Verbandsförderkader
Der VFK – eine starke Truppe mit Spaß am Hobby
Im Oktober 1996 durch den Verbands- Schiedsrichterausschuss (VSA) eingerichtet, blickt der Verbandsförderkader (VFK) mittlerweile auf eine überaus erfolgreiche Tradition zurück. Ein ursprüngliches Ziel - junge Schiedsrichter an die Anforderungen der höheren Spielklassen heranzuführen - konnte in einigen Fällen beachtlich umgesetzt werden: Bis in die Regionalliga – also die höchste deutsche Amateurklasse – sind ehemalige VFK-Mitglieder als Schiedsrichter vorgedrungen. Auch heute finden junge Schiedsrichter regelmäßig den Weg aus dem Verbandsförderkader in die Bezirksliga, wo sie durch intensive Schulung und spezielle Maßnahmen weiter in ihrer schweren Aufgabe unterstützt werden. Nicht selten gelingt der schnelle Aufstieg in die Landesliga.
Bei aller Förderung der jungen Schiedsrichter darf natürlich nicht übersehen werden, dass nur ein Bruchteil aller VFK-Mitglieder wirklich den Weg in die höchsten deutschen Fußballligen einschlagen können. Aus diesem Grunde ist der zweite Auftrag des VFK mindestens genauso wichtig wie die Spitzenförderung: Die Bindung junger Menschen an das Schiedsrichterwesen.
Die Vermittlung von Freude und Kameradschaftsgeist soll positive Erlebnisse im Schiedsrichterwesen produzieren und über Negativerfahrungen hinweghelfen. Hier ist der „Einzelkämpfer Schiedsrichter“ nicht allein; er bildet mit allen anderen Mitgliedern des VFK die „Verbandsauswahl der jungen Schiedsrichter“ – eine ebenso große Ehre wie Verantwortung!
Der Weg in den VFK
Auf dem Weg in den VFK müssen die jungen Schiedsrichter verschiedene Stationen durchlaufen und ihre Leistungsfähigkeit wie –bereitschaft unter Beweis stellen. Die Fußballkreise bilden sogenannte Kreisförderkader mit talentierten Jungschiedsrichtern, um so gezielter mit diesen arbeiten zu können. Zur weiteren Auswahl lädt der VSA im Laufe des Jahres Schiedsrichter aus diesen Kreisförderkadern in die Sportschule Hennef ein, wo sie mehrere Tage zu verschiedenen Themen geschult und überprüft werden oder als Schiedsrichter an Turnieren von Auswahlmannschaften teilnehmen. Zum Schluss erfolgt dann – nach erfolgreich abgelegter Prüfung sowie entsprechend vorhandenem Persönlichkeitsprofil – die erstrebte Aufnahme in den VFK.
Voraussetzungen für die Aufnahme in den VFK
Zur Aufnahme in den Verbandsförderkader sollten die Schiedsrichter das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, optimal erscheint die Aufnahme im Alter von ca. 16 Jahren: Eine entsprechende Verweildauer im VFK ist somit möglich und die Förderung kann optimal aufgebaut werden.
Die sportliche Leistungsbereitschaft ist neben sehr guter Regelkenntnis natürlich eine Grundvoraussetzung für den ambitionierten Schiedsrichter. Darüber hinaus zählen Eigenschaften wie Kritikfähigkeit, Selbstbewusstsein und Ehrlichkeit zu den Merkmalen, die von einem VFK-Mitglied erwartet werden.













