Integration

Die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an den Angeboten in unseren Fußballvereinen ist gelebte Realität. Fußball eignet sich in hervorragender Weise für die Integration von Menschen jeglichen staatlichen, kulturellen und religiösen Hintergrundes. Fußball wird auf der ganzen Welt nach denselben Regeln gespielt, und wer miteinander Fußball spielt legt den Grundstein für ein besseres Verständnis in allen gesellschaftlichen Bereichen.


Der Fußball-Verband Mittelrhein bekennt sich wie der DFB zu einem Integrationsverständnis auf der Basis kultureller Vielfalt bei Anerkennung der Verfassung und der Gesetze des Aufnahmelandes. 

Im Rahmen der Integrationsbemühungen des Fußballverbandes Mittelrhein fördern wir zum einen die Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft unserer Vereine sowie die interkulturelle Kompetenz unserer Ehrenamtler. Zum anderen kommt Integration aber auch nicht ohne Integrationsbereitschaft der Menschen mit Migrationshintergrund aus. Wir fördern daher insbesondere die Vermittlung der Angebote unserer Vereine und des Verbandes in Migranten-Selbstorganisationen hinein, um Menschen mit Migrationshintergrund gezielt für die Teilnahme an unseren Angeboten und das Engagement in unseren Vereinen zu gewinnen. 

  • 2:0 für ein Willkommen - Flüchtlingskampagne der DFB-Stiftung Egidius Braun wird fortgesetzt

    2:0 für ein Willkommen - Flüchtlingskampagne der DFB-Stiftung Egidius Braun wird fortgesetzt

    Fördermittel auch in 2017

    Auch in diesem Jahr gibt es für Fußballvereine die Möglichkeit, Fördermittel von der DFB-Stiftung Egidius Braun zu erhalten. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie finanzieller Unterstützung der Nationalmannschaft wird die Initiative „1:0 für ein Willkommen“ 2017 fortgeführt. Im Rahmen der Initiative stehen für das neu gestartete Jahr insgesamt 120.000 Euro zur Verfügung. Vereine, die sich bewerben, werden dabei für Integrationsmaßnahmen mit einer Anerkennungsprämie von je 500 Euro gefördert.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf der Homepage der Stiftung unter www.egidius-braun.de/engagement-fuer-fluechtlinge/.

    Nachhaltigkeit durch „2:0 für ein Willkommen“

    Darüber hinaus hat die Stiftung zusätzlich die Initiative „2:0 für ein Willkommen“ mit dem 1. Januar 2017 als Starttermin auf den Weg gebracht. Dabei werden primär Maßnahmen aus dem Fußball gefördert, die über eine reine Sofort-Hilfe hinausgehen, weitergehende gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen zum Ziel haben und dabei besonders den Aspekt der Nachhaltigkeit anstreben.

    “Wir empfinden Vielfalt als eine Stärke, wenn sie auf Toleranz und Respekt begründet ist”, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel, der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung. “In den vergangenen beiden Jahren haben wir als ersten Schritt Vereine unterstützt, die Flüchtlinge zum Fußballspielen eingeladen haben. Jetzt liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe. Die Frage, ob wir eine erfolgreiche Integrationsarbeit leisten, ist auch eine Zukunftsfrage für den Fußball in Deutschland.”

    Im diesem Jahr soll jenes Engagement gefördert werden, das geflüchteten Menschen den weitergehenden Zugang in die Gesellschaft, vor allem zu Bildungs- und Berufsangeboten erleichtert. Bezuschusst werden neben Fußballvereinen auch DFB-Mitgliedsverbände und deren Untergliederungen, wenn sie beispielsweise Sprachförderprogramme im Fußball, Begegnungsfeste, Schulfußball-AGs für Flüchtlingskinder, Jobbörsen für Flüchtlinge und Vernetzungstreffen organisieren. Aber auch klassische Fußballangebote für Flüchtlinge werden weiter gefördert. „In den vergangenen beiden Jahren haben wir als ersten Schritt Vereine unterstützt, die Flüchtlinge zum Fußballspielen eingeladen haben. Jetzt liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe“, betont Eugen Gehlenborg, der geschäftsführende Vorsitzende der DFB-Stiftung Egidius Braun.

    Als Budget sind insgesamt 240.000 Euro eingeplant, wobei die Höhe der jeweiligen Zuwendung im Einzelverfahren entschieden wird. Bewerben können sich mit qualitativ höherwertigen Ansätzen selbstverständlich auch Fußballvereine, die bereits im Rahmen der Initiative „1:0 für ein Willkommen“ gefördert wurden.

    Bezuschusst werden können insbesondere:

    • Bildungs- und Nachhilfeangebote (z. B. spezielle Sprachförderprogramme im Fußball)
    • Begegnungsfeste (z. B. Aktionstage auf den DFB-Minispielfeldern oder in Schulen)
    • Schul-Fußball-AGs für Flüchtlingskinder
    • Qualifizierungsmaßnahmen für Tätigkeiten im Fußball (insbesondere niederschwellige Angebote)
    • Organisation von Ausbildungs-/Praktikums-/Jobbörsen
    • Vernetzungstreffen zum Austausch engagierter Akteure der „Fußballfamilie“

    Bei weiteren Fragen können Sie gerne Kontakt zur Integrationsfachkraft des Verbandes Herrn Philipp Theobald aufnehmen. Sie erreichen ihn telefonisch unter 0203/7172 2201 oder per Mail theobald@wdfv.de.

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