Kinderschutz ist für uns sehr wichtig.“

    Weitere Themen, die im Dialog besprochen wurden, waren unter anderem die Spielansetzungen und –verlegungen und verbesserte Möglichkeiten, um Mädchen im Spielbetrieb halten zu können.

    FVM-Präsident Alfred Vianden fasste am Ende des Gesprächs zusammen: „Ein solcher Austausch ist sagenhaft. Das Beispiel des 1. FSV Brühl zeigt wieder einmal, wie engagiert die Vereine sind.“

  • SV Kaster

    SV Kaster

    „Nur noch“ Frauen- und Mädchenfußball

    Der SV Kaster ist kein Fußballverein wie jeder andere. Im Laufe dieses Jahres gab es eine Umstrukturierung, die den gesamten Verein verändert hat – vom „normalen“ Fußballverein, mit zusätzlichen Angeboten für Mädchen und Frauen, hin zum reinen Frauen- und Mädchenverein.

    Seit dieser Saison meldet der Verein keine Mannschaften mehr im männlichen Spielbetrieb. Und wenn doch, sind es reine Mädchenmannschaften, die sich in einer Jungs-Staffel durchsetzen möchten. Aber nicht nur dieser Aspekt hebt den Verein aus dem Rhein-Erft Kreis von anderen ab. Nach dem Entzug seiner Gemeinnützigkeit, brachte der neue Vorstand den Verein vor 14 Jahren wieder auf den richtigen Weg. In den letzten Jahren der Weiterentwicklung wurden dem SV Kaster jedoch einige Steine in den Weg gelegt. So gibt es erst seit zwei Jahren Toiletten auf dem Vereinsgelände. Vorher hatte eine Genehmigung für den Bau gefehlt. Doch endlich soll es weiter vorwärts gehen.

    Im nächsten Jahr werden neue Kabinen und Duschmöglichkeiten für die Mädchen und Frauen errichtet. Ein großer Schritt für den kleinen Verein aus Bedburg. Dies kann nur mit Hilfe der Stadt und des neuen Bürgermeisters umgesetzt werden.
    Die Stadt und der Bürgermeister – ein wichtiger Bestandteil des Bedburger Sports. Bereits drei Mal hat der „Runder Tisch Sport“ stattgefunden, bei dem für alle Bedburger Sportvereine eine Zukunftssicherung geschaffen werden soll.

    Aber nicht nur dieses Thema ist für die Gastgeber Doris Mattheis (1. Vorsitzende), Ralf Mattheis (2. Vorsitzender) und Christian Michel (Jugendtrainer) alltäglich präsent. Vor allem das Thema Spielbetrieb ist ein sehr wichtiges. So gibt es auf Verbandsebene für Mädchen nur einen Spielbetrieb für 11er-Mannschaften. Da kleine Vereine, wie der SV Kaster, es aber häufig nicht schaffen, 11er-Mannschaften zu stellen, nehmen sie am Kreisspielbetrieb teil. Ein großes Problem hierbei sei die mangelnde Förderung und Forderung für talentierte Kinder. Daher machte Ralf Mattheis den Vorschlag, einen Verbandsspielbetrieb oder kreisübergreifenden Spielbetrieb für 7er- oder 9er-Mannschaften anzubieten. So dass Vereine sich über ihren Kreis hierfür qualifizieren müssen und jede Mannschaft leistungsgerecht spielen kann.

    Doch nicht nur die Förderung der Spielerinnen ist dem Verein ein zentrales Anliegen. Auch die Qualifizierung seiner Trainer ist ihm wichtig. So kam der Hinweis dass es für einige Trainer nicht möglich ist, an einem dezentralen C-Lizenzlehrgang teilzunehmen, da sie nicht mehrere Wochenenden hintereinander die Zeit hierfür haben – wer soll dann mit den Kindern zum Spiel fahren? Die Überlegung auch wieder einen zentralen C-Lizenzlehrgang anzubieten, nehmen die FVM-Vertreter Hans-Christian Olpen (Vizepräsident), Dirk Brennecke (Geschäftsführer), Mandana Büscher (Masterplanmitarbeiterin) und der Kreisvorsitzende Walter Ley aus dieser Runde genauso mit, wie die anderen genannten Ideen.

    Am Ende dieses spannenden Abends hielt Hans-Christian Olpen fest: „Ich bin sehr froh, dass ich heute hier war. Ich war noch nie in einem Verein, der ausschließlich Frauen- und Mädchenfußball anbietet. Dafür sind die Vereinsdialoge da - um möglichst viele verschiedene Vereine des Verbandsgebiets kennenzulernen. Und was hier passiert, finde ich richtig beeindruckend.“ Auch Doris Mattheis resümiert den Abend als „für beide Seiten sehr informativ und interessant.“

  • FC Berrenrath

    FC Berrenrath

    FC Berrenrath 2015 – ein Verein mit ganz viel Herzblut

    Am 12. Februar 2016 war der FVM zum Vereinsdialog beim FC Berrenrath 2015 zu Gast. Aktuelle Themen rund um Schiedsrichter, Filmrechte und die Bestandserhebung standen auf der Agenda.

    „Wir freuen uns, dass Sie da sind und dass Sie uns einige Fragen beantworten. Für uns ist es etwas ganz Neues und wir freuen uns auf den Austausch.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vereinsvorsitzende Ulrich Hoch am vergangenen Freitag den Vereinsdialog bei seinem Verein FC Berrenrath 2015. 

    Im folgenden Gespräch mit den Verbandsvertretern Dirk Brennecke und Moritz Fölger sowie dem Kreisvorsitzenden Walter Ley, das Ulrich Hoch und seine Mitarbeiter Dirk Heller, Dieter Heller, Sebastian Hoch, Markus Müller und Marcel Kames führten, wurden die Erwartungen Hochs nicht enttäuscht. Dirk Heller fasste am Ende zusammen: „Es ist toll, dass ‚die da oben' mal fragen: „Wie sieht es bei euch aus? Was braucht ihr? Was können wir für euch tun? Was können wir gemeinsam tun?“

    Bereits während der Vorstellung und der Besichtigung der Anlagen wurde deutlich, wie viel Herzblut die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Verein stecken. An der Rasenplatzanlage baut der Verein aktuell ein Toilettenhaus, die Freifläche am Platz haben die Mitarbeiter in Eigenleistung gepflastert.  „Wir wollen in allen Belangen stetig wachsen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Sportanlagen so gut es geht auf Vordermann bringen. Die Nachfrage nach einem Fußballverein in Berrenrath war und ist groß. Fußball ist einfach sehr wichtig hier im Ort,“ machte Hoch deutlich. Ein Jahr nach der Gründung hat der Verein über 150 Mitglieder. „Gerne hätte ich in der Vorbereitung für die Gründung des Vereins ein Jahr mehr Zeit gehabt,“ stellte Hoch mit einem Lachen fest, „aber wir mussten ja loslegen, da die Nachfrage groß war. Der Fußball-Kreis und andere Einrichtungen haben uns sehr geholfen, diesen Weg zu gehen.“

    Die Vereinsvertreter nutzten weiterhin die Chance des Dialogs und stellten zahlreiche Fragen zu aktuellen Themen. So standen das Schiedsrichter-Untersoll genauso auf der Agenda wie Filmrechte bei Kreisliga-Spielen oder die Bestandserhebung.

    Dirk Brennecke, Geschäftsführer des FVM, stellte am Ende des Dialogs fest: „Es war für uns ein hochinteressanter Austausch mit einem noch jungen Verein. Dabei wurde für uns deutlich, dass die Unterstützung von Verbandsseite für neue Vereine noch weiter intensiviert werden muss: Welche Probleme existieren unmittelbar nach einer Vereinsgründung? Was können wir tun, damit Vereine die Scheu verlieren, Kontakt mit dem Verband aufzunehmen, wir also proaktiv im Sinne der Vereine handeln?“

    Der Kreisvorsitzende Walter Ley zog am Ende des Dialogs ebenfalls ein positives Fazit: „Auch für mich war es ein spannender Austausch. Der FC Berrenrath ist ein noch junger Verein, der sich durch das hohe Engagement seiner Mitarbeiter auszeichnet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht  und wünsche dem Verein natürlich alles Gute für die weitere Vereinsentwicklung. Wir als Fußball-Kreis stehen jederzeit unterstützend zur Seite.“

  • SpVg Frechen 1920

    SpVg Frechen 1920

    Vereinsdialog in Rhein-Erft – eine lebhafte Diskussion mit der SpVg Frechen 20

    Zu einem Dialog rund um die aktuelle Situation der SpVg Frechen 1920 und vielen Fragen und Anregungen zu spannenden Themen kam es zwischen Vertretern des Vereins, des Verbands und dem Kreis Rhein-Erft. Anlass des Abends war der Masterplan Amateurfußball, der mit seinen Maßnahmen zum intensiveren Austausch in unserer Fußballfamilie aufruft.

    „Wir möchten hier etwas bewegen, für eine aussichtsreiche Zukunft unseres Vereins, aber auch für den gesamten Amateurfußball“, betonte Sahin Yildirim, Vorsitzender der Spielvereinigung Frechen 1920, gleich zu Beginn des Gesprächs. Denn, so sehen es die Frechener-Vereinsvertreter, sollte zum einen der Spielbetrieb an einigen Stellen flexibler gestaltet werden. Nur so hat jeder Verein die Möglichkeit, seine individuellen Probleme zu bekämpfen und seine Zukunftsvorstellungen zu erreichen. Zum anderen muss sich in der Kommunikation unter den Amateurvereinen und zwischen den Vereinen zu ihren Fußballkreisen und dem Fußballverband einiges verbessern. Aber nun zunächst einmal eins nach dem anderen.

    Die Spielvereinigung Frechen ist mit ihren zwei Seniorenmannschaften und den 13 Jugendteams zahlenmäßig gut aufgestellt. Hinzu kommen die optimalen Rahmenbedingungen rund um den Kurt-Bornhoff-Sportpark sowie eine junge und engagierte Vereinsführung. Die Vereinsziele werden von Anfang an klar auf den Tisch gelegt: In den kommenden Jahren soll die Spielvereinigung im Rhein-Erft-Kreis sportlich die Spitze bilden. Dabei soll vor allem der Jugendbereich einen starken Fokus erhalten, indem aus der Masse, die schon zum jetzigen Zeitpunkt vorhanden ist, noch mehr Qualität herausspringt. Anders formuliert heißt das: Weg von den Kreisstaffeln, rauf in den Spielbetrieb auf Verbandsebene. Das sind individuelle Ansprüche, die bei weitem nicht jeder Amateurverein hat. Aber auch dafür ist das bundesweit durchgeführte Großprojekt „Masterplan“ zuständig – Gemeinsam Ansätze und Ideen entwickeln, wie ein Verein seine Ziele erreichen kann und wie Amateurfußballvereine in Deutschland unterstützt werden können.

    Bleiben wir am Beispiel Entwicklung im Jugendbereich. Ein extrem wichtiges Thema für die gesamte Vereinsentwicklung. Denn, ohne einen gesunden Unterbau wird es immer schwerer, den Seniorenfußball aufrecht zu erhalten. Dass sich die demografischen Einflüsse auf den Rückgang der Kinder und Jugendlichen auch in Fußballmannschaften auswirken, erklärt sich schon beim Blick auf die deutsche Alterspyramide. Jedoch haben Fußballvereine Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken und Jugendliche für ihren Verein zu gewinnen. Die Erweiterung des Vereinsangebots, Schul-Kooperationen oder Kooperationen mit KITAs sind dabei nur einige Lösungsansätze. Noch wichtiger sind qualifizierte TrainerInnen und Betreuer. Gutes Fußballtraining mit Spaß, Freude und Niveau sorgen für Aufmerksamkeit und möglichem Zustrom an Spielern.  Auch FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke erachtet die Qualifizierung im Verein als zielführend: „Qualifizierte Leute sind gute Argumente für den Verein und seine Vereinsarbeit“.

    Das Thema Kommunikation zwischen Verein, Kreis und Verband wurde im Laufe des Abends ebenfalls munter diskutiert. Verschiedene Situationen aus der Vergangenheit und Gegenwart geben der Frechener-Vereinsführung das Gefühl, dass sich in diesem Bereich noch einiges tun muss. „Beispielsweise auf die Rahmenterminpläne für eine Saison haben wir Vereine keinen Einfluss und können auch nicht nachvollziehen, aus welchen Gründen der Fußball-Verband gewisse Termine anlegt“, erläuterte Filippo Naso, Geschäftsführer der Spielvereinigung und fuhr fort: „Auch die Verbandsstrafen und Ordnungsgelder fallen unmittelbar schon bei Kleinigkeiten an. Vielleicht sollte man neben Bestrafungen über mehr Belohnungsmöglichkeiten für Vereine nachdenken.“ Zustimmung gab es für die Anregungen und Wünsche vom Kreis und Verband. „Unser Ziel ist, den Gedanken ‘die von da oben entscheiden über die da unten‘ aus allen Vereins-Köpfen zu löschen. Im Gegenteil, wir freuen uns über Ideen und Verbesserungsvorschläge unserer Vereine zu allen Themen rund um den Fußball und haben dafür immer ein offenes Ohr“, so FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen.  Die vielen Anregungen und Ideen des Abends, die zur Vereinsentwicklung beitragen sollen, wurden vom Verband, Kreis und auch von der SpVg Frechen 20 aufgenommen,. Sie werden in zukünftige Entwicklungsprozesse mit einfließen.

    Abschließend hatte Hans-Christian Olpen viel Lob für die Vertreter aus Frechen: „Die vielen interessante Fragen und spannenden Tipps und Anregungen haben uns sehr erfreut und für eine lebhafte Diskussion gesorgt. Ich habe das Gefühl, dass der Verein es mit seinen Vorstellungen wirklich ernst meint und um die Umsetzung bemüht ist.“ Auch Sahin Yildirim hatte für die Gäste aus dem Kreis und dem Verband positive Worte: „Wir haben heute Vertreter des Verbandes kennengelernt, die ein offenes Bild abgegeben haben. Man merkt Ihnen an, dass sie sich um ihre Vereine kümmern.“

    Teilnehmer:
    SpVg Frechen : Sahin Yildirim (1. Vorsitzender), Micha Skorzenski (Trainer Senioren), Filippo Naso (Geschäftsführer), Andre Kalav (2. Vorsitzender), Philip Stäber (…)

    Fußballkreis Rhein-Erft: Walter Ley (Kreisvorsitzender)

    FVM: Hans-Christian Olpen (Vizepräsident), Dirk Brennecke (Geschäftsführer), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)

  • 1. FC Kierberg

    1. FC Kierberg

    Junge Fußballer gründen einen Verein – das Projekt 1. FC Kierberg

    Am Montag, den 6. Februar 2017, trafen sich FVM-Vizepräsident Jürgen Aust und sein Team, gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden des Fußballkreises Rhein-Erft, Walter Ley, mit den Verantwortlichen des 1. FC Kierberg. Ein interessanter Abend mit jungen Menschen, die sich ein Herz fassten und etwas aufbauen wollen.

    Kierberg ist ein Ortsteil der Stadt Brühl und hat circa 4.500 Einwohner. Genau genommen ist es der zweitgrößte von insgesamt sieben Orten in Brühl. Was es vor einem Jahr noch nicht gab, ist nun Wirklichkeit: ein Fußballverein in Kierberg, der 1. FC Kierberg.

    „In Brühl und Umgebung gibt es wenige Fußballvereine. Dadurch ist das Fußballangebot nicht für jeden Spieler optimal“, erklärte der Vereinsvorsitzende, Kai Siegburg. Vor diesem Hintergrund kamen einige Kierberger Freunde und Bekannte zusammen und gründeten den Fußballverein. „Bevor viele Jungs mit dem Kicken aufhören, konnten wir uns gemeinsam für eine bessere Lösung motivieren“, so der stellvertretende FCK-Vorsitzende, Oliver Schulz.

    Unterstützung bekam die dreiköpfige Vereinsführung von der Stadt Brühl und dem Fußballkreis Rhein-Erft. Einen städtischen Aschenplatz für das Training, einen Rasenplatz für den Spielbetrieb und jede Menge beratende Unterstützung bei der Vereinsgründung sind die ersten Hilfen. „Ohne die gute Kooperation mit der Stadt und vor allem den Ansprechpartnern des Fußballkreises Rhein-Erft hätte die Vereinsgründung niemals stattgefunden. Ein aufrichtiges Danke dafür“, erläuterte Kai Siegburg.

    Auch Claus Adelmann, FVM-Referent für Fußball- und Vereinsentwicklung, sieht das Engagement der  jungen Vereinsgründer erfreulich: „Ich finde es gut, mutig zu sein. Einen Verein zu gründen, in Zeiten, in denen wir einen Vereinsschwund festmachen, ist ein positives Signal.“

    Eine lebhafte Seniorenmannschaft in ihrer ersten Saison in der Kreisliga D ist aktuell die Mannschaftsstatistik des 1. Fußballclubs. Auf die Frage, wie die Zukunft aussehen soll, gibt Kai Siegburg ein eindeutiges Zeichen: „Die große Anfangseuphorie unserer Spieler, Mitglieder und Anhänger im gesamten Ort Kierberg möchten wir aufrecht erhalten. Wir möchten den Verein zukunftsreif machen, mit mehr Mannschaften und besseren Strukturen.“

    Teilnehmer

    1. FC Kierberg: Kai Siegburg (1. Vorsitzender), Oliver Schulz (2. Vorsitzender), David Müller (Schatzmeister), Werner Meyer-Siegburg (Trainer), Felix Nieder (Trainer)

    FVM:
    Walter Ley (Kreisvorsitzender Rhein-Erft), Jürgen Aust (FVM-Vizepräsident), Claus Adelmann (FVM-Referent Fußball- und Vereinsentwicklung), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)

  • SSV Berzdorf

    Vereinsdialog: SSV Berzdorf – Junger Vorstand mit Herzblut und Potenzial

    Vereinsdialog beim SSV Berzdorf: FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und der Vorsitzende des Fußballkreises Rhein-Erft, Walter Ley, besuchten im Rahmen des FVM-Masterplans Mitte September den SSV Berzdorf.

    Der Vorstand des Vereins um den Vorsitzenden Rene Kappes erläuterte einführend, dass der Verein mit aktuell fünf Senioren- und zwölf Jugendmannschaften gut aufgestellt und auch das Führungsteam sehr motiviert sei: „Der Vorstand ist auf fast allen Posten mit ehemaligen Spielern besetzt, ebenso spielen in unseren Seniorenmannschaften zu einem sehr hohen Prozentsatz unsere ehemaligen Jugendspieler – die Identifikation ist sehr hoch.“ Dass dies auch zu sportlichem Erfolg führen kann, zeigt die vergangene Saison: alle drei Seniorenteams stiegen auf – die erste Mannschaft sogar in die Bezirksliga.

    Den Mittelpunkt des Gesprächs bildete die Weiterentwicklung des Vereins. FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke regte an, dass die bereits gelebten Werte des Vereins in eine schriftliche Form gebracht werden sollten, um die Außendarstellung des Vereins und das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter zu stärken. Auch sei ein Entwicklungskonzept für die ehrenamtlichen Mitarbeiter zielführend, um die Entwicklung des Vereins langfristig zu planen und die Wertschätzung zu erhöhen.

    Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden die Themen Schiedrichter-Untersoll und Ordnungsgelder, Spielberechtigung Online sowie Zugänge im DFBnet besprochen.

    Hans-Christian Olpen war am Ende des Gespräches froh, „dass Sie so gut vorbereitet waren und so viele Themen hatten, die wir besprechen konnten. Sie sind ein sehr junger Vorstand und mit viel Herzblut – das macht Mut mit Blick auf die Zukunft des Fußballs. Man spürt, dass hier etwas wächst und Sie haben noch weiteres Potenzial. Es war sehr interessant, Sie kennenzulernen und wir werden Ihren weiteren Weg aufmerksam verfolgen.“

    Der stellvertretende Vorsitzende Christian Kappes ergänzte: „Die produktivsten Gespräche sorgen dafür, dass man Arbeit mitnimmt. Wir nehmen uns einige Themen mit, mit denen wir uns beschäftigen werden. Der Masterplan und vor allem der Vereinsdialog sind sinnvolle Initiativen.“

  • Horremer SV

    FVM-Vereinsdialog beim Horremer SV: Ein Kunstrasenplatz zum Jubiläum

    Es tut sich einiges beim Horremer SV. Da reicht schon ein Blick auf die Sportanlage des Sportvereins aus dem Fußballkreis Rhein-Erft: Bagger und andere Gerätschaften sind im Einsatz mit dem Ziel: Der Bau eines Kunstrasenplatzes sowie einem Kleinspielfeld für die Kindermannschaften. Den Rundgang über das Sportgelände nutze der Vereinsvorsitzende Wolfgang Niessen gleich zu Beginn des Abends am 25. September, um seinen Gästen aus dem Fußball-Verband Mittelrhein um Präsident Alfred Vianden und dem Vorsitzenden des Fußballkreises Rhein-Erft, Walter Ley, seinen Verein vorzustellen: „12 Jugendmannschaften, 4 Seniorenteams, eine in der Personenanzahl stark ausgeprägte Alte-Herren-Abteilung sowie die Hockeyabteilung, bilden das Grundgerüst unseres Horremer SV. Der Kunstrasenplatz, der auf dem alten Aschenplatz errichtet wird, ist bei der Vielzahl an Teams für den Verein dabei extrem wichtig.“

    Nicht immer konnte man aus den Stimmen der Vereinsvertreter eine solche Erleichterung heraushören. Denn, gerade bei vielen anfänglichen Fragen, wie beispielsweise „Wie kann der Verein den Platz finanzieren? Welche Firmen bauen einen guten Kunstrasenplatz? oder auf welche steuerrechtlichen Aspekte muss der Verein beim Bau achten?“ war das Know-How in den Reihen des Vereins nicht vorhanden. Mittlerweile sind die Informationen bekannt und der Bau des Kunstrasenplatzes schreitet täglich voran. Der Fußball-Verband nimmt die Erfahrungen des Vereins mit und prüft, inwiefern er seine Vereine in diesem Thema noch stärker unterstützen kann – in Form von Beratungs- und Informationsangeboten.

    Die FVM-Anregung zum dringenden Handlungsbedarf haben die Horremer Vertreter beim Thema Mitgliedervereinsverwaltung erhalten. Jahrelang wurden Mitgliederdaten handschriftlich und in Excel-Tabellen festgehalten. Als einer der wenigen Vereine im FVM nutz der Horremer SV das DFBnet für seine Mitgliederverwaltung nicht. „Das DFBnet ist das System für die Spielorganisation. Darüber hinaus finden die Vereine im DFBnet viele Tools, die die ehrenamtliche Arbeit im Verein erleichtern“, erläuterte Alfred Vianden und fügte hinzu: „Unsere DFBnet Verein Supporter helfen unseren Vereinen beim Start mit DFBnet Verein. Sie stehen bei alltäglichen Fragen rund um die Online-Vereinsverwaltung mit Rat und Tat zur Seite und beraten auf Anfrage kostenlos.“

    Abschließend bedankten sich Walter Ley und Alfred Vianden für die nette Gastfreundschaft und vor allem den interessanten Dialog. „Es war ein lebhafter Austausch, der dem Horremer SV, dem Kreis und dem Verband sehr genützt hat. Für das 100-jährige Bestehen in zwei Jahren wünschen wir dem Verein alles Gute und viel Erfolg bei seinen Projekten“, so Alfred Vianden.

    Teilnehmer:
    Horremer SV: Wolfgang Niessen, Michael Schumacher, Stephan Kordian, Dieter Kochs
    Kreis Rhein-Erft: Walter Ley, Heinz Feind
    FVM: Alfred Vianden, Claus Adelmann, Timo Schmidt


Fußballkreis Aachen

  • OSV Orsbach

    OSV Orsbach

    Vereinsdialog beim O.S.V. Orsbach 1952

    Am gestrigen Donnerstagabend, den 9. Oktober 2014, besuchten FVM-Vertreter den O.S.V. Orsbach (Kreis Aachen) zum insgesamt vierten Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Der Vorsitzende Andreas Fischer, Geschäftsführerin Petra Fuhrmann, Kassierer Maximilian Lang, Ehrenvorsitzender Dieter Hess und Vereinsmitglied und WFLV-Schatzmeister Franz-Josef Kuckelkorn begrüßten neben FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge den Kreisvorsitzenden Raphael Lamm, dessen Stellvertreter Bernd Mommertz, den Referenten für Qualifizierung im FVM, Claus Adelmann sowie FVM-Masterplan-Koordinator Moritz Fölger.

    Schwerpunkt des Austauschs waren nach einem kurzen Überblick zur Entwicklung des Vereins u.a. die baulichen Einrichtungen, insbesondere die der sanitären Anlagen, die Imageaufwertung und die finanzielle Situation des Vereins.

    Andreas Fischer dankte im Anschluss den Vertretern des Kreises und des Verbands: „Ein Vereinsdialog ist sehr gut. Es war toll, dass sich die Anwesenden Zeit genommen haben und man seine Probleme darstellen konnte. Der Verein O.S.V. Orsbach steht jederzeit für weitere Gespräche zur Verfügung.“ FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge stimmte zu: „Es war ein sehr gutes Gespräch – diesmal mit einem der kleineren Vereine im Verbandsgebiet. Aber natürlich haben auch diese Ihre individuellen Herausforderungen zu meistern. Wir haben Einblicke gewinnen können, die uns bei der perspektivischen Ausrichtung unseres Verbandes helfen werden.“

  • SV Falke Bergrath

    SV Falke Bergrath

    Vereinsdialog bei SV Falke Bergrath

    Am Dienstagabend, den 4. November 2014, besuchten FVM-Vertreter den SV Falke Bergrath (Kreis Aachen) zum insgesamt siebten Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Der 1. Vorsitzende Matthias Schwegler, der 1. Geschäftsführer Günter Kotowski, der 2. Kassierer Michael Kasperowski, der 2. Geschäftsführer Frank Lothmann und der Jugendleiter Norbert Wergen empfingen neben FVM-Präsident Alfred Vianden den Kreisvorsitzenden Raphael Lamm, der Vorsitzenden des Kreisspielausschusses Helmut Brief, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke sowie FVM-Masterplan-Koordinator Moritz Fölger.

    Schwerpunkt des Austauschs waren nach einem Überblick zur Entwicklung des Vereins u.a. Qualifizierungsangebote des FVM, die Möglichkeit des Einsatzes eines FSJlers im Verein sowie der Vereinswechsel von Jugendspielern.

    Matthias Schwegler dankte im Anschluss den Vertretern des Kreises und des Verbands: „Danke, dass wir für den Dialog ausgesucht wurden. Es war eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der wir die Themen, die uns bewegen, besprechen konnten. Gleichermaßen haben wir auch Hinweise für unsere weitere Vereinsarbeit erhalten.“ Alfred Vianden fand ebenfalls lobende Worte: „Es war ein sehr interessanter Abend für uns. Falke Bergrath ist ein positives Beispiel dafür, was im Amateurfußball geleistet wird."

  • Burtscheider TV

    Burtscheider TV

    Vereinsdialog beim Burtscheider TV – ein reger Informationsaustausch

    Am 27. Mai 2015 fuhr der FVM zum insgesamt 30. Vereinsdialog im FVM-Gebiet in den Fußballkreis Aachen zum Burtscheider TV.

    Nähe zum Amateurfußball und der engen Kontakt vom Verband zur Basis - das ist das Motto der Vereinsdialoge, die ein Teil des FVM-Masterplans im Bereich Kommunikation sind.
    So machten sich die Frauenbeauftragte des Kreises Aachen Anja Hompesch, FVM-Präsident Alfred Vianden, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt auf den Weg, um mit den Vereinsvertretern um den 1. Vorsitzenden Wilfried Braunsdorf, Geschäftsführer Udo Hirth, Fußballabteilungsleiter Achim Nysten und stellvertretenden Jugendleiter Julius Mathews über die Vereinsstrukturen, den FVM-Masterplan und weitere Themenwünsche des Vereins zu sprechen.

    Nach einer kurzen Teilnehmervorstellung stellte Wilfried Braunsdorf seinen Verein in einer Präsentation vor: „Unser Mehrspartenverein besteht aus zehn verschiedenen Sportarten. Neben dem Fußballsport bieten wir unseren Mitgliedern auch weitere interessante Sportarten, wie z.B. Headis (Mischung aus Fußball und Tischtennis), Eskrima (Asiatische Kampfkunst) oder Pilates (Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur) an.“

    Ein zentrales Thema in diesem Dialog war das DFBnet. Auf die Frage, inwiefern der BTV das Programm in Gebrauch nimmt und einen Nutzen daraus zieht, konnte Achim Nysten nur positive Worte finden: „Wir nutzen seit einigen Jahren das DFBnet und betreuen sogar alle Sparten unseres Vereins über DFBnet Verein.“

    Erfreulich ist, dass der Burtscheider TV mit der Aufnahme von Flüchtlingen offen umgeht. „Eine große Anzahl an Einwanderern spielen bereits bei uns im Verein und zwischen den Spielern untereinander, sowie im Verein gibt es keine Probleme“, meinte Udo Hirth und fügte hinzu: „Problematisch wird es erst dann, wenn wir unsere Neuankömmlinge spielberechtigt machen möchten.“ Hierbei beschäftigt die Vereinsvertreter vor allem den enormen Zeitaufwand, der in das Ausfüllen der Passanträge investiert werden muss.

    Ein weiteres Themenfeld war die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der Vereinsvorstand ist sich sicher, dass junge und engagierte Helfer für positive Veränderungen sorgen könnten.
    Eindeutige Worte fand FVM-Präsident Alfred Vianden zum Abschluss der Veranstaltung: „Es freut mich, dass der Verein in seiner Struktur so gut aufgestellt ist und seine Zukunft strategisch plant. Dafür wünsche ich dem Burtscheider TV weiterhin alles Gute und viel Erfolg.“

  • SVS Merkstein

    SVS Merkstein

    Gespräch auf Augenhöhe beim SVS Merkstein

    Am 17. Juni 2015 besuchten FVM-Vertreter den SVS Merkstein (Kreis Aachen) zum insgesamt 34. Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Vor Ort trafen sich der Vorsitzende des Kreises Aachen Raphael Lamm, Kreisbeauftragter für Freizeit- und Breitensport Manfred Handels, FVM- Präsident Alfred Vianden, stellvertretender FVM-Geschäftsführer Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt mit den Vereinsvertretern des SVS Merkstein um den Vorsitzenden Jürgen Ortwig, Geschäftsführer Volker Sacht und stellvertretenden Geschäftsführer Daniel Kessels zu einem regen Informationsaustausch.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildeten nach einer Vorstellung des Vereins und seiner aktuellen Situation und der Entstehung und Entwicklung des FVM-Masterplans die Möglichkeiten zum Entgegenwirken bei Abwerbeversuchen von Jugendspieler durch benachbarte Vereine.
    Ebenso wurden auch Themen, wie z.B. die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags, Regelungen der Einsatzmöglichkeiten von Seniorenspielern in mehreren Mannschaften, sowie der Verfahren der FVM-Ordnungsgelder an Vereine intensiv diskutiert.

    Alfred Vianden zeigte sich dem Abend gegenüber positiv: „Der Verein ist, trotzt kleinerer Probleme, in vielen Bereichen gut aufgestellt. Es war ein ehrliches und hochinteressantes Gespräch, aus dem der Verband viele neue Erkenntnisse sammeln konnte.“ Jürgen Ortwig schließt sich dem an: „ Für den Besuch des Verbandes, der vielen Anregungen und der insgesamt gelungenen Veranstaltung bedanken wir uns recht herzlich.“

  • TuS Mützenich

    TuS Mützenich

    50. Vereinsdialog beim TuS Mützenich

    Am Mittwoch, den 16. Dezember 2015, besuchten FVM-Vertreter den TuS Mützenich 1912 zum insgesamt 50. Vereinsdialog im FVM-Gebiet. Es war zugleich der letzte Vereinsdialog 2015.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger sowie der Vorsitzende des Fußballkreises Aachen Raphael Lamm und sein Stellvertreter Bernd Mommertz mit den Vereinsvertretern um den Vorsitzenden Erwin Sauer, dem Abteilungsleiter Fußball Thomas Völl, Jugendleiter Reiner Thomas und der 1. Kassiererin Gerda Sommer zu einem spannenden Austausch.

    Nach einer Begehung der Platzanlage stand der Spielbetrieb im Mittelpunkt des Austauschs. So ging es unter anderem um die Frage, warum A-Jugendliche nicht auch in der zweiten Seniorenmannschaft eingesetzt werden können. Dr. Stephan Osnabrügge erläuterte, dass Jugendliche grundsätzlich in einer altersadäquaten Umgebung Fußball spielen sollten. Die Seniorenerklärung für A-Jugendliche des älteren Jahrgangs wurde eingeführt, um talentierte Jugendliche zu fördern. Die Ausweitung auf die zweite Seniorenmannschaft beinhalte das große Risiko, dass es dann eventuell überhaupt keine A-Jugendmannschaften mehr gebe, da dann alle A-Jugendlichen in den Seniorenmannschaften spielen würden. Nichtsdestotrotz versprach der Vizepräsident, den Wunsch mitzunehmen.

    Weitere Punkte zum Spielbetrieb waren Spielverlegungen, die Passvorlage beim Kreisvorstand und die Ansetzung von Schiedsrichtern für Freundschaftsspiele.
    Erwin Sauer sprach im nächsten Themenblock den demografischen Wandel und die damit einhergehenden Herausforderungen für den Verein an. Zwar habe der Verein eine leicht steigende Mitgliederzahl, aber Fußball sei schon längst nicht mehr das einzige Angebot, das Kinder und Jugendliche im Ort wahrnehmen könnten. Hier gelte es, zukunftsorientiert und vernünftig zu arbeiten, um den Verein zu erhalten.

    Am Ende des Gesprächs zog Dr. Stephan Osnabrügge ein positives Fazit: „Das war ein würdiger 50. Vereinsdialog. Es war ein Austausch auf Augenhöhe. Ich habe einige Punkte mitgenommen, bei denen mir die Augen aufgehen und ich mir die Frage stelle, warum manche Dinge so sind wie sie sind. Wir werden ihre Anregungen prüfen.“ Erwin Sauer stimmte zu: „Uns hat dieser Abend einiges gebracht. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie den weiten Weg nach Mützenich kommen, um sich mit uns auszutauschen. Wir werden in Kontakt bleiben.“

  • DJK SF Dorff

    DJK SF Dorff

    Besuch bei den Sportfreunden DJK Dorff

    Am Montag, den 11. April 2016, besuchten der FVM-Präsident Alfred Vianden, die Kreisvertreter Raphael Lamm und Bernd Mommertz, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiterin Mandana Büscher die Sportfreunde aus Dorff.
    Diese wurden an diesem Abend vom 1. Vorsitzenden Ulrich Bohrer, seinem Stellvertreter Geert Desmedt, Geschäftsführer Dirk Iserlohn, Jugendleiter Manfred Jung, stellvertretender Jugendgeschäftsführer Tim Cossmann und dem Web- und Pressemaster Uwe S. vertreten.

    In vorheriger Zusammenarbeit haben die Beteiligten eine gemeinsame Agenda erarbeitet. Alle festgelegten Inhalte wurden angesprochen und diskutiert. Zusätzlich gab es noch weitere Themen, die darüber hinaus Inhalt des Vereinsdialoges wurden.
    Der Ort Dorff hat nur 600 Einwohner, der Verein knapp 300 Mitglieder. Um dies weiterhin halten zu können, legt der Vorstand viel Engagement an den Tag. Ulrich Bohrer gibt hier zu ein klares Statement ab: „Wir sind klein, aber fein. Und dafür gibt es unseren Verein.“ Trotz einigen Konkurrenten in der nahen Umgebung und einem Aschenplatz, gelingt es Dorff viele Sportbegeisterte an sich zu binden. Hierfür verfolgt der Verein eine klare Linie: geringe Mitgliedsbeiträge, so dass sich jeder die Mitgliedschaft leisten kann. Außerdem gibt es einen Fahrdienst für die Jugendlichen und Gymnastik- und Tanzgruppen für Frauen und Mädchen, die bislang nicht vom Fußball überzeugt werden konnten. „Ein Verein, der fest im dörflichen Umfeld verankert ist“, stellen alle Teilnehmer am Abend fest.

    Schwerpunkte waren an diesem Abend die Themen Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Sponsoring. Der Verein möchte möglichst viele ehrenamtliche Helfer aus den eigenen Reihen generieren und diese auch langfristig miteinbinden. Eine Möglichkeit, um dies zu schaffen, ist die Einbindung von jugendlichen Spielern in Projekten. Diese könnten dann auch über den Verein als eine Art „Praktikum“ bescheinigt werden. Außerdem können Mitarbeiter und Mitglieder über die Durchführung von Ferienfreizeiten oder Projektwochen an Schulen gewonnen werden.
    Im Verlaufe des Dialogs kam es noch zu folgenden Themen: Kinderschutz, Angebote des Fußball-Kreises Aachen, Eigenständigkeit der Jugend und Finanzen.

    Präsident Alfred Vianden zieht am Ende ein positives Fazit: „Ich kann mich nur für die Gastfreundschaft und den spannenden Dialog mit vielen Ideen und Anregungen bedanken. Und wünsche ihnen weiterhin alles Gute.“
    Auch der 1. Vorsitzende des Vereins beendet den Abend mit einem positiven Feedback: „Ich bin dankbar dafür, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, über den Vereinsdialog die Sachen anzusprechen, die uns bewegen.“

  • FC Concordia Oitdweiler

    FC Concordia Oitdweiler

    FC Concordia Oitdweiler – ein Beispiel für alle Vereine im Wiederaufbau

    2008, im Jahr des hundertjährigen Bestehens des FC Concordia Oidtweiler, befand sich der Verein im Niedergang. Die Mitgliederzahl und damit die Einnahmen schrumpften unentwegt, die Jugendspielklassen konnten nicht durchgängig besetzt werden, das Vereinsleben war dürftig entwickelt und die gesamte Vorstandsarbeit teilten sich nur zwei ältere Herren, denen nach Jahrzehnten im Amt allmählich Kraft und Visionen ausgegangen waren.

    In dieser Situation erklärten sich mehrere Vereinsmitglieder bereit, das Ruder zu übernehmen - sie bilden bis heute den Kern des Vorstandsteams. Seither hat sich der Verein rasant entwickelt. Mit Unterstützung der Stadt Baesweiler wurde ein sehr großzügig ausgestattetes Vereinsheim mit Gastronomie (verpachtet) und großem Versammlungsraum gebaut, der von der gesamten Dorfgemeinschaft rege genutzt wird. Neue ehrenamtliche Mitarbeiter konnten für die Vorstands- und Jugendarbeit gewonnen werden. Die erste Mannschaft stieg 2012 in die Bezirksliga auf der sie bis heute angehört. Der ganze Stolz des Vereins aber ist die Jugendarbeit. Mit mehr als 200 Mitgliedern, die in zwölf Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen, steht der FC Concordia auf einer breiten Basis. Aufgrund des exzellenten Rufs der Jugendabteilung melden auch Eltern aus benachbarten Stadtteilen ihre Kinder bevorzugt bei der Concordia an. Grenzen setzen diesem Wachstum allerdings Zustand und Kapazität der Sportanlage. Der Rasenplatz ist im Herbst und Winter für den Trainingsbetrieb weitestgehend gesperrt, sodass alle Einheiten auf einem kleinen Tennenplatz ausgetragen werden müssen, der kein Wettkampfmaß besitzt. Ausweichkapazitäten auf Plätzen in anderen Stadtteilen Baesweilers stoßen auf Vorbehalte bei Eltern und Jugendlichen und stellen keine echte Alternative dar. Der Wunsch des Vereins, einen Kunstrasenplatz anzulegen, wurde von der Stadtverwaltung mit der Begründung abgelehnt, dann müsse man allen sechs Vereinen im Stadtgebiet einen neuen Sportplatz bauen, das gebe der Haushalt nicht her. Nicht einmal ein Zuschuss für den Fall der Übernahme der finanziellen Verantwortung durch den Verein sei möglich. Nach Einschätzung des Vereinsvorstands ist der Bürgermeister wenig sportaffin, sondern unterstütze vorrangig Schulwesen und Kultur.

    Ungeachtet dieser misslichen Lage, für die im Vereinsdialog keine kurzfristig realisierbare Abhilfemöglichkeit gefunden werden konnte, steht der FC Concordia im Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft und versteht sich nicht allein als Sportverein, sondern auch als Teil eines lebendigen Miteinanders. Andere Vereine wie z. B. die Freiwillige Feuerwehr werden bei Veranstaltungen und Festen aktiv unterstützt; natürlich richtet der Verein auch eigene Festivitäten aus. Aufgrund des sehr lebendigen Vereinsalltags ist der Zusammenhalt im Club sehr groß, so dass sich nicht nur die Spieler hier sehr wohlfühlen. Die Fluktuation ist dementsprechend gering.

    Im Rahmen des Vereinsdialogs äußerte der Verein Interesse an Qualifizierungsangeboten für seine Jugendtrainer. Mit den Kreisvertretern wurde vereinbart, dass man gemeinsam prüfen wolle, ob im nächsten Jahr ein Trainer-C-Lehrgang in Oidtweiler durchgeführt werden kann.

    Fazit: Trotz der unbefriedigenden Sportplatzsituation zeichnet sich der FC Oidtweiler durch eine lebendige Vereinskultur, eine hohe Identifikation seiner Mitglieder mit dem Verein und eine erfreuliche Breite an ehrenamtlich Engagierten aus. Ein Beispiel, das Mut macht. Mitverantwortlich für diesen Erfolg sind die Gastgeber des Abends: Dirk Springmann (1.Vorsitzender), Marc Freialdenhoven (Geschäftsführer), Stefan Szymanski (Abteilungsleiter Herren), Evelin Heese (Jugendleiterin), René Karl (Geschäftsführer Jugend) und Walter Eickels (Kassenwart).

  • SV Nordeifel

    SV Nordeifel

    FVM-Vereinsdialog: SV Nordeifel 2012 – Jung und gut aufgestellt

    „Der SV Nordeifel ist kein alltäglicher Verein – was sie machen, hat Pioniercharakter. Sie sind Ihr Projekt mit viel Herzblut angegangen und haben schon jetzt Einiges erreicht. Ich bin beeindruckt von Ihrem Verein.“ Mit diesen Worten beendete FVM-Vizepräsident den Vereinsdialog beim SV Nordeifel am 21. April 2017.

    Vorausgegangen war ein kurzweiliger Austausch zwischen den Vereinsvertretern Horst Voßen, Josef Dolfen, Thomas Lutterbach, Lars Jacobs, Christian Henn, Edgar Nießen, Helga Rönnig und Stephan Falter sowie den Vertretern des FVM und Fußball-Kreises Aachen, Bernd Mommertz, Norbert Prenzyna, Hans-Christian Olpen, Claus Adelmann und Moritz Fölger.

    Im knapp zweistündigen Gespräch ging es zuerst um die Vorstellung des noch jungen Vereins, dessen Verantwortliche die Zeichen der Zeit verstanden haben: In der Fläche haben einzelne Vereine mit relativ kleinem Einzugsgebiet immer geringere Überlebenschancen. So entschlossen sich mehrere Vereine zu einem Zusammenschluss im Jugendbereich, um Kräfte zu bündeln. Seit der Saison 2016/17 gibt es nun auch eine Seniorenmannschaft. Doch damit nicht genug: Der formulierte Anspruch war es, dass alle Trainer lizensiert sind. Im Doppelpass mit dem Fußballkreis Aachen wurde dies umgesetzt – vorbildlich, wie Hans-Christian Olpen feststellte.

    Im weiteren Verlauf ging es um den aktuellen Status rund um den Kunstrasenbau in Kesternich, die Einbindung von weiteren Eltern in die Vereinsarbeit und die Zusammenarbeit mit Schulen.

    Auch Horst Voßen, Vorsitzender des Vereins, zog am Ende ein positives Fazit: „Ich bin froh, dass wir uns kennenlernen und austauschen konnten. Wir konnten einige Anregungen mitnehmen und hoffen auf eine Fortsetzung des Dialogs.“

  • SV Germania Eicherscheid

    SV Germania Eicherscheid

    FVM-Vereinsdialog beim SV Germania Eicherscheid

    Am 27. April 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des SV Germania Eicherscheid mit Vertretern des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Vizepräsident Jürgen Aust und dem Aachener Kreisvorsitzenden Bernd Mommertz im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog. Die Gewinnung von Ehrenamt und Schiedsrichtern sind die Vereinbausstellen.

    Die sportlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen scheinen beim SV Germania Eicherscheid nahezu perfekt. 5 Seniorenmannschaften, angeführt von dem Landesliga-Team, sowie 11 Jugendmannschaften in einer Spielgemeinschaft bilden den Spielbetrieb auf dem Sportgelände des Vereins. Auch der Rasenplatz vor dem Vereinsheim sowie der in Eigeninitiative erbaute Kunstrasenplatz wenige Meter entfernt machen die hohe Team-Anzahl im Spielbetrieb möglich.

    Rosig ist allerdings nicht alles beim rund 750 mitgliederstarken Mehrspartenverein in Eicherscheid. „Im Bereich Schiedsrichter und Ehrenamt liegen unsere Vereinssorgen“, betonte der 1. Vereinsvorsitzende, Günter Scheidt. Regelmäßig zahlt der Verein für seinen Schiedsrichter-Untersoll ein Ordnungsgeld. Dass das kein Dauerzustand sein darf, ist den Vereinsverantwortlichen bewusst. „Es liegt in unserem eigenen Interesse, Menschen für das Schiedsrichter-Amt zu gewinnen. Trotz vieler Bemühungen ist das leider sehr schwer“, meinte SVE-Kassierer, Georg Schmidt.

    Ähnlich ist die Situation im Bereich Ehrenamt. Ein Nachfolger für den Vereinsvorsitzenden wird gesucht. Vor allem aber junge Menschen sollen für ehrenamtliche Vereinstätigkeiten begeistert werden. „Keiner möchte diese Ämter übernehmen“ lautete die Antwort vom Vereinsjugendleiter Klaus Arnolds, „auch, weil das Interesse aber vor allem die Zeit fehlt.“ Etwas mehr Hoffnung hatte FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke für den SV Germania Eicherscheid übrig: „An dieser Stelle ist Talentscouting im eigenen Verein gefragt. Junge Menschen ansprechen, sie motivieren und Spaß am Amt übermitteln sind die entscheidenden Punkte. In vielen Fällen lassen sich auf diesem Weg Menschen begeistern.“

    Anlass des Abends war der Masterplan Amateurfußball, der 2013 vom DFB und seinen Landesverbänden initiiert wurde – zur Unterstützung und Stärkung des Amateurfußballs.

    Teilnehmer
    SV Germania Eicherscheid: Günter Scheidt (1. Vorsitzender), Georg Schmidt (Kassierer), Timo Renner (Technischer Obmann), Klaus Arnolds (Jugendleiter)

    FVM: Jürgen Aust (FVM-Vizepräsident), Dirk Brennecke (FVM-Geschäftsführer), Bernd Mommertz (Kreisvorsitzender Aachen), Gregor Müller (Ehrenamtsbeauftragter Kreis Aachen), Timo Schmidt (FVM-Masterplan-Mitarbeiter)

  • Sparta Bardenberg

    FVM-Vereinsdialog bei Sparta Bardenberg: die Fusion ist geschafft, die Vereinsphilosophie top

    Am 31. August 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des SC Sparta Bardenberg mit Vertretern des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Vizepräsident Jürgen Aust und dem Aachener Kreisvorsitzenden Bernd Mommertz im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog. Die kürzlich stattgefundene Fusion, das Vereinsleitbild und das Schiedsrichterwesen waren die zentralen Themen.

    Die sportlichen Strukturen des SC Sparta Bardenberg scheinen nahezu perfekt. 3 Senioren- und 10 Jugendteams mit insgesamt 33 Trainern und Betreuern sowie 10 Personen mit festen Organisationsaufgaben bilden das Grundgerüst des 540-Mitgliederstarken Vereins.

    Dabei blickten die Vereinsvertreter auf sieben nicht sehr einfache Monate zurück. Denn, mit der Fusion der beiden Vereine FC Sparta Würselen und SC Bardenberg zum seit dem 1. Juli 2017 neu fusionierten SC Sparta Bardenberg, stand viel Arbeit auf dem Programm. Vor allem aber der Austausch zwischen dem Verein, dem Fußballkreis Aachen, dem Fußball-Verband Mittelrhein sowie dem Westdeutschen Fußballverband waren für den Fusionsfortschritt von enormer Bedeutung. „Verzögerte Rückmeldungen von WDFV und FVM sorgten dann doch für eine Störung im Ablauf“, betonte der Vereinsvorsitzende Thomas Biermanns und fuhr fort: „Nun liegt die Arbeit hinter uns und wir können uns anderen Vereinsaufgaben widmen. Der Fusionsverein war die einzige Möglichkeit, zukünftig sowohl im Jugend-, als auch im Seniorenbereich konkurrenzfähig zu bleiben.“ Aus den Erfahrungen der Bardenberger werden die FVM-Vertreter mitnehmen, über die Erstellung einer To-Do-Liste für eine Fusion oder gar einen Fusionsberater für Fußballvereine nachzudenken.

    Positiv begeistert zeigten sich die Vertreter des FVM gleich zu Beginn der Veranstaltung bei der Vorstellung des Vereins. „Wie sich Sparta Bardenberg sieht, welche Wertvorstellungen der Verein hat und wie er wahrgenommen werden möchte, sind im Vereinsleitbild eindeutig zu erkennen und äußerst erfreulich“, schilderte FVM-Vizepräsident Jürgen Aust. Gemeint sind Vereinsansätze wie bspw. sanfte Lernprozesse und viele spielerische Komponenten ohne Leistungsdruck, sportliche Leistung durch Spaß oder Nachwuchsförderung durch Spieler aus der eigenen Jugend, die im Kinder-, Jugend- und Seniorenfußball gelebt werden. Auch FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke äußerte seine Freude über das Leitbild: „Solche Vereinswerte sind schon klasse und eine richtig gute Werbung für den Verein.“

    Mehr Werbung schlagen die Kreis- und Verbandsvertreter den Vereinsverantwortlichen allerdings bei der Gewinnung von Schiedsrichtern vor. Regelmäßiges Schiedsrichter-Untersoll sorgt dafür, dass der der Verein mit einem Ordnungsgeld belastet wird. „Es ist bewusst die Aufgabe der Vereine, sich um Schiedsrichter zu kümmern. Wird auf ein Untersoll kein Ordnungsgeld verhängt, zeigt die Erfahrung, dass sich die Vereine nicht wirklich um die Gewinnung von Schiedsrichtern kümmern“, erklärte Dirk Brennecke und wies auf die FVM-Kampagne Mach mit! Werde Schiri! hin, die viele Informationen rund um das Schiedsrichterwesen hergibt.

    Anlass des Abends war der Masterplan Amateurfußball, der 2013 vom DFB und seinen Landesverbänden ins Leben gerufen wurde – zur Unterstützung und Stärkung des Amateurfußballs.

    Teilnehmer:

    Sparta Bardenberg:
    Thomas Birmanns (1. Vorsitzender), Udo Eichler (2. Vorsitzender), Hubert Lausberg (Geschäftsführer), Helmut Deutmann (Kassierer), Volker Deutmann (Vertreter Jugendabteilung)

    FVM: Jürgen Aust (Vizepräsident), Dirk Brennecke (Geschäftsführer), Bernd Mommertz (Vorsitzender Kreis Aachen), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)


Fußballkreis Düren

  • SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten

    SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten

    Vereinsdialog, die 9. – Besuch beim SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten

    Seit September 2014 besucht FVM-Präsident Alfred Vianden, genau wie seine beiden Vizepräsidenten Dr. Stephan Osnabrügge und Hans-Christian Olpen, im Rahmen des FVM-Masterplans einzelne Vereine im Verbandsgebiet, um mit diesen in einem offenen Dialog über Wünsche, Anregungen und Probleme zu diskutieren. Am 12. November 2014 war er im Kreis Düren beim SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten zu Gast und wurde dabei vom Kreisvorsitzenden Manfred Schultze, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und dem FSJler Jakob Wegener begleitet. Von Seiten des Vereins nahmen der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Albersmeier, der 2. Vorsitzende Armin Pahl, Kassierer Thomas Schröder, Jugendleiter Norbert Hermanns und die beiden Geschäftsführer Hans-Peter Lingens Gerwin Esser teil.

    Nach einer Besichtigung des Vereinsgeländes inkl. der Gebäude ging es im Dialog um eine breite Palette an Fragen des Spielbetriebs und der Infrastruktur sowie um Qualifizierungsansätze. Intensiv wurde über das Thema „Schiedsrichter“ diskutiert, denn Grün-Weiß Welldorf-Güsten bedauert es sehr stark, dass die Schiedsrichter-Zahl so weit gesunken ist, dass Spiele nicht komplett besetzt werden können. Einen Appell richtete Karl-Heinz Albersmeier an seine Vereinsmitglieder, aber auch an die komplette Fußballfamilie: „Wir sollten es den Unparteiischen einfacher machen und ihre Entscheidungen einfach auch mal respektieren.“ Klare Erwartungen an die Schiedsrichter bezüglich ihres Auftretens und ihrer Mitarbeit in den Spielabläufen formulierte er ebenfalls. Diese Wünsche wird Alfred Vianden mit dem Schiedsrichter-Obmann des Verbandes besprechen, damit sich das Miteinander besser entwickelt.

    Mit großem Interesse nahmen die FVM-Vertreter die Überlegungen und Bemühungen des Vereins zur Gestaltung der Infrastruktur und der Vereinsentwicklung auf. Da der Verein weiter wächst und heute Kindern die Chance geben möchte, aktiv Fußball zu spielen, sind Gespräche mit der politischen Ebene erforderlich, um sinnvolle Lösungen zu finden. Hier sagten Alfred Vianden und Manfred Schultze ihre Unterstützung zu. Innerhalb des Vereins will man sich in den kommenden Wochen mit der Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter beschäftigen und prüfen, welche Ansätze zur Personalentwicklung sich initiieren lassen.

    Abschließend stellte Karl-Heinz Albersmeier fest: „Wir danken dem Verband für die Zeit und das offene Ohr, das Sie uns geschenkt haben! Wir konnten an einem interessanten Abend interessante Themen besprechen – besonders der persönliche Kontakt ist sehr wichtig für den Austausch. Es ist einfach wichtig zu wissen, wie der Gegenüber tickt, wie er denkt und wie er aussieht.“
    Aus Sicht von FVM-Präsident Alfred Vianden war auch dieser Vereinsdialog ein voller Erfolg: „Erneut haben wir einen Verein unseres Verbandes genauer kennengelernt, der über eine klare Ausrichtung verfügt und sich den Herausforderungen der Zukunft aktiv stellt. In Welldorf-Güsten wird nicht nach Problemen, sondern nach Lösungen gesucht. Für unsere weiteren Gespräche haben wir hier einige Tipps mitgenommen, die vielleicht anderen Vereinen helfen.“

  • FC Viktoria Schlich

    FC Viktoria Schlich

    Zweiter Vereinsdialog im Kreis Düren bei FC Viktoria Schlich

    Am Freitag, den 12. November 2014, besuchten FVM-Vertreter den FC Viktoria Schlich zum insgesamt sechszehnten, und für 2014 letzten, Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Vor Ort trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Hans-Christian Olpen, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt sowie der Kreisvorsitzende Manfred Schultze mit den Vereinsvertretern um den Vorsitzenden Frank Wettstein, dem Vertreter der Jugendabteilung Oliver Spölgen, dem Abteilungsleiter für Fußball Hendrik Zondervan, Kassierer Alexander Schell, dem Geschäftsführer Wilhelm Krath, dem Vorstandsmitglied Philip Hermanns, dem Beisitzer Willi Bongen und dem Ehrenvorsitzenden Hermann-Josef Spölgen zu einem regen Informationsaustausch.

    Schwerpunkt des Gesprächs bildeten nach einer Vorstellung des Vereins und seiner aktuellen Situation, vor allem die alternativen Spielformen im Jugendfußball.  Ebenso wurden Themen, wie zum Beispiel die Möglichkeiten zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten, die Bindung und der Gewinn von Mitgliedern, administrative Organisation im Seniorenbereich, sowie der Leitgedanke von Spielgemeinschaften intensiv diskutiert.

    Hans-Christian Olpen zeigte sich dem Abend gegenüber positiv: „Der Verein ist, trotzt kleineren Problemen, in vielen Bereichen gut aufgestellt. Es war ein ehrliches Gespräch, aus dem der Verband viele neue Erkenntnisse sammeln konnte.“
    Auch Frank Wettstein schließt sich dem an: „ Über den Besuch des Verbandes und der gelungenen Veranstaltung bedankt sich der Verein.“

  • FC Düren-Niederau

    FC Düren-Niederau

    Erster Dürener Vereinsdialog in 2015

    FVM-Vertreter besuchten am vergangenen Freitag, 6. März 2015, den FC Düren-Niederau zum insgesamt dritten Vereinsdialog im Dürener Fußballkreis.  

    Der Kreisvorsitzende Manfred Schultze sowie die Vereinsvertreter Thomas Fackeldey, Lothar Klohe, Manfred Frank, Vim Vranken und Ingo Müller hießen den FVM-Vizepräsidenten Dr. Stephan Osnabrügge, den stellvertretenden Geschäftsführer Laurenz Neumann und die Masterplan Mitarbeiterin Mandana Büscher in ihrem Vereinsheim herzlich willkommen.

    Nach der Vorstellung des Vereins sprachen die Vereinsvertreter das erste große Thema an, mit dem sich der Verein tagtäglich beschäftigt: Ausbildungsentschädigungen. Der FC Düren-Niederau verfügt über eine sehr gute Jugendarbeit und schafft es dementsprechend, viele seiner Jugendspieler in anderen großen Vereinen unterzubringen. Da es in Niederau jedoch nur eine Seniorenmannschaft gibt, gehen viele Spieler verloren, die man eigentlich gerne halten würde. Hier wünscht sich der Verein genauere Regelungen für die Zahlungen von Ausbildungsentschädigungen. Diese bleiben ihnen oft verwehrt, wenn die Spieler in ihrem neuen Verein zu Vertragsamateuren gemacht werden.

    Ein weiteres wichtiges Thema stellte die Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern dar. „Die Jugendlichen sind in der Schule stark eingebunden und auch die Erwachsenen sind in ihrem Berufsleben zeitlich sehr eingespannt“, so Jugendleiter Ingo Müller. Diese Veränderungen bekommt auch der Verein zu spüren. Immer weniger Freiwillige melden sich, um ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein auszuüben. Als Möglichkeit um sich hierüber mit anderen Vereinsvertretern auszutauschen und Hilfestellungen zu erhalten, bietet der Vorstandstreff eine gute Lösung.

    Auf der Tagesordnung standen noch weitere wichtige Themen, wie die finanziellen Belastungen des Vereins, die Erarbeitung eines Kinderschutzkonzeptes und Unterstützungsmöglichkeiten für Materialien.

    Zum Schluss blieb den Verantwortlichen des FC Düren-Niederau ein „ganz herzlicher Dank von unserer Seite“. „Wir sind froh, in so einer angenehmen Runde sachkompetent gesprochen zu haben. Es ist wichtig, dass man das Gefühl hat, gehört zu werden“, resümiert Jugendleiter Ingo Müller. Ergänzend fügte Thomas Fackeldey, Geschäftsführer Senioren, hinzu: „Zumal heutzutage der Profifußball im Mittelpunkt steht und nicht der Amateurfußball. Da sind solche Veranstaltungen sehr wichtig!“ Auch FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge bedankte sich bei den Vertretern des FC Düren-Niederau: „Das Gespräch und der Austausch waren äußerst spannend“, und versprach: „Wir werden die Themen, die wir besprochen haben, sehr ernst nehmen.“

  • Jugendsport Wenau

    Jugendsport Wenau

    Der FVM gastiert in Wenau

    Am vergangenen Montag, 16. März 2015, waren FVM-Vertreter zum insgesamt 23. Vereinsdialog im Verbandsgebiet Mittelrhein bei Jugendsport Wenau (Kreis Düren) zu Gast.

    Der JSW-Vorsitzende Rainer Bartz begrüßte gemeinsam mit seinen Vereinsmitstreitern Ralf Reinartz, 2. Vorsitzender, Spielbetrieb-Koordinator Johannes Rubel und Vorstandsbeisitzer Christopher Bartz, den FVM-Vizepräsidenten Dr. Stephan Osnabrügge, Dürener Kreisvorsitzenden Manfred Schultze, stellvertretenden FVM-Geschäftsführer Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt.

    Zu Beginn des Abends führte Rainer Bartz, der Teilnehmer des Amateur-Fußball-Kongresses 2012 in Kassel gewesen war, die Beteiligten über das ansehnliche Sportgelände. Mit zwei Kunstrasenplätzen, einem Kunstrasen-Kleinspielfeld und einer Kunstrasenhalle stehen dem Verein umfangreiche Kapazitäten zur Verfügung, die er mit 15 Jugend- und drei Seniorenmannschaften voll und ganz ausschöpft. Neben dem sportlichen Reiz bietet der Verein auch außerhalb des Platzes eine besondere Atmosphäre auf seinem Terrain. „Hervorzuheben ist unser Bistro ‘Steilpass‘, das über die Jahre hinweg zu einem Treffpunkt für alle Bürger aus dem Umfeld geworden ist und unser Gemeindesleben ermuntert“, so Christopher Bartz. Außergewöhnlich ist auch die Aufteilung des Spielbetriebs der JSW-Mannschaften auf zwei Fußballkreise. Die gesamte Jugend spielt im Kreis Aachen, die Senioren im Kreis Düren, der Verein gehört dennoch dem Kreis Düren an.

    Ein zentrales Thema des Dialogs war die Kooperation und der Umgang zwischen Amateurfußballvereinen und Lizenzvereinen. Die Wenauer pflegen zu den vier „Großen“, das heißt zum 1. FC Köln, Alemannia Aachen, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach einen besonderen Kontakt und befinden sich mit dem ‘FC‘ sogar in einer Partnerschaft. Kritik äußerten die Vereinsvorsitzenden zur Kommunikation bei Anfragen an JSW-Spieler. „Das Interesse dieser Clubs an unseren Spielern würdigt die tolle Jugendarbeit und zeigt unseren Erfolg auf“, betonte Ralf Reinartz. „Dennoch sind wir über den Ablauf bei Spielerinteresse seitens des Profi-Clubs nicht glücklich und hoffen auf bessere Absprachen in der Zukunft.“

    Weitere Schwerpunkte des Austauschs waren Fragen zur allgemeinen Organisation im Spielbetrieb, die Möglichkeiten eines FSJ-Angebotes im Verein, Vor- und Nachteile des Mindestlohngesetzes sowie die Chancen auf ein besseres Vereinsimage und mehr Vereinswerbung durch Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.

    Im Anschluss der Veranstaltung zeigte sich Dr. Stephan Osnabrügge sehr zufrieden: „An diesem Abend konnte ich viele spannende Anregungen und Wünsche mitnehmen und über die Organisation im Verein bin ich sehr erfreut. Auch Rainer Bartz konnte den Worten nur zustimmen: „Es ist toll, dass der Verband sich für uns diese Zeit genommen hat und uns in den Themen weiterhelfen konnte.

  • TuS Germania Birgel

    TuS Germania Birgel

    Dritter Vereinsdialog in Düren

    Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 sind in jedem Fußball-Kreis des Fußball-Verbandes Mittelrhein drei Vereinsdialoge geplant. Am vergangenen Montag, den 30. März, fand bereits der Dritte des Fußball-Kreises Düren statt.

    Präsident Alfred Vianden, Kreisvorsitzender Manfred Schultze, Referent für Qualifizierung Claus Adelmann, DFB-Medien Vertreterin Anja Vianden und Masterplanmitarbeiterin Mandana Büscher wurden beim TuS Germania Birgel herzlich begrüßt.

    Nach der Besichtigung der Sportanlage gingen die Vereins- und Verbandsvertreter im Vereinsheim in den Dialog über. Nach dem man sich vorgestellt hatte, gab der erste Vorsitzende einen Überblick über den TuS Birgel, der erst seit einigen Jahren wieder eigenständig, von einem anderen Verein losgelöst, agiert. Während der gesamten Vorstellung des Vereins, wurde deutlich, die Philosophie des TuS lautet: „Biete allen in der Familie etwas an, dann kommen auch alle.“

    Anschließend wurden verschiedene Themen besprochen, die die Vereinsmitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit begleiten. Ein großes Problem ist das Gewinnen von neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern. „Die Menschen machen mit und helfen gerne, sie lassen sich jedoch ungern in eine feste Position drücken“, so Hans-Peter Hahnengress, Geschäftsführer des TuS.
    Auch das Thema „Flexibilisierung Spielbetrieb“ wurde intensiv diskutiert. Es gibt einen Zwiespalt zwischen einer Mannschaftsmeldung mit knapper Spieleranzahl und einer Nichtmeldung, so dass die vorhandenen Spieler keine Möglichkeit haben Fußball zu spielen. Hier wurde der Ansatz des Norweger-Modells angesprochen und als gute Möglichkeit empfunden. „Das kann man mal versuchen und wenn es sich bewährt, fest in den Spielbetrieb integrieren“, fand Jugendleiter Hermann-Josef Simon.

    Im weiteren Verlauf wurde über Steuerrecht für Vereine, die Einführung von PassOnline und die Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem Verein, gesprochen.

    Die Vereinsvertreter nutzten die Gelegenheit, um ihre Fragen und Anregungen an den Kreis und den Verband weiter zu geben und waren am Ende froh über das Treffen. „Vielen Dank, dass wir die Möglichkeit hatten uns mit ihnen auszutauschen. Wir sind ein richtiger Verein an der Basis und sonst ist der Verband vermehrt in Kontakt zu Vereinen auf Verbandsebene.“ bedankte sich Hans-Peter Hahnengress für den konstruktiven Austausch.

    Auch FVM-Präsident Alfred Vianden ist dankbar „für den Gedankenaustausch“ und sagt: „solange ich Präsident bin, liegt mir auch das Wohl der kleinen Vereine am Herzen.“

  • SG Neffeltal

    SG Neffeltal

    Die Sommerpause ist vorbei – Es hat wieder begonnen!

    Zum ersten Vereinsdialog nach der Sommerpause trafen sich Vertreter des FVM mit der Vereinsspitze der SG Neffeltal am vergangenen Mittwoch, den 9. September 2015. Es war der insgesamt 37. Vereinsdialog im FVM-Gebiet.

    Ein Dorf reiht sich auf das nächste entlang des Neffelbaches. Zwischen den 15 Kilometern entfernten Gemeinden Nörvenich und Zülpich befinden sich alleine schon acht Dörfer mit jeweils einem Sport- oder Fußballverein. Resultierend aus der dünn besiedelten Gegend im Dürener Fußballkreis und dem weniger werdenden Mitgliederzuwachs wurde 1992 die SG Neffeltal gegründet. Sie entstand aus den Altvereinen Sportfreunde Gladbach, FC Müddersheim, SV Lüxheim und dem SC Disternich. Das Besondere an der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit ist, dass die vier Altvereine ebenfalls noch selbstständig im Spielbetrieb agieren.

    Doch die Situation macht dem Jugendleiter der SG Neffeltal, Stephan Pawlowsky, große Sorgen: „Jeder der vier Altvereine möchte sein Bestehen beibehalten und das ist ein Problem. Wir alle haben ähnliche Defizite im Verein, angefangen bei den geringen Mitgliedern, den viel zu niedrigen Beitragsstrukturen, bis hin zum Mangel an qualifizierten Trainern und Betreuern.“

    Erste Ideen und Lösungsansätze der Ehrenamtlichen des Vereins liegen bereits als Gedanken vor. „Wenn wir mit den vier Altvereinen fusionieren, nehmen wir uns die Jugendlichen nicht gegenseitig weg“, so der 1. Vorsitzende Günter Steffens. Und auch weitere Aspekte geben den Neffeltalern jeden Grund zur Hoffnung. Auf insgesamt vier verschiedenen Rasenplätzen führen die Vereinsmannschaften ihren Trainings- und Spielbetrieb durch. Zudem melden sich im Verein immer mehr Kinder und Jugendliche an, die auch in weiter entfernten Gegenden, wie z.B. Düren, wohnen.

    Um den schlechten Entwicklungen im Jugendbereich entgegen zu wirken, planen die Vereinsbeteiligten nun einen Jugendförderverein, der bis zu 15 Dörfer umfasst. Vor allem in diesem Projekt sieht Stephan Pawlowsky positive Zukunftsaussichten. „Wir bilden einen Jugendförderverein, um die Mitgliederzahlen im Jugendbereich zu stabilisieren und dadurch auch die sportliche Zukunft beizubehalten. Nächstes Jahr möchten wir mit dem Jugendförderverein an den Start gehen“.

    Der aktuellen Situation entsprechend wurde im Dialog ebenfalls über das Thema „Integration der Flüchtlinge durch den Sport“ diskutiert. Dass dieses Thema für die SG Neffeltal schon jetzt eine bedeutende Rolle spielt, ergibt sich auch aus der unmittelbar in der Nähe liegenden Flüchtlingsunterkunft in Müddersheim. Durch das Spenden von Klamotten und der Möglichkeit für Flüchtlingskinder, in der Spielgemeinschaft Fußball zu spielen, zeigen die Verantwortlichen des Vereins ein offenes Herz.

    Neben diesen Inhalten kam es im Laufe des Dialogs aber auch zu weiteren spannenden Themen, wie z.B. den Vor- und Nachteilen der Spielerbezahlung im Amateurfußball, der viel zu geringen Mitgliedsbeiträge im Verein oder den Chancen und Risiken der gut ausgebildeten Trainer und Betreuer im Verein.

    Ein positives Fazit konnte am Ende des Gesprächs Günter Steffens ziehen: „Wir werden die Themen aus den heutigen Diskussionen weiter aufgreifen  und versuchen, gute Lösungen für unseren Verein und unseren Ort zu finden.
    Als gelungen sieht auch Hans-Christian Olpen, Vizepräsident des FVM, das Gespräch an: „Aufgrund der besonderen Strukturen im Verein und seiner Umgebung steht die SG Neffeltal vor einer großen Herausforderung. Es freut mich, dass der Verein auf einem guten Weg ist, denn eines ist klar: Potential ist da!“

  • TuS Langerwehe

    TuS Langerwehe

    TuS Langerwehe: Damals der Neuanfang, jetzt die große Vision

    Zu einem spannenden Vereinsdialog kam es beim TuS Langerwehe (Fußballkreis Düren). Nach dem Vereinstiefpunkt vor circa 15 Jahren hat sich der TuS mittlerweile gut entwickelt und noch viel vor.

    Im Vereinsheim, dem Herzstück des TuS, stellte der 1. Vorsitzende Markus Kuckertz den FVM- und Kreisvertretern zunächst einmal seinen Verein vor:
    „Unser Fußballverein wurde vor über 100 Jahren gegründet und hat in dieser
    Zeit schon einiges erlebt.“ Gemeint ist damit der über 25-jährige Spielbetrieb in der Herren-Verbandsliga und Oberliga Nordrhein und die Duelle im DFB-Pokal gegen große Vereine wie beispielsweise MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach oder dem Bundesligisten Hertha BSC.
    Letztere Partie sorgte dann endgültig für bundesweites Aufsehen und beschert dem TuS Langerwehe nun einen Eintrag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

    Neben den Höhepunkten der Vereinsgeschichte gab es allerdings auch einen Tiefpunkt. „1999 mussten wir uns aus wirtschaftlichen Gründen vom laufenden Spielbetrieb zurückziehen und drei Jahre später begannen wir dann in der Kreisliga C“, erklärte der 2. Vorsitzende des TuS, Stephan Black.

    Seitdem erfreuen sich alle Vereinsmitstreiter über die positive Vereinsentwicklung. „Zwei Herren-, eine Damen- und acht Jugendmannschaften sowie das Alte-Herren-Traditionsteam spielen tagtäglich auf unseren Sportanlagen.“

    Die große Aufgabe der TuS-Führung ist aber mittlerweile nicht mehr, den Neuanfang zu bewältigen und Mannschaften für den Spielbetrieb zusammenzustellen. Vielmehr möchten die Langerweher einen Sport- und Freizeitpark für den Verein und die Gemeinde errichten. Dass dieses  Projekt viel Zeit und Kraft in Anspruch nehmen wird, ist den TuS-Verantwortlichen bewusst. „Aus unserem Ascheplatz soll ein Kunstrasenplatz werden, zudem möchten wir das Vereinsheim, die in der Umgebung liegende Grillhütte sowie weitere mögliche Flächen für die Gestaltung der Anlage nutzen“, so Günter Rosarius, Leiter der TuS-Jugend. In Kontakt mit der Kommune ist der Verein bereits und der erste Entwurf, wie das Gelände am Ende aussehen könnte, liegt auch schon vor. Bleibt nun also abzuwarten, was am Ende herauskommt.

    Leises Bedauern stellt sich heraus, als es um das Thema „Kontakt zwischen Verein, Kreis und Verband“ ging. „Mit Kreisvertretern ist man ab und zu im Kontakt, zum Teil trifft man sich auf Sportplätzen. Die Schnittmenge zum Verband hingegen ist gering“, erwähnte Jugendwart Thomas Ilsemann und fügt hinzu: „Wir würden es freuen, wenn auch zum FVM mehr Verbindung entstehen würde. Dadurch würden sicherlich mehr Informationen und weniger Fragen zu bestimmten Themen bei uns aufkommen.“

    In der Diskussion zwischen den Mitstreitern des TuS Langerwehe, dem Dürener Kreisvorsitzenden Manfred Schultze und den Verantwortlichen des FVM um Vizepräsident Hans-Christian Olpen, stellvertretenden Geschäftsführer Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt kam es auch zu Fragen und Anregungen zu diesen Themen: Verbesserungsvorschläge für die Fair Play Liga, Kinderschutz im Verein, DFBnet-Ergebnismeldung, Möglichkeiten und Änderungen im Rahmenterminplan sowie Vorschläge zur Vereinfachung des EDV-/IT-Benutzerkonzeptes.

    Nach rund drei Stunden zog Hans-Christian Olpen ein durchweg erfreutes Fazit: „Es beeindruckt mich, wie Sie den Verein innerhalb von 15 Jahren aus dem Nichts wieder aufgebaut haben und ich bin sehr gespannt, wie das große Vereinsprojekt ausgehen wird.“ Auch Markus Kuckertz bedankte sich für den Vereinsdialog: „Zunächst einmal gilt der Dank unserem Fußballkreis, die uns als Teilnehmer für diese Veranstaltung ausgewählt haben. Sehr zufrieden bin ich mit dem heutigen Gespräch und Ergebnissen, die uns auf jeden Fall weiterhelfen werden.“

  • SC Stetternich

    SC Stetternich

    Erster Vereinsdialog nach der Sommerpause

    Für die Vereine ist die Sommerpause schon seit einigen Wochen vorbei. Die FVM-Vereinsdialoge hingegen starteten wieder am Mittwoch, den 14. September 2016, in die Saison. Zu Gast waren der FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, der Dürener Kreisvorsitzende Manfred Schultze und die Verbandsmitarbeiter Laurenz Neumann und Mandana Büscher an diesem Tag beim SC Stetternich. Vertreten wurde der Verein aus Düren vom 1. Vorsitzenden Ralf Gottaut, vom Geschäftsführer Arne Körver und dem Schatzmeister Damian Knabel.

    Der SC Stetternich besteht größtenteils aus seiner Fußballabteilung, bietet aber auch die Möglichkeit für Volleyball, Aerobic und Gymnastik. Die Platzanlage gehört der Stadt und auch das Vereinsheim ist in städtische Hand übergegangen, obwohl der Verein die Finanzierung größtenteils selbst bewerkstelligt hatte. Vor allem die Verbindung zu der Stadt stellte an diesem Abend ein großes Thema dar. Die Bebauung des Grundstücks kann der Verein nicht eigenhändig entscheiden und ist auf die Unterstützung der Stadt angewiesen, welche jedoch ausbaufähig ist.

    Weitere Themen des Abends waren der Gewinn von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die den Dauerbetrieb sichern, der Aufbau der Spielpläne (Naturrasenplätze sind ab Ende November oft nicht mehr zu bespielen) und das Finanzwesen von Vereinen.

    Die Finanzierung eines neuen Kunstrasenplatzes stand dabei besonders im Fokus. Da ein Fußballverein allerdings nur zweckgebunden finanzielle Rücklagen für eine gewisse Dauer bilden darf, ist es für den SC Stetternich derzeit nicht möglich, auf einen Kunstrasenplatz zu sparen.

    Zu diesem Themenschwerpunkt und einigen anderen Inhalten „nehmen wir einige Dinge mit, an denen wir im Nachgang arbeiten werden“, so FVM-Vizepräsident Olpen. Nun sollen Lösungsmöglichkeiten im Sinne der Stetternicher und vieler weiterer Vereine mit ähnlichen Problemen erarbeitet werden.

    Abschließend bedankte sich Hans-Christian Olpen bei den Vereinsvertretern für „den fruchtbaren Dialog“. Auch der Vereinsvorsitzende Ralf Gottaut bedankte sich und hielt fest: „Bisher kannten wir nur die Namen der FVM-Verantwortlichen. Nun durften wir auch die Personen kennenlernen. Wir wissen jetzt, bei wem wir um Hilfestellungen nachfragen können.“ 

  • TuS Schmidt

    TuS Schmidt

    Vereinsdialog beim TuS Schmidt – mitgliederstark, aktiv, zukunftsorientiert

    Zu einem Dialog rund um die aktuelle Situation des TuS Schmidt kam es am Dienstag, den 22. November 2016, zwischen Vertretern des TuS Schmidt, dem Kreis Düren und dem FVM.

    Schon bei der Vorstellung des Vereins durch den Vorsitzenden Guido Krause wurde deutlich: Mit 1.000 Mitgliedern in 10 Abteilungen ist der TuS Schmidt einer der großen Vereine im Kreis Düren und eine Institution im Ort.

    Der Verein organisiert viele Veranstaltungen und ist aktiv im Gemeindeleben eingebunden. „Man kann davon ausgehen, dass in jedem Haushalt im Ort ein Vereinsmitglied am Tisch sitzt, das ist schon ein schöner Gedanke“, so Krause. Aber nicht nur die Größe und die Angebotsvielfalt des Vereins für seine Mitglieder, auch die gewählten Gesprächsthemen zeigten dem FVM-Präsidenten Alfred Vianden und dem Kreisvorsitzenden Manfred Schultze, dass der Blick in Schmidt nach vorne geht: Die Vorstellung des FVM-Masterplans beinhaltete schon fast keine Neuigkeiten mehr, da der Vereine bereits viele Angebote in diesem Rahmen nutzt.

    Die vom Verein angesprochenen Themen verdeutlichten ein großes Interesse an einer gemeinsamen Weiterentwicklung von Maßnahmen. So sprach der Jugendleiter Norbert Wirtz zum Beispiel an, dass es für ihn vorstellbar wäre, die FairPlayLiga auch auf die D-Jugend auszuweiten. Aktuell findet sie im F-Jugendbereich Anwendung. Auch die Veränderung der Ballgrößen im Kinder- und Jugendbereich und die Bambini-Spielfest bewertete der Verein grundsätzlich positiv. Er merkte aber auch an, dass die Kommunikation der Veränderung der Ballgrößen unglücklich gewesen wäre, da der Verein gerade vorher eine große Bestellung von Bällen in den alten Größen getätigt hatte und bei den Spielfesten die Spieltermine vom Kreis entsprechend den örtlichen Gegebenheiten vergeben werden sollten.

    Nach den Jugendthemen folgten dann die Themen Schiedsrichter-Untersoll, Verwendung von Ordnungsgeldern, Trikotwerbung und Kinderschutz.

    Am Ende des Gesprächs zog der Vorsitzende Guido Krause ein positives Fazit: „Es war ein guter Austausch. Unsere speziellen Fragen konnten geklärt werden und unsere Vorschläge wurden angenommen. Das Gespräch war sinnvoll und wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Wichtig ist, dass der Verband zeigt, dass er sich um seine Vereine kümmert.“

    TuS Schmidt: Guido Krause (1. Vorsitzender), Philip Thoma (Abteilungsleiter Senioren), Norbert Wirtz (Abteilungsleiter Jugend), Andy Lennartz (Trainer Senioren), Leon Max Drews (Jung-SR + Spieler A-Jugend)

    Kreis Düren: Manfred Schultze (Kreisvorsitzender)

    FVM: Alfred Vianden (Präsident), Moritz Fölger (Masterplan-Koordinator)

  • SC Teutonia Echtz

    SC Teutonia Echtz

    Masterplan Amateurfußball: Vereinsdialog beim SC Teutonia Echtz

    Zum FVM-Vereinsdialog im Rahmen des „Masterplan Amateurfußball“ besuchten Vertreter des Fußball-Verbandes Mittelrhein die Verantwortlichen des SC Teutonia Echtz. Es kam zu einem Dialog mit einem Dürener-Verein, in dem viel Potential steckt.

    Schaut man sich die Infrastruktur des Vereins an, fallen vor allem die vielen Trainings- und Spielmöglichkeiten auf. Ein Naturrasenplatz, ein großer Aschenplatz, ein weiterer Naturrasenplatz für den Spielbetrieb im 7-gegen-7 und ein Aschen ausschließlich für den Trainingsbetrieb bilden unter anderem das Areal des circa 320-mitgliederstarken Mehrspartenvereins.

    In keinem Verhältnis zu der Platzanzahl stehen die Echtzer Jugend- und Seniorenteams. Lediglich zwei Jugendmannschaften, eine Seniorenmannschaft, eine Freizeitmannschaft und die Alt-Herren-Abteilung toben sich wöchentlich auf den Sportplätzen aus. Viele Jahre war die Sportanlage in Echtz auch die Heimat des DFB-Stützpunktes Düren. Der Grund dafür waren die nahezu optimalen Rahmenbedingungen für die Talente. Mittlerweile ist das nicht mehr so. Der Stützpunkt Düren ist auf eine andere Sportstätte umgezogen. Der Grund: Teutonia Echtz hat keinen Kunstrasenplatz. Ganz zum Bedauern der Echtzer-Vereinsvertreter, die sich mit dem Spielbetrieb des Stützpunkt-Teams jahrelang identifiziert haben.

    Gute Rahmenbedingungen sind vorhanden. So sehen es auch die Verantwortlichen der Stadt Düren, die aktuell ein Bauprojekt auf dem Vereinsgelände planen. Das Projekt beinhaltet auch die Umsiedlung des Trainings- und Spielbetriebs der beiden Nachbarvereine CSV Düren und Hovener SV auf die Echtzer-Plätze.

    Ehrenamt ist ein Thema, das den Vereinsvertretern leichte Bauchschmerzen bereitet. Immer häufiger mangelt es dem Verein an ehrenamtlichen Helfern rund um die Vereinsarbeit. Die Vereinsaufgaben werden vielfältiger und umfangreicher und die Suche nach Freiwilligen immer schwieriger. Ursachen für den starken Rückgang sehen die Teutonen in dem ständig ändernden Freizeitverhalten aufgrund des Berufsalltags. Lange Tage, wenig Zeit oder auch die geringe Lust, sich nach anstrengenden Arbeitstagen abends noch zum Sportplatz zu fahren, sind nur wenige von vielen Gründen. Das Rezept des Sportclubs für eine nachhaltige Vereinsentwicklung klingt dabei einfacher als es ist: Möglichst viele Mitglieder an den Verein binden und aktiv in die Vereinsarbeit integrieren. Vor allem durch das Angebot in verschiedenen Sportarten, wie beispielsweise auch Tennis, Volleyball oder Kindertanzen, führt die Vereinsführung unterschiedliche Interessen zusammen und sorgt für ein harmonisches Vereinsleben.

    Das Fazit aus dem Gespräch sieht FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen folgendermaßen: „Der SC Teutonia Echtz ist ein kleiner Verein, der sich entwickeln muss, um auch in den bevorstehenden Jahren den Gegebenheiten Stand zu halten. Ich bin froh, heute diesen Verein mit seinen Problemen aber auch seinen Lösungen kennen gelernt zu haben und bedanke mich für den konstruktiven Dialog.“ 

  • FC Inden/Altdorf

    FVM-Vereinsdialog beim FC Inden/Altdorf: Qualifizierung das zentrale Thema

    Am 27. September 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des FC Inden/Altdorf mit Vertretern des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Präsident Alfred Vianden und dem Dürener Kreisvorsitzenden Manfred Schultze im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog.

    Es waren zahlreiche Themen, die die Vertretung des Fußball-Verbandes Mittelrhein gemeinsam mit den Vereinsverantwortlichen munter diskutierten. Dabei wurde deutlich, dass gut ausgebildete Trainer, Betreuer und Vorstandsmitglieder einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung des Vereins nehmen können. „Je mehr Angebote der Verein anbietet – und dazu zählt definitiv auch qualifiziertes Personal – desto mehr kann ein Verein auch verlangen“, betonte Alfred Vianden in Bezug auf das Thema Mitgliedsbeiträge und fügte hinzu: „Der FC Inden/Altdorf hat ein umfangreiches Angebot, zu dem u.a. die 12 Jugendmannschaften, die 35 Trainer und Betreuer, der Sportplatz oder die tolle Sporthalle zählen. Die Mitgliedsbeiträge stehen dagegen in keinem Verhältnis.“

    Obwohl der Verein, auch aufgrund der starken Zuwanderung in die Region, seit einiger Zeit einen Mitgliederzuwachs festhält, ist die Angst  vor einem Mitgliederschwund bei einer Beitragserhöhung nach wie vor vorhanden. „Viele Vereine haben es schon erfolgreich vorgemacht, die Beiträge angemessen angehoben und keine Mitglieder verloren. Wichtig dabei ist, die Erhöhung gegenüber seinen Mitgliedern eindeutig zu begründen“, erläuterte Manfred Schultze.

    Ein weiterer Effekt der Qualifizierung spiegelt sich in der Gewinnung von Mitgliedern wieder. „Gut ausgebildete Trainer und Betreuer locken Jugend- und Seniorenspieler. Zusammen mit einem guten Umfeld fühlen sich die Spieler wohl und können an den Verein gebunden werden“, erklärte der stellvertretende FVM-Geschäftsführer, Laurenz Neumann.

    Auch das Projekt Kunstrasenplatz haben die Vereinsverantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Franz-Josef Mainz in Angriff genommen. Ziel ist, auf dem Aschenplatz einen Kunstrasenplatz zu errichten. Erste Absprachen mit der Stadt laufen.

    Rundum zufrieden mit dem Ergebnis des Abends zeigte sich Alfred Vianden zum Abschluss: „Danke, dass wir hier sein und über den FC Inden/Altdorf so viel erfahren durften. Wichtige Erkenntnisse konnten wir aus der lebhaften Diskussion mitnehmen.“

    Teilnehmer
    FC Inden/Altdorf: Franz-Josef Mainz, Ute Mainz, Karl-Heinz Bünten, Andre Didolff, Michael Olbrich
    Kreis Düren: Manfred Schultze
    FVM: Alfred Vianden, Laurenz Neumann, Timo Schmidt

  • FC Rasensport Tetz

    FVM-Vereinsdialog beim FC Rasensport Tetz – Erneuerung der Platzanlage ist der große Wunsch

    Am 10. Oktober 2017 trafen sich die Vereinsverantwortlichen des FC Rasensport Tetz mit Vertretern des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Präsident Alfred Vianden und dem Dürener Kreisvorsitzenden Manfred Schultze im Rahmen des FVM-Masterplans zum Vereinsdialog.

    „Wir finden es gut, dass an der Basis geschnuppert wird. Vielen anderen Vereinen geht es sicherlich ähnlich wie uns.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vereinsvorsitzende René Eck den Vereinsdialog, bevor er den FVM-Vertretern seinen Verein näher vorstellte. Schon bei dieser Vorstellung wurde deutlich: besonders ist der FC Rasensport Tetz in jedem Fall. Zum Beispiel im Bereich der Förderung des jungen Ehrenamts. Die Jugendleiterin Sandra Leipertz führte aus, wie sie die Spieler der Jugendmannschaften Ausbildungen des FVM schmackhaft macht: „Ich gehe aktiv auf die Spieler zu, von denen ich mir vorstellen kann, dass sie Interesse hätten, sich weiterzubilden oder zum Beispiel als Schiedsrichter zu fungieren. Das hat in der letzten Zeit eine große Eigendynamik entwickelt. Aber natürlich muss ich weiter als treibende Kraft im Hintergrund fungieren.“ Über 6 Jungschiedsrichter verfügt der Verein inzwischen, die ihrer Tätigkeit mit großem Engagement nachgehen.

    Neben diesen Besonderheiten gab es auch ein Thema, das viele Vereine teilen: Die Beschaffenheit der Sportstätten sowie die Kosten, um diese instand zu halten.  Der Rasenplatz, der Tennenplatz sowie die naheliegende Sporthalle gehören der Kommune, die Pflege lässt allerdings deutlich zu wünschen übrig. Jugendtrainer Uwe Weckauf führte aus: „Wir investieren viel Zeit und Mühe in die Pflege der Anlage. Wir wässern und düngen den Rasenplatz auf eigene Kosten, auf dem Ascheplatz ist an einigen Stellen keine Asche mehr.“ René Eck ergänzte: „Es gab bereits mehrere Gespräche mit der Stadt, aber eine spürbare Verbesserung hat es leider noch nicht gegeben.“ Manfred Schultze und Alfred Vianden sicherten zu, den Verein bei weiteren Gesprächen im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter zu unterstützen.

    Am Ende des Dialogs zog René Eck ein positives Fazit: „Es war ein sehr informatives Gespräch. Es ist super, dass Sie so nah dran sind. Das kann den Fußball, unser aller Leidenschaft, weiter nach vorne bringen. Wir haben heute mitgenommen, dass wir uns politisch noch besser positionieren und noch mehr davon reden müssen, was wir im Verein alles leisten.“

    Teilnehmer:
    FC Tetz: René Eck (1. Vorsitzender), Sandra Leipertz (Jugendleiterin), Heiko Holstein (Geschäftsführer), Uwe Weckauf (Trainer B-Jugend), Andreas Schröder (2. GF und Trainer F-Jugend), Stephan Sauer (1. Kassierer)

    FVM: Manfred Schultze (Kreisvorsitzender), Alfred Vianden (Präsident), Moritz Fölger (Referent Masterplan)


Fußballkreis Heinsberg

  • VfR Übach-Palenberg

    VfR Übach-Palenberg

    Dritter Vereinsdialog beim VfR Übach-Palenberg

    Am vergangenen Freitag, den 12. September 2014, besuchten FVM-Vertreter den VfR Übach-Palenberg (Kreis Heinsberg) zum dritten Vereinsdialog im Verbandsgebiet.

    Abteilungsleiter Klaus Troschke, der stellvertretende Abteilungsleiter Sascha Kockerols, Geschäftsführer Helmut Hoch und Jugendgeschäftsführer Rüdiger Köchling begrüßten neben FVM-Präsident Alfred Vianden den Kreisvorsitzenden Eduard Meinzer, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und FVM-Masterplan-Koordinator Moritz Fölger.

    Schwerpunkt des Austauschs waren nach einem kurzen Überblick zur Entwicklung des Vereins u.a. Kurzschulungen im Organisationsbereich, die Spieleran- und abmeldung im DFBnet und die Gewinnung von Schiedsrichtern.

    Im Anschluss zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden: „Das Gespräch war sehr interessant. Es war gut, sich auf einer ganz normalen Ebene auszutauschen“, fasste Klaus Troschke zusammen, der feststellte, dass mit Alfred Vianden der erste FVM-Präsident den Verein besuchen würde. Alfred Vianden zog ebenfalls eine positive Bilanz: „Diese Gespräche auf Augenhöhe mit unseren Vereinen helfen uns bei der perspektivischen Ausrichtung des Verbandes. Heute habt wir alle Themen konstruktiv mit der Basis diskutieren und wichtige Erkenntnisse gewinnen können. Dieser Austausch ist ein Ansporn für die weiteren Gespräche, die wir führen werden.“

  • Germania Bauchem

    Germania Bauchem

    Vereinsdialog beim Germania Bauchem

    Am Mittwochabend, den 22. Oktober 2014, besuchten FVM-Vertreter Germania Bauchem (Kreis Heinsberg) zum insgesamt sechsten Vereinsdialog im Verbandsgebiet Mittelrhein.

    Die 1. Vorsitzende Christel Coenen, der Jugendgeschäftsführer Martin Coenen, Geschäftsführer Markus Diederen und der stellvertretende Jugendleiter Christian Fenger empfingen neben FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen den Kreisvorsitzenden Eduard Meinzer, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke sowie FVM-Masterplan-Koordinator Moritz Fölger.
    Schwerpunkt des Austauschs waren nach einem kurzen Überblick zur Entwicklung des Vereins u.a. die personelle Situation im Schiedsrichterbereich, die finanzielle Situation des Vereins inklusive der Übernahme der Sportstätte und entsprechender Verträge sowie der Vereinswechsel von Jugendspielern.

    Markus Diederen dankte im Anschluss den Vertretern des Kreises und des Verbands und stellte fest: „Der Ansatz dieser Gespräche ist toll. Ich habe überraschende Antworten bekommen, die mich befriedigt haben. Häufig bekomme ich in Gesprächen keine Lösungsansätze präsentiert, das war hier anders. Ich würde mir wünschen, dass so etwas in den nächsten Jahren weiterläuft. Wenn man den Austausch einschlafen lässt, geht es mit der Gesamtentwicklung nicht weiter – das wäre schade. Ein paar der angesprochenen Dinge werden wir konkret umsetzen.“

    Hans-Christian Olpen stimmte zu: „Es war ein sehr interessanter Austausch mit einem insgesamt gut aufgestellten Verein, der in vielen Aspekten eine sehr gute Philosophie verfolgt . Die von Vereinsseite gegebenen Anregungen werden wir intensiv prüfen.“

  • TuS Rheinland Dremmen

    TuS Rheinland Dremmen

    Weiter geht’s in Heinsberg!

    Getreu dem FVM-Masterplan trafen sich am vergangenen Montag, 2. März 2015, Verbands- und Kreisvertreter mit den Repräsentanten der Fußballabteilung des TuS Rheinland Dremmen zu einem informativen Vereinsdialog.

    Montagabend hießen die Ehrenamtler der TuS Rheinland Dremmen um den 1. Vorsitzenden Lothar Heidbüchel, Geschäftsführer Volker Palmen und Jugendleiter Marcel Schreiner den Vorsitzenden des Kreises Heinsberg, Eduard Meinzer, sowie den FVM-Vizepräsidenten Hans-Christian Olpen, den stellvertretenden Verbandsgeschäftsführer Laurenz Neumann und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt herzlich willkommen.

    Zu Beginn des Abends stellte Lothar Heidbüchel den Teilnehmern der Veranstaltung seinen Verein vor: „Wir sind ein Mehrspartenverein mit insgesamt 630 Mitgliedern, in der die Fußballabteilung neben den vier weiteren Sparten die Größte ist und auf einem Hartplatz und einem Rasenplatz seinen Spielbetrieb durchführt.“

    Die dünne Siedlungsdichte in der Region, die zum Teil schlechten Zustände der Platzanlagen sowie die große Konkurrenz der Nachbarvereine führen zu einem vermehrten Mitgliederschwund im Kinder- und Juniorenbereich. Nun müssen sich Volker Palmen und sein Team überlegen, wie sie Ihren Verein wieder attraktiver gestalten können. Ein erster Schritt ist bereits getan: Mit der Einführung eines Marketing-Managers hat der Verein einen Experten in Sachen Sponsorengewinnung und Veranstaltungsorganisation an seiner Seite. Über weitere Schritte macht sich das Team noch Gedanken, wobei der Bau eines Kunstrasenplatzes von großem Interesse ist.

    Besonders hervorzuheben ist die Bereitschaft im Verein, Kinder mit körperlichen und geistigen Handicaps zu unterstützen und zu fördern. „Es macht uns wirklich stolz, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, ihrer Leidenschaft, dem Fußball spielen, nachgehen zu können“, so Marcel Schreiner. Neben diesen Inhalten gab es noch viele weitere Themenschwerpunkte im Gespräch, unter anderem die Entstehung von Gebühren und Ordnungsgeldern an den FVM, Gründe für eine mögliche Reform in der Kreisliga B, Möglichkeiten zu Spielverlegungen nach hinten, Hinweise bei Spielerabwerbungen anderer Vereine und die positiven und negativen Auswirkungen des Spielberichts Online.

    Das Fazit zu diesem Abend erfreut Hans-Christian Olpen: „Ich bedanke mich für diese spannenden Stunden hier in Dremmen. Viele neue Erkenntnisse und besonders die Idee und die nun schon vollbrachte Umsetzung eines Marketing-Managers begeistern mich.“

  • SV Waldfeucht-Bocket

    SV Waldfeucht-Bocket

    Vereinsdialog beim SV Waldfeucht-Bocket: Themen des Spielbetriebs im Mittelpunkt

    Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am vergangenen Montag, 13. April 2015, die Vertreter des SV Waldfeucht-Bocket mit Verbandsvertretern zum Vereinsdialog.

    „Wir sind hier, um aus erster Hand zu erfahren, was an der Basis los ist.“ So eröffnete FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen das Treffen auf der Vereinsanlage in Bocket.

    Vorangegangen waren Besichtigungen sowohl der Platzanlage in Waldfeucht als auch der in Bocket, bei denen der Vereinsvorsitzende  Heinz Jansen (1. Vorsitzender) mit seinen Mitarbeitern Udo Zander (2. Vorsitzender), Peter Peschel (Jugendleiter), Leo Vraetz (Geschäftsführer) und Wolfgang Vreydal (Sozialwart, Beisitzer) nach der Begrüßung eine der aktuellen Herausforderungen für den Verein aufzeigen konnte: die Pflege der Platzanlage durch die Kommune nimmt immer weiter ab. Im Dialog im Vereinsheim nutzten die Vereinsvertreter dann die Möglichkeit, direkte Fragen an den Kreisvorsitzenden Eduard Meinzer, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und FVM-Masterplan-Koordinator Moritz Fölger zu stellen.

    So waren neben Fragen zu Schiedsrichter-Ansetzungen, zu Wechselbestimmungen und zur Staffeleinteilung im Jugendbereich auch die angedachte Staffelreduzierung der Kreisliga B ein Thema. Hier versicherte Eduard Meinzer, dass es nach den regionalen Gesprächen, die es zu diesem Thema von Kreisseite mit den Vereinen gegeben habe, die Vereine auch bei der weiteren Entscheidungsfindung beteiligt werden.

    Am Ende des Dialogs bedankte sich Heinz Jansen herzlich für den Besuch: „Es war sehr informativ heute Abend. Was die offenen Punkte betrifft, werden wir sicher im Dialog mit dem Verband und mit Kreis bleiben.“
    Hans-Christian Olpen ergänzte: „Es war ein intensiver spielbetriebsbezogener Austausch, mit dem wir wieder neue Erkenntnisse gewinnen konnten.“

  • SV Breberen

    SV Breberen

    Vereinsdialog beim SV Breberen

    Am 3. Juni 2015 trafen sich Vertreter des FVM mit dem Vorstand des SV Breberen (Kreis Heinsberg) zum insgesamt 31. Vereinsdialog.

    Die Vereinsvertreter um den 1. Vorsitzenden Hubert Tholen, Geschäftsführer Manfred Peters, 2. Geschäftsführer Dieter Scheufen, Jugendleiter Michael Jansen, 1. Kassierer Leo Scheufen, 2. Kassierer Peter Beumers und Jugendgeschäftsführer Günther Dammers den Kreisvorsitzenden Eduard Meinzer, FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt.

    Schwerpunkt des Austauschs waren nach einem kurzen Überblick zur Entwicklung des Vereins und der Vorstellung der Projektidee des FVM-Masterplans u.a die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Vereinen und Schulen und eines FSJ,  eine Mitgliedsbeitragserhöhung zur finanziellen Entlastung des SV Breberen, Verzahnung der Kreisliga A des Kreises Heinsberg in der Abstiegsregelung mit der Bezirksliga, die Handlungsspielräume zur Gewinnung von Ehrenamt, die Qualifizierung der Schiedsrichter in den Kreisligen, sowie Themen rund um die Entwicklung des Spielbetriebs.

    Hubert Tholen dankte im Anschluss den Vertretern des Kreises und des Verbands und stellte fest: „Viele interessante und spannende Aspekte zu den einzelnen Themen konnten wir heute aus diesem Dialog mitnehmen. Es ist wichtig, dass wir uns in Zukunft noch mehr Gedanken über diese Inhalte machen.“ Auch Hans-Christian Olpen stimmte zu: „Wir konnten heute viele verschiedene Fassetten des Vereins kennenlernen, weil mehrere Vertreter der einzelnen Abteilungen dieses Mehrspartenvereins vertreten waren. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft weiterhin alles Gute und viel Erfolg.“

  • FC Wanderlust Süsterseel

    FC Wanderlust Süsterseel

    Weiter geht’s in Heinsberg!

    Nach der Sommerpause geht es nun auch mit den Vereinsdialogen Schlag auf Schlag weiter. Am Montag, den 14. September 2015, waren FVM-Vertreter zu Gast beim FC Wanderlust 1920 Süsterseel e.V.

    Begrüßt wurden FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, Kreisvorsitzender Eduard Meinzer, Referent für Qualifizierung Claus Adelmann und Masterplanmitarbeiterin Mandana Büscher von folgenden Vereinsvertretern: Peter Senden (1.Vorsitzender), Helmut Jagusch (2.Vorsitzender), Roland Robertz (1. Geschäftsführer), Frank Dahlmanns (Jugendleiter) und Ralf Backhaus (Vorstandsmitglied).

    Zu Beginn des Abends stellte Geschäftsführer Roland Robertz den Teilnehmern den Verein vor, der nach dem zweiten Weltkrieg zuerst unter niederländischer Auftragsverwaltung stand und somit auch nicht unter dem DFB, sondern dem KNVB spielte. Der FC Wanderlust Süsterseel ist ein Verein der westlichsten Gemeinde Deutschlands und hat somit auch heute noch eine enge Verbindung zum niederländischen Fußball.

    Doch auch diesem Ort bleibt der demografische Wandel nicht erspart. Nur eine eingleisige Jahrgangsstufe in der Ortsansässigen Grundschule spiegelt das Leid des Vereins wieder. Es kann zwar in fast jeder Altersklasse eine Mannschaft gestellt werden, dies funktioniert jedoch nur durch eine Spielgemeinschaft mit den Nachbarvereinen VfR Tüddern und Viktoria Schalbruch. Ob dies auch für die Zukunft ein möglicher Weg ist, sich mit den anderen Vereinen der Umgebung zu einem neuen Verein zusammenzuschließen, bleibt abzuwarten – so Robertz.

    Ein weiteres Thema war das Bestehen von Reservemannschaften im gleichen Spielbetrieb, wie Erstvertretungen. Dies würde den Spielbetrieb unattraktiver machen und die Mannschaften erhielten dadurch einen geringeren Zuschauerzuspruch. Auch hier stellte Robertz den Vergleich zu den Niederlanden her, wo es eine reine „Reserveliga“ gibt.

    Auch der Bereich des Schiedsrichterwesens war für den Verein ein wichtiger. Das Ehrenamt des Schiedsrichters ist ein Schwieriges. Man kann es niemandem recht machen und dennoch erklären sich zu wenige bereit es besser machen zu wollen. Es werden große Anforderungen an die Schiedsrichter gestellt – nicht nur auf dem Platz. Der Umfang der Schiedsrichterausbildung müsste genauso überdacht werden wie die Fortbildungszwänge. Des Weiteren gibt es einen neuen Markt: „Schiedsrichter-Abwerbung“. Den bekommt ein kleiner Verein sofort zu spüren; insbesondere wenn er neben dem Seniorenspielbetrieb auch eine Damenmannschaft gemeldet hat. In Bezug hierauf wurde bei dem Vereinsdialog eine bedarfsgerechtere Ansetzung der Schiedsrichter gewünscht. Außerdem solle der Kontakt zwischen den Schiedsrichter-Ansetzern und den Schiedsrichtern enger werden, so die Vertreter des FC Wanderlust Süsterseel.

    Weitere Themen an diesem spannenden Abend war die Selbstfinanzierung des Vereins (Vereinsheim, Flutlichtanlage für ein Trainingsfeld), Qualifizierung, A-Jugendliche im Seniorenspielbetrieb und der Status des „Vertragsamateurs“.

    Besonders hervorzuheben ist, dass der Verein trotz der wenigen Mittel, die er zur Verfügung gestellt bekommen kann – die Gemeinde ist unter die 10.000 Einwohner-Grenze gefallen – auf einem guten Weg ist, sein Vereinsleben weiterhin aufrecht zu erhalten und vor allem weiter daran zu arbeiten.

    Als Fazit konnte Hans-Christian Olpen sich nur „für ein außergewöhnliches Gespräch bedanken“. „Wir nehmen viele Dinge als Anregungen mit und freuen uns, dass sich unsere Vereine so viele Gedanken machen.“ Auch der Geschäftsführer des FC war mit dem Verlauf des Abends zufrieden: „Herzlichen Dank auch von unserer Seite aus. Ich möchte unterstreichen, dass wir den Weg des Vereinsdialogs als Kommunikationsmittel als sehr positiv empfinden!“

  • 1. FC Wassenberg-Orsbeck

    1. FC Wassenberg-Orsbeck

    Gute Voraussetzungen zum Durchstarten

    „Sie haben die Voraussetzungen – nutzen Sie sie, um in der Zukunft richtig durchzustarten.“ Mit diesen Worten beendete FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge am Mittwoch, den 4. November 2015, den Vereinsdialog beim 1. FC Wassenberg-Orsbeck.

    Er ergänzte: „Wir haben heute einen sympathischen und engagierten Verein kennengelernt, der sich über viele Dinge Gedanken macht. Sie haben ein tolles Vereinsheim und engagierte Mitarbeiter.“ ‚Wir‘, das waren neben Osnabrügge der FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke, der Kreisvorsitzende Eduard Meinzer und Masterplan-Koordinator Moritz Fölger.

    Gastgeber waren von Vereinsseite der 1. Vorsitzender Achim Wolff, 1. Geschäftsführer Jürgen Zander, 1. Sportobmann Wolfgang Valicek, Jugendleiter Oliver Hauschild, Jugendbetreuer Marius Schröder und Beisitzer Marco Marquardt.

    Vorangegangen war ein intensiver Austausch, in dem vor allem einige rechtliche Fragen den Verein beschäftigten. So standen Fragen zum Hausrecht eines Sportvereins genauso wie der Umfang der Sportversicherung auf der Agenda. Natürlich gab es auch Fragen zum Spielbetrieb: hier ging es zum einen um die Möglichkeit der kurzfristigen Bildung von Spielgemeinschaften, zum anderen um Spielberechtigungen für Flüchtlinge. Hier konnte Osnabrügge Aufklärung leisten: „Flüchtlinge können vom ersten Tag an am Training teilnehmen, ohne dass sie Mitglied des Vereins sein müssen. Speziell für diesen Fall gab es eine Erweiterung des Sportversicherungsvertrags. Möchte der Flüchtling in Meisterschaftsspielen mitspielen, muss er Mitglied werden. Als Mitglied kann er eine Spielberechtigung beantragen. Das Verfahren hierfür ist sehr simpel, damit Sie als Verein möglichst wenig Aufwand haben. Der Passantrag erfolgt über den WFLV.“

    Zuletzt stand die Vereinsentwicklung im Mittelpunkt. Die FVM-Vertreter empfahlen dem Verein, die vereinseigenen Werte optisch noch selbstbewusster und auffälliger zu präsentieren. „Zeigen Sie, wofür Ihr Verein steht. Das macht Sie attraktiv für neue Mitglieder und Sponsoren und könnte ein Puzzlestück sein, mit dem Sie auch die Finanzierung des Vereins auf breitere Füße stellen können“ sagte Dirk Brennecke. Zu diesem Thema gehörte dann auch die Beitragsgestaltung des Vereins. „Seien Sie mutig und machen Sie Ihren Mitgliedern deutlich, was Sie leisten und wohin Sie sich entwickeln wollen,“ regte Osnabrügge an.

    Nach dem Dialog stellte Achim Wolff stellvertretend für seine Mitarbeiter fest: „Ich darf mich für die Anwesenheit bedanken. Sie haben sich heute Abend viel Zeit genommen und viele gute Ansätze aufgezeigt, an denen wir arbeiten können. Wir werden versuchen, die guten Ansätze weiter voranzutreiben. Es war sehr aufschlussreich und wir nehmen das Gehörte mit in die Zukunft“

  • SV Immerath

    SV Immerath

    Trotzt Umsiedlung weiter auf Kurs: Der SV Immerath ist gut aufgestellt

    Es war die insgesamt 49. Veranstaltung dieses Formates, im Kreis Heinsberg bereits die Achte: Der Vereinsdialog beim SV Immerath brachte viele neue und interessante Ideen und Anregungen zu den Themen „Gewinnung und Bindung von Ehrenamt und Schiedsrichter“ sowie der generellen Kommunikation zwischen Verein, Kreis und Verband.

    Auf den Weg nach Immerath machten sich die Vertreter des Fußball-Verbandes Mittelrhein um Vizepräsident Hans-Christian Olpen, Laurenz Neumann (stellvertretender FVM-Geschäftsführer), Eduard Meinzer (Kreisvorsitzender Heinsberg) und Masterplan-Mitarbeiter Timo Schmidt. Genauer gesagt heißt der Ortsteil der Stadt Erkelenz, an dem sich die Gäste aus Hennef mit den Vertretern des SV Immerath trafen, Immerath-Neu. Aufgrund des Braunkohletagebaus wird seit 2006 umgesiedelt, der Sportverein musste dies in 2012 tun.

    Wie der Verein die Umsiedlung überstanden hat, freut den Vorsitzenden des Sportvereines, Jörg Thiede, sehr: „Wir sind nach wie vor sehr gut aufgestellt und haben ca. 330 Mitglieder im Verein. Acht Immerather-Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil, es gibt eine gute Kooperation mit Borussia Bellinghoven und der Vorstand ist vollständig.“

    Dass es dennoch Dinge gibt, die den Verantwortlichen des Vereines einige Sorgen bereiten, wurde im Gespräch sehr schnell klar. Dabei liegt vor allem die Kommunikation zu anderen Vereinen, zum Kreis und auch zum Verband im Fokus. „Ich wünsche mir zu Vereinen auch außerhalb von Erkelenz mehr Kontakt. Bei beispielsweise regelmäßigen Treffen in Form eines Vereins-Stammtisches könnte man sich über viele verschiedene Themen austauschen und dazulernen“, betonte Jörg Thiede und fügte hinzu: „Auch die Angebote und Möglichkeiten des FVM für seine Vereine müssen auffälliger und transparenter platziert werden, damit wir sie auch nutzen.“

    Erfreulich ist auch, dass beim SV Immerath viele junge Menschen ehrenamtlich im Verein tätig sind. Bei der Suche nach dem „klassischen Ehrenamtler“, der viel Zeit mitbringt, normalerweise schon etwas älter und dennoch sportbegeistert ist, blieben die Immerather bisher erfolgslos. „Wir freuen uns über jedes Ehrenamt und wünschen uns eine gute Mischung aus jung und alt“, erklärt Boris Gottschalk, stellvertretender Geschäftsführer des SV Immerath.
    Anders sieht die Schiedsrichter-Lage im Verein aus. Aktuell liegen die SV-ler mit einem Schiedsrichter unter dem Soll, was auch finanzielle Nachteile mit sich bringt. „Menschen für den Schiedsrichter-Job zu begeistern, ist extrem schwer“, äußerte sich der einzige Schiedsrichter im Verein, Carsten Jäger. Man müsse mehr Anreize für die Tätigkeit des Unparteiischen schaffen, sich vor allem in seiner Anfangszeit noch intensiver um ihn kümmern und ihn durch weniger Spiele im Jahr entlasten, ist die eindeutige Meinung des SV Immerath.

    Die kritischen Meinungen der Immerather sorgten an dem Abend bei Hans-Christian Olpen für Freude: „Wir können aus der Kritik, den Anregungen und Fragen zu den heutigen Themen viele Erkenntnisse ziehen. Ich bedanke mich herzlich für das offene und ehrliche Gespräch.“ Auch Jörg Thiede zeigt sich zufrieden: „Ich bedanke mich dafür, dass wir uns heute frei äußern konnten und den Kreis und Verband zu Besuch hatten.“

  • SV Merbeck

    SV Merbeck

    Neustart in Merbeck

    Am Donnerstag, den 7. April 2016, besuchten der Vizepräsident des FVM, Dr. Stephan Osnabrügge, der Kreisvorsitzende Eduard Meinzer, der stellvertretende Geschäftsführer des FVM, Laurenz Neumann, und Masterplan-Mitarbeiter Moritz Fölger den SV Merbeck.

    Dieser wurde an diesem Abend von Marcus Timmermanns (1. Vorsitzender), Markus Gerads (2. Vorsitzender), Daniel Gerads (Geschäftsführer), Alexander Mertel (2. Geschäftsführer) und Stefan Stams (Kassenwart) vertreten.

    In gemütlicher Atmosphäre kam es im Vereinsheim im Boscherweg zu einem regen Austausch. Der Vorsitzende Marcus Timmermanns machte in seinen Begrüßungsworten deutlich, dass der Verein sich in einem Prozess des Wiederaufbaus befindet: „Wir sind ein kleiner Verein mit einem jungen Vorstand. Wir versuchen, den Verein wieder auf Vordermann zu bringen. Wir haben uns Ziele für die nächsten Jahre gesetzt und ein großes Vorhaben von uns ist, den Jugendbereich, der in der Vergangenheit hier existiert hat, wieder aufzubauen.“ So wurde im vergangenen Jahr bereits ein Turnier für die umliegenden Kindergärten veranstaltet. Mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Ascheplatz sehen sich die Vereinsmitarbeiter gegenüber anderen Vereinen aber im Nachteil: „Ein Ascheplatz ist nicht so attraktiv wie ein Kunstrasen- oder Rasenplatz. Das macht es natürlich nicht leichter, neue junge Mitglieder zu gewinnen,“ so Markus Gerads. Aus diesem Grund bildete das Thema Finanzierung eines Rasen- oder Kunstrasenplatzes einen Schwerpunkt des Gesprächs. Hier konnten Stephan Osnabrügge und Laurenz Neumann verschiedene Möglichkeiten aufzeigen und von positiven Beispielen aus anderen Vereinen berichten.

    Im weiteren Verlauf der aktiven Diskussionsrunde informierten sich die Vereinsvertreter über den Bereich der Qualifizierung im Fußball-Kreis und die Gewinnung von Trainern für den Verein.

    Vizepräsident Stephan Osnabrügge wünschte den Mitarbeitern des Vereins am Ende des Dialogs vor allem einen langen Atem: „Ich finde es total klasse, dass Sie so jung und voller Elan sind. Sie wollen den Verein voranbringen. Nicht jeder Erfolg tritt sofort sein, aber machen Sie weiter!“
    Marcus Timmermanns bedankte sich im Anschluss herzlich: „Ich denke, es war für uns ein informativer Abend. Wir konnten unsere Themen besprechen und uns wurde weitergeholfen. Wir wollen an uns arbeiten und weiterhin Input holen. Danke für den guten Abend!“

  • SV Niersquelle Kuckum

    SV Niersquelle Kuckum

    Vereinsdialog beim SV Niersquelle Kuckum – Umsiedlung steht bevor

    Am Montag, den 24. Oktober 2016, fuhren Vertreter des FVM um Vizepräsident Hans-Christian Olpen in den Fußballkreis Heinsberg. Im Rahmen des Vereinsdialogs - eine Maßnahme aus dem Masterplan Amateurfußball - kam es zu einem spannenden Austausch mit den Verantwortlichen des SV Niersquelle Kuckum. Das zentrale Thema: Die anstehende Vereinsumsiedlung und den Auswirkungen.

    Der SV Niersquelle-Kuckum hat aller Hand zu tun: Die Umsiedlung des Ortes Kuckum sowie der vier weiteren Nachbarorte Keyenberg, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath bedeuten einen neuen Abschnitt, auch für den Fußballverein. „Kuckum soll im zweiten Halbjahr 2017 umgesiedelt werden, die neue Sportanlage des SV folgt dann peu á peu“, erklärte Thomas Portz, Vorsitzender des SV Niersquelle Kuckum. Der Grund für die geplante Umsiedlung ist das Abbaugebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler 2, in dem Kuckum liegt.

    Vieles steht und fällt mit den Rahmenbedingungen, die dem Fußballverein im zukünftigen Ort geschaffen werden. Erste Absprache zwischen den Vereinsvertretern, der Stadt Erkelenz und dem Konzern RWE wurden bereits getroffen. Allerdings gibt es aus der Sicht von Peter Hoffmann, Geschäftsführer des SV Niersquelle Kuckum, noch Gesprächsbedarf: „Ein Vereinsheim ist für das Vereinsleben eines jeden Vereins enorm wichtig. Daher liegt es uns sehr am Herzen, angemessene Unterstützung zu erhalten.“ Die Stadt übernimmt den Rohbau und der Verein kümmert sich um den Außenbereich – so könnten sich die Vereinsvertreter das Geschehen vorstellen. Oder aber, der Verein erhält finanzielle Zuschüsse und übernimmt die gesamte Verantwortung des Baus. Ein finanzielles Grundgerüst als Vereinsrücklage gibt es leider nicht.

    Erfreulich ist, dass dem SV Niersquelle Kuckum ein neuer Kunstrasenplatz zugesagt wurde. „Wir sind in Gesprächen mit der Stadt Erkelenz und werden alles versuchen, um einen vernünftigen Platz zu bekommen“, betonte Portz. 2020 soll gemeinsam mit einem Nachbarverein der erste Trainings- und Spielbetrieb dort stattfinden. Auch ein weiterer Trainingsplatz soll dem Verein zur Verfügung stehen. Ob es ein Rasenplatz, Kunstrasenplatz oder vielleicht ein Kunstrasen-Mini-Spielfeld wird, bleibt noch offen.

    Beim Thema Vereinsmitglieder zeigten sich die Vereinsverantwortlichen zufrieden. Mit 45 aktiven Spielerin in zwei Seniorenmannschaften hat der Verein keine personellen Probleme. Anders sind die Meinungen, wenn es um die Zukunft geht. „Zum einen werden unsere Mitglieder immer älter, zum anderen können wir uns vorstellen, dass wir im Rahmen der Umsiedlung vor allem bei den Jüngeren einen Mitgliederschwund erleben werden“, befürchtete Johannes Borgs, SV-Kassierer. Neue Vereinsangebote schaffen, auf die Menschen zugehen und eine Jugendabteilung gründen sind einige Möglichkeiten, die an dem Abend diskutiert wurden. Gerade beim letzten Punkt hat sich der Verein bereits überlegt, etwas zu ändern. Der Wiederaufbau einer Jugendabteilung heißt das Ziel, dessen Umsetzung mit der Umsiedlung beginnen soll.

    Große Herausforderungen warten auf die Kuckumer in den bevorstehenden Jahren. Dem stimmte auch Hans-Christian Olpen zu: „Dem Verein bietet sich eine große Chance, die mit einem Neuaufbau beginnt. Umso wichtiger ist, dass hier Personen am Werk sind, die sich viele Gedanken machen und mit vollem Einsatz dabei sind. Das ist beim SV Niersquelle Kuckum der Fall, daher bin ich zuversichtlich, dass man auch in elf Jahren 100-Jähriges Vereinsbestehen feiern wird.“

    Teilnehmer:
    SV Niersquelle Kuckum: Thomas Portz (1. Vorsitzender), Peter Hoffmann (Geschäftsführer), Lukas Storms (stellv. Geschäftsführer), Johannes Borgs (Kassierer)
    Fußballkreis Heinsberg: Eduard Meinzer (Kreisvorsitzender)
    FVM: Hans-Christian Olpen (Vizepräsident), Claus Adelmann (Referent für Fußball- und Vereinsentwicklung), Timo Schmidt (Masterplan-Mitarbeiter)

  • TuS Jahn Hilfarth

    Großes Engagement für die Jugend - Vereinsdialog beim TuS Jahn Hilfarth

    Am 7. November 2016 besuchten die FVM-und Kreis-Vertreter Alfred Vianden, Eduard Meinzer und Claus Adelmann den heinsberger Verein TuS Jahn Hilfarth zu einem Gespräch auf Augenhöhe.

    Nach einer kleinen Vorstellungsrunde stellten die Vereinsvertreter den TuS vor. Hierbei wurde schnell deutlich, dass es innerhalb des Vereins ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement gibt und vor allem die Jugendarbeit ein Aushängeschild darstellt. Viele Vereine kämpfen gegen den Rückgang von ehrenamtlichen Helfern, der TuS Jahn ist hier jedoch sehr gut aufgestellt – ein Zeichen dafür, dass sich die Menschen aus der näheren Umgebung sehr wohlfühlen. Auch das neue Vereinsheim trägt dazu bei; auch wenn die Mitgliedsbeiträge angehoben werden mussten. Stellt man diese jedoch in Relation zu dem, was im Verein geleistet wird, liegen sie immer noch in einer angemessenen Höhe. Die Entwicklung jedes einzelnen Mitglieds neben der Gesamtheit stellt einen großen Teil der Vereinsarbeit dar. Dafür richtet der Verein z.B. eigene Turniere aus und entwickelt nicht nur Spieler/-innen sondern auch Jung-Schiedsrichter/-innen. In diesem Jahr waren bereits zum wiederholten Mal Schiedsrichter des TuS Jahn Hilfarth beim internationalen Dana-Cup aktiv. Die Teilnahme an diesem Turnier ist eine Fördermaßnahme von talentierten Jung-Schiedsrichtern im Gebiet des Fußball-Verbandes Mittelrhein.

    Ein weiteres Thema des Abends stellte die mögliche Zusammenarbeit mit einer Offenen Ganztagsschule dar.

    Außerdem wurde auch über Themen gesprochen, die nicht nur den TuS Jahn Hilfarth betreffen: Spielverlegungen, Ordnungsgelder, Spielabsagen – vor allem in der Jugend, Materialbeschaffung und die Kommunikation mit dem Fußball-Verband gehörten zu diesen.

    Letztendlich ein sehr informativer Vereinsdialog bei dem sich gezeigt hat, dass es doch viele Fußballbegeisterte gibt, die sich in ihrem Verein ehrenamtlich einbringen und somit eine gute Jugendarbeit und Seniorenabteilung sichern.

    Auch Herr Vianden war nach dem Dialog positiv gestimmt: „Wir danken Ihnen für den produktiven Abend mit intensiven Einblicken in einen gut organisierten Verein. Wir wünschen Ihnen, dass auch die Zukunft weiter für Sie so positiv verläuft und Ihnen der Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit nicht verloren geht.“

  • SSV BW Kirchhoven

    Am 12. Oktober 2017 besuchte FVM-Präsident Alfred Vianden gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Eduard Meinzer den Heinsberger Verein Blau Weiß Kirchhoven zum Vereinsdialog.

    Den Schwerpunkt des von beiden Seiten interessiert geführten Gesprächs bildeten Themen rund um den Jugendspielbetrieb: Anstoßzeiten, Einsatz von Spielern in verschiedenen Mannschaften eines Vereins und die Zusammenarbeit der beteiligten Vereine bei Spielgemeinschaften wurden unter anderem diskutiert.

    Auch das stets aktuelle Thema Seniorenerklärung wurde besprochen: „Warum können A-Junioren des älteren Jahrgangs nicht auch in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden? Wenn sie von der Leistungsfähigkeit etwas zu schwach für die erste Mannschaft sind, könnten sie doch in der zweiten Mannschaft Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln,“ fragte der Vereinsvorsitzende Sebastian Aretz. Claus Adelmann, Referent für Fußball- und Vereinsentwicklung, antwortete: „Seniorenerklärungen sind eingerichtet worden, um besonders talentierten A-Jugendlichen des älteren Jahrgangs die Möglichkeit zu geben, sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Wenn wir es den Vereinen freistellen, in welcher Mannschaft sie die A-Junioren des älteren Jahrgangs einsetzen, besteht das Risiko, dass es bald gar keine A-Jugendmannschaften mehr gibt, da Seniorenteams mit diesen Jugendlichen aufgefüllt werden.“ Alfred Vianden stimmte dem zu und ergänzte: „Dieses Thema wurde in der Vergangenheit immer wieder diskutiert und es polarisiert. Aber auch ich bin der Meinung, dass die Jugendlichen altersgerecht unter sich spielen sollten und die Teilnahme am Seniorenfußball die Ausnahme bleiben und nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen sollte.“

    Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern, der Umgang mit Eltern, AH–Turniere, die auffächernden Anstoßzeiten des Profifußballs, eine Erhöhung der SR-Vergütung sowie Berechtigungen im DFBnet.

    Am Ende des Dialogs  bedankte sich Alfred Vianden bei allen Teilnehmern und wies noch einmal darauf hin, dass er FVM und seine Mitarbeiter jederzeit bei Fragen zur Verfügung stehen. 

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